DE6908012U - Vorrichtung zum bilden von stapeln aus zuschnitten. - Google Patents
Vorrichtung zum bilden von stapeln aus zuschnitten.Info
- Publication number
- DE6908012U DE6908012U DE6908012U DE6908012U DE6908012U DE 6908012 U DE6908012 U DE 6908012U DE 6908012 U DE6908012 U DE 6908012U DE 6908012 U DE6908012 U DE 6908012U DE 6908012 U DE6908012 U DE 6908012U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- storage
- blanks
- receiving
- guide plates
- storage shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000003860 storage Methods 0.000 claims description 48
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 23
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 2
- 101100129922 Caenorhabditis elegans pig-1 gene Proteins 0.000 description 1
- 101100520057 Drosophila melanogaster Pig1 gene Proteins 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000000151 deposition Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000000414 obstructive effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H31/00—Pile receivers
- B65H31/32—Auxiliary devices for receiving articles during removal of a completed pile
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
Description
Vereinigte Flugtechnische Werke Gesellschaft mit "beschränkter Haftung
früher "Weser" Flugzeugbau/Focke-Wulf/Heinkel-Flugzeugbau
Vorrichtung zum Bilden von Stapeln aus Zuschnitten
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bilden von Stapeln aus wählbaren Anzahlen flächiger, vorzugsweise
flexibler Zuschnitte, die durch mehrere gleichlaufende, die Zuschnitte oben und unten an gegenüberliegenden Stellen erfassende
endlose Förderbänder, mindestens einem mit Aufnahmeorganen versehenen Ablageschacht zugeführt werden, die den
Stapel nach Erreichen der vorgesehenen Stückzahl freigeben, und wobei über dem Ablageschacht ein auf die Ränder des Zuschnitts
gerichtetes Blasdüsensystem angeordnet ist.
Bei Vorrichtungen dieser Art, die den eigentlichen Verpackungsaggregaten
vorgeschaltet sind, besteht die Aufgabe, die in großer Anzahl und in sehr schneller Folge anfallenden
Artikel wie z. B. Papier- oder Zellstoffzuschnitte in einzelnen
anschließend zu verpackenden Stapeln zu sammeln. Die Ablagegeschwindigkeit derartiger Zuschnitte, gleichviel ob
diese ungefaltet oder, wie z. B. im Falle von Servietten, Taschentüchern oder dgl. gefaltet sind, läßt sich bei Anwendung
der bekannten mechanischen Ablageverfahren nicht über ein bestimmtes Maß hinaus steigern, so daß dieser Vorgang
angesichts der heute möglichen, sehr hohen Erzeugungsfrequenzen derartiger Zuschnitte als ein gewisser Engpaß zu
betrachten ist, der einer Produktionssteigerung hindernd im Wege steht. Ferner stehen einer beliebigen Steigerung der
Ablagegeschwindigkeit die Anforderungen hinsichtlich schonender
ψ Φ m % ψ * C · · <»<<t
Behandlung der Zuschnitte sowie der Betriebssicherheit entgegen.
Eine hier gewisse Verbesserungen herbeiführende Vorrichtung ist aus der deutschen Patentschrift Nr. 1 205 987 bekannt,
gemäß der die Zuschnitte von einem Endlosförderer oben und
unten an gegenüberliegenden Stellen erfaßt und von einen über dem Ablagekasten angeordneten, auf die Ränder dejs Zuschnitts
gerichteten Blasdüsensystem auf einen pneumatisch zu öffnenden Boden des Ablagekastens geblasen werden,, wobei
Blasdüsensystem und Bodenbetätigung ein gemeinschaftliches
Steuerorgan aufweisen. Obwohl diese Vorrichtung sich insgesamt gesehen gut bewährt hat, wurde doch die die Ausblasung
in gewisser Weise hindernde Führung der Zuschnitte zwischen den oberen und unteren Förderbändern sowie der Zeitaufwand
für das bei jedem Stapel erforderliche Öffnen und Schließen
der beiden korbartigen Teile des Samiselorgans als nachteilig
empfunden« Ferner erschien die relativ große Wegstrecke, die hauptsächlich die jeweils ersten Zuschnitte eines jeden
Stapels bis zum Erreichen des Bodens des Sammelorgans unter dem Einfluß der Blasluft zurückzulegen hatten, im Hinblick
auf saubere Führung und möglichst niedrigen Zeitaufwand nicht als Ideallösung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aufgeführten Mängel abzustellen und eine Vorrichtung zum Bilden von
Stapeln aus Zuschnitten mit gegenüber dem Bekannten wesentlich gesteigerten Ablagegeschwindigkeit zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Blasdüsen in einer die unteren Förderbänder im Bereich des
Ablageschachtes ersetzenden, als Abweiser ausgebildeten Klappe
und einer sich in Laufrichtung der Zuschnitte hieran anschließenden
Brücke angeordnet sind und die Aufnähmeorgane
6908012 12.ÖS.77
innerhalb des AblageSchachtes eine mit wachsender Stückzahl
der Zuschnitte fortschreitende Abwärtsbewegung und gleichartige Aufnahmeorgane gleichzeitig außerhalb des Ablageschachtes
eine synchrone Aufwärtsbewegung ausführen und die Positionen'der Aufnahmeorgane in Bezug auf den Ablageschacht
jeweils in ihren Bewegungs-Endlagen vertauscht werden.
Durch den Verzicht auf die unteren Förderbänder im Bereich des Ablageschachtes wird zunächst das Einklemmen der Zuschnitte
zwischen den Förderbändern vermieden. Die Einleitung der Zuschnitte in den Ablageschacht erfolgt über
eine gleichzeitig die Blasdüsen enthaltende Klappe, und die die Zuschnitte aufnehmenden Organe wandern, von einer oberen
Stellung ausgehend, mit fortschreitender Stückzahl nach unten,
so daß der von jedem Zuschnitt zurückzulegende Y/eg gleich ist. Ferner wird durch gleichzeitig außerhalb des Schachtes aufwärts
bewegte Aufnahmeorgane und den in den Bewegungs-Endlagen
erfolgenden Positionswechsel ein unterbrechungsloser Ablagevorgang
erre i cht..
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der die Aufnahmeorgane
in ihre Bewegungs-Endlagen bringende Abwärtsbzw. Äufwartsscftrltt gxtJBer als die VGrsngehsncL^n Schritte.
Hierdurch wird vermieden, daß die außerhalb des Ablage-Schachtes
nach oben gewanderten Aufnähmeorgane beim Positionswechsel
in die im Inneren des Schachtes auf den nach unten gewanderten Aufnahmeorganen gestapelten Zuschnitte einfahren
und diese beschädigen. Gleichzeitig wird der Stapel näher an die ihn zur Verpackungsanlage befördernde Einrichtung herangeführt.
Each einem weiteren Erfindungsgedanken sind jedem Ablageschacht
vier Aufnahmeorgane zugeordnet, deren jeweils zwei
6908012 12.05.77
in gleicher Höhe auf einander gegenüberliegenden Seiten des Ablageschachtes geführt sind. Durch diese Maßnahme braucht
jedes Aufnahmeorgan nur etwa die Hälfte der"Schachtgrundfläche zu bedecken, so daß die beim Positionswechsel auftretenden
Massenkräfte besser beherrschbar sind.
Die Erfindung sieht weiter vor, daß die beiden jeweils in den Ablageschacht hineinragenden Aufnahmeorgane einander
in geringem Abstand gegenüberstehen, sojlaß sie annähernd die gesamte Schachtgrundfläche abdecken.
.In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht jedes Aufnahmeorgan
aus einer Vielzahl nebeneinander in einer Ebene liegender, in ihrer Längsrichtung hin- und herbewegbarer Stäbe.
Diese Ausführungsform gewährleistet neben einer kostensparenden Herstellungsweise die Möglichkeit, in noch zu erläuternder
Weise Einzelantriebe vorzusehen.
Weiterhin ist erfindungsgemäß jeder Stab in einer in vertikaler Richtung bewegbaren Führungsplatte geführt, und die
einander entsprechenden zwei Stäbe der auf benachbarten Seiten zweier aufeinander folgender Ablageschächte in gleicher
Höhe geführten Aufnahmeorgane sind jeweils in einer gemeinschaftlichen
Führungsplatte geführt. Diese Bauweise ermöglicht eine raum- und kostensparende Betätigung der Aufnahmeorgane
einander benachbarter Ablageschächte.
Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken ist jeder Stab als Kolbenstange eines pneumatisch betätigten und in einer in
die Führungsplatte eingearbeiteten Zylinderbohrung geführten Kolbens ausgebildet, so daß jeder Stab über einen eigenen
Antrieb verfügt. Hierdurch ist eine trägheitsarme Umsteuerung der Stäbe gewährleistet.
In v/eiterer Ausgestaltung der Erfindung greifen die entsprechend den Aufnahmeorganen gegenläufig bewegten
Gruppen von Führungsplatten kammartig ineinander. Hieraus resultiert eine besonders kompakte Bauform sowie eine jeweils
um die Dicke einer Führungsplatte versetzte Anordnung der Stäbe der auf ein- und derselben Sehachtseite vorhandenen
Aufnähmeorgane.
Zu Antriebszwecken ist jede Führungsplatte ferner mit mindestens einem vertikalen Durchbruch versehen, dessen
eine Längskante als Zahnstange ausgebildet ist.
Nach einem v/eiteren Erfindungsgedanken sind die Zahnstangen
bei der einen Gruppe von Führungsplatten auf den einen und bei der hiermit kämmenden Gruppe von Führungsplatten auf
den gegenüberliegenden Seiten der Durchbrüche angeordnet derart, daß eine durch sämtliche Führungsplatten hindurchtretende
Ritzelwelle mit den Zahnstangen beider Gruppen von Führungsplatten im Eingriff steht. Auf diese Weise v/ird erreicht,
daß sich bei Drehung der Ritzelwelle die eine Gruppe von Führungcplatten mitsamt den darin geführten Aufnahmeorganen
abwärts bewegt, während sich gleichzeitig die andere Gruppe von Führungsplatten mit den ihr zugeordneten Aufnahmeorganen
aufwärts bev/egt.
Schließlich wird die Ritzelwelle in weiterer Ausgestaltung der Erfindung von einem in Abhängigkeit von der Zuführgeschwindigkeit
bewegten und nach Erreichen der jeweils geforderten Stückzahl der Zuschnitte in seiner Drehrichtung
umgesteuerten Zahnsegment angetrieben. Diese Ausführungsform eignet sich besonders für Anlagen mit einer Vielzahl
von Ablageschächten, da hier jeweils nur eine entsprechende Verlängerung der die Kreissegmente bewegenden Stange erforderlich
ist.
6908012 1105.77
»X SX
Λ * Β
Sin Ausführirngsbei spiel der Erfindung ist in der Zeichnung
daxgestellt und wird im folgenden naher "beschrieben. Es
zeigen:
Pig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung zum Bilden "von Stapeln aus Zuschnitten,
Pig. 2 eine gegenüber Pig. 1 vergrößerte perspektivische
Darstellung eines zwischen zwei Ablageschachten
]1 angeordneten Blocks von Pührungsplatten mit Auf-
: i nähmeOrganen und
Pig. 3 eine gegenüber Pig. 1 ebenfalls vergrößerte perspektivische
Barstellung der Antriebs- und Umsteuervorrichtung für die Pührungsplatten.
Von der in Pfeilrichtung umlaufenden Abgabewalze 1 werden die
zu stapelnden Zuschnitte zwischen den mit gleicher Geschwindigkeit umlaufenden und sie an gegenüberliegenden Seiten erfassenden
Förderbändern 2 und 3 der erfindungsgemäßen Vorrichtung laufend zugeführt. Diese Vorrichtung weist in der dargestellten
Ausführung beispielsweise drei Ablageschächte 4, 41, 4" auf.
Zwischen diesen Ablageschächten sind untere Förderbänder 5 und 5* und darüber auch die Ablageschächte überdeckende Förderbänder
6, 6', 6" angeordnet, die alle über nicht dargestellte
Antriebsorgane mit der gleichen Geschwindigkeit wie .die Förderbänder
2 und 3 angetrieben werden, über jedem Ablageschacht 4, 4f, 4" ist eine als Abweiser ausgebildete Klappe 7» 7f bzw. 7"
angeordnet, an die sich - in Laufrichtung der Zuschnitte gesehen - eine Brücke 8, 8' und 8" anschließt. Jede Klappe 7, 7',
7" und jede Brücke 8, 81, 8" ist derart mit nach unten gerichteten
Blasdüsen versehen, daß ein in der gestrichelt gezeichneten Stellung der Klappen in den jeweils zugeordneten
Ablageschacht eingewiesener
6908012 12.05.77
_ 7 - -J
3uselinitt an seinen vier Eandseiten nit Blasluft beaufschlagt
und mithin nach unten gedruckt wird- Jeden Ablagesehacht
4j 4'j 4" sind vier Aufnahmeorgane 9» S1» 9" zur
Aufnähme der Zuschnitte zugeordnet. Von diesen vier Aufnahme
Organen 9, 9' j 9" stehen in jedem Sehacht jey/eils
zwei einander in gleicher Höhe gegenüber. Y/ährend die in der Zeichnung oben befindlichen Aufnähme organe sich mit
wachsender Stückzahl der Zuschnitte in noch zu beschreibender Y/eise innerhalb jedes Ablage Schachtes fortschreitend
nach unten bewegen und damit den gebildeten Stapel in die Nähe eines ihn seitlich aus .jedem Ablageschacht 4f 4' , 4"
herausführenden Förderbandes 10, 10', 10" bringen, bewegen
sich gleichartige Aufnahmeorgane 9» 9'» 9" außerhalb jedes
Ablage schachte s 4, 4', 4" in gleicher Y/eise aufwärts. In
den jeweiligen Bewegungs-Endlagen der Aufnahmeorgane 9» 9'» 9" gehen die bisher im Inneren des jeweiligen Ablageschachtes
geführten Aufnahmeorgane nach außen und die bisher außen geführten
Aufnähmeorgane in das Schachtinnere. Hierfür sind in
den betreffenden Wänden der Ablageschächte entsprechende Ausnehmungen
angebracht.
Die vertikale und horizontale Führung der Aufnahmeorgane 9r
91» 9" geschieht für die einander entsprechenden, auf benachbarten Seiten zweier aufeinander folgender Ablageschächte
befindlichen Aufnähmeorgane durch einen zwischen den aufeinander
folgenden Ablageschachten befindlichen Block 11, 11'
von Pührungsplatten. Vor dem ersten und hinter dem letzten
Ablageschacht werden sinngemäß abgeänderte, jeweils nur einseitig mit AufnahmeOrganen versehene Blöcke von Pührungsplatten
verwendet, so in der Zeichnung der Block 12 für die beiden linken Aufnähmeorgane 9 des Ablageschachtes 4.
6908012 12.05.77
Oer Aufbau und die Punktion eines solchen Blocks von
Führungsplatten ist am Beispiel des die rechten Aufnahmeorgane 9 des Ablageschachtes 4 und die linken Aufnahmeorgane
9' des Ablageschachtes 41 führenden Blocks 11 in
Fig. 2 erläutert. Aus zeichnungstechnischen Gründen wurde hier eine vergrößerte perspektivische Darstellung gewählt.
Die Aufnahmeorgane 3, von denen hier nur das obere erkennbar
ist, und die Aufnahmeorgane 9' bestehen aus einer Vielzahl jeweils nebeneinander in einer Ebene liegender
Stäbe 13 bzw. 13'· Je zwei einander gegenüberliegende Stäbe 13 und 13' sind in einer Führungsplatte 14 bzw. 14'
geführt. In der dargestellten Bewegungsphase befinden sich sämtliche Führungsplatten 14 in der oberen und sämtliche
zwischen diesen kammartig geführten Führungsplatten 14' in der unteren Bewegungs-Endlage. Dementsprechend befinden
sich die den Führungsplatten 14 zugeordneten Stäbe 13, 13' in der ausgefahrenen und die den Führungsplatten 14' zugeordneten
Stäbe 13, 13' in der eingefahrenen Stellung.
Jede Führungsplatte 14, 14s ist mit zwei vertikalen Durehbrüchen
15 bzw. 15' versehen, deren Längskanten als Zahnstangen
16 und 16' ausgebildet sind. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß die Zahnstangen 16 sich auf den
linken Seiten der Durchbrüche 15 und die Zahnstangen 16' sich auf den rechten Seiten der Durchbrüche 15' befinden.
Jede der beiden durch sämtliche Durehbrüche 15 und 15'
hindurchgeführten Eitzelwellen 17 und 18 kämmt mit einer
Zahnstange 16 und einer Zahnstange 16', so daß bei Drehung der Eitzelwellen 17 und 18 in Pfeilrichtung die Führungsplatten
14 nach unten und gleichzeitig die Führungsplatten 14' nach oben "bewegt werden. Es versteht sich, daß der gleiche
Effekt auch mit nur einer Ritzelwelle erreichbar wäre; jedoch
9 -
gev/ährleistet die hier vorgesehene Doppelanordnung eine
bessere seitliche Führung der Pührungsplatten 14, 14'.
Nachdem die Pührungsplatten 14 nach unten und die Pührungsplatten 14' nach oben gewandert sind, werden die Positionen
der Aufnahmeorgane 9, 9' bzw. der Stäbe 13, 13' in Bezug
auf den jeweiligen Ablageschacht vertauscht, d.h. die bisher ausgefahrenen Stäbe werden eingefahren, und die bisher
eingefahrenen Stäbe v/erden ausgefahren.
Zu diesem Zweck ist jeder Stab 13, 13' als Kolbenstange
eines pneumatisch betätigten und in einer in die jeweilige Führungsplatte 14, 14' eingearbeiteten Zylinderbohrung 19
geführten Kolbens 20 ausgebildet. Der in den Leitungen 21f
und 22 stehende Druck (ausgezogen gezeichnete Pfeile) hält die Stäbe 13, 13' in der dargestellten Lage. Zum Positionswechsel in der anderen Bewegungs-Endlage der Pührungsplatten
14Γ 14« wird Druckluft auf die Leitungen 21 und 22' gegeben
(gestrichelt gezeichnete-Pfeile). Es versteht sich, daß
hierzu die Leitungen 21* und 22 freigegeben werden nüssen.
Die Zuführung der Druckluft erfolgt durch Schläuche, die mit den Stutzen der Leitungen 21, 21' und 22, 22· verbunden sind.
Die Steuerung der benötigten handelsüblichen Ventile erfolgt über durch die Führungsplatten betätigte Endschalter.
Die Hitzelwellen 17 und 18 werden durch ein auf einer
Achse 23 schwenkbar gelagertes Zahnsegment 24 angetrieben (Pig. 1). Dieses Zahnsegment ist an seinem einen Ende mit
einer Eolle 25 versehen, die in einer mit der hin- undHerbewegbaren
Stange 26 fest verbundenen Kulisse 27 geführt ist. Die Stange 26 wird in Abhängigkeit von der Zuführgeschwindigkeit
der Zuschnitte (Drehzahl der Abgabewalze 1) bewegt und nach. Erreichen der jeweils geforderten Stückzahl der
- 10 -
»1 · t It kit» t » ·.»
Zuschnitte in ihrer Bewegungsrichtung umgesteuert. Bewegung
und Umsteuerung der Bewegungsrichtung werden durch eine Herzkurvenscheibe 28 (Pig. 3) "bewirkt, .die zwischen
zwei mit der Stange 26 verbundenen Gleitrollen 29, 29' geführt
ist. Die Herzkurvenscheibe 28 ist auf einer Welle befestigt, auf der auch ein Rastenrad 31 angebracht ist.
Dieses Eastenrad 31 wird durch einen auf der Welle 30 drehbar
gelagerten, mit einem unter Pederdruck in die Rasten eingreifenden Mitnehmer versehenen Hebel 32 schrittweise
bewegt. Die Betätigung des Hebels 32 erfolgt durch eine an \ dem Rad 33 exzentrisch gelagerte Stange 34, und das .Rad
wird über eine Kette oder einen geeignet ausgebildeten Zahnriemen 35 mit einer vom Antrieb der Maschine abgeleiteten
Drehzahl, die gleich dem Quotienten aus der Abgabefrequenz der Zuschnitte und der Anzahl der Ablageschächte
ist, angetrieben. Die konstruktive Anordnung ist im Ausführungsbeispiel derart getroffen, daß das Rastenrad 31 mit
jedem Schritt des Hebels 32 um zv/ei Zähne weiterbewegt und die Stange 26 um einen entsprechenden Schritt verschoben
wird. Zur Bildung von Stapeln aus jeweils zehn Zuschnitten und einer hierzu jeweils erforderlichen halben Umdrehung der
Herzkurvenscheibe 28 ist das Rastenrad 31 mit zwei aus je
neunzehn Zähnen bsstehenden? einander gegenüberliegenden
Zahnreihen versehen. Diese Zahnreihen sind durch zwei um
versetzte, ein jeweils gleiches Vielfaches der Zahnabstände betragende Lücken voneinander getrennt-
Zur Durchführung des mit dem jeweils letzten Zuschnitt
eines Stapels auszuführenden größeren Bewegungsschrittes der Aufnahmeorgane 9>
9'j 9" dient ein weiteres, ebenfalls auf der Welle 30 befestigtes Rastenrad 36, das mit nur zwei
um 180 versetzten Zähnen versehen und in Bezug auf das Rastenrad 31 derart angeordnet ist, daß jeder der beiden
- 10 - 'f.J
»J
t I 3
Zähne mit einem neunzehnten Zahn der Zahnreiheua des Rastenrades
31 fluchtet. Das Rastenrad 36 wird über einen ebenfalls mit einem Mitnehmer versehenen Hebel 37 bewegt, der
seinerseits durch eine an dem Rad 38 exzentrisch angelenkte Stange 39 in. eine hin- und hergehende Bewegung versetzt
wird. Das Rad 38 läuft mit derselben Drehzahl wie das Rad um, nur ist das Maß der Exzentrizität der Anlenkung der
Stange 39 bei dem Rad 38 größer als bei der Stange 34 und dem Rad 33.
wird. Das Rad 38 läuft mit derselben Drehzahl wie das Rad um, nur ist das Maß der Exzentrizität der Anlenkung der
Stange 39 bei dem Rad 38 größer als bei der Stange 34 und dem Rad 33.
Die Wirkungsweise ist derart, daß der während der jey/eils
ersten neun Schritte des Rastenrades 31 auf dem Rad 36
wirkungslos gleitende Mitnehmer des Hebels 37 mit dem zehnten Schritt die Drehung der V/elle 30 um einen größeren Betrag und zwar um das mehrere Zahnabstände betragende Maß der Zahnlücken auf dem Rastenrad 31 übernimmt. Bei Beendigung dieses größeren Srehschritt-esf bei dem der Mitnehmer des Hebels über den Zahnlückengrund hinweggleitet, steht dieser Mitnehmer vor dem ersten Zahn der folgenden Zahnreihe, um diesen, sodann im Zuge des ersten Bewegungsschrittes der folgenden Phase in der bereits beschriebenen 7/eise mitzunehmen.
wirkungslos gleitende Mitnehmer des Hebels 37 mit dem zehnten Schritt die Drehung der V/elle 30 um einen größeren Betrag und zwar um das mehrere Zahnabstände betragende Maß der Zahnlücken auf dem Rastenrad 31 übernimmt. Bei Beendigung dieses größeren Srehschritt-esf bei dem der Mitnehmer des Hebels über den Zahnlückengrund hinweggleitet, steht dieser Mitnehmer vor dem ersten Zahn der folgenden Zahnreihe, um diesen, sodann im Zuge des ersten Bewegungsschrittes der folgenden Phase in der bereits beschriebenen 7/eise mitzunehmen.
Zum besseren Verständnis der Wirkungsweise der Vorrichtung
gemäß der Erfindung sei noch darauf hingewiesen, daß der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ablageschächten 4,
4'j 4" (Pig- 1) selbstverständlich genau gleich dem räumlichen
Abstand zwischen den angelieferten Zuschnitten ist. Die Maschine arbeitet so, daß zunächst sämtliche Klappen 7,
7'j 7" geschlossen gehalten werden, bis sich vor jeder
Klappe 7, 71, 7" ein Zuschnitt befindet. In diesem Moment werden durch ein von der Bewegung der Abgabewalze 1 abgeleitetes Steuerkommando sämtliche Klappen 7, 71, 7" kurzzeitig in die gestrichelt gezeichnete Öffnungsstellung gebracht, so daß die jeweiligen Zuschnitte in die
Klappe 7, 71, 7" ein Zuschnitt befindet. In diesem Moment werden durch ein von der Bewegung der Abgabewalze 1 abgeleitetes Steuerkommando sämtliche Klappen 7, 71, 7" kurzzeitig in die gestrichelt gezeichnete Öffnungsstellung gebracht, so daß die jeweiligen Zuschnitte in die
III tt I
«A. 1*
- 12 -
- 13 -
£Qfl8ni9 ίο ac
entsprechenden Ablageschachte eingewiesen werden. Gleichzeitig
mit der Klappenbetätigung wird auch der Blasluftstrom freigegeben, wodiirch sich ein dein eigentlichen Ablegevorgang
vorangehender, für das einwandfreie Ablegen der Zuschnitte bedeutsamer Abbremseffekt ergibt. Nach Schließen
der Klappen 7, 71, 7" gleiten die folgenden Zuschnitte über
die polierte Oberfläche der Klappen 7, 7!, 7" und der
Brücken 8, 8', S" hinweg, bis wieder vor jeder Klappe 7,
7*., 7" ein Zuschnitt angelangt ist und sich das beschriebene-Arbeitsspiel
wiederholt. Es versteht -^ich, daß zur Be- Ϊ
tätigung der Klappen 7, 7', 7" und der Blasluftventile die ί
verschiedensten Elemente wie z. B. auch Elektromagnete oder 1
Druckluftzylinder verwendet v/erden kennen. Besonders be- I
währt hat sich hier jedoch eine konventionelle Nockenanord- ί
nung, die über Zahnriemen von der Abgabewalze 1 angetrieben j
wird. 1
Claims (1)
- % 1ί * * ■Sprüche1. Vorrichtung zum Bilden von Stapeln aus wählbaren Anzahlen flächiger, vorzugsweise flexibler Zuschnitte, die durch mehrere gleichlaufende, die Zuschnitte oben und unten an gegenüberliegenden Stellen erfassende endlose Förderbänder mindestens einem mit Aufnahmeorganen versehenen Ablage schacht zugeführt v/erden, die den Stapel nach Erreichen der vorgesehenen Stückzahl freigeben, und wobei über dem Ablageschacht ein auf -die Ränder des Zuschnitts gerichtetes Blasdüsensystem angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet , daß die Blasdüsen in einer die unteren Förderbänder im Bereich des AblageSchachtes (4, 4', 4") ersetzenden, als Abweiser ausgebildeten Klappe (7, 7', 7") und einer sich in Laufrichtung der Zuschnitte hieran anschließenden Brücke (S, 81, 8") angeordnet sind und die Aufnahmeorgane (9, 9'j 9") innerhalb des AblageSchachtes (4, 4«, 4») eine mit wachsender Stückzahl der Zuschnitte fortschreitende Abwärtsbewegung und gleichartige Aufnahmeorgane (9, 9'» 9") gleichzeitig außerhalb des Ablageschachtes (4, 4'f 4") eine synchrone Aufwärtsbewegung ausführen und die Positionen der Aufnahmeorgane (9, 9', 9") in Bezug auf den Ablageschacht (4, 4', 4") jeweils in ihren Bewegungs-Endlagen vertauscht v/erden.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der die Aufnahmeorgane (9, 9', 9") in ihre Bewegungs-Endlagen bringende Abwärts- bzw. Aufwärtsschritt größer als die vorangehenden Schritte ist.- 33 - lh- 14 -6908012 12.05.77- 14 -:>. Vorrichtung nacH Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß jedem Ablageschacht (4j 41, 4") vier Aufnahme organe (S, 9'» 9") zugeordnet sind, deren jeweils zwei in gleicher Höhe auf einander gegenüberliegenden Seiten des Ablageschachtes (4, 4', 4") geführt sind.4. Vorrichtung nach Anspruch 1 "bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die "beiden jeweils in den Ablageschacht (4, 41, 4") hineinragenden Aufnahmeorgane (9, 9'> 9") einander in geringem Abstand gegenüberstehen.5. Vorrichtung nach Anspruch 1 "bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß jedes Aufnahmeorgan (9j 91» 9") aus einer Vielzahl nebeneinander in einer Ebene liegender, in ihrer !Längsrichtung hin- und herbewegbarer Stäbe (13, 131) besteht.6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Stab (13, 13') in einer in vertikaler Richtung bewegbaren-Führungsplatte (14, 14') geführt ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die einander entsprechenden zwei Stäbe (13» 13') der auf benachbarten Seiten zweier aufeinander folgender Ablageschächte (4, 4', 4") in gleicher Höhe geführten Aufnahmeorgane (9» 9'j 9") jeweils in einer gemeinschaftlichen Führungsplatte (14, 14') geführt sind.6908012 1105.778. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Stab (13, 13') als Kolbenstange eines pneumatisch betätigten und in einer in die Führungsplatte (14, 14') eingearbeiteten Zylinderbohrung (19) geführten Kolbens (20) ausgebildet ist.9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die entsprechend den AufnahmeOrganen (Q, 9', 9") gegenläufig bewegten Gruppen von Führungsplatten (14, H1) kammartig ineinandergreifen.10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, daß jede Führungsplatte (14, 14') mit mindestens einem vertikalen Lurchbruch (15, 15') versehen ist, dessen eine Längskante als Zahnstange (16, 16') ausgebildet ist.Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Zahnstangen (16, I61) bei der einen G-ruppe von Führungsplatten (14) auf den einen und bei der hiermit kämmenden Gruppe von Führungsplatten (141) auf den gegenüberliegenden Seiten äer Durchbrüche (15, 15') angeordnet sind derart, daß eine durch sämtliche Führungsplatten (14, 14') hindurchtretende Eitzelwelle (17, 18) mit den Zahnstangen (16, 161) beider Gruppen -von Führungsplatten (14, 14') im Singriff steht.6988012
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6908012U DE6908012U (de) | 1969-02-28 | 1969-02-28 | Vorrichtung zum bilden von stapeln aus zuschnitten. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6908012U DE6908012U (de) | 1969-02-28 | 1969-02-28 | Vorrichtung zum bilden von stapeln aus zuschnitten. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6908012U true DE6908012U (de) | 1977-05-12 |
Family
ID=31954951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6908012U Expired DE6908012U (de) | 1969-02-28 | 1969-02-28 | Vorrichtung zum bilden von stapeln aus zuschnitten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6908012U (de) |
-
1969
- 1969-02-28 DE DE6908012U patent/DE6908012U/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2319822A1 (de) | Maschine zur herstellung von triaxialgewebe | |
| DE2030165C3 (de) | Vorrichtung zum Bilden mehrlagiger Zigarettengruppen | |
| DE2341535A1 (de) | Foerderer fuer pappschachteln | |
| EP0393235B1 (de) | Vorrichtung zum Sammeln und Ablegen von Signaturen | |
| DE917764C (de) | Vorrichtung zum Wenden von Bogen, Platten od. dgl. aus Zellstoff, Papier od. dgl. | |
| DE2820477A1 (de) | Zigarettenverpackungsmaschine | |
| DE1815493A1 (de) | Zufuehrvorrichtung fuer zu stapelnde Bahnsegmente | |
| DE1936371C3 (de) | Vorrichtung zum Abfördern fertiger Stapel von Druckerzeugnissen | |
| DE2405954C3 (de) | Vorrichtung zum Wenden unter gleichzeitigem Querfördern von prismatischem oder annähernd prismatischem Walzgut | |
| DE2228808C2 (de) | Mehrfachfaltvorrichtung | |
| DE6908012U (de) | Vorrichtung zum bilden von stapeln aus zuschnitten. | |
| DE642248C (de) | Vorrichtung zum verschraenkten Stapeln und Aufstossen von Zeitungen, Zeitschriften o. dgl. | |
| CH648263A5 (en) | Device for forming stacks of flat products, preferably printed products, occurring continuously, in particular in an imbricated stream | |
| DE1954675C3 (de) | Abrollvorrichtung für Wickel aus Bandeisen, Drähten od.dgl | |
| DE1910203A1 (de) | Vorrichtung zum Bilden von Stapeln aus Zuschnitten | |
| DE1560107A1 (de) | Vorrichtung zum Schneiden eines Stapels kontinuierlich aufeinander gelegter Bahnen | |
| DE3925623A1 (de) | Vorrichtung zum bilden von stapeln aus tuechern od. dgl. aus faserstoffen | |
| DE505652C (de) | Ablegevorrichtung fuer Briefumschlagwalzenfaltmaschinen | |
| DE2427086C3 (de) | Maschine zur automatischen Her-Stellung von Holzrahmen | |
| DE2109292A1 (de) | ||
| DE2234333C3 (de) | Auslegevorrichtung für Zeitungen | |
| DE2528798A1 (de) | Maschine zur entnahme von zwieback oder aehnlichen erzeugnissen aus einem fliessarbeit-endlosfoerderbandbackofen und zum aufstellen derselben zu einem horizontalstapel | |
| DE4410321A1 (de) | Bogensortiervorrichtung mit einer Einrichtung zum Ausrichten der Bogenränder | |
| DE4202254A1 (de) | Verfahren zur zufuehrung von bahnen aus papier, tissue, nonwoven oder dergleichen zu einer falzmaschine zur herstellung ein oder mehrmals in querrichtung gefalteter bahnabschnitte und zur abgabe der bahnabschnitte in aus abgezaehlten einzelstuecken bestehenden paeckchen sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE2334761A1 (de) | Vorrichtung zum einschlagen von ueberzugsmaterial, insbesondere zur herstellung von bucheinbanddecken |