DE69008347T2 - Rillenwalzvorrichtung. - Google Patents

Rillenwalzvorrichtung.

Info

Publication number
DE69008347T2
DE69008347T2 DE1990608347 DE69008347T DE69008347T2 DE 69008347 T2 DE69008347 T2 DE 69008347T2 DE 1990608347 DE1990608347 DE 1990608347 DE 69008347 T DE69008347 T DE 69008347T DE 69008347 T2 DE69008347 T2 DE 69008347T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grooving
axis
support member
roller
holding part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1990608347
Other languages
English (en)
Other versions
DE69008347D1 (de
Inventor
Paul William Gress
Colman Anbrose Gulden
Dale Arthur Pulver
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Emerson Electric Co
Original Assignee
Emerson Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Emerson Electric Co filed Critical Emerson Electric Co
Publication of DE69008347D1 publication Critical patent/DE69008347D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69008347T2 publication Critical patent/DE69008347T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D17/00Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles
    • B21D17/04Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf die Technik einer Vorrichtung zum Ausführen von Arbeit an rohrförmigen Metallwerkstücken und insbesondere auf eine verbesserte Vorrichtung zum Walzen von Nuten in Metallröhren oder -rohre nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Eine Nutwalzvorrichtung ist natürlich gut bekannt und beinhaltet im allgemeinen ein unteres Gehäuse, das eine angetriebene untere Nutwalze drehbar lagert, und ein oberes Gehäuse, das eine drehbare obere Nutwalze lagert, die zusammenpassend mit der unteren Walze konturiert ist, so daß ein rohrförmiges Werkstück zwischen ihnen bei Relativdrehung der Nutwalzen und Vorschub der oberen Walze zu der unteren Walze mit einer Umfangsnut versehen wird. Im allgemeinen wird die untere Walze durch den Antriebsmotor einer Antriebseinheit gedreht, und wenn ein Werkstück zwischen der oberen und unteren Walze angeordnet ist, versetzt die angetriebene untere Walze das Werkstück in Drehung, welches seinerseits die Drehung auf die obere Nutwalze überträgt, und die letztgenannte wird allmählich zu der unteren Walze bewegt, um fortschreitend die Umfangsnut in dem Werkstück zu formen.
  • Bislang ist ein Verlagern des die obere Walze tragenden Gehäuses nach oben und nach unten durch den Einsatz von mit Gewinde versehenen Vorschubspindelanordnungen zwischen dem oberen und dem unteren Gehäuse und einer Vorschubspindelkomponente erreicht worden, an die ein Werkzeug wie z.B. ein Schraubenschlüssel zur manuellen Drehung der Vorschubspindel angesetzt werden kann. Oft sind das obere und das untere Gehäuse zur linearen Verlagerung des oberen Gehäuses zum unteren Gehäuse hin und von ihm weg in gegenseitigem Eingriff, wobei es klar sein wird, daß eine beträchtliche Zeit benötigt wird zum Einrichten und zum Durchführen eines Nutwalzvorganges an einem Rohr oder einer Röhre. In dieser Hinsicht muß die Vorschubspindel manuell in der Richtung zum Trennen der Nutwalzen gedreht werden, um das Einführen des Endes eines Rohres zwischen dieselben zu ermöglichen, und die Vorschubspindel muß dann manuell in die entgegengesetzte Richtung gedreht werden, um die obere Nutwalze in Eingriff mit der äußeren Oberfläche des Werkstückes zu bringen. Oft beinhaltet die Vorschubspindelanordnung einen einstellbaren Anschlag, um die Abwärtsbewegung des oberen Gehäuses zu begrenzen, um die Tiefe der Nut zu steuern, welche von einem Werkstück zu einem anderen abhängig von solchen Faktoren wie dem Durchmesser, dem Material und der Wanddicke des Werkstückes variieren kann. Solch ein Einstellmechanismus beinhaltet im allgemeinen eine mit Gewinde versehene Mutter auf der Vorschubspindel, welche längs derselben durch Drehen der Mutter per Hand einstellbar positioniert wird, wodurch klar sein wird, daß weitere Zeit zum Vorbereiten der Vorrichtung für einen bestimmten Nutwalzvorgang benötigt wird. Sind die notwendigen Einstellungen einmal gemacht, wird die untere Nutwalze angetrieben, um das Werkstück und die obere Nutwalze zu drehen und die Vorschubspindel wird manuell in die Richtung zum Verlagern des oberen Gehäuses zum unteren Gehäuse hin gedreht, um so die obere Nutwalze in Richtung auf die untere Nutwalze zu verlagern, um fortschreitend die Umfangsnut in dem Werkstück zu formen. Wenn die gewünschte Nuttiefe erreicht ist, wird das Antreiben der unteren Nutwalze gestoppt, und die Vorschubspindel wird manuell in die entgegengesetzte Richtung gedreht, bis ein ausreichender Abstand zwischen den beiden Walzen geschaffen ist, damit das genutete Werkstück zwischen ihnen herausgenommen werden kann.
  • Zusätzlich zu der Zeit, die zum Durchführen eines Nutwalzvorganges benötigt wird, und der relativ uneffizienten Art und Weise der Ausführung desselben kann die Zeit, die zur manuellen Drehung der Vorschubspindelanordnungen zum gegenseitigen Verlagern der Nutwalzen benötigt wird, zu einer Beschädigung des Werkstückes führen, welche letztgenanntes unakzeptabel macht und/oder Beschädigung oder unerwünschten Verschleiß an den Bauteilen der Nutwalzvorrichtung verursacht, was deren Lebensdauer verkürzt. Mehr im besonderen ist es in dieser Hinsicht, falls irgendein Problem während des Nutwalzvorganges auftritt, unmöglich, schnell die Nutwalzen freizugeben, um so eine Beschädigung von letzteren, eine Beschädigung des Werkstückes oder ein Auftreten von unerwünschten Kräften an den Walzen und anderen Bauteilen der Nutwalzvorrichtung, die zu deren Beschädigung oder beträchtlichem Verschleiß führen, zu verhindern. Es ist z.B. notwendig, daß das Werkstück genau mit den Walzachsen während des Nutwalzvorganges ausgerichtet ist, so daß der Lauf der Nut senkrecht zur Werkstückachse ist. Eine Fehlausrichtung bei Beginn des Vorganges kann bewirken, daß der Lauf der Nut relativ zu der Werkstückachse spiralig ist, wodurch das Werkstück zwischen den Nutwalzen axial nach außen wandert. Wenn die obere Nutwalze nicht sofort von dem Werkstück entfernt wird, kann das Werkstück bis zu dem Ausmaß beschädigt werden, daß der Nutbetrieb nicht vollendet werden kann, um so ein akzeptables Endprodukt zu schaffen, und/oder das Werkstück kann am Ende der Walzen herabfallen und die Bedienungsperson verletzen. Obwohl die Energiezufuhr zu der Antriebseinheit sofort unterbrochen werden kann, wird Zeit benötigt, um das Momemt in dem Getriebe zu überwinden, wodurch der unerwünschte Laufeingriff mit dem Werkstück nicht sofort aufhört. Ebenso kann der unerwünschte Lauf nicht schnell gestoppt werden, wenn zur Entfernung der oberen Nutwalze aus dem Eingriff mit dem Werkstückes eine manuelle Drehung einer mit Gewinde versehenen Vorschubspindel erforderlich ist, speziell wenn die Bedienungsperson einen Ratschenschraubenschlüssel benutzt und erst den Schraubenschlüsselantrieb umschalten muß und dann mit der umgekehrten Drehung der Vorschubspindel beginnt.
  • Bei anderen Nutwalzvorrichtungen, wie z.B. bei der Nutwalzvorrichtung der Victaulic VE-2265 der Victaulic Tool Company, einer Tochter der Victaulic Company of America, Easton, Pennsylvania, USA, die hierfür geschaffen worden sind und wie sie im Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1 definiert sind, ist das die obere Nutwalze tragende Gehäuse schwenkbar an dem unteren Gehäuse angebracht, aber eine Verlagerung des oberen Gehäuses zu dem unteren Gehäuse hin und von ihm weg erfolgt immer noch durch den Gebrauch einer Vorschubspindelanordnung. Daher ist die Zeit, die benötigt wird, um die Nutwalzen zur Einfuhr eines Werkstückes zwischen dieselben voneinander zu entfernen, sowie die Zeit, die benötigt wird, um einen Nutwalzvorgang auszuführen, grundsätzlich die gleiche wie bei einer Vorrichtung, bei der die Gehäuseteile relativ zueinander linear verlagerbar sind. Darüber hinaus ist aus den gleichen wie oben diskutierten Gründen die Vorschubspindelanordnung wegen der Unmöglichkeit, die Nutwalzen schnell zu lösen oder den Nutwalzvorgang auf andere Art und Weise zu unterbrechen, unsicher.
  • Andere Probleme, die bei beiden o.g. Nutwalzvorrichtungen mit Vorschubspindel vorhanden sind, resultieren aus der Tatsache, daß ein beträchtliches Drehmoment auf die Vorschubspindel während des Nutwalzvorganges ausgeübt werden muß und von der Bedienungsperson durch Drehen der Vorschubspindel um eine vertikale Achse ausgeübt wird. Es ist klar, daß die Kraft, die benötigt wird, um eine solche Drehung zu erzielen, ein Auftreten von gerichteten Kräften gegen die Vorrichtung in einer horizontalen Ebene bewirkt, die dazu tendieren, eine Fehlausrichtung zwischen der Vorrichtung und dem Werkstück zu fördern. Das wiederum fördert das "Wandern" des Werkstückes, speziell beim Beginn des Nutwalzvorganges. Dieses Ausüben von horizontal gerichteten Kräften ist weiter unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit der Bedienungsperson bedenklich, weil die Gefahr des Umkippens der Vorrichtung besteht, speziell wenn die gerichtete Kraft quer zur Arbeitsachse ist. Darüber hinaus unterstützt die Drehkraft, die auf die Vorschubspindel von der Bedienungsperson ausgeübt werden muß, die Instabilität von letzterer während eines Nutwalzvorganges, was hinsichtlich der Sicherheit der Bedienungsperson sowohl ermüdend als auch gefährlich ist.
  • Ähnlich wie bei der letztgenannten Nutwalzvorrichtung ist es bekannt, einen Röhren- oder Rohrschneider mit einem Schneidrad zu schaffen, das zur Verlagerung zu Haltewalzen hin und von ihnen weg drehbar an einem Halteteil befestigt ist. Ein zu schneidendes Werkstück wird zwischen die Haltewalzen und das Schneidrad gebracht, und das drehbar befestigte Schneidrad wird in einer Art und Weise ähnlich der oben beschriebenen zu den Walzen hin und gegen das Werkstück durch einen Vorchubspindelmechanismus während einer relativen Drehung zwischen dem Werkstück und der Schneidvorrichtung vorbewegt. So ist es wie bei der ähnlichen Nutwalzvorrichtung nicht möglich, während eines Schneidvorganges das Schneidrad schnell von dem Werkstück zu entfernen, falls das notwendig oder wünschenswert werden sollte, und nach dem Schneidvorgang ist es notwendig, den Vorschubspindelmechanismus manuell in die entgegengesetzte Richtung zu drehen, um das Schneidrad für den nächsten Schneidvorgang zurückzusetzen.
  • Es wird auch auf die US-A-4 030 331 Bezug genommen, welche ein Rändelwerkzeug mit einem Schnellösemechanismus offenbart. Eine Stellschraubenanordnung ist vorgesehen, um die gewünschte Rändeltiefe einzustellen, wobei sich der Schnellösemechanismus in der Eingriffs- oder Verriegelungsposition befindet und bevor das Werkstück gedreht wird, das zuvor in die Rändelvorrichtung eingeführt worden ist.
  • Ziel der Erfindung ist es, eine Nutwalzvorrichtung der vorgenannten Art zu schaffen, die dafür ausgebildet ist, die Zeit und Anstrengung zu minimieren, die erforderlich sind, um die Vorrichtung für einen Nutwalzvorgang an einem Werkstück vorzubereiten und diesen auszuführen und ein sofortiges Lösen des Arbeitseingriffes zwischen den Nutwalzen und einem Werkstück zwischen denselben zu jeder Zeit während eines Nutwalzvorganges zu bewirken.
  • Gemäß der Erfindung wird, um dies zu erreichen, eine Nutwalzvorrichtung nach Anspruch 1 geschaffen. Die Hebeleinrichtung verhindert vorteilhafterweise, daß der obere Walzenträger durch den Gebrauch einer Vorschubspindelanordnung gehandhabt werden muß, und minimiert in Verbindung mit der Vorbereitung und Durchführung eines Nutwalzvorganges die Zeit und die Anstrengung, die auf der Seite der Bedienungsperson erforderlich sind. In dieser Hinsicht läßt sich die obere Nutwalze von der unteren Nutwalze durch die Hebeleinrichtung leicht entfernen, um die Einführung eines Werkstückes zwischen dieselben zu erleichtern, und in ähnlicher Weise läßt sich die obere Nutwalze leicht zu dem Werkstück und der unteren Nutwalze hin verlagern, um den Nutwalzvorgang einzuleiten. Darüber hinaus wird letzterer mit weniger körperlicher Anstrengung auf der Seite der Bedienungsperson und in kürzerer Zeit erreicht, da das Drehen einer Vorschubspindel durch einen Schraubenschlüssel od. dgl. durch einfache Verschwenkung eines Hebelarms ersetzt wird, um die obere Nutwalze zu der unteren Nutwalze hin vorzubewegen und fortschreitend die Umfangsnut in dem zwischen derselben gelegenen Werkstück herzustellen. Es wird auch klar sein, daß die Hebeleinrichtung vorteilhafterweise ein Vervielfachen der Arbeitskraft ermöglicht, die auf die obere Nutwalze ausgeübt wird relativ zu der Kraft, die durch die Bedienungsperson auf die Hebeleinrichtung ausgeübt wird, um so die Leichtigkeit, mit der das Nutwalzen erfolgt, weiter zu erleichtern.
  • Zusätzlich zu den vorgenannten Vorteilen in Verbindung mit der Vorbereitung und Durchführung eines Nutwalzvorganges befähigt die Hebeleinrichtung die Bedienungsperson vorteilhafterweise, sofort die obere Nutwalze von dem Werkstück zu lösen, sollte ein Problem wie Spurverstellung auftreten, um so eine Beschädigung des Werkstückes zu minimieren oder zu vermeiden. Darüber hinaus kann dieses sofortige Lösen des Eingriffes zwischen der oberen Nutwalze und dem Werkstück zu jeder Zeit während eines Nutwalzvorganges erreicht werden, sollte das notwendig oder wünschenswert werden. Zusätzlich zum Schutz des Werkstückes und/oder der Bauteile der Nutwalzvorrichtung vor Beschädigung sorgt das durch Hebelbetätigung erfolgende Schnellösen der oberen Nutwalze für verbesserte Sicherheit für die Bedienungsperson, indem eine mögliche Verletzung vermieden wird, die daraus resultieren könnte, daß das Werkstück von dem Ende der unteren Nutwalze herunterwandert, und indem vermieden wird, daß die Bedienungsperson ein Werkzeug wie z.B. einen Schraubenschlüssel benutzen muß, um eine Vorschubspindel zu drehen, wobei dieses Werkzeug sowohl die Konzentration der Bedienungsperson beeinträchtigen als auch sich von der Vorschubspindel lösen und ungewollt in die Nähe der drehenden Teile und des Werkstückes fallen kann.
  • Vorzugsweise ist die Schwenkverbindung zwischen dem Halter für die obere Nutwalze und dem Halter für die untere Nutwalze einstellbar, um das Variieren der Tiefe der Nut in einem Werkstück zu erleichtern und um Werkstücke von unterschiedlichem Durchmesser und mit unterschiedlichen Wanddicken besser aufnehmen zu können. Weiterhin ermöglicht die Einstellung die Aufrechterhaltung einer Ausrichtung zwischen der oberen und unteren Nutwalze, die das gerichtete Ausüben von Kraft zwischen denselben während eines Nutvorgangs optimiert und so die Hebelvorteile optimiert. Noch weiter ermöglicht die Einstellbarkeit, die Vorrichtung mit einem festgesetzten oder konstanten Anschlagpunkt für den Hebelarm in der Richtung der Verlagerung desselben beim Ausführen eines Nutwalzvorganges zu versehen.
  • Die vorgenannten Merkmale und andere werden teilweise auf der Hand liegen und teilweise in Verbindung mit der geschriebenen Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ausführlicher dargelegt werden, welche in den beigefügten Zeichnungen gezeigt ist, in denen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht auf die Nutwalzvorrichtung ist;
  • Fig. 2 eine Endseitenansicht der Nutwalzvorrichtung ist, in der Richtung von rechts nach links in Fig. 1 gesehen;
  • Fig. 3 eine Schnittansicht der Vorrichtung nach der Linie 3-3 in Fig. 2 ist; und
  • Fig. 4 eine Schnittansicht nach der Linie 4-4 in Fig. 2 ist und den Mechanismus zum Einstellen der Schwenkachse zwischen dem oberen und dem unteren Halteteil der Vorrichtung zeigt.
  • Nimmt man nun weiter im Detail Bezug auf die Zeichnungen, deren Darstellungen dem Zweck des Zeigens einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung und nicht dem Zweck der Begrenzung der Erfindung dienen, umfaßt die Nutwalzvorrichtung 10 ein unteres Halteteil 12, das eine untere Nutwalze 14 drehbar lagert, die einstückig mit einer Antriebswelle 16 für die Vorrichtung ausgebildet ist, und ein oberes Halteteil 18, das eine obere Nutwalze 20 drehbar lagert. In der Ausführungsform, die in den Zeichnungen gezeigt ist, ist die Nutwalzvorrichtung 10 dafür ausgebildet, von einer Antriebseinheit getragen und angetrieben zu werden, die schematisch in Fig. 1 gezeigt ist und insgesamt mit der Zahl 22 bezeichnet ist. Wie es gut bekannt ist, hat eine solche Antriebseinheit ein Gehäuse 24, das dafür ausgebildet ist, auf einer Werkbank oder einem Ständer befestigt zu werden, und einen drehbaren Spannfuttermechanismus 26, der durch einen Elektromotor 28 über ein geeignetes Getriebe in dem Gehäuse angetrieben wird. Das Gehäuse 24 trägt auch ein Paar rohrförmige Teile 30 und 32, die seitlich beabstandet und parallel zueinander sind und die sich vorderhalb von der Antriebseinheit erstrecken, um ihrerseits die Nutwalzvorrichtung 10 in der Weise zu tragen, die im folgenden ausführlicher dargelegt ist. Der Spannfuttermechanismus 26 der Antriebseinheit hat eine Achse, und wenn die Nutwalzvorrichtung auf den Trägern 30 und 32 befestigt ist, ist die Spannfutterachse koaxial mit der Achse A der Antriebswelle 16. Wie weiter gut bekannt ist, hat der Spannfuttermechanismus 26 mehrere, nicht gezeigte, werkstückerfassende Backen, die dazu dienen, die Antriebswelle 16 an deren angetriebenes Ende 16a zu erfassen und zu drehen, um die Nutwalzvorrichtung anzutreiben, wenn der Motor 28 eingeschaltet ist. Vorzugsweise ist das angetriebene Ende 16a mit Abflachungen 34 versehen, um den gegenseitigen Antriebseingriff zwischen den Spannfutterbacken und der Antriebswelle zu optimieren.
  • Wie am besten aus den Fig. 2 und 3 der Zeichnungen ersichtlich, beinhaltet das untere Halteteil 12 einen kreisförmigen Rumpfteil 36 mit einer Bohrung 38, die sich axial durch diesen erstreckt und in der die Antriebswelle 16 zur Drehung durch Lagerteile 40 gelagert ist. Das untere Halteteil beinhaltet weiterhin eine Tragstütze 42, die in eine Seite des Rumpfteils 36 integriert ist und sich seitlich von dieser aus erstreckt, und einen Hebelhalteteil 44, der sich seitlich von der entgegengesetzten Seite des Rumpfteils 36 aus erstreckt und in einer Tragstütze 46 endet. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist das seitlich äußere Ende der Tragstütze 42 mit einer nach außen offenen, U-förmigen Ausnehmung 48 versehen, die das Halterohr 30 aufnimmt, wenn die Vorrichtung an der Antriebseinheit befestigt ist, und die Tragstütze 46 ist mit einer nach außen und nach unten hin offenen Ausnehmung 50 versehen, die das Halterohr 32 aufnimmt, wenn die Vorrichtung an der Antriebseinheit befestigt ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, erleichtern die Ausnehmungen 48 und 50 vorteilhafterweise die schnelle Befestigung und Entfernung der Nutwalzvorrichtung 10 relativ zu der Antriebseinheit 22. Wird in diesbezüglich angenommen, daß sich die Bauteile in den in den Fig. 1 und 2 gezeigten Positionen befinden, und weiterhin angenommen, daß die Spannbacken von dem angetriebenen Ende 16a der Antriebswelle 16 gelöst werden sollen, ist es nur notwendig, die Nutwalzvorrichtung 10 auswärts entlang der Tragrohre 30 und 32 zu schieben, bis das angetriebene Ende 16a die Spannvorrichtung 26 freigibt, woraufhin ein Verlagern der Vorrichtung im Uhrzeigersinn aus der in Fig. 2 gezeigten Position die Ausnehmung 50 aus dem Eingriff mit dem Tragrohr 32 bringt und das Entfernen der Vorrichtung durch Wegziehen der Ausnehmung 48 aus dem Eingriff mit dem Tragrohr 30 erleichtert.
  • Das untere Gehäuseteil 12 hat weiterhin eine sich aufwärts erstreckende Stütze 52, die an dessen axial vorwärts gerichtetem Ende anliegt und seitlich versetzt von der Achse A auf einer Seite derselben ist, und das obere Halteteil 18 besitzt ein entsprechendes seitlich geschlitztes Ende, um ein Paar Schenkel 54 zu schaffen, die die Stütze 52 zwischen sich aufnehmen. Das obere Halteteil 18 ist mit dem unteren Halteteil 12 mittels eines Stiftes 56, der eine Schwenkachse parallel zur Achse A und beabstandet über einer horizontalen Ebene durch die Achse A bildet, schwenkbar verbunden. Wie am besten aus Fig. 4 ersichtlich, erstreckt sich der Stift 56 durch Öffnungen in den Schenkeln 54 und durch einen vertikal verlängerten Schlitz 58 im Stützenteil 52 des unteren Halteteils 12 und ist in dem Schlitz 58 vertikal verschiebbar. Das Stützenteil 52 des unteren Halteteils 12 ist mit einer vertikalen Bohrung versehen, die ein unteres Ende 60 unter dem Schlitz 58 hat, und eine Druckfeder 62 ist in dem unteren Ende 60 aufgenommen und faßt unter den Stift 56. Die vertikale Bohrung hat ein mit Gewinde versehenes oberes Ende 64, das ein mit passendem Gewinde versehenen Schaftteil einer Einstellschraube 66 aufnimmt. Die Schraube 66 hat ein inneres Ende, das an der oberen Seite des Stiftes 56 anliegt, und einen Betätigungskopf 68 an ihrem äußeren Ende. Die Einstellschraube 66, die Feder 62 und der Schlitz 58 dienen zum Einstellen der vertikalen Position des Stifts 56 und damit der Schwenkachse für das obere Halteteil 18 relativ zur Achse A für den Zweck, auf den im folgenden näher eingegangen wird.
  • Das obere Halteteil 18 erstreckt sich von dem Stift 56 aus quer über die Achse A und hat eine nach unten offene Kammer 70, die die obere Nutwalze 20 aufnimmt. Die Kammer 70 hat axial beabstandete Wände 72 mit Öffnungen, um ein oberes Nutwalzachsenteil 74 aufzunehmen, das lösbar daran befestigt ist, z.B. durch eine Stellschraube 76. Das Achsenteil 74 hat eine Achse B parallel zu der Achse A, und die obere Nutwalze 20 ist zur Drehung relativ zu der Achse 74 durch zwischen ihnen angeordnete Lager 78 gelagert. Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich, hat die untere Nutwalze 14 axial beabstandete kreisförmige Teile 80 und eine umgebende Ausnehmung 82 zwischen diesen, und die obere Nutwalze 20 besitzt eine dazu passende Kontur und hat dementsprechend kreisförmige Teile 84, die über den Teilen 80 der unteren Nutwalze liegen, und einen radialen, kreisförmigen Vorsprung 86 zwischen diesen, der über der Ausnehmung 82 in der unteren Nutwalze liegt. Die kreisförmigen Oberflächen 80 an der unteren Nutwalze 14 sind gerändelt, um deren Antriebseingriff mit der inneren Oberfläche eines zu nutenden Werkstückes zu erhöhen.
  • Das obere Halteteil 18 hat weiterhin einen Arm 88, der sich bezüglich Achse A seitlich nach außen auf der Seite derselben erstreckt, die der Stelle des Schwenkstiftes 56 gegenüberliegt, und das seitlich äußere Ende des Arms 88 ist mit einer Hebelanordnung 90 derart verbunden, daß letztere betätigt werden kann, um das obere Halteteil 18 in entgegengesetzte Richtungen um die Achse des Stiftes 56 zu verschwenken, um so die obere Nutwalze 20 zu der unteren Nutwalze 14 hin und von ihr weg zu verlagern. Mehr im einzelnen hat diesbezüglich die Hebelanordnung 90 einen Hebelarm 92, der schwenkbar am Teil 44 des unteren Halteteils 12 mittels eines Schwenkstiftes 94 befestigt ist, der parallel zu der Achse A liegt und sich durch für diesen vorgesehene Öffnungen in dem Halteteil 44 und dem Hebelarm 92 erstreckt. Der Hebelarm ist lösbar an den Stift 94 befestigt, z.B. durch eine Feststellschraube 96. In der gezeigten Ausführungsform ist der Hebelarm 92 an der axial äußeren Seite des Teils 44 des unteren Halteteils 12 angebracht, und vorzugsweise hat die Hebelanordnung einen insgesamt U-förmigen Griff 98 mit einem ersten Schenkel 100, der das äußere Ende des Hebelarms 92 aufnimmt, und einen zweiten Schenkel 102 mit einem abgeflachten Ende 104 mit Öffnungen, um den Schwenkstift 94 aufzunehmen. Vorzugsweise nimmt der Stift 94 eine Mutter 95 auf, die an der äußeren Seite des abgeflachten Teiles 104 anliegt, um letzteren axial festzuhalten. Weiter ist der Schenkel 100 des Griffes 98 leicht abgeflacht, um in Paßberührung mit den axial entgegengesetzten Seiten des Hebelarms 92 zu kommen, und ist geeignet daran befestigt, z.B. durch einen Gewindebolzen 106. Ein Überbrückungsteil 108 zwischen den Griffschenkeln 100 und 102 ist vorzugsweise gerade und von ausreichender Länge, um dafür zu sorgen, daß die Bedienungsperson den Hebelmechanismus bequem ergreifen und betätigen kann.
  • Das seitlich äußere Ende des Arms 88 des oberen Halteteils 18 ist mit einem langgestreckten Schlitz 110 versehen, und das obere Halteteil ist schwenkbar mit dem Hebelarm 92 mittels eines Stiftes 112 verbunden, der parallel zur Achse A liegt und dessen inneres Ende geeignet an dem Hebelarm 92 befestigt ist, z.B. mittels einer nicht gezeigten Feststellschraube. Der Stift 112 erstreckt sich durch den Schlitz 110 nach außen und empfängt eine Mutter 114, die an der axial äußeren Seite des Arms 88 des oberen Halteteils 18 anliegt. Wie aus Fig. 2 klar wird, ist der Stift 112 seitlich von dem Hebelschwenkstift 94 versetzt und bildet ein Kurvenelement, und der Schlitz 110 bildet eine Kurvenbahn für den Stift. Dementsprechend bringt ein Verschwenken des Hebelarms 92 im Uhrzeigersinn um den Schwenkstift 94 das obere Halteteil 18 dazu, sich im Uhrzeigersinn um den Schwenkstift 56 zu verschwenken, um die obere Nutwalze 20 nach oben weg von der unteren Nutwalze 14 zu entfernen, und ein Verschwenken des Hebelarms 92 entgegen den Uhrzeigersinn in Fig. 2 bewirkt, daß die obere Nutwalze 20 nach unten gegen die untere Nutwalze 14 verlagert wird. Das Schwenken des Hebelarms 92 gegen den Uhrzeigersinn um die Achse des Stiftes 94 wird durch ein Anschlagelement 116 begrenzt, das von der Tragestütze 46 des unteren Halteteils 12 axial nach vorn vorsteht, so daß er unter dem Hebelarm 92 relativ zum Lauf der Bewegung von letzterem gegen den Uhrzeigersinn um Stift 94 liegt.
  • Es wird angenommen, daß der Betrieb der Nutwalzvorrichtung 10 aus der vorstehenden Beschreibung klar ist. Kurz gesagt, die Bedienungsperson stellt die Position des Schwenkstiftes 56 durch Drehung der Einstellschraube 66 in eine vorbestimmte Position relativ zu Achse A ein, um eine erwünschte Nuttiefe für einen bestimmten Werkstückdurchmesser und eine bestimmte Werkstückwanddicke zu erhalten. Die Bedienungsperson ergreift dann das äußere Ende 108 des Griffes 98 und verschwenkt letzteren und so den Hebelarm 92 im Uhrzeigersinn um die Achse des Schwenkstiftes 94, um das obere Halteteil 18 und so die obere Nutwalze 20 nach oben weg von der unteren Nutwalze 14 zu verlagern. Das zu nutende Werkstück wird dann axial über die untere Nutwalze 14 und zwischen die obere und die untere Nutwalze eingeführt, und der Griff 98 wird gegen den Uhrzeigersinn in Fig. 2 verschwenkt, um die obere Nutwalze in Eingriff mit der äußeren Oberfläche des Werkstückes nach unten zu bewegen. Die Antriebseinheit wird dann eingeschaltet, um die Antriebswelle 16 und so die untere Nutwalze 14 anzutreiben. Die äußere Oberfläche der unteren Nutwalze 14 ist in Kontakt mit der inneren Oberfläche des Werkstückes, wodurch eine Drehung der unteren Nutwalze das Werkstück in Drehung versetzt, und die obere Nutwalze 20 wird durch das drehende Werkstück über den Eingriff des Nutvorsprunges 86 mit der äußeren Oberfläche des Werkstückes gedreht. Die Bedienungsperson verschwenkt dann allmählich den Griff 98 und so den Hebelarm 92 gegen den Uhrzeigersinn in Fig. 2, wodurch der obere Walzenvorsprung 86 und die untere Walzenausnehmung 82 gegenseitig mit der Wand des Werkstückes zwischen ihnen in Eingriff kommen, um fortschreitend die gewünschte Umfangsnut in das Werkstück zu formen. Der Nutwalzvorgang ist vollendet, wenn der Hebelarm am Anschlag 116 anliegt, worauf die Bedienungsperson den Griff im Uhrzeigersinn um die Achse des Stiftes 94 verschwenkt, um die Nutwalzen zu trennen und eine Entfernung des genuteten Werkstückes zwischen den Walzen zu erleichtern. Ähnlich wird angenommen, daß aus den Zeichnungen und der vorstehenden Beschreibung ohne weiteres klar wird, daß die Nutwalzvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung eine sofortige Wegnahme der wirksamen Kraft und eine Verlagerung der oberen Nutwalze weg von der unteren Nutwalze in dem Fall ermöglicht, daß irgendwelche Probleme während des Nutwalzvorganges auftreten, die möglicherweise die Bedienungsperson verletzen oder das Werkstück und/oder Bauteile der Nutwalzvorrichtung beschädigen könnten.
  • Obwohl hier besondere Betonung auf die bevorzugte Ausführungsform der Nutwalzvorrichtung und der strukturellen Beziehungen zwischen deren Bauteilen untereinander gelegt worden ist, wird klar sein, daß andere Ausführungsformen der Erfindung angefertigt werden können und daß Modifizierungen der bevorzugten Ausführungsform vorgenommen werden können, ohne von den Prinzipien der in den Ansprüchen definierten Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel wird klar sein, daß der Hebelarm und die Griffanordnung einstückig ausgeführt sein können und daß die Stift- und Schlitzanordnung zwischen dem Hebelarm und dem oberen Halteteil umgekehrt sein könnte oder durch andere Kurven- und Kurvenbahnanordnungen ersetzt werden könnte. Ebenso kann die Schwenkstift- und Schlitzanordnung zum Einstellen der Schwenkachse zwischen dem oberen und dem unteren Halter umgekehrt oder durch andere Einstellanordnungen ersetzt werden.

Claims (8)

1. Tragbare Nutwalzvorrichtung zum Walzen einer Umfangsnut in ein Rohr, wobei die Vorrichtung von der Art her entfernbar auf einer separaten Halte- und Antriebseinrichtung montierbar ist, die beabstandete und parallele Halteelemente (30, 32) und eine Antriebsmotoreinrichtung (22) mit einer Antriebskupplungseinrichtung (26) und einer Kupplungsachse zwischen und parallel zu den Halteelementen (30, 32) hat, und wobei die Vorrichtung ein unteres Halteteil (12) mit entgegengesetzten Enden hat, die verschiebbar auf den Halteelementen (30, 32) abstützbar sind, und eine Vorder- und Rückseite in bezug auf die Antriebsmotoreinrichtung (22), eine Welleneinrichtung (16), die in dem unteren Halteteil (12) drehbar gelagert ist und eine Wellenachse (A) koaxial zu der Kupplungsachse und ein Vorder- und Hinterende hat, die sich von der Vorder- bzw. Rückseite aus erstrecken, eine untere Nutwalze (14) an dem Vorderende der Welleneinrichtung (16) zur Drehung mit dieser und eine Einrichtung an dem Hinterende der Welleneinrichtung (16) zum Kupplungseingriff mit der Antriebskupplungseinrichtung (26), ein oberes Halteteil (18) mit einem ersten Ende, welches mit dem unteren Halteteil (12) verbunden ist zur Schwenkverlagerung des oberen Halteteils (18) relativ zu dem unteren Halteteil (12) um eine Schwenkachse, die parallel zu und seitlich versetzt von einer Seite der Wellenachse (A) ist, wobei sich das obere Halteteil (18) über die Wellenachse (A) von der Schwenkachse aus erstreckt und ein zweites Ende hat, das seitlich von der Wellenachse (A) auf der Seite, die zu der einen Seite entgegengesetzt ist, beabstandet ist, und eine obere Nutwalze (20), welche an dem oberen Halteteil (18) zwischen dem ersten und zweiten Ende desselben zur Leerlaufdrehung um eine obere Walzachse (B) parallel zu und vertikal über der Wellenachse (A) gehalten ist, gekennzeichnet durch einen Handhebel (92), der an dem unteren Halteteil (12) zur Verschwenkung um eine parallel zu und seitlich beabstandet von der Wellenachse (A) in Richtung zu dem zweiten Ende des oberen Halteteils (18) montiert ist, und durch eine Einrichtung, welche den Handhebel (92) und das zweite Ende des oberen Halteteils (18) zur Verschwenkung des Handhebels (92) um die Hebelachse miteinander verbindet, um das obere Halteteil (18) um die Schwenkachse zu verschwenken und die obere Nutwalze (20) vertikal und radial zu der unteren Nutwalze (14) hinund von ihr wegzubewegen.
2. Tragbare Nutwalzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse für das obere Halteteil (18) vertikal einstellbar ist.
3. Tragbare Nutwalzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung, die den Handhebel (92) und das zweite Ende des oberen Halteteils (18) miteinander verbindet, eine Kurveneinrichtung beinhaltet.
4. Tragbare Nutwalzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurveneinrichtung einen Kurvenstift (112) an dem Handhebel (92) und einen Schlitz (110) in dem zweiten Ende des oberen Halteteils (18) aufweist, der den Kurvenstift (112) verschiebbar aufnimmt.
5. Tragbare Nutwalzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Anschlageinrichtung (116) an dem unteren Halteteil (12) zum Begrenzen der Schwenkbewegung des Handhebels (92) in der Richtung, in der sich die obere Nutwalze (20) zu der unteren Nutwalze (14) bewegt.
6. Tragbare Nutwalzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse mit Abstand oberhalb einer horizontalen Ebene durch die Wellenachse (A) angeordnet ist, wobei die Schwenkachse durch einen Schwenkstift (56) an dem ersten Ende des oberen Halteteils (18) gebildet wird, ein vertikaler Schlitz (58) in dem unteren Halteteil (12) den Schwenkstift (56) verschiebbar aufnimmt, und eine Einrichtung zum Einstellen der vertikalen Position des Schwenkstiftes (56) in dem Schlitz (58) vorgesehen ist.
7. Tragbare Nutwalzvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (58) ein oberes und unteres Ende hat und die Einrichtung zum Einstellen der Position des Schwenkstiftes (56) eine Federeinrichtung (62) aufweist, welche den Schwenkstift (56) zu dem oberen Ende des Schlitzes (58) hin vorspannt, und eine Einstellschraubeneinrichtung (66) zum Verlagern des Schwenkstiftes (56) gegen die Vorspannung der Federeinrichtung (62) zu dem unteren Ende des Schlitzes (58) hin.
8. Tragbare Nutwalzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eines der entgegengesetzten Enden des unteren Halteteils (12) eine nach außen offene Ausnehmung (48) hat und daß das andere der entgegengesetzten Enden eine nach außen und nach unten offene Ausnehmung (50) hat.
DE1990608347 1990-06-28 1990-12-28 Rillenwalzvorrichtung. Expired - Fee Related DE69008347T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US54528090A 1990-06-28 1990-06-28

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69008347D1 DE69008347D1 (de) 1994-05-26
DE69008347T2 true DE69008347T2 (de) 1994-08-04

Family

ID=24175595

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1990608347 Expired - Fee Related DE69008347T2 (de) 1990-06-28 1990-12-28 Rillenwalzvorrichtung.

Country Status (5)

Country Link
EP (1) EP0463274B1 (de)
JP (1) JP3049572B2 (de)
AU (1) AU641776B2 (de)
CA (1) CA2042805C (de)
DE (1) DE69008347T2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016124487A1 (de) * 2016-12-15 2018-06-21 Mv Pipe Technologies Gmbh Vorrichtung und Verfahren zum Erzeugen einer umlaufenden Nut in einem Endabschnitt eines Metallrohres

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109454138B (zh) * 2018-12-19 2023-09-29 无锡艾度科技有限公司 一种多片式滚筋成型装置
CA221895S (en) 2023-06-01 2024-09-16 Ipex Tech Inc Plastic pipe grooving tool

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2506657A (en) * 1947-06-04 1950-05-09 Webster Corp Formation of tube ends
US3754424A (en) * 1972-05-17 1973-08-28 Gulf & Western Ind Prod Co Method for necking-in can bodies
US4041747A (en) 1976-08-05 1977-08-16 Collins Machinery Corporation Pipe grooving apparatus
US4030331A (en) * 1976-12-27 1977-06-21 Keasling David E Knurling tool
US4144733A (en) 1977-09-27 1979-03-20 Whitten Billy L Pipe grooving apparatus
US4848121A (en) * 1988-05-23 1989-07-18 Rottinghaus Robert B Manual hose end crimper

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016124487A1 (de) * 2016-12-15 2018-06-21 Mv Pipe Technologies Gmbh Vorrichtung und Verfahren zum Erzeugen einer umlaufenden Nut in einem Endabschnitt eines Metallrohres
US11975374B2 (en) 2016-12-15 2024-05-07 Mv Pipe Technologies Gmbh Apparatus and method for producing a peripheral groove in an end portion of a metal tube
EP3554731B1 (de) * 2016-12-15 2024-07-31 MV Pipe Technologies GmbH Vorrichtung und verfahren zum erzeugen einer umlaufenden nut in einem endabschnitt eines metallrohres

Also Published As

Publication number Publication date
EP0463274A1 (de) 1992-01-02
EP0463274B1 (de) 1994-04-20
CA2042805C (en) 1994-02-15
AU641776B2 (en) 1993-09-30
DE69008347D1 (de) 1994-05-26
JPH0531535A (ja) 1993-02-09
JP3049572B2 (ja) 2000-06-05
CA2042805A1 (en) 1991-12-29
AU7937391A (en) 1992-01-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1919525C3 (de) Vorrichtung zum Bearbeiten zylindrischer Werkstücke
EP3017909B1 (de) Verstelleinrichtung mit einer druckrolle einer bearbeitungsmaschine, insbesondere kehlmaschine, sowie bearbeitungsmaschine, insbesondere kehlmaschine, mit einer solchen verstelleinrichtung
EP0623421B1 (de) Vorrichtung zum endseitigen Ausformen von rohrförmigen Werkstücken mit unterschiedlichen Durchmessern
DE60019901T2 (de) Rillenwalzvorrichtung
DE2524634C2 (de) Rohrbearbeitungsmaschine
EP1995024B1 (de) Handgeführtes Arbeitsgerät
DE4417378C1 (de) Führungsvorrichtung zum Einsetzfräsen
DE1777187C3 (de) Spitzenlose Schleifmaschine zum Schleifen von langgestreckten Stangen unterschiedlicher Durchmesser im Durchläufverfahren
EP1459825B1 (de) Trennvorrichtung für Werkstücke, wie Stangen, Bolzen und dergleichen, insbesondere für Gewindestangen
DE3136406A1 (de) "rohrabschneider, insbesondere fuer kunststoffrohre"
DE69008347T2 (de) Rillenwalzvorrichtung.
DE2835405C3 (de) Handhebelrohrbieger
EP0672493B1 (de) Rohrabstechgerät für Kunststoffrohre
DE2711557C2 (de) Längenanschlag für Scheren
DE1957566A1 (de) Vorrichtung zum Bearbeiten von Hydraulikrohren
DE2913851A1 (de) Auswerfvorrichtung fuer metallverformungsmaschinen
DE2547459A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von nuten oder schlitzen
DE2622362A1 (de) Abisoliervorrichtung
DE2743151A1 (de) Werkzeug zum schneiden von rohren, insbesondere kunststoffrohren
DE102019003737B3 (de) Hand-Werkzeugmaschine
DE2352598A1 (de) Vorrichtung zum schneiden einer aussenumfangsnut in einen zylindrischen koerper
DE571613C (de) Einrichtung zum Ausgleich von Laengenunterschieden der Werkstoffstangen fuer die Stangenzufuehrungen selbsttaetiger Drehbaenke
AT518770B1 (de) Werkzeug zum Bearbeiten einer Nut
AT502725B1 (de) Einfädelvorrichtung für eine einrichtung zum fördern eines schweissdrahts
DE162359C (de)

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee