DE69028131T2 - Treiberschaltung für eine bipolare Transistorvorrichtung mit isoliertem Gate - Google Patents

Treiberschaltung für eine bipolare Transistorvorrichtung mit isoliertem Gate

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DE69028131T2
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    • H03K17/08Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage
    • H03K17/082Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage by feedback from the output to the control circuit
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    • HELECTRICITY
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Treiberschaltung zum Treiben einer Bipolartransistorvorrichtung mit isolierter Steuerelektrode (IGBT-Vorrichtung), bei der es sich um eine Halbleiterschaltvorrichtung handelt, und insbesondere auf den Schutz eines IGBT vor Überstrom.
  • Eine IGBT-Vorrichtung zeichnet sich durch eine hohe Durchbruchspannung sowie hohe Stromleitfähigkeit ähnlich einem Bipolartransistor aus. Ähnlich einem Leistungs-MOSFET besitzt die IGBT-Vorrichtung eine hohe Eingangsimpedanz aufgrund ihrer isolierten Steuerelektrode, so daß sie sich auch durch einfache Treibbarkeit und rasche Schaltfähigkeit auszeichnet. Aus diesem Grund hat die IGBT-Vorrichtung in jüngerer Zeit die Aufmerksamkeit als neue Vorrichtung mit solchen Eigenschaften auf sich gezogen. Vorrichtungen mit der Bezeichnung IGT, COMFET, GEMFET, MBT oder BiFET sind im Handel erhältlich.
  • Fig. 1A zeigt eine schematische, symbolische Darstellung einer IGBT-Vorrichtung, die ein Gate G, einen Kollektor C und einen Emitter E aufweist. Fig. 1B zeigt eine Schaltungsdiagramm einer der IGBT-Vorrichtung äquivalenten Schaltung. Wie unter Bezugnahme auf Fig. 1B zu sehen ist, ist das Gate G der IGBT-Vorrichtung mit einem Gate eines MOS-Transistors QMOS verbunden und ihr Emitter mit einer Source des MOS- Transistors QMOS verbunden. Ein pnp-Transistor Q1 und ein npn-Transistor Q2, die einen Thyristor bilden, sind zwischen den Kollektor K und den Emitter E geschaltet. Der Transistor T1 ist mit seinem Emitter mit dem Kollektor C der IGBT-Vorrichtung verbunden und mit seiner Basis mit dem Kollektor des Transistors Q2 verbunden sowie mit seinem Kollektor mit der Basis des Transistors Q2 verbunden. Der Transistor Q2 ist mit seinem Kollektor über einen Modulationswiderstand RM mit einem Drain des MOS-Transistors QMOS verbunden und mit seinem Emitter mit dem Emitter E der IGBT-Vorrichtung verbunden. Ein Widerstand RBE ist zwischen die Basis und den Emittter des Transistors Q2 geschaltet. In den Fig. 1A und 1B ist ein Kollektorstrom IC dargestellt.
  • Im folgenden wird das Schützen der IGBT-Vorrichtung vor Überstrom erläutert. Wenn der Kollektorstrom IC über einen vorbestimmten Wert ansteigt, schaltet sich ein aus den Transistoren Q1, Q2 gebildeter parasitärer Thyristor ein. Sobald der Strom ansprechend auf dieses Einschalten zu fließen beginnt, kann dieser Strom nicht unterbrochen werden, und es entsteht Wärme, die zur Zerstörung der IGBT-Vorrichtung führt. Dieses Phänomen wird als Latch-up oder Einrasten bezeichnet, und der Stromwert wird als Latch-up- oder Einraststrom bezeichnet. Bei der Verwendung der IGBT-Vorrichtung muß also ausreichende Sorgfalt hinsichtlich der genannten Probleme aufgewendet werden.
  • Zum Schutz der IGBT-Vorrichtung vor Überstrom ist es wichtig, einen Überstrom unter dem Einraststrom in der IGBT-Vorrichtung zu halten. Der Kollektorstrom IC der IGBT-Vorrichtung ist von einer Gate-Spannung abhängig. Wenn die Gate- Spannung über einem vorbestimmten Wert liegt, würde der Kollektorstrom über den Einraststrom ansteigen und ein Einrasten verursachen.
  • Fig. 2 zeigt ein Schaltungsdiagramm unter Darstellung einer herkömmlichen Treiberschaltung für eine IGBT-Vorrichtung. Eine Schalteinheit SU ist mit Spannungsquellen VGE1 und VGE2 versehen. Ein auf negativem Potential liegender Anschluß der Spannungsquelle VGE1 und ein auf positivem Potential liegender Anschluß der Spannungsquelle VGE2 sind geerdet. Der auf positivem Potential liegende Anschluß der Spannungsquelle VGE1 ist über einen Ausgangswiderstand R0 und ein Schaltelement S1 mit einem Ausgangspunkt OUT verbunden. Der auf negativem Potential liegende Anschluß der Spannungsquelle VGE2 ist über ein Schaltelement S52 mit dem Ausgangspunkt OUT verbunden.
  • Der Ausgangspunkt OUT ist mit einem Gate einer IGBT-Vorrichtung Q0 über einen Gate-Widerstand RG verbunden. Die IGBT- Vorrichtung Q0 ist mit ihrem Emitter geerdet und mit ihrem Kollektor mit einem auf positivem Potential liegenden Anschluß einer Spannungsquelle VCC über eine Last LD und einen Stromsensor CS verbunden. Ein auf negativem Potential liegender Anschluß der Spannungsquelle VCC ist geerdet. Kapazitäten CGC und CGE sind zwischen dem Gate und dem Kollektor bzw. zwischen dem Gate und dem Emittter als parasitäre Kapazität vorhanden.
  • Ein Ausgangssignal des Stromsensors CS wird einem Steuersystem zugeführt. Wenn der Stromsensor CS einen Überstrom erfaßt, führt das Steuersystem SY seinen Schutzbetrieb zum Ausschalten des Schaltelements S1 sowie zum Einschalten de Schaltelements S2 durch, wodurch die IGBT-Vorrichtung Q0 zwangsläufig in den AUS-Zustand gebracht wird.
  • Im folgenden wird eine Arbeitsweise des vorstehenden Standes der Technik erläutert. Ein Steuersignal von dem Steuersystem SY entscheidet über den EIN/AUS-Zustand der Schaltelemente S1, S2. Wenn sich das Schaltelement S1 im EIN-Zustand und das Schaltelement S2 im AUS-Zustand befindet, schaltet die IGBT-Vorrichtung Q0 ein, um der Last LD Strom zuzuführen. Wenn das Schaltelement S1 im AUS-Zustand ist und das Schaltelement S2 im EIN-Zustand ist, schaltet die IGBT-Vorrichtung Q0 aus, um der Last LD keinen Strom zuzuführen. Der der Last LD zugeführte Strom wird dadurch durch Steuern des EIN/AUS- Zustands der Schaltelemente S1, S2 gesteuert.
  • Es wird nun eine anomale Betriebsweise beim Stand der Technik beschrieben. Wenn zum Beispiel ein Motor als Last LD verwendet wird, könnte die Versorgungsspannung VCC aufgrund einer anomalen Arbeitsweise des Motors direkt dem Kollektor der IGBT-Vorrichtung Q0 zugeführt werden, wie dies in Fig. 2 durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist. Da eine Spannung von mehreren hundert Volt als Versorgungsspannung VCC verwendet wird, steigt der Kollektorstrom IC so rasch an, daß die IGBT-Vorrichtung Q0 zum Erzeugen von Wärme veranlaßt wird. Der Kollektorstrom IC wird bei steigender Temperatur der IGBT-Vorrichtung Q0 weiter erhöht, so daß der aus den Transistoren Q1, Q2 der Fig. 1B gebildete parasitäre Thyristor leicht einschalten kann. Wenn als Ergebnis hiervon ein Kurzschließen der Last LD stattfindet, besteht die Wahrscheinlichkeit eines Einrastens aufgrund von Wärmeerzeugung, bevor der vorstehend geschilderte Schutzbetrieb durch das Steuersystem SY durchgeführt wird.
  • Wenn die Last LD kurzgeschlossen wird, wird außerdem sofort eine hohe Spannung von der Versorgungsspannung VCC über dem Kollektor und dem Emitter angelegt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Gate-Spannung aufgrund des Vorhandenseins der parasitären Kapazitäten CGC, CGE sofort erhöht. Die erhöhte Spannung ΔVGE ergibt sich gemäß nachfolgender Gleichung, wenn eine erhöhte Spannung ΔVCE in sprunghafter Weise über dem Kollektor und dem Emitter angelegt wird:
  • ΔVGE = ΔVCE x CGC/CGE ...(1).
  • Die erhöhte Spannung ΔVCE liegt in etwa im Bereich von einigen Zehn Volt bis einigen Hundert Volt, und das Kapazitätsverhältnis CGC/CGE beträgt ca 0,01 bis 0,05. Zum Beispiel ist zur Schaffung von ΔVCE = 100 V und CGC/CGE = 0,05 V, ΔVGE = 5 V gemäß Gleichung (1). In diesem Fall wird die Gate-Spannung im Vergleich zu der Gate-Spannung bei normalem Betrieb um 5 V erhöht, so daß der Kollektorstrom IC ansteigt und ein Einrasten unmittelbar erfolgen kann.
  • Durch Reduzieren des Werts des Gate-Widerstands RG läßt sich das Einrasten aufgrund der Spannungserhöhung des kapazitiven Komponenten in gewissem Ausmaß mildern. Wenn jedoch der Widerstandswert des Gate-Widerstands RG zu sehr reduziert wird, wird eine Veränderung dV/dt beim Umschalten auf die Spannungsquelle VGE2 groß, so daß die Wahrscheinlichkeit eines Einrastens der IGBT-Vorrichtung Q0 besteht. Daher sind mehrere Zehn Ohm bis mehrere Hundert Ohm Widerstand für den Gate-Widerstand RG erforderlich. Es ist allgemein bekannt, daß bei zu starkem Erhöhen des Widerstands die Schaltzeit lang wird und Leistungsverluste zum Zeitpunkt des Umschaltens erhöht werden, so daß ein Schalten mit hoher Frequenz schwierig wird.
  • Bei der herkömmlichen Treiberschaltung wird zur Vermeidung des vorstehend beschriebenen Einrastens die Gate-Spannung bei dem normalen Betrieb unter Verwendung einer niedrigen Spannung der Spannungsquelle VGE1 reduziert. Auf diese Weise wird der Betrag eines normalen Kollektorstroms IC in der IGBT-Vorrichtung Q0 niedrig gehalten, und aus diesem Grund tritt ein Einrasten selbst dann nicht auf, wenn der Kollektorstrom IC durch die kurzgeschlossene Last LD erhöht wird. Ein Erhöhen des Durchlaßwiderstands der IGBT-Vorrichtung Q0 verstärkt jedoch Leistungsverluste bei anderen Schaltungselementen als der Last LD.
  • Eine Treiberschaltung für eine herkömmliche IGBT-Vorrichtung, die in der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildet ist, treibt die IGBT-Vorrichtung Q0 mit der relativ niedrigen Gate-Spannung, so daß kein Einrasten der IGBT-Vorrichtung Q0 hervorgerufen wird. Eine solche Treiberschaltung hat daher die Nachteile, daß der Durchlaßwiderstand der IGBT- Vorrichtung Q0 hoch ist und daß ein beträchtlicher Leistungsverlust bei der IGBT-Vorrichtung Q0 hervorgerufen wird.
  • Spezielle Komponenten, die als solche in MOSFETs bekannt sein können, sind z.B. in der deutschen Patentanmeldung DE-A 38 21 065 offenbart.
  • Die Patents Abstracts of Japan, Bd. 11, Nr. 113 (E-497) (2560), 9. April 1987, und die JP-A-61 261 929 beschreiben eine Treiberschaltung für einen MOSFET mit leitfähiger Modulation des Treiber-Typs (BIFET), der mit einer Last verbunden ist, um der Last einen Strom zuzuführen, wobei die Treiberschaltung folgendes aufweist:
  • - eine Gate-Durchlaßvorspannungsquelle zum Anlegen einer Gate-Durchlaßvorspannung an das Gate des BIFET, um den BIFET zu treiben;
  • - einen Spannungsteiler, der zwischen das Drain des BIFET und die Source des BIFET geschaltet ist und einen Zwischenpunkt zur Abgabe einer geteilten Spannung hat;
  • - einen Strompfad, der zwischen dem Gate des BIFET und einem Anschluß, der eine vorbestimmte Spannung hat, angeordnet ist;
  • - einen MOS-Transistor, der ein Gate hat, das mit dem Zwischenpunkt des Spannungsteilers verbunden ist, und eine Source und einen Drain hat, die in dem Strompfad in Reihe angeordnet sind;
  • - einen Ausgangswiderstand, der zwischen das Gate des BIFET und die Gate-Durchlaßvorspannungsquelle geschaltet ist; und
  • - ein Schaltelement, das zwischen die Gate-Durchlaßvorspannungsquelle und das Gate des BIFET geschaltet ist und ein- und ausgeschaltet wird, um den BIFET umzuschalten.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Treiberschaltung für eine IGBT-Vorrichtung, die ein Einrasten der IGBT-Vorrichtung verhindert und in der Lage ist, unerwünschte Leistungsverluste zu reduzieren.
  • Gelöst wird diese Aufgabe in vorteilhafter Weise durch die Merkmale des Anspruchs 1.
  • Die vorliegende Erfindung wird anhand der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den Begleitzeichnungen noch deutlicher; darin zeigen:
  • Fig. 1A ein Diagramm unter Darstellung des Symbols für eine IGBT-Vorrichtung;
  • FIG. 1B ein Diagramm unter Darstellung einer der IGBT-Vorrichtung äquivalenten Schaltung;
  • Fig. 2 ein Schaltungsdiagramm einer herkömmlichen Treiberschaltung einer IGBT-Vorrichtung;
  • Fig. 3 ein Schaltungsdiagramm einer Treiberschaltung der IGBT-Vorrichtung eines Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 4 ein Zeitdiagramm unter Darstellung einer Kurvenform der Gate-Spannung bei normalem Betrieb der in Fig. 3 gezeigten Schaltung;
  • Fig. 5 ein Zeitdiagramm unter Darstellung von Kurvenformen einer Kollektor-Emitter-Spannung und eines Kollektorstroms bei dem normalen Betrieb der in Fig. 3 gezeigten Schaltung;
  • Fig. 6 ein Zeitdiagramm unter Darstellung einer Kurvenform einer Gate-Spannung der in Fig. 3 gezeigten Schaltung im Fall eines Kurzschlusses einer Last;
  • Fig. 7 ein Zeitdiagramm unter Darstellung von Kurvenformen einer Kollektor-Emitter-Spannung und eines Kollektorstroms der in Fig. 3 gezeigten Schaltung im Fall eines Kurzschlusses der Last;
  • Fig. 8 eine graphische Darstellung unter Veranschaulichung der Beziehung zwischen der Kollektor- Emitter-Spannung und einem Strom IR;
  • Fig. 9A eine Schnittansicht eines VDMOS-Transistors;
  • Fig. 9B eine Draufsicht auf den in Fig. 9A gezeigten VDMOS-Transistor.
  • Ein Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun in Verbindung mit den Begleitzeichnungen beschrieben. Fig. 3 zeigt ein Schaltungsdiagramm einer Treiberschaltung einer IGBT-Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • Eine Schalteinheit SU ist mit Spannungsquellen VGE1, VGE2 ausgestattet. Ein auf negativem Potential liegender Anschluß der Spannungsquelle VGE1 und ein auf positivem Potential liegender Anschluß der Spannungsquelle VGE2 sind geerdet. Der auf positivem Potential liegende Anschluß der Spannungsquelle VGE1 ist über einen Ausgangswiderstand R0 und ein Schaltelement S1 mit einem Ausgangspunkt OUT verbunden, und der auf negativem Potential liegende Anschluß der Spannungsquelle VGE2 ist über ein Schaltelement S2 mit dem Ausgangspunkt OUT verbunden. Ansprechend auf ein Steuersignal von dem Steuersystem SY wird der EIN/AUS-Zustand der Schaltelemente S1, S2 bestimmt.
  • Der Ausgangspunkt OUT ist mit einem Gate einer IGBT-Vorrichtung Q0 über einen Gate-Widerstand RG verbunden. Die IGBT- Vorrichtung Q0 ist mit ihrem Emitter geerdet und mit ihrem Kollektor mit einem auf positivem Potential liegenden Anschluß einer Spannungsquelle VCC über eine Last LD und einen Stromsensor CS verbunden. Ein auf negativem Potential liegender Anschluß der Spannungsquelle VCC ist geerdet. Ferner sind Kapazitäten CGC und CGE zwischen dem Gate und dem Kollektor bzw. zwischen dem Gate und dem Emittter als parasitäre Kapazität vorhanden.
  • Ein Ausgangssignal des Stromsensors CS wird einem Steuersystem SY zugeführt. Wenn der Stromsensor CS einen Überstrom feststellt, führt das Steuersystem SY seinen Schutzbetrieb durch, damit sich das Schaltemenent S1 im AUS-Zustand befindet und sich das Schaltelement S2 im EIN-Zustand befindet, wodurch sich die IGBT-Vorrichtung Q0 zwangsläufig im AUS- Zustand befindet.
  • Ein Verbindungspunkt des Ausgangswiderstands R0 und des Schaltelements S1 ist mit einem Drain eines MOS-Transistors QM über einen Widerstand RL verbunden. Die Source des MOS- Transistors QM ist mit der Anode einer Diode D1 verbunden, und die Kathode der Diode D1 ist mit Massepotential verbunden. Ein Strom FL fließt den Pfad in einer in Fig. 3 gezeigten Richtung entlang. Die Diode D1 dient dazu, ein Fließen des Stroms LL in umgekehrter Richtung zu verhindern. Der Widerstand R1 dient zum Begrenzen des Werts des Stroms IL.
  • Der Kollektor der IGBT-Vorrichtung Q0 ist mit der Anode einer Diode D2 verbunden, und die Kathode der Diode D2 ist mit der Kathode einer Zenerdiode DZ verbunden. Die Anode der Zenerdiode DZ ist über die Widerstnde R1 und R2 geerdet, die als Potentialteiler dienen. Ein Strom IR fließt in einer in Fig. 3 gezeigten Richtung den Pfad entlang. Die Diode D2 dient dazu, ein Fließen des Stroms IR in umgekehrter Richtung zu verhindern, wobei sie nicht von essentieller Bedeutung ist. Ein Verbindungspunkt des Widerstands R1 und des Widerstands R2 ist mit dem Gate des MOS-Transistors QM verbunden.
  • Eine Flywheel- bzw. Schwungraddiode DW ist zwischen dem Kollektor und dem Emitter der IGBT-Vorrichtung Q0 integriert, und zwar normalerweise in Antiparallelschaltung dazu. Die Schwungraddiode DW ist mit ihrer Anode mit dem Emitter der IGBT-Vorrichtung Q0 und mit ihrer Kathode mit dem Kollektor derselben verbunden. Wie zu erkennen ist, fließt ein Kollektorstrom IC von dem Kollektor zu dem Emitter in der IGBT- Vorrichtung Q0.
  • Normalerweise ist die gesamte Treiberschaltung als Brückenschaltung ausgebildet, die aus mehreren Zweigen besteht. Die in Fig. 3 gezeigte Treiberschaltung entspricht einem dieser Zweige, und andere Zweige besitzen eine ähnliche Ausbildung. Die Verschaltung zwischen den Zeigen ist derart ausgebildet, daß eine Flywheel-Diode DX in einem weiteren Zweig AR mit den gegenüberliegenden Enden der Last LD in Antiparallelschaltung dazu verbunden ist.
  • Im folgenden wird eine Betriebsweise der Treiberschaltung beschrieben. Fig. 4 und 5 zeigen Zeitdiagramme unter Darstellung von Kurvenformen jedes Elements der in Fig. 3 gezeigten Treiberschaltung bei ihrem normalen Betrieb.
  • Zu einem Zeitpunkt t < t1 befindet sich das Schaltelement S1 der Fig. 3 in dem AUS-Zustand, und das Schaltelement S2 befindet sich im EIN-Zustand. Im Normalbetrieb werden die Schaltelemente S1 und S2 abwechselnd EIN- und AUS-geschaltet, und ansprechend darauf wird die IGBT-Vorrichtung Q0 mit einer vorbestimmten Frequenz umgeschaltet. Der auf negativem Potential liegende Anschluß der Spannungsquelle VGE2 ist mit dem Gate der IGBT-Vorrichtung Q0 über das Schaltelement S2 und den Gate-Widerstand RG verbunden. Wie unter Bezugnahme auf Fig. 4 zu sehen ist, wird während dieser Periode eine negative Spannung (-VGE2) angelegt, um die IGBT-Vorrichtung Q0 zum Abschalten zu veranlassen. Wie unter Bezugnahme auf Fig. 5 zu sehen Lst, fließt kein Kollektorstrom IC, und die Versorgungsspannung VCC wird als Kollektor-Emitter-Spannung VCE angelegt.
  • Da eine sehr hohe Versorgungsspannung VCC an einen Pfad bestehend aus den Dioden D2 und DZ und den Widerständen R1 und R2 angelegt wird, fließt außerdem ein Strom mit konstantem Wert IR. Der Strom IR nimmt Teil an dem nachfolgend beschriebenen Schutzvorgang, jedoch nicht an dem normalen Treibbetrieb. Der Strom IR ist daher für eine solche Periode ein Blindstrom, in der sich die IGBT-Vorrichtung Q0 im AUS- Zustand befindet. Das Einstellen einer Konstante jedes Elements zur Reduzierung des Blindstroms wird später noch erläutert.
  • Zu einem Zeitpunkt t1 befindet sich das Schaltelement S1 in dem EIN-Zustand, und das Schaltelement S2 befindet sich im AUS-Zustand. Der auf positivem Potential liegende Anschluß der Spannungsquelle VGE1 ist mit dem Gate der IGBT-Vorrichtung Q0 über den Widerstand RD, das Schaltelement S1 und den Gate-Widerstand RG verbunden. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, steigt die Gate-Spannung VG an und erreicht zu einem Zeitpunkt t2 0V. Ferner erreicht die Gate-Spannung VG ein Potential, an dem die IGBT-Vorrichtung Q0 vor dem Zeitpunkt t3 aktiv wird. In Abhängigkeit von dem Anstieg der Gate-Spannung VG beginnt der Kollektorstrom IC vor dem Zeitpunkt t3 zu fließen. Andererseits beginnt die Spannung VCE zu sinken, da die IGBT-Vorrichtung Q0 von dem AUS-Zustand auf den EIN- Zustand umschaltet.
  • Im allgemeinen tritt ein Phänomen, daß die Gate-Spannung auf einem konstanten Niveau gehalten wird, gemäß einer bekannten Eigenart der IGBT-Vorrichtung im Anfangsstadium des EIN- Zustands auf. Nachdem die IGBT-Vorrichtung Q0 eingeschaltet hat, wird die Gate-Spannung VG somit bis zu einem Zeitpunkt t4 auf einer bestimmten Spannung gehalten, und danach steigt sie weiter an. Zu einem Zeitpunkt t5 erreicht die Gate-Spannung VG eine Spannung, die der des auf positivem Potential liegenden Anschluß der Spannungsquelle VGE1 vollständig entspricht.
  • Der Kollektorstrom IC wird von dem Zeitpunkt t3 bis zu dem Zeitpunkt t4 vorübergehend erhöht, und zwar aufgrund eines Sperrverzögerungsstroms der Flywheel-Diode DX in dem Zweig AR, so daß ein normaler Spitzenstrom ICPN erreicht wird. Danach gelangt er in einen stationären Zustand, so daß ein normaler Stromwert ICN erreicht wird, der in Abhängigkeit von der Spannung der Spannungsquelle VGE1 bestimmt wird. Gemäß dem EIN-Übergang der IGBT-Vorrichtung Q0 sinkt die Spannung VCE von dem Zeitpunkt t3 zu dem Zeitpunkt t4 ab. Nach dem Zeitpunkt t4 erreicht sie eine Sättigungsspannung VCES, da die IGBT-Vorrichtung Q0 den vollständigen EIN- Zustand erreicht.
  • Fig. 6 und 7 zeigen Zeitdiagramme unter Darstellung von Kurvenformen jedes Teils der Treiberschaltung im Fall eines Kurzschlusses der Last.
  • Im Gegensatz zu dem später erläuterten Schutzvorgang, wird nun der Betrieb der in Fig. 2 gezeigten herkömmlichen Treiberschaltung im Fall eines Kurzschlusses der Last beschrieben. Diese herkömmliche Treiberschaltung entspricht einer Schaltung, in der eine Schutzschaltung bestehend aus den Dioden D1, D2 und DZ, den Widerständen R1, R2 und RL sowie dem MOS-Transistor QM im Gegensatz zu der Schaltung der Fig. 1 eliminiert ist und somit keine Schutzfunktion vorhanden ist.
  • Es sei angenommen, daß die Last LD vor dem Zeitpunkt t3 kurzgeschlossen wird. Wie unter Bezugnahme auf Fig. 6 zu sehen ist, ist eine Kurve der Gate-Spannung VG im Fall des Kurzschlusses der Last LD identisch mit der Kurve der Gate- Spannung VG im normalen Betrieb, wie er vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 4 erläutert wurde, in Abhängigkeit von dem EIN/AUS-Zustand der Schaltelemente S1 und S2 vor dem Zeitpunkt t5.
  • Da die Versorgungsspannung VCC aufgrund der kurzgeschlossenen Last LD direkt an den Kollektor angelegt wir, geht die Gate-Spannung VG nach dem Zeitpunkt t5 übergangsweise nach oben, und zwar um einen Spannunganstieg &Delta;VGE proportional zu dem Kapazitätsverhältnis CGC/CGE, bis der Zeitpunkt t6 erreicht ist. Danach sinkt die Gate-Spannung VG auf die Spannung des auf positivem Potential liegenden Anschlusses der Spannungsquelle VGE1 ab, so daß ein stationärer Zustand erreicht ist.
  • Wie unter Bezugnahme auf Fig. 7 zu sehen ist, beginnt der Kollektorstrom IC vor dem Zeitpunkt t3 ansprechend auf den Anstieg in der Gate-Spannung VG zu fließen, wonach er ansteigt. Gemäß dem gesteigerten Betrag der Spannung VGE wird er vorübergehend erhöht und erreicht den Spitzenstrom ICPS im Fall des Kurzschlusses der Last LD zum Zeitpunkt t6. Der Strom gelangt danach in einen stationären Zustand und erreicht einen konstanten Stromwert ICS im Fall des Kurzschlusses der Last LD.
  • Für eine Zeitdauer ab dem Zeitpunkt t3 bis zu dem Zeitpunkt t4, in der die IGBT-Vorrichtung Q0 in den vollständigen EIN- Zustand überführt wird, sinkt die Kollektor-Emitter-Spannung VCE vorübergehend von der Versorgungsspannung VCC ab, da ein geringer Kollektorstrom IC fließt und der Kollektor-Emitter- Widerstand der IGBT-Vorrichtung Q0 ebenfalls gering ist. Danach wird bei Steigerung des Kollektorstroms IC der Kollektor-Emitter-Widerstand der IGBT-Vorrichtung Q0 hoch. Da die Last LD kurzgeschlossen ist, steigt ferner die Kollektor- Emitter-Spannung VCE auf die Versorgungsspannung VCC an und erreicht diese fast in dem stationären Zustand nach dem Zeitpunkt t6.
  • Im stationären Zustand nach dem Zeitpunkt t6 wird die Kollektor-Emitter-Spannung VCE fast auf der Versorgungsspannung VCC gehalten, und somit ist der Stromwert ICS im Fall des Kurzschlusses der Last LD viel höher als der normale Stromwert ICN, der vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 5 erwähnt wurde, wobei er zum Beispiel 6 bis 7 mal so hoch ist wie der im Normalbetrieb fließende Nennstrom.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Treiberschaltung ohne Schutzfunktion kann in der IGBT-Vorrichtung Q0 unmittelbar ein Einrasten verursacht werden, da im Fall des Kurzschlusses der Last ein vorübergehend erhöhter Spitzenstrom ICPS vorliegt.
  • Selbst wenn im Fall eines Kurzschlusses der Last LD kein Einrasten in der IGBT-Vorrichtung Q0 aufgrund des Spitzenstroms ICPS stattfindet, kann ein Einrasten durch einen Stromanstieg aufgrund von Wärmeerzeugung erfolgen, wie dies nachfolgend noch erläutert wird.
  • Wie bereits beschrieben wurde, wird eine solche Treiberschaltung normalerweise durch das Steuersystem SY zum Steuern der Schaltelemente S1, S2 geschützt. Üblicherweise dauert es jedoch ca. 30 µs, bis der Stromsensor CS einen Überstrom erfaßt, der durch einen anomalen Betrieb, wie ein Kurzschließen der Last LD verursacht ist, und bis das Steuersystem SY das Schaltelement S1 veranlaßt, den AUS- Zustand einzunehmen, sowie das Schaltelement S2 veranlaßt, den EIN-Zustand einzunehmen, um dadurch die IGBT-Vorrichtung Q0 zum Ausschalten zu zwingen. Wenn die Last LD kurzgeschlossen ist, fließt der Kollektorstrom IC, dessen Stromwert ICS das 6- bis 7-fache des Nennstroms beträgt, selbst in dem stationären Zustand nach dem Zeitpunkt t6, und aus diesem Grund wird ein Einrasten durch Wärmeerzeugung in ca. 5 - 30 µs verursacht. Der Schutzbetrieb des Steuersystems SY wird somit unzulänglich.
  • Im folgenden wird die Arbeitsweise der in Fig. 3 gezeigten Treiberschaltung beschrieben, die eine wirksame Schutzfunktion besitzt.
  • Der Betrieb vor dem Zeitpunkt t4 ist der selbe wie bei der vorstehend beschriebenen Schaltung ohne Schutzfunktion. Nach dem Zeitpunkt t4 wird die Kollektor-Emitter-Spannung VCE der IGBT-Vorrichtung Q0 erhöht. Wenn die Kollektor-Emitter-Spannung VCE höher ist als die Summe aus der Zenerspannung VZ der Zenerdiode DZ und einer Vorwärtsspannung VF der Diode D2, fließt der Strom IC gemäß einer Kennlinie, wie sie in Fig. 8 gezeigt ist. Die V-I-Kennlinie nimmt einen monotonen Anstieg an, obwohl sie von der Kennlinie der Dioden D2 und DZ abhängig ist, und der Strom IR wird in Abhängigkeit von einem Anstieg in der Spannung VCE erhöht.
  • Die Gate-Spannung des MOS-Transistors QM ist mit IR x R2 angegeben. Die Kollektor-Emitter-Spannung VCE, wenn die Gate-Spannung IR x R2 über der Summe einer vorbestimmten Schwellenspannung VTH liegt, bei der der MOS-Transistor QM einschaltet, sowie die Vorwärtsspannung VF der Diode D1 ist vorliegend als Schwellenspannung VCET definiert. Wenn die Kollektor-Emitter-Spannung VCE über die Schwellenspannung VCET ansteigt, schaltet der MOS-Transistor QM ein und verursacht ein Fließen des Stroms IL. Als Ergebnis hiervon hat die Spannung an dem Ausgangspunkt OUT in der Schalteinheit SU, d.h. die Gate-Spannung VG der IGBT-Vorrichtung Q0, denselben Wert wie eine eingeschränkte Gate-Spannung VGL, die sich gemäß folgender Formel (2) ergibt:
  • VGL = LL x (RL + rDS) + VF ...(2),
  • wobei rDS der Drain-Source-Widerstand im EIN-Zustand des MOS-Transistors QM ist. Der Spitzenstromwert des Kollektorstroms IC, der bei Erreichen der Schwellenspannung VCET durch die Kollektor-Emitter-Spannung VCE zum Starten eines Begrenzungsvorgangs fließt, muß so niedrig sein, daß nicht sofort ein Einrasten in der IGBT-Vorrichtung Q0 hervorgerufen werden kann. Genauer gesagt muß eine Konstante jedes Elements derart festgelegt werden, daß die Kollektor-Emitter-Spannung VCE eine Schwellenspannung VCET erreicht und der MOS-Transistor QM einschaltet, bevor der Zeitpunkt t6 erreicht wird, wenn der Spitzenstrom ICPS im Fall des Kurzschlusses der Last fließt, und zwar sobald wie möglich nach dem Zeitpunkt t4. Mit einer solchen Festlegung ist es möglich, ein Einrasten in der IGBT-Vorrichtung Q0 aufgrund des Spitzenstroms ICPS im Fall des Kurzschlusses der Last LD zu verhindern.
  • Wenn jedoch die Schwellenspannung VCET übermäßig niedrig eingestellt ist, so daß der Zeitpunkt des Starts des Schutzbetriebs nach vorne verlegt wird, kann der Zeitpunkt des Beginns des normalen Treibvorgangs verzögert werden oder der Schutzvorgang kann aufgrund von Rauschen oder dergleichen fälschlicherweise gestartet werden. Die Schwellenspannung VCET muß somit auf einem Niveau festgelegt werden, auf dem sowohl der normale Betrieb als auch der Schutzbetrieb problemlos durchgeführt werden können. Das Einstellen des Zeitpunkts zum Schalten des MOS-Transistors QM in den EIN- Zustand wird im folgenden noch ausführlicher erläutert.
  • Wie unter Bezugnahme auf Fig. 6 zu sehen ist, ist aufgrund der Tatsache, daß die Konstante jedes Elements der Gleichung (2) derart festgelegt ist, daß die eingeschränkte Gate- Spannung VGL einen ausreichend niedrigen Wert hat, der Kollektorstrom IC im Schutzbetrieb selbst dann auf einen ausreichend niedrigen Stromwert ICL begrenzt ist, wenn eine beträchtliche hohe Versorgungsspannung VCC als Kollektor-Emitter-Spannung VCE in dem stationären Zustand nach dem Zeitpunkt t6 angelegt wird. Eine Zeitdauer ab Beginn des Fließens eines Überstroms bis zu dem Auftreten eines Einrastens aufgrund von Wärmeerzeugung läßt sich auf ca. 50 µs verlängern, indem man den Stromwert ICL in etwa doppelt so groß macht, wie den im Normalbetrieb fließenden Nennstrom. Auf diese Weise führt das Steuersystem SY den vorstehend genannten Schutzvorgang in wirksamer Weise aus, und ein Einrasten aufgrund irgendeiner Wärmeerzeugung läßt sich verhindern.
  • Im folgenden wird das Einstellen einer Konstante jedes Elements der Dioden D2 und DZ sowie der Widerstände R1 und R2 zum Reduzieren eines Blindstroms beschrieben.
  • Die Zenerdiode DZ ist als Mittel für einen Spannungsabfall vorgesehen. Mittels der Zenerdiode DZ ist die Spannung über den Widerständen R1 und R2 ausreichend niedriger als die Kollektor-Emitter-Spannung VCE, und daher ist auch der Strom IR ausreichend niedrig, selbst wenn im Fall eines Kurzschlusses der Last LD oder zum Zeitpunkt des AUS-Zustands der IGBT-Vorrichtung Q0 die Versorgungsspannung VCC als Kollektor-Emitter-Spannung VCE der IGBT-Vorrichtung Q0 angelegt wird. Wenn die Last LD nicht kurzgeschlossen ist und sich die IGBT-Vorrichtung Q0 im normalen EIN-Zustand befindet, wird außerdem der Strom IR durch die Zenerdiode DZ blockiert, und somit findet kein Stromfluß in den Widerständen R1 und R2 statt, da die Kollektor-Emitter-Spannung VCE zu einer sehr geringen Sättigungsspannung VCES wird, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist.
  • Wie vorstehend beschrieben wurde, läßt sich ein Blindstrom in den Widerständen R1 und R2 reduzieren, und der Energieverbrauch läßt sich ebenfalls reduzieren, indem mann die Zenerdiode DZ als Spannungsabsenkeinrichtung vorsieht.
  • Ohne die Zenerdiode DZ kann ein ausreichend hoher Widerstandswert der Widerstände R1 und R2 zur Schaffung eines niedrigen Energieverbrauchs bei diesen Widerständen verwendet werden. Bei der Integration der Treiberschaltung, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist, ist es jedoch schwierig, einen hohen Widerstand auf einem Halbleitersubstrat mit großer Genauigkeit zu bilden, und ferner ist auch eine relative große Unterbringungsfläche erforderlich. Wie vorstehend erwähnt wurde, ist die Gate-Spannung des MOS-Transistors QM von dem Widerstandswert der Widerstände R1 und R2 abhängig. Wenn der Widerstandswert der Widerstände R1 und R2 stark schwankt, treten auch starke Schwankungen des Zeitpunkts auf, an dem die Gate-Spannung VG eine Schwellenspannung VTH erreicht, d.h. dem Zeitpunkt des Starts des Schutzbetriebs. Als Ergebnis hiervon wird als fertiges Produkt möglicherweise eine Treiberschaltung hergestellt, bei der der erwartete Schutzvorgang nicht gestartet wird.
  • In Anbetracht der vorstehend beschriebenen Situation ist es bevorzugt, die Widerstände R1 und R2 mit relativ niedrigem Widerstandswert zu verwenden, die eine kleine Unterbringungsfläche benötigen und mit hoher Genauigkeit gebildet werden können, indem man die Zenerdiode DZ verwendet, die eine Zenerspannung VZ nach Maßgabe des Werts der Versorgungsspannung VCC aufweist, oder indem man eine Anzahl von Zenerdioden in Reihe schaltet, um dadurch den Spannungsabfall in diesem Teil der Schaltung ausreichend groß zu machen.
  • Im folgenden wird das Einstellen des Zeitpunkts beschrieben, zu dem der MOS-Transistor QM in den EIN-Zustand geschaltet wird.
  • Die Schwellenspannung VTH des MOS-Transistors QM läßt sich beliebig einstellen, indem man zum Beispiel die Konzentration der Dotierstoffionen steuert, die beim Herstellungsvorgang in einen Kanalbereich injiziert werden. Auf diese Weise läßt sich die Schwellenspannung VCET, mit der sich die Schutzfunktion erzielen läßt, freier einstellen.
  • Es ist wünschenswert, daß eine Übergangsperiode, die zum Schalten des MOS-Transistors QM aus seinem AUS-Zustand in seinen EIN-Zustand erforderlich ist, d.h. eine Periode ab der Anlegung der Schwellenspannung VTH an das Gate des MOS- Transistors QM bis zum Abschluß des Einschaltens des MOS- Transistors QM, kurz ist, damit ein Einrasten aufgrund des Spitzenstroms ICPS im Fall des Kurzschlusses der Last LD verhindert wird.
  • Wenn die Übergangszeit jedoch zu kurz ist, kann der MOS- Transistor QM ansprechend auf den normalen Spitzenstrom ICPN fälschlicherweise einschalten, wie dies nachfolgend erläutert wird. Das heißt, wie in Fig. 5 gezeigt ist, ist während der Periode ab dem Zeitpunkt t3 bis zu dem Zeitpunkt t4, während der der normale Spitzenstrom ICPN fließt, die Kollektor-Emitter-Spannung VCE noch nicht ausreichend abgesunken, und aus diesem Grund besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, daß sich die Diode D2 und die Zenerdiode DZ im EIN- Zustand befinden. Es besteht daher auch die Möglichkeit, daß ein Teil des Sperrverzögerungsstroms fließt, während ein Teil des Stroms IR und die Gate-Spannung des MOS-Transistors QM vorübergehend ansteigen, so daß der MOS-Transistor QM fälschlicherweise einschalten könnte.
  • Die Schwellenspannung VTH ist auf einen derartigen Wert eingestellt, daß ein solcher fehlerhafter Betrieb nicht verursacht werden kann. Ein solcher fehlerhafter Betrieb läßt sich dadurch sicher vermeiden, daß man die Konstruktion des MOS-Transistors QM so auswählt, wie dies nachfolgend beschrieben wird.
  • Fig. 9A zeigt eine Schnittansicht unter Darstellung eines Beispiels für eine Konstruktion eines MOS-Transistors. Dabei wird ein MOS-Transistor mit einer vertikalen doppelt diffundierten Struktur (VDMOS), wie sie in Fig. 9A gezeigt ist, als MOS-Transistor QM verwendet. Ein VDMOS-Transistor besitzt die Eigenschaften einer hohen Spannungsfestigkeit und einer hohen Strombelastbarkeit. Ferner hat er eine Struktur mit einer höheren Kapazität der Gate-Elektrode als die anderen Strukturen, wie dies im folgenden erläutert wird.
  • In Fig. 9A ist ein n&supmin;-leitender Diffusionsbereich 2, der mit einer Drain-Elektrode D verbunden ist, auf einem n&spplus;-leitenden Diffusionsbereich 1 gebildet. Die Bereiche 1, 2 wirken als Drain. Ein p-leitender Diffusionsbereich 3 ist in dem n&supmin;-leitenden Diffusionsbereich 2 gebildet, und ein n&spplus;-leitender Diffusionsbereich 4, der als Source wirkt und mit einer Source-Elektrode S verbunden ist, ist in dem p-leitenden Diffusionsbereich 3 gebildet. In der Oberfläche des p-leitenden Diffusionsbereichs 3 ist zwischen dem n&spplus;- leitenden Diffusionsbereich 4 und dem n&supmin;-leitenden Diffusionsbereich 2 ein Kanalbereich 5 gebildet. Über dem Kanalbereich 5 und dem n&supmin;-leitenden Diffusionsbereich ist zwischen dem einem Kanalbereich 5 und dem anderen eine Gate- Elektrode 7 auf einer Gate-Isolierschicht 6 gebildet.
  • Fig. 9B zeigt eine schematische Ansicht unter Darstellung einer Draufsicht auf eine Zelleneinheit des in Fig. 9A dargestellten VDMOS-Transistors. Wie in Fig. 9B gezeigt ist, besitzt der Kanalbereich 5 eine ebene Struktur in Form eines Rechtecks, dessen Seiten jeweils eine Länge L besitzen, wobei die Größe der Gate-Elektrode 7 in Abhängigkeit von der Länge L bestimmt wird.
  • Vorzugsweise wird als MOS-Transistor QM ein MOS-Transistor ausgewählt, der eine große Länge L auf der Seite des Kanalbereichs 5 und einen niedrigen Widerstand rDS zwischen Drain und Source in seinem leitenden Zustand, d. h. eine hohe Stromleitfähigkeit, sowie eine Gate-Elektrode 7 besitzt, die eine hohe Kapazität aufweist. Mit einem solchen MOS-Transistor QM läßt sich eine Treiberschaltung erzielen, bei der sich ein nicht notwendiger Schutzvorgang vermeiden läßt, da die Gate-Spannung hinsichtlich des momentanen Spitzenstroms ICPN nicht nennenswert ansteigt und die Gate-Spannung hinsichtlich des Spitzenstroms ICPS im Fall eines Kurzschlusses der Last LD, wenn ein Überstrom länger als eine bestimmte Zeitdauer fließt, in ausreichender Weise ansteigt, so daß ein erforderlicher Schutzvorgang gestartet werden kann.
  • Die Kapazität der Gate-Elektrode 7 läßt sich dadurch steigern, daß man eine große Anzahl von Zelleneinheiten, wie diese in Fig. 9B dargestellt sind, ausbildet und diese parallel zueinander schaltet. Außerdem ist eine Steigerung dadurch möglich, daß man die Dicke der Gate-Oxidschicht 6 reduziert oder man die Dicke der Oxidschicht auf der Gate- Elektrode 7 oder die Übergangskapazität des pn-Übergangs einstellt. Die Gate-Kapazität läßt sich im Hinblick auf andere Strukturen, wie einen kammartigen oder hexagonalen VDMOS-Transistor, in ähnlicher Weise steuern.
  • Zum Beispiel beträgt eine erforderliche Zeitdauer von dem in Fig. 7 gezeigten Zeitpunkt t1 bis zu dem Zeitpunkt t6, wenn der Spitzenstrom ICPS fließt, ca. 2 - 3 µs. Ferner beträgt eine erforderliche Zeitdauer ab dem in Fig. 5 gezeigten Zeitpunkt t1 bis zu dem Zeitpunkt, an dem der normale Spitzenstrom ICPN fließt, ca. 0,1 µs bei einer IGBT-Vorrichtung für eine hohe Frequenz und ca. 0,8 - 1,0 µs bei einer IGBT-Vorrichtung für eine niedrige Frequenz. Unter den Bedingungen solcher Zahlenwerte läßt sich der MOS-Transistor QM ohne Fehlerbetrieb nach dem Zeitpunkt des Fließens des normalen Spitzenstroms ICPN sowie bis zu dem Zeitpunkt des Fließens des Spitzenstroms ICPS im Falle eines Kurzschlusses der Last LD recht gut einschalten, um dadurch ein Einrasten aufgrund des Spitzenstroms ICPS zu verhindern, und zwar durch entsprechendes Auswählen der Konstruktion des MOS- Transistors QM, wobei in erster Linie die Gate-Kapazität gesteuert wird, obwohl die Auswahl auch davon abhängig ist, ob die Schalteinheit SU und die Last LD für eine hohe Frequenz oder für eine niedrige Frequenz ausgelegt sind. Das heißt, es wird ein MOS-Transistor mit geringer Gate-Kapazität verwendet, wenn die IGBT-Vorrichtung für eine hohe Frequenz dient, und es wird ein MOS-Transistor mit hoher Gate-Kapazität verwendet, wenn die IGBT-Vorrichtung für eine niedrige Frequenz dient.
  • Durch Verhindern, daß im Fall eines Kurzschlusses der Last LD ein übermäßiger Kollektorstrom IC in der IGBT-Vorrichtung Q0 fließt, läßt sich ein Einrasten aufgrund des momentanen Spannungsanstiegs und der erzeugten Wärme verhindern, wobei ein Fehlerbetrieb vermieden wird, so daß sich die IGBT-Vorrichtung Q0 vor Überstrom schützen läßt.

Claims (1)

1. Treiberschaltung zum Treiben eines mit einer Last (LD) verbundenen Bipolartransistors (Q0) mit isolierter Steuerelektrode, um der Last (LD) einen Strom zuzuführen, wobei die Treiberschaltung folgendes aufweist:
- eine Gate-Durchlaßvorspannungsquelle (VGE1) zum Anlegen einer Gate-Durchlaßvorspannung an das Gate des Bipolartransistors (Q0) mit isolierter Steuerelektrode, um den Bipolartransistor (Q0) mit isolierter Steuerelektrode zu treiben;
- eine Spannungsverminderungseinrichtung (D2, DZ), die mit dem Kollektor des Bipolartransistors (Q0) mit isolierter Steuerelektrode verbunden ist, um die Spannung des Kollektors um ein vorbestimmtes Potential zu vermindern;
- einen Spannungsteiler (R1, R2), der zwischen die Spannungsverminderungseinrichtung (D2, DZ) und den Emitter des Bipolartransistors (Q0) mit isolierter Steuerelektrode geschaltet ist und einen Zwischenpunkt zur Abgabe einer geteilten Spannung hat;
- einen Strompfad, der zwischen dem Gate des Bipolartransistors (Q0) mit isolierter Steuerelektrode und einem Anschluß, der eine vorbestimmte Spannung hat, angeordnet ist;
- einen MOS-Transistor (QM), der ein Gate hat, das mit dem Zwischenpunkt des Spannungsteilers (R1, R2) direkt verbunden ist, und eine Source und einen Drain hat, die in dem Strompfad in Reihe angeordnet sind;
- einen Ausgangswiderstand (RG), der zwischen das Gate des Bipolartransistors (Q0) mit isolierter Steuerelektrode und die Gate-Durchlaßvorspannungsquelle (VGE1) geschaltet ist;
- ein Schaltelement (S1), das zwischen die Gate-Durchlaßvorspannungsquelle (VGE1) und das Gate des Bipolartransistors (Q0) mit isolierter Steuerelektrode geschaltet ist und ein- und ausgeschaltet wird, um den Bipolartransistor (Q0) mit isolierter Steuerelektrode mit einer vorbestimmten Frequenz umzuschalten; und
- ein Steuersystem (SY) zum Detektieren eines Laststroms, der in der Last (LD) fließt, um eine Gate Sperrvorspannungsquelle (VGE2) zu aktivieren, um an das Gate des Bipolartransistors (Q0) mit isolierter Steuerelektrode eine Gate-Sperrvorspannung mit einer zeitlichen Verzögerung anzulegen, wenn der Laststrom einen vorbestimmten Wert überschreitet,
- wobei der MOS-Transistor (QM) eine relativ kleine Gatekapazität hat, wenn die vorbestimmte Frequenz relativ groß ist, und eine relativ große Gatekapazität hat, wenn die vorbestimmte Frequenz relativ klein ist.
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