DE690633C - Flaechenkuehler, insbesondere fuer Kaminkuehler - Google Patents

Flaechenkuehler, insbesondere fuer Kaminkuehler

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Publication number
DE690633C
DE690633C DE1937R0100020 DER0100020D DE690633C DE 690633 C DE690633 C DE 690633C DE 1937R0100020 DE1937R0100020 DE 1937R0100020 DE R0100020 D DER0100020 D DE R0100020D DE 690633 C DE690633 C DE 690633C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooling
surface cooler
water
coolers
chimney
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937R0100020
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Edmund Roser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EDMUND ROSER DR ING
Original Assignee
EDMUND ROSER DR ING
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Publication date
Application filed by EDMUND ROSER DR ING filed Critical EDMUND ROSER DR ING
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Publication of DE690633C publication Critical patent/DE690633C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F25/00Component parts of trickle coolers
    • F28F25/02Component parts of trickle coolers for distributing, circulating, and accumulating liquid
    • F28F25/08Splashing boards or grids, e.g. for converting liquid sprays into liquid films; Elements or beds for increasing the area of the contact surface
    • F28F25/087Vertical or inclined sheets; Supports or spacers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Flächenkühler, insbesondere für Kaminkühler Bei den bekannten Flächenkühlern mit einander parallelen Kühlwänden, deren Oberflächen zickzackförmig geführt sind, hat man die. einzelnen Kühlwände aus Brettchen oder Metallflächen gebildet, die in der Regel eine geringe Neigung gegen die Waagerechte besitzen und bei denen das eine Brettchen die zu kühlende Flüssigkeit einem darun_terfolgenden von entgegengesetzter Neigung im freien Fall zuführt, worauf die 'so beaufschlagte Kühlfläche ihrerseits wieder die Flüssigkeit einer weiteren Kühlfläche im freien Fall zuführt usw. Bei diesen Bauarten tritt der Nachteil auf, daß die Wassertropfen, oft in größeren Mengen zusammengeballt, zu einem ,großen Teil frei durch den Raum zwischen benachbarten Kühlwänden fallen müssen. Dadurch ist die Zeit der Berührung mit der aufwärts strö=menden Luft verhältnismäßig gering. Insgesamt ergibt sich infolgedessen bei diesen Kühlern eine verhältnismäßig- ungünstige Wärmeübertragung vom Kühlwasser an die Luft, und es können n:en:nenswerte Leistungen nur durch große Bauhöhen des Rieseleinsatzes sowie .große Grundflächen des Kühlwerkes erreicht werden.
  • Man hat bereits dadurch den freien. Fall des Kühlwassers zu vermeiden gesucht, daß man zwischen je zwei verschieden zueinander geneigten Kühlflächen immer ein glattes Rohr einfügte und auf diese Weise von Luftzwischenräumen nicht unterbrochene Kühlwände schuf. Man hat gleichzeitig die verhältnismäßig steil geneigten, an dem Rohr einmünden=den Kühlflä.chen mit Wellungen versehen. Man wollte auf diese Weise :die Abwärtsförderung des Wassers im freien Fall vermeiden und zugleich durch die genannte Ausbildung der Kühloberflächen das Wasser zu größerer Verweildauer zwingen. Aber auch diese Kühlerbauarten befriedigten nicht. Abgesehen davon, daß eine einfache Wellung verhältnismäßig steil geneigter Kühlflächen die Geschwindigkeit des herabrieselnden Wassers nicht maßgeblich zu vermindern vermochte, brachten auch die zwischen die einzelnen Kühlflächen eingeschalteten glatten Rohre die Möglichkeit mit sich; daß an dieser Stelle das Wasser sich von der Kühlfläche ablöst und die tiefer liegenden Flächen im freien Fall erreicht. Insgesamt verlangte auch diese Bauart der vorhekannten Kühler eine verhältnismäßig große Bauhöhe mit den angegebenen Nachteilen.
  • Die Erfindung bringt demgegenüber eine erhebliche Verbesserung hinsichtlich des Wärmeüberganges und der Kühlerabm-essungen und kennzeichnet sich dadurch, da,ß die Kühlwände aus bandartigem Gewebe, Geflecht ö. dgl. aus einem Stück zickzackförmg gewellt hergestellt sind und die Steighöhe der Zickzackform etwa gleich deren T_ lefe gewählt ist.
  • Die Anwendung von Geweben aus Metall, Faserstoffen @o. dgl: auf :den Bau von Flächenkühlern ist an sich bekannt. Man hat bereits aus solchen Geweben Kühlflächen gebildet; indem man -diese Gewebe entweder völlig senkrecht spannte oder etwa zickzackförmig mit sehr steiler Neigung verlaufen ließ, so daß die Tiefe der Zickzackform gegenüber der Steighöhe praktisch vollständig zurücktrat. Mit Geweben in dieser Anordnung läßt sich jedoch eine vollkommene Kühlwirkung nicht erzielen, weil an den annähernd senkrecht hängenden. Gewebeflächen die Kühlflüssigkeit immer verhältnismäßig schnell ihren Weg nach unten nimmt und daher nicht eine ausreichend große Verweildauer finden kann, ohne welche eine vollkommene Kühlwirkung nicht erreichbar ist; auch ist die Bildung eines Wasserfilms an senkrecht oder nahezu senkrecht stehenden Geweben nicht möglich.
  • Die bekannten, aus Metall, Glas o.dgl. bestehenden Gewebe können erstdünn für den Bau von leistungsfähigen; dabei in den Abmessungen verhältnismäßig kleinen Kühiera ausgenutzt werden, wenn man die Steighöhe des Gewebes etwa gleich deren Tiefe wählt.
  • Der neue Flächenkühler unterscheidet sich dadurch von den bekannten Bauarten,. daß infolge der Steighöhe der Gewebe, welche etwa gleich deren Tiefe gewählt ist, und der molekularen Anziehung der Flüssigkeitsteilchen unter sich die Flüssigkeit mit verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit ihren Weg nach unten zu nehmen versucht. Diese Geschwindigkeit wird durch das Gewebe noch weiterhin vermindert, weil sich die Flüssigkeit gewissermaßen von Masche zu Masche ihren Weg durch .das Gewebe hindurch suchen muß und durch die von den Geweben ausgeübte Kapillarwirkung gehindert wird, ihren Weg im freien Fall nach unten zu suchen. Insgesamt ergibt sich daher ein Kühler, in welchem die Flüssigkeit bei Vermeidung jeglichen nennenswerten freien Falles langsam :den Weg nach unten als Film, auf dem Gewebe fließend; nimmt und damit eine große Verweillauer mit sehr ,großer Oberfläche und dünner Schicht aufweist. Es hat sich gezeigt, daß man auf diese Weise zu einem Kühler von bemerkenswert niedriger Bauhöhe und geringen Kraftbedarf für das Pumpen der zu kühlenden Flüssigkeit bei sehr großer Abkühlungsoberfläche,dünner Wasserschicht und kleiner Geschwindigkeit in ider Arbeitsbewegung der Flüssigkeit gelangt, so :daß man große Kühlerleistungen auf kleinem Raum zusammendrängen kann.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt schematisch den Einbaueines Rieselwerkes in den Unterteil eines Kaminkühlers.
  • Fg.2 zeigt in größerem Maßstabe .(etwa i : 5) einen Längsschnitt durch mehrere Kühlwände nach der Eifindung.
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht einer Kühl-,vand im Maßstabe von etwa i : i.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Kühlwerk aus einer größeren Anzahl von parallel geschalteten, zickzackförmig gewellten Kühlwänden i aus an sich bekanntem Metalltuchgewebe (Fig.3).
  • Die Scheitele benachbarter Kühlwände liegen in gleicher waagerechter Ebene. Ein Abtropfen des Wasserfilms wird verhindert, wenn die Neigung und die Länge der Fläche des Gewebes so gewählt werden, daß a etwa gleich b ist und der.Winkel zwischen. zwei aufieinanderfolgenden Flächen 30° und mehr ist. Durch die Pfeile x wird der Weg der Luft veranschaulicht. y sind in die Kühlflächenebene :eingetragene Pfeile, welche veranschaulichen, wie das Wässer an dem Gewebe im Gegenstrom zu der Luft herabrieselt.
  • Die aufwärts strömende Luft kann auch zwischen den nicht oder nur wenig mit Wasser bedeckten Maschen des Gewebes im Querstrom zum Wasser aufsteigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flächenkühler, insbesondere für Kaminkühler, welcher aus einander parallelen. Kühlwänden besteht, deren Oberflächen zickzackförmig geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlwände aus bandartigem Gewebe, Geflecht o.:dgl. aus einem Stück zickzackförmig gewellt hergestellt sind und die Steighöhe der Zickzackform etwa. gleich deren Tiefe gewählt ist. -a. Flächenkühler nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen zwei gegeneinander geneigten Flächen einer Kühlwand mindestens etwa 3o° beträgt.
DE1937R0100020 1937-08-13 1937-08-13 Flaechenkuehler, insbesondere fuer Kaminkuehler Expired DE690633C (de)

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DE1937R0100020 DE690633C (de) 1937-08-13 1937-08-13 Flaechenkuehler, insbesondere fuer Kaminkuehler

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DE1937R0100020 DE690633C (de) 1937-08-13 1937-08-13 Flaechenkuehler, insbesondere fuer Kaminkuehler

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DE690633C true DE690633C (de) 1940-05-03

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DE1937R0100020 Expired DE690633C (de) 1937-08-13 1937-08-13 Flaechenkuehler, insbesondere fuer Kaminkuehler

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DE (1) DE690633C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1207946B (de) * 1957-11-29 1965-12-30 Kraftanlagen Ag Rieselflaechenkuehler mit Rieselflaechen aus ebenflaechigen, gespannten Bahnen
US4324749A (en) 1977-06-14 1982-04-13 Akzona Incorporated Three-dimensional exchange element for liquid guidance in liquid-gas contact systems

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1207946B (de) * 1957-11-29 1965-12-30 Kraftanlagen Ag Rieselflaechenkuehler mit Rieselflaechen aus ebenflaechigen, gespannten Bahnen
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