DE6906034U - Sicherheitsskibindung mit einer anzeigevorrichtung fuer eine haltefederung - Google Patents
Sicherheitsskibindung mit einer anzeigevorrichtung fuer eine haltefederungInfo
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Description
Vereinigte BaubeSchlagfabriken Gretsch & Co. GmbH.,
725 Leonberg bei Stuttgart, Siemensstraße 21 - 29
"Sicherheitsskibindung mit einer Anzeigevorrichtung für eine Haltefederung"
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsskibindung mit einem den Schuh am Ski durch die Federkraft einer Haltefeder gehaltenen
Halteglied und einem die Federkraft anzeigenden Anzeigeglied.
Durch die Einstellbarkeit des Federwiderlagers ist es möglich, die Federspannung auf den jeweils gewünschten Wert zu
bringen. Die Änderung der Federspannung kann hierbei am Anzeigeglied abgelesen werden. Infolge Herstellungstoleranzen
und Montageungenauigkeiten sowie gegebenenfalls auch durch Ermüdung der Feder oder durch sonstige äußere Einflüsse kann
jedoch nicht gewährleistet werden, daß die durch das Anzeigeglied angezeigte Federhaltekraft bzw. deren Nulleinstellung
stets die gleiche ist. Dieses macht sich vor allem dann ungünstig bemerkbar, wenn die Haltekräfte der rechten und ljnken
Bindung eines Skipaares trotz gleicher Anzeige verschieden groß sind.
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Aufgabe der Erfindung ist es vor allem, diese Nachteile
bekannter Anzeigeeinrichtungen an Sicherheitsskibindungen zu beheben und eine zuverlässige gleichmäßige Ablesemöglichkeit
der eingestellten Federkraft zu gewährleisten. Die Erfindung besteht demgemäß im wesentlichen darin, daß
eine zur Einstellvorrichtung eines einstellbaren Federwiderlagers zusätzliche Justiervorrichtung vorgesehen ist,
welche eine Justierung der Anzeigelage des Anzeigegliedes auf eine bestimmte Federkraft ermöglicht.
Die Erfindung ist sowohl bei Fersenabstützvorrichtungen, z.B. sogenannten Fersenautomatiken, als auch bei Zehenabstützvorrichtungen,
z.B. sogenannten Reglern, verwendbar. Im erstgenannten Falle dient die erfindungsgemäße Justiervorrichtung
insbesondere zur Justierung des Anzeigegliedes für eine den Schuh gegen den Ski drückende Niederhaltefederung,
im zweitgenannten Falle insbesondere zur Justierung des Anzeigegliedes für eine ein oder mehrere Zehenbacken gegen
seitliches Ausrasten haltende Rastfederung.
Die Justiervorrichtung kann hierbei im Bereiche desjenigen Federwiderlagers angeordnet sein, das mit dem Anzeigeglied
verbunden oder das dem mit dem Anzeigeglied verbundenen Federwiderlager entgegengesetzt ist.
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Beispielsweise kann das die Justierung vermittelnde Federwiderlager einen zur Justierung dienenden einstellbaren
Teil, z.B. einen Federteller, tragen, oder es kann mit dem es abstützenden Teil, z.B. im Falle einer Fersenabstützvorrichtung
mit einem Teil eines Knlehebelmechanismut, einstellbar verbunden sein. Auch kann die Justiervorrichtung
innerhalb eines Ubertragungsgestanges, z.B. innerhalb
des vorgenannten Kniehebelmechanismus, angeordnet sein, indem es z.B. dazu dient, eine bestimmte Winkellage zweier
kniehebelartig hintereinandergeschalteter Lenker einstellbar zu begrenzen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß die Justiervorrichtung
zwischen dem Anzeigeglied und dem dasselbe tragenden Federwiderlager zwischengeschaltet ist, indem z.B. das
Anzeigeglied auf einem es tragenden Arm des Federwiderlagers in Längsrichtung des Armes verstellbar angeordnet ist.
In einer Ausführungsform der Erfindung, insbesondere in Anwendung auf eine Zehenabstützvorrichtung, stützt sich die als
Rastfederung wirkende Haltefederung gegen ein mit dem Anzeigeglied verbundenes hülsenförmiges Federwiderlager unter
Zwischenschaltung eines in demselben verschraubbaren Federtellers ab.
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung bei einer Zehenabstützvorrichtung ist das untere Federwiderlager, das
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dem mit dem Anzeigeglied verbundenen verstellbaren oberen Federwiderlager entgegengesetzt 1st, zur Justierung der
Anzeigevorrichtung durch ein in der Grundplatte der Vorrichtung eingesetztes Schraubglied verstellbar angeordnet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen zu entnehn an. Hierbei
zeigen
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Persenabstützvorrichtung
mit einer zur Justierung zusätzlichen Einstellbarkeit des einen Federwiderlagers,
Pig. 2 eine Draufsicht auf die Justiervorrichtung, Fig. 3 eine Stirnansicht hierzu,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Justiervorrichtung
an der gleichen Persenabstützvorrichtung, wobei die Justierung durch einen verstellbaren Anschlag innerhalb
des vorgesehenen Kniehebelgestänges erfolgt,
Fig. 5 eine Variante zu Fig. 4 im Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4,
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform der Justiervorrichtung ebenfalls an der gleichen Persenabstützvorrichtung,
wobei jedoch die Justiervorrichtung unmittelbar am Anzeigeglied vorgesehen ist und
Fig. 7 und 8 zwei Ausführungsformen von Zehenabstützvorrichtungen
mit Justiervorrichtungen in einem etwa durch die Skilängsachse gelegten lotrechten Schnitt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bzw. 6 ist auf dem Ski mittels Grundplatte 11 ein Lagerteil 12 befestigt, an dem
mittels Quergelenkbolzens 15 das gehäuseförmige Niederhalteglied
14 um die Achse des Gelenkbolzens schwenkbar gelagert ist. Der Gelenkbolzen 15 kann sich hierbei innerhalb gewisser
Grenzen in Längsschlitzen 15 des Lagerteiles 12 in Skilängsrichtung
bewegen, wobei er unter der Wirkung einer Zugfeder l6 steht, die mit ihrem entgegengesetzten Ende an e-nem im
Lagerteil 12 fest gelagerten Gelenkbolzen 17 abgestützt ist und den Gelenkbolzen 1>
mit dem Niederhalteglied 14 nach vorn zieht.
Die Gelenkbolzen 15 und 17 dienen gleichzeitig zur Lagerung
einer Stützvorrichtung, die durch die beiden V-förmig aufwärtsgerichteten
Stützlen'cer 18 und 19 gebildet wird, welche an ihrer V-Spitze durch einen Gelenkbolzen 20 miteinander
verbunden sind.
Zwischen der Stützvorrichtung und dem Niederhalteglied 14 ist des weiteren ein Kniehebelmechanismus 21 zwischengeschaltet,
der aus den beiden Kniehebellenkern 22 und 25 besteht, die durch ein Gelenk 24 miteinander verbunden sind. Der
Lenker 22 ist hierbei am Gelenkbolzen 20 der Stützvorrichtung und der Lenker 25 mittels eines Gelenkbolzens 25 am Niederhalteglied
14 angelenkt. Das Niederhalteglied 14 weist ein an ihm in Höhenrichtung verstellbares Niederhalteelement 26
und einen zum Auftritt des Schuhabsatzes dienenden Sporn 27 auf. Eine Niederhaltefeder 28 stützt sich einerseits gegen
ein Federwiderlager 29 ab, das mittels Gewindes 30 auf einem mit Kopf J2 versehenen Stellbolzen 31 in Pfeilrichtung u »u2
verstellbar gelagert ist, wobei der Stellbolzen 31 in eine:
Bohrung 33 im Niederhalteglied 14 drehbar, aber unverschiebbar
eingesetzt ist.
Mit dem verstellbaren Federwiderlager 29 ist eine Anzeigevorrichtung
A1 für die eingestellte Federkraft der Niederhaltefeder
28 verbunden. Zu diesem Zweck ist das Federwiderlager innerhalb des gehäuseförmigen Niederhaltegliedes I^ mit
einem Arm 3^ versehen, der durch ein mit diesem fest verbundenes
blattartiges Zeigerelement 35 verlängert ist. An dem Zeigerelement 35 ist das Anzeigeglied 36, z.B. in Form
eines Knopfes, fest angeordnet, das in einem Schlitz 37 in der oberen Wandung des Niederhaltegliedes 14 gleiten kann
und hierbei mittels einer Zeigermarke die axiale Lage des Federwiderlagers 29 und damit die Spannung der Niederhaltefeder
28 an einer seitlich neben dem Schlitz 37 angeordneten Skala anzeigt.
Das dem Federwiderlager 29 entgegengesetzte Ende der Niederhaltefeder
28 stützt sich gegen den tellerartigen Bund 38a eines weiteren hülsenförmigen Federwiderlagers 38 ab, das
einen Teil der erfindungsgemäßen Justiervorrichtung B, bildet unrl mittels Gewindes 39 auf einem Führungsbolzen 4o verschraubbar
gelagert ist. Letzterer ist, wie insbesondere
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Fig. 2 zeigt, mit einem Gelenkbolzen 4l fest verbunden,
der mittels Zapfen 42 in dem z.B. aus einem Paar Einzellenker 22a und 22b gebildeten Lenker 22 schwenkbar gelagert
ist. Am Bund 38a des Pederwiderlagers 38 sind, über
den Umfang verteilt, Nuten 43 eingearbeitet, mittels derer das Widerlager 38 von vorn her, zeB. durch eine öffnung
in der auch den Sporn 27 bildenden Vorderwandung 45 des
Niederhaltegliedes 14, auf dem Führungszapfen 40 gedreht und damit die Spannung der Niederhaltefeder 28 mit Bezug
auf das hierbei unverstellte Anzeigeglied 36 justiert werden kann. Ein Ansatz 46 am Kniehebellenker 22 dient als
Anschlag, der sich unter der Wirkung der Niederhaltefeder gegen den Gelenkbolzen 25 als Gegenanschlag anlegt und dadurch
den Streckwinkel ot des Kniehebellenkerpaares 22,23 begrenzt. Diese (in Fig. 1 dargestellte) Lage bestimmt vorzugsweise
auch den einzustellenden Zustand der Niederhaltefeder 28.
Die Justierung kann hierbei unabhängig von der Einstellung des Federwiderlagers 29 erfolgen, das durch Drehen des
Stellbolzens 31 auf diesem in Pfeilrichtung U1,ug verschoben
wird und hierdurch zugleich das Anzeigeglied 36 im Schlitz 37 verstellt.
Gegebenenfalls kann auch der Führungsbolzen 40 das Lagerstück
oder den Gelenkbolzen 41 durchsetzen und in diesem drehbar gelagert sein, wobei er, z.B. mittels eines ""ohrau-
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benziehers, von hinten her durch die Öffnung 44 gedreht
werden kann. Das Federwiderlager 38 ist in diesem Falle
wieder mittels Gewindes 39 mit dem Führungsbolzen 40 verbunden,
jedoch gegenüber dem Lagerstück 4l, z.B. mittels Klauen oder sonstiger Vorsprünge od.dgl. gegen Drehen um
die Achse der Niederhaltefeder 28 gesichert. Durch Ver- . schrauben des Führungsbolzens 40 verschiebt sich hierbei
das Federwiderlager 38 in Pfeilrichtung U3^u3 und regelt
dadurch die Federspannung der Niederhaltefeder 28.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist die Feder 28 unmittelbar gegen einen als Federwiderlager dienenden Lagerbock
4la abgestützt. Die Justierung durch die Justiervorrichtung Bp erfolgt durch ein auf dem Gelenkbolzen 25 angeordnetes
als Justierelement dienendes Exzenterelement 47,
welches als Gegenanschlag zu dem am Kniehebellenker 22 scigeordneten
Anschlag 46 dient. Durch Drehen des Gelenkbolzens 25 kann der Exzenter 47 verstellt und damit die Strecklage
der beiden Kniehebellenker 22 und 23 mit einem Winkel
geändert werden, in die das Kniehebe Henker paar unter der Wirkung der Niederhaltefeder 28 gedrückt wird.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Variante, welche einem Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 2 entspricht, sind anstelle
eines Exzenters 47 Eindrehungen 48 vorgesehen, welche zur
einmaligen Justierung nach dem Zusammenbau der Fersenabstützvorrichtung
nach Herausnahme des Bolzens auf den erforderlichen Durchmesser abgedreht werden.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist die Justiervorrichtung
Β-, unmittelbar an der Anzeigevorrichtung A,, und
zwar zwischen dem verstellbaren Federwiderlager 29 und dem Anzeigeglied J6 angeordnet. Hierzu weist das mit dem Arm ^4
z.B. verschweißte oder verlötete Zeigerelement 35 einen Ansatz
49 auf, in dem eine in Längsrichtung des Skis verschraubbare
Stellschraube 50 gelagert ist. Die Stellschraube 50 greift in ein Gleitstück 51 ein, das auf der
Stellschraube unverschiebbar, aber drehbar gelagert ist. Das Gleitstück 51 ist mit einem blattfederartigen Element
verbunden, das seinerseits das Anzeigeglied 36 trägt.
Durch Verschrauben der Stellschraube 50 kann die Lage des Anzeigegliedes 36 unabhängig von einer Verstellung des
Federwiderlagers 29 geändert und damit das Anzeigeglied 36 auf eine bestimmte Federkraft der Niederhaltefeder 28
justiert werden. Das Drehen der Stellschraube kann durch einen vorderen Kopf 53>
z.B. von vorn her durch eine öffnung 44 (Fig.l), oder beispielsweise durch eir.en hinteren
Kopf erfolgen, der durch eine z.B. verschließbare oder abdeckbare öffnung in der Oberwandung des gehäuseförmigen
Niederhaltegliedes 14 zugänglich ist. Gegebenenfalls kann
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- 10 -
auch das Zeigerelement 55 mit dem Arm j54, durch eine entsprechende
öffnung in dem Niederhalteglied einstellbar, verbunden sein, oder es kann das Justieren des Anzeigegliedes
56 durch - z.B. wellenförmiges - Verformen des blattfederartigen Zeigerelementes 35 vorgenommen werden.
In den beiden Ausführungsbeispielen nach Fig. 7 und 8 für eine Zehenabstützvorrichtung ist auf dem Ski 110
eine Grundplatte 111 aufgeschraubt, auf der eine Zehenbacke 112 um eine vordere lotrechte Schwenkachse 112a seitlich
schwenkbar gelagert ist. Im übrigen kann die Zehenabstützvorrichtung
in beliebiger Weise ausgebildet sein.
Auf der Grundplatte 111 ist in den dargestellten Ausführungsbeispielen
ein Führungsstück II3 (in nicht dargestellter Weise) fest aufgesetzt, z.B. aufgeschraubt, an
welchem ein Zehenbacken 112 mittels Keilflächen 114 nach Art einer Schwalbenschwanzführung geführt ist, wobei sich
das FührungsstUck quer zur Skilängsrichtung bogenförmig
um die Schwenkachse 112a des Zehenbackens erstreckt. In das Führungsstück II3 ist eine z.B. zylindrische Rastbüchse 115*
z.B. aus Stahl, eingesetzt, in die die Rastkugel II6 unter
der Wirkung einer Rastfeder 117 eingreift. Die Rastkugel 116 ist hierbei in einem in den Zehenbacken 112 fest eingesetzten
Führungsring II8 geführt.
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- 11 -
In dem Ausführungsbeispiel nach Pig. 7 ist die Justiervorrichtung Bh zwischen der Rastfeder 117 und der Anzeigevorrichtung
Ag angeordnet. Die Justiervorrichtung besteht hierbei im wesentlichen aus einem Federteller 119* gegen
den sich die Rastfeder 117 mit ihrem der Rastkugel 116
entgegengesetzten Ende abstützt. Der Federteller ist mit einer Vierkant- oder Sechskantbohrung ISO od.dgl. versehen
und mittels Gewindes 121 in eine Widerlagerhülse 122 eingeschraubt,
die ihrerseits mittels Gewindes 125 in den
Zehenbacken 112 axial verschraubbar gelagert ist und zusammen mit dem Federteller 119 das obere Widerlager der Rastfeder
117 bildet. Auf die Widerlagerhülse 122 ist eine Kappe 124 aufgeschoben, die durch eine Riffelverzahnung
od.dgl. gegen Drehen in der Widerlagerhülse 122 gesichert sein kann. Die Kappe 124 weist einen Zeiger 126 auf, welcher
mit einer z.B. bei 127 an dem Zehenbackenaufgebrachten Skala
zusammenwirkt und mit dieser die Anzeigevorrichtung A2 für
die Einstellung der Rastfeder 117 bildet. Vertiefungen 128 auf dem Umfang der Widerlagerhülse 122 können dazu dienen,
durch entsprechendes radiales Eindrücken der Kappe 124 diese auch gegen Längsverschieben auf der Widerlagerhülse 122 zu
sichern. Zur Begrenzung des Aufwärtshubes der Widerlagerhülse 122 ist ein Sprengring 1^0 vorgesehen.
Das Einstellen der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig.7
kann wie folgt vorgenommen werden:
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Nach Einsetzen der Rastkugel Il6 und der Rastfeder 117
wird zunächst die Widerlagerhülse 122 zusammen mit dem F^derteller 119 in den Zehenbacken 112 eingeschraubt.
Hierauf wird die Kappe 124 auf die Widerlagerhülse 112 aufgesetzt und diese so weit verschraubt, daß ungefähr
derjenige Rastdruck, bei dem die Rastvorrichtung den Zehenbackaifreigeben soll, oder ein sonstiger bestimmter
Rastdruck erzeugt wird, und zugleich der Zeiger 126 auf die diesem Rastdruck entsprechende Marke auf der Skala 127
eingestellt. Da in der Regel infolge von Herstellungs- und Montagetoleranzen Rastdruck und Marke nicht genau übereinstimmen,
wird hierauf eine Justierung dadurch vorgenommen, daß, z.B. nach Abnahme der Kappe 124, der Federteller 119
mittels eines in die Vierkant- oder Sechskantbohrung 120
eingesteckten Werkzeuges so lange verschraubt wird, bis der der eingestellten Lage des Zeigers 126 entsprechende
gewünschte Rastdruck erzielt wird.
Gegebenenfalls ist es auch möglich, die obere Kappe 124 mit einer Bohrung 129 zu versehen, die nach der Einstellung
durch einen Stopfen od.^gI. geschlossen werden kann, um zu
verhindern, daß eine unerwünschte Verstellung des Zwischenwiderlagers 119 vorgenommen wird oder Schmutz, Schnee oder
Eis in das Innere der Hülse eindringt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 stützt sich die Rastfeder 117 unmittelbar gegen eine Widerlagerhülse 122a ab,
die mittels Gewindes 123a in den Zehenbacken 112 eingeschraubt
ist und mittels einer Nut 120a durch einen Schraubenzieher od.dgl. verschraubbar ist. Ein Zeiger 126
oder eine sonstige Markierung kann wieder vorgesehen sein, um mit einer Skala bei 127 als Anzeigevorrichtung A2 zusammenzuwirken.
Zur Hubbegrenzung in Aufwärtsrichtung dient ein Anschlag 150a, mittels derer sich die Widerlagerhülse
122a gegen ->ine Bundfläche des Zehenbackers 112 abstützen kann.
Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel ist die Rastbüchse 115 in Form eines Napfes in dem in Querrichtung des
Skis in der Führung 114 gleitend geführten Führungsstück in lotrechter Richtung schiebbar eingesetzt und die Justiervorrichtung
Bc am unteren Federwiderlager angeordnet. Die Einstellung der Lage der als unteres Widerlager dienenden
Rastbüchse 115 erfolgt durch ein Schraubstück 15I, das
in das Gewinde I52 einer Bohrung 155 in der Grundplatte
eingeschraubt und mittels eines Schraubenziehers od.dgl., der in eine Quernut 154 des Schraubstückes eingreifen kann,
in Höhenrichtung verstellbar ist.
Die Justierung der Federkraft bzw. der Anzeigevorrichtung Ag
in Bezug auf die Federkraft erfolgt in grundsätzlich gleicher Weise wie im Falle des vorangehenden Ausführungsbeispieles,
lediglich mit dem Unterschied, daß anstelle des Federtellers 119 die als Widerlager dienende Rastbüchse
in Axialrichtung der Rastfeder 117 verstellt wird.
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- 14 -
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele
beschränkt. So kann sowohl die Fersen- als auch die Zehenabstützvorrichtung in anderer Bauart und
anderer
mit/Wirkungsweise ausgeführt sein. Statt eines Zehenbackens
kann beispielsweise ein Paar von der gleichen oder von verschiedenen Rastvorrichtungen in Rastlage gehaltener
Zehenbacken vorgesehen sein. Auch können statt Schraubenfedern beliebige andere Pederelemente, z.B.
auch Gummifedern od.dgl., vorgesehen und zwischen der Niederhalte- oder Rastvorrichtung und dem Schuh Zwischenglieder
angeordnet sein. Selbstverständlich können an der Fersen- und Zehenabstützvorrichtung gleichzeitig Justiervorrichtungen
vorgesehen sein.
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Claims (14)
1. Sicherheitsskibindung mit einem den Schuh am Ski durch die Federkraft einer Haltefederung gehaltenen
Halteglied und einem die Federkraft anzeigenden Anzeigeglied, gekennzeichnet durch eine zur Einstellvorrichtung
eines einstellbaren Federwi, erlagers (29jl22jl22a) zusätzliche Justiervorrichtung (B1,Bp*
B-z,B^,Bc) zur Justierung der Anzeigelage des Anzeigegliedes
(365126) auf eine bestimmte Federkraft.
2. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung der Justiervorrichtung (B1,Β«,Β,)
bei einer Fersenabstützvorrichtung zur Justierung des Anzeigegliedes (36) für eine Niederhaltefederung
—(28) -die den Schufeabsatz s*B^m4tt©ls eines-iru
einer übertotpunktlage gehaltenen kniehebelartigen Mechanismus (21) - gegen den Ski drückt (Fig.l bis 6)
3. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung bei einer Zehenabstützvorrichtung
zur Justierung des Anzeigegliedes (126) für eine einen oder mehrere Zehenbacken (112) gegen seitliches Ausrasten
aus einer Mittellage haltende Rastfederung (117)·
4. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Justiervorrichtung (B.,,Bh) an dem mit dem Anzeigeglied (26;126)
verbundenen Federwiderlager (29;122) angeordnet ist.
5. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, 2 oder ;5, dadurch
gekennzeichnet, daß die zusätzliche Justiervorrichtung (B1,B2,Bc) im Bereiche desjenigen Federwiderlagers
(38;115) angeordnet ist, das dem mit dem Anzeigeglied
(56;126) verbundenen Federwiderlager (29jl22a)
entgegengesetzt ist.
6. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 4 oder 5* dadurch
gekennzeichnet, daß die Justiervorrichtung (B1,B^) einen
mit dem Federwiderlager (38}122) In Kraftrichtung der
Feder (28}117) verschraubbaren Federteller (38ajll9)
aufweist.
7· Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, 2 oder 5>
mit Abstützung der Haltefederung durch einen kniehebelartigen Mechanismus, dadurch gekennzeichnet, daß die
Justiervorrichtung (B-,) am oder im kniehebelartigen
Mechanismus (21) angeordnet ist.
8. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 7 mit einem Anschlag zur Begrenzung der Übertotpunktlage de,·=; kniehebelartigen
Mechanismus, dadurch gekennzeichnet, daß zur Justierung
-H-
der Anzeigevorrichtung (A1) der Anschlag (47,48) einstellbar
ist.
9. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 7 mit zwei kniehebelartig
hintereinandergeschalteten Lenkern des kniehebelartigen Mechanismus, von denen der eine Lenker
sich mittels eines Anschlagteiles gegen den Lagergelenkbolzen des anderen Lenkers zur Begrenzung des
Schwenkhubes der Kniehebellenker relativ zueinander in einer bestimmten Winkellage anlegt, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Justierung der Anzeigevorrichtung (A,) der genannte Lagergelenkbolzen (25) verstellbar, z.B.
mit einem Exzenter (47) oder mit einer die Winkellage der Lenker zueinander regelbar bestimmenden, entsprechend
bearbeiteten Oberfläche (Eindrehungen 48) versehen ist.
10. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Justiervorrichtung (Β·,,B^)
zwischen dem mit dem Anzeigeglied (36;126) verbundenen, insbesondere axial einstellbaren Federwiderlager (29;119)
und dem Anzeigeglied (36;126) angeordnet ist.
11. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Pederwiderlager (29) mit einem das Anzeigeglied (36) tragenden Arm (34,35) versehen und
das Anzeigeglied (36) in Längsrichtung des Armes an diesem, z.B. mittels Stellschraube (50), verstellbar ist.
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- 18 -
12. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltefederung (28,117)
sich gegen ein durch einen Quergelenkbolzen (4l) mit daran fest angeordneten Führungsbolzen (4o)
für die Haltefederung (28) gebildetes Federwiderlager (38;122) unter Zwischenschaltung eines auf
dem Führungsbolzen (4o) verstellbaren Federtellers (58a;119) abstützt.
13. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das verstellbare, vorzugsweise verschraubbare Federwiderlager (122) die Haltefederung (117) hülsenförmig umschließt und der
Federteller (119) verstellbar, insbesondere verschraubbar, in das Federwiderlager (122) eingesetzt
ist.
14. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 6 oder IjS,
dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Anzeigeglied (126) verbundene bzw. dasselbe bildende Kappe (124)
auf eine einen Feuerteller (119) verstellbar tragende, am Ski verstellbar gelagerte Widerlagerhülse (122),
das Innere derselben abschließend, fest aufgesetzt ist.
15· Sicherheitsskibindung nach Anspruch 5 bei Zehenabstützvorrichtungen
mit einem oberen, mit einer Anzeigevorrichtung verbundenen Federwiderlager und einem unteren, an einer Grundplatte angeordneten
Federwiderlager, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Federwiderlager (115) zur Justierung der
Anzeigevorrichtung durch ein in einer Gewindebohrung (155) in der Grundplatte (ill) verschraubbares Schraubglied verstellbar ist.
Anzeigevorrichtung durch ein in einer Gewindebohrung (155) in der Grundplatte (ill) verschraubbares Schraubglied verstellbar ist.
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE6906034U DE6906034U (de) | 1969-02-15 | 1969-02-15 | Sicherheitsskibindung mit einer anzeigevorrichtung fuer eine haltefederung |
| DE19702000095 DE2000095A1 (de) | 1969-02-15 | 1970-01-02 | Sicherheitsskibindung |
| AT131870A AT307937B (de) | 1969-02-15 | 1970-02-13 | Bei Sturz lösbare Skibindung |
| CH210870A CH524379A (de) | 1969-02-15 | 1970-02-13 | Sicherheitsskibindung mit einem den Skischuh am Ski zu halten bestimmten Halteglied |
| FR7005180A FR2035408A5 (de) | 1969-02-15 | 1970-02-13 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6906034U DE6906034U (de) | 1969-02-15 | 1969-02-15 | Sicherheitsskibindung mit einer anzeigevorrichtung fuer eine haltefederung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6906034U true DE6906034U (de) | 1969-06-19 |
Family
ID=34086124
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6906034U Expired DE6906034U (de) | 1969-02-15 | 1969-02-15 | Sicherheitsskibindung mit einer anzeigevorrichtung fuer eine haltefederung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6906034U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2101622A1 (de) * | 1970-02-03 | 1972-08-10 | Wiener Metallwarenfabrik, Smolka & Co, Wien | Federverrastung |
-
1969
- 1969-02-15 DE DE6906034U patent/DE6906034U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2101622A1 (de) * | 1970-02-03 | 1972-08-10 | Wiener Metallwarenfabrik, Smolka & Co, Wien | Federverrastung |
| DE2220282A1 (de) * | 1970-02-03 | 1972-12-21 | Wiener Metallwarenfabrik, Smolka & Co, Wien | Federverrastung, insbesondere fur Ausloseskibindungen |
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