DE213949C - - Google Patents
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- DE213949C DE213949C DENDAT213949D DE213949DA DE213949C DE 213949 C DE213949 C DE 213949C DE NDAT213949 D DENDAT213949 D DE NDAT213949D DE 213949D A DE213949D A DE 213949DA DE 213949 C DE213949 C DE 213949C
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- Germany
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- expanded metal
- water
- air
- steps
- stages
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F25/00—Component parts of trickle coolers
- F28F25/02—Component parts of trickle coolers for distributing, circulating, and accumulating liquid
- F28F25/08—Splashing boards or grids, e.g. for converting liquid sprays into liquid films; Elements or beds for increasing the area of the contact surface
- F28F25/087—Vertical or inclined sheets; Supports or spacers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Central Air Conditioning (AREA)
Description
HES
PATENTAMT.
Bei Rückkühlwerken, wie z. B. Kaminkühlern, sind zur Erreichung einer ■ nach Möglichkeit
tiefen Kühlung gewisse grundlegende Bedingungen vorhanden, die eine desto tiefere Kühlung
zur Folge haben, je mehr ihnen entsprochen. wird. Die beiden hauptsächlichsten Bedingungen
sind die, daß erstens das Wasser schon von Anfang an sehr fein zerteilt und in dieser
sehr feinen Zerteilung vollkommen. gleichmäßig
ίο über den ganzen Querschnitt des Hordenraumes
verteilt wird; zweitens soll die dem Wasser entgegen nach oben strömende Luft
. praktisch nicht mehr nennenswert gehemmt werden, so daß im ganzen recht viel Wasserteilchen
mit recht viel Luft in Berührung kommen.
In gewissem Grade wird dies ja bei allen bisher—bekannt gewordenen Berieselungssystemen
bzw. HoTden^inbauten der Rückkühlwerke erreicht, aber dasjbisher erreichte Höchstmaß
soll nun noch wieder nennenswert überholt werden, wobei das Mittel zum Zweck in
der Benutzung von Streckmetall zur Bildung. des Berieselungs- bzw( Hordensystems besteht.
Eine beispielsweise Ausführungsform eines derartigen Kaminkühlers ist in der Zeichnung
veranschaulicht, in der Fig. ι einen Längsschnitt durch einen mit dem neuen Berieselungseinbau
versehenen Kaminkühler und Fig. 2 einen Querschnitt durch denselben zeigt, während
die Fig. 3, 4 und 5 ein einzelnes Streckmetallstück (sozusagen Horde) in Vorderansicht,
Seitenansicht und Draufriß zeigen. Das Bild Fig. 3 erhält man, wenn man Fig. 4 in der
Richtung des Pfeiles α ansieht, und das Bild Fig. 5 erhält man, wenn man Fig. 3 in der Riehtung
des Pfeiles b betrachtet. Das zwischen den Fig. 3 und 4 bestehende Ansichtsverhältnis
ist natürlich auch bei den Fig. 2 und 1 vorhanden. · .
Das Streckmetall wird vorzugsweise in Form von Streifen E von jeweils, zweckentsprechender
Größe verwendet, und diese Streifen werden parallel zueinander in einer gewissen Schräglage
angeordnet, nämlich so, daß die Verbindungsstücke c der Maschen eine horizontale
Lage erhalten, sie daraufhin also gewissermaßen als Stufen angesprochen werden können.
Die stufenweise Anordnung der Horden bei Kaminkühlern ist natürlich längst bekannt,
aber indem die einzelnen Teile des Hordensystems aus Streckmetall gebildet werden, wird
nun hierdurch die Anzahl der Stufen.in einer Weise vermehrt, die. höchst erheblich über die
Stufenzahl .hinausgeht, die bisher in einem
Kaminkühler untergebracht werden konnte. Entsprechend dieser Vergrößerung der Stufenzahl
wird aber die Größe der Stufenfläche vermindert. Es ist das so, als wenn jede der früheren
einzelnen großen Stufen jetzt in eine große Anzahl von kleinen bzw. ganz kleinen Stufen zerlegt
ist. Man hat es hierbei sehr wohl in der Hand, die Anzahl und die Größe der Stufen zu
einer beliebigen zu machen, indem man Streckmetall von dieser oder jener Maschen weite
wählt, stets natürlich so, daß bei den gegebenen Verhältnissen die größtmögliche Wirkung erzielt
wird. Es spielen dabei in an sich bekannter Weise die Temperatur des warmen Wassers,
die verlangte Temperatur des gekühlten Wassers, die Lufttemperatur und die Luftfeuchtigkeit
ihre Rolle. Jedenfalls wird immer die Verteilung,
also die Maschengröße, gewählt, die bei den gegebenen Verhältnissen ein Maximum an.Wirkung
herauszuholen ermöglicht. Sind un-• günstige Verhältnisse vorhanden, so kann man
5. diesen jetzt erheblich besser begegnen, als es vordem möglich war, dehn in keinem der vorbekannten
Kaniinkühlereinbauten wird das Wasser schon von Anfang an so überaus fein·
zerteilt, und nirgendwo ist der Widerstand, den
ίο das Hordensystem der Luft bietet, ein so un-
* gemein geringer, als er bei Benutzung von Streckmetall zur Bildung . der einzelnen Horden erhalten
wird. Es liegt dies klarerweise daran, daß jede einzelne Horde eben hundertfach
durchbrochen ist, so daß die Luft auch durch jede einzelne so gut wie in der ganzen Ausdehnung
hindurchströmen kann. . Das herabrieselnde Wasser vermehrt diesen Widerstand keineswegs in einer irgendwie erheblichen Weise,
denn es rieselt nicht nur von allen Stufen jeder oberen Horde zu allen Stufen jeder unteren,
sondern es geht auch über die schrägen Verbindungsstücke d der Stufen, die mit den Stufen
zusammen die Maschen bilden. Bei dem Herabfließen auf diesen schrägen Verbindungsteilen
wird das Wasser aber so gut wie genau so viel gekühlt, als wenn es von Stufe zu Stufe fließt und
so die Luft durchschneidet, weil das Hordensystem ja nunmehr aus Metall, also aus einem
guten Wärmeleiter, besteht. Der Wärmeaustausch mittels der Metallteile ist kaum nennenswert
geringer wie der unmittelbare Wärmeaustausch zwischen dem Wasser und der Luft, und auf alle Fälle wird gegenüber sämtlichen
bisher bekanntgewordenen Einrichtungen ein erhebliches Mehr an Wirkung erzielt, weil eben
die Wasserverteilung unvergleichlich feiner ist und bedeutend größere Luftmengen durch den
Kühler hindurchziehen können, als es jemals vorher bei Selbstventilation der Fall gewesen
ist. . . . ■ .
Claims (3)
1. Rückkühler, gekennzeichnet durch ein Berieselungs-(Horden-)System aus Streckmetall.
2. Rückkühler nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch derart Schräge Anordnung des Streckmetalls, daß die Maschenverbindungsstücke
horizontale Stufen bilden.
3. Rückkühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Seitenstücke
der Maschen Abschlüßkanten der horizontalen Stufen bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE213949C true DE213949C (de) |
Family
ID=475558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT213949D Active DE213949C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE213949C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1299666B (de) * | 1961-02-28 | 1969-07-24 | Zemanek Jan | Aus Kunststoff-Folie bestehender Rieseleinbau fuer Kontaktwaermetauscher |
| EP0030913B1 (de) * | 1979-12-17 | 1983-05-18 | Ernst Prof. Dr.-Ing. Günter | Vorrichtung zum Abkühlen von Kühlwasser |
-
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- DE DENDAT213949D patent/DE213949C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1299666B (de) * | 1961-02-28 | 1969-07-24 | Zemanek Jan | Aus Kunststoff-Folie bestehender Rieseleinbau fuer Kontaktwaermetauscher |
| EP0030913B1 (de) * | 1979-12-17 | 1983-05-18 | Ernst Prof. Dr.-Ing. Günter | Vorrichtung zum Abkühlen von Kühlwasser |
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