DE69008114T2 - Einhebelmischventil. - Google Patents

Einhebelmischventil.

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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Einhebel-Mischventil der Bauart, bei der sowohl die Strömungsmenge als auch das Mischungsverhältnis von zwei verschiedenen Flüssigkeiten, beispielweise von warmem und kaltem Wasser, mit Hilfe nur eines einzigen Handhebels gesteuert werden kann. Im einzelnen betrifft die Erfindung ein Einhebel-Mischventil, das wirtschaftlich zu betätigen ist. Ein solches Einhebel-Mischventil ist durch die US-A-4 708 172 bekannt.
  • Einhebel-Mischventile, beispielsweise Wasserventile für Badewannen oder Duschen sind allgemein verbreitet, wobei sie es dem Benutzer des Ventils ermöglichen, sowohl die Strömungsmenge als auch die Temperatur des aus dem Mischventil ausstromenden Wassers mit Hilfe einer Hand zu steuern. Es wurde jedoch ermittelt, daß solche Mischventile in bezug auf den Wasserverbrauch sehr verschwenderisch sind. Ein Grund hierfür besteht darin, daß der Hebel des Einhebel-Mischventils sehr leicht zu betatigen ist, so daß die Benutzer dazu neigen, den Hebel in eine Stellung zu bewegen, die einer höchstmöglichen Strömungsmenge aus dem Mischventil entspricht. Bei einigen dieser Wasserhähne ist die Betätigung des Hebels erschwert, um es für den Verbraucher schwieriger zu machen, den Handgriff in die Stellung maximaler Strömungsmenge zu bewegen, um auf diese Weise den Wasserverbrauch zu vermindern. Der Benutzer neigt jedoch dazu, auf den Handgriff eine große Kraft auszuüben, um diese Erschwerung zu überwinden, oder er ergreift den Handgriff an seinem äußersten Ende, um den Hebelarm zu vergrößern mit dem Erfolg, daß der Handgriff wiederum in seine Stellung größtmöglicher Strömungsmenge bewegt wird, was zu einem hohen Wasserverbrauch führt.
  • Kinder und andere Personen, die eine schlechte motorische Steuerung aufweisen, haben darüber hinaus manchmal die Schwierigkeit, ein übliches Einhebel-Mischventil auf eine Mittelstellung zwischen der voll geöffneten und voll geschlossenen Stellung einzustellen, so daß sie dazu neigen, das Mischventil mehr als nötig zu öffnen. Selbst Kindern, die in der Lage sind, ein solches Mischventil zu betätigen, fehlt oft eine Vorstellung von den Wasserkosten und sie bewegen den Handgriff daher in eine Stellung, in der die größtmögliche Strömungsmenge austritt.
  • Das US-Patent Nr. 4 708 172 offenbart ein Mischventil, das mit einer Vorrichtung zum Begrenzen der aus dem Mischventil austretenden Wassermenge auf ein mittleres Niveau ausgerüstet ist, das unterhalb der höchstmöglichen Strömungsmenge liegt. Der Benutzer kann die aus dem Mischventil ausströmende Wassermenge über dieses mittlere Niveau hinaus durch Anheben des Handgriffes entgegen der Wirkung einer federnden Zunge erhöhen. Diese Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß die Kraft, die dazu benötigt wird, das Mischventil zu betätigen, durch die federnde Zunge erhöht wird, wodurch die Strömungssteuerung schwierig wird und wodurch der Benutzer dazu gezwungen wird, eine Kraft auszuüben, die beispielsweise für ein Kind oder eine behinderte Person zu groß ist. Darüber hinaus kehrt die Strömungsmenge des Wassers auf das mittlere Niveau zurück, sobald der Benutzer den Handgriff losläßt; um eine gleichmäßige, hohe Strömungsmenge zu erzielen, muß der Benutzer den Handgriff dauernd gegen die Kraft der federnden Zunge drücken. Diese Betätigung ist nicht nur ermüdend, sondern sie erfordert auch dauernd eine Hand des Benutzers und macht es mithin für ihn unmöglich, beispielsweise seine Hände zu waschen. Wenn darüber hinaus der Handgriff über das mittlere Niveau hinausbewegt wird, dann ist es nicht möglich, das Mischungsverhältnis von warmem und kaltem Wasser einzustellen
  • Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Einhebel-Mischventil bzw. einen Einhebel-Wasserhahn anzugeben, das die oben genannten Nachteile vermeidet. Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Einhebel-Wasserhahn mit einem Steuerventil zum Steuern der Strömungsmenge, einem Handgriff, der mit einem Hebel versehen und mit dem Steuerventil verbunden ist und der zwischen einer geschlossenen und einer vollständig geöffneten Stellung bewegbar ist, einer Bewegungsbegrenzungsvorrichtung, die ein Anschlagteil aufweist, das zwischen dem Handgriff und dem Steuerventil vorgesehen ist, um eine freie Bewegung zwischen der geschlossenen Stellung und der vollständig geöffneten Stellung über eine mittlere Stellung hinaus zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbegrenzungsvorrichtung, die den Handgriff, daran hindert, über die mittlere Stellung hinaus bewegt zu werden, durch eine vom Benutzer betätigte Vorrichtung in Verbindung mit dem Handgriff so beweglich ist, daß das Anschlagteil frei kommt und die mittlere Strömungsbegrenzungstellung dabei überwunden wird, wobei es dem Handgriff ermöglicht wird, in jede Stellung bewegt zu werden, die jenseits der mittleren Stellung liegt.
  • Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, ein Einhebel-Mischventil anzugeben, das einen Handgriff hat, der leicht in jede gewünschte Stellung jenseits einer mittleren Stellung hinausbewegt werden kann.
  • Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, ein Einhebel-Mischventil anzugeben, mit dessen Hilfe zwei Flüssigkeiten, beispielsweise warmes und kaltes Wasser, gemischt werden können und mit dessen Hilfe das Verhältnis der beiden Flüssigkeiten bei jeder Strömungsmenge aus dem Mischventil gesteuert werden kann.
  • Der Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, ein Einhebel-Mischventil anzugeben, das seine Einstellung dann beibehält, wenn der Benutzer den Handgriff des Mischventils losläßt.
  • Der Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, ein Einhebel-Mischventil anzugeben, das eine leichte Betätigung des Handgriffes bei jeder seiner Einstellungen ermöglicht.
  • Der Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, einen Betätigungshandgriff anzugeben, der an bestehenden Einhebel-Mischventilen nachgerüstet werden kann, um ein Mischventil zu erhalten, das die Bewegung des Handhebels in eine mittlere Stellung selektiv begrenzen kann.
  • Ein Einhebel-Mischventil bzw. ein Einhebe-Wasserhahn nach der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Steuerventil, eine Verbindungsstange, die mit dem Steuerventil in Verbindung steht und einen Handgriff zum Bewegen der Verbindungsstange und es ist durch den Inhalt des Hauptanspruches gekennzeichnet.
  • Anhand der beigefügten Zeichnungen werden nun Ausführungsformen der Erfindung im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 ist eine vertikale Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mischventils in einer geschlossenen Stellung;
  • Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht längs der Linie II-II in Fig. 1;
  • Fig. 3 ist eine vergrößerte, vertikale Querschnittsansicht der Verbindung zwischen dem Handgriff und dem oberen Ende der Verbindungsstange bei der Ausführungsform nach Fig. 1;
  • Fig. 4 ist eine vertikale Querschnittsansicht der Ausführungsform nach Fig. 1 in einer teilweise geöffneten Stellung;
  • Fig. 5 ist eine vertikale Querschnittsansicht der Ausführungsform nach Fig. 1, wobei der Handgriff niedergedrückt worden ist;
  • Fig. 6 ist eine vertikale Querschnittsansicht der Ausführungsform nach Fig. 1 in einer vollständig geöffneten Stellung;
  • Fig. 7 ist eine vertikale Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung in einer geschlossenen Stellung;
  • Fig. 8 ist eine quer verlaufende Querschnittsansicht längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7;
  • Fig. 9 ist eine vertikale Querschnittsansicht der Ausführungsform nach Fig. 7 in einer teilweise geöffneten Stellung;
  • Fig. 10 ist eine vertikale Querschnittsansicht der Ausführungsform nach Fig. 7, wobei der Handgriff durch einen Benutzer aus der in Fig. 9 dargestellten Lage nach vorne gezogen worden ist;
  • Fig. 11 ist eine vertikale Querschnittsansicht der Ausführungsform nach Fig. 7 in einer vollständig offenen Stellung.
  • Fig. 1 ist eine vertikale Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform. Sie umfaßt ein übliches Mischventil 10, das mit einer nicht dargestellten Flüssigkeitszufuhr verbunden ist, zum Beispiel mit Rohren für warmes und kaltes Wasser. Eine Bauart eines Einhand-Wasserhahnes und Mischventils, bei dem diese Ausführungsform angewendet werden kann, ist beispielsweise im US-Patent 4 357 957 dargestellt; bei dieser Ausführungsform wird die Strömungsmenge des gemischten warmen und kalten Wassers mit Hilfe einer axialen Bewegung eines Ventils gesteuert. Eine andere Bauart eines Einhand-Wasserhahnes, bei der diese Ausführungsform angewendet werden kann, ist im US-Patent 4 478 249 dargestellt; dort wird eine Konstruktion mit aufeinandergleitenden Scheiben dazu benutzt, das Mischungsverhältnis und die Strömungsmenge zu steuern. Bei den Ventilen nach beiden, oben erwähnten Patenten steuert eine anhebende und absenkende Kippbewegung des Handgriffes die Strömungsmenge, während eine Schwenkbewegung nach beiden Seiten das Mischungsverhältnis einstellt.
  • Das Ventil 10 ist strömungsmäßig mit einem Ausfluß 20 verbunden, der an der Außenseite des Ventiles 10 angebracht ist. Der Ausfluß 20 kann feststehend sein oder er kann mit einem Teil 21 versehen sein, der am Ventil 10 drehbar angebracht ist, um es dem Ausfluß 20 zu ermöglichen, um eine vertikale Achse herum in jede gewünschte Stellung verschwenkt zu werden. Das Ventil 10 ist von einem Ventilkörper umgeben, der einen Dom 30 einschließt, der den oberen Teil des Ventiles 10 abschließt und an seinem oberen Ende eine öffnung hat.
  • Wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, die ihrerseits eine quer verlaufende Querschnittsansicht längs der Linie II-II in Fig. 1 ist, ist längs des Umfanges der Öffnung im oberen Teil des Domes 30 ein sich in Umfangsrichtung erstreckender Rand 31 ausgebildet. Der Rand 31 kann längs seines gesamten Umfanges einen konstanten Radius haben oder er kann gemäß Fig. 2 in mehrere Abschnitte unterteilt sein, die jeweils unterschiedliche Radien aufweisen.
  • Die Betätigung des Ventils 10 wird durch einen Handgriff gesteuert, der mit dem Ventil 10 durch eine Verbindungsstange 40 verbunden ist. Das obere Ende der Verbindungsstange 40 ist mit dem Handgriff 50 verbunden, während das untere Ende mit dem Ventil 10 verbunden ist. Wenn der Handgriff angehoben oder abgesenkt wird, dann wird die Verbindungsstange 40 um die horizontale Achse 41 verschwenkt und das Ventil 10 wird betätigt, um die Strömungsmenge des Wassers durch den Ausfluß hindurch zu verändern. Das Ventil 10 wird auch dazu betätigt, das Mischungsverhältnis zwischen warmem und kaltem Wasser zu verändern, das durch den Ausfluß strömt und zwar durch eine seitliche oder Drehbewegung der Verbindungsstange 40. Ventile zum Steuern der Strömungsmenge aus einem Wasserhahn auf eine Schwenkbewegung eines Handgriffes in zwei verschiedenen Richtungen hin sind im Stand der Technik bekannt und jedes übliche Ventil dieser Bauart kann verwendet werden. Einige zusätzliche Beispiele geeigneter Ventile sind die, die von der Firma Friedrich Grohe unter der Handelsmarke EUROPLUS (Modell 33060, Modell 33065, Modell 33235 und so weiter) hergestellt werden sowie die Ideal Standard Ventile (Modell A1515, Modell A1516, Modell A15l9 und so weiter).
  • Bei der Ausführungsform der Erfindung, wie sie in den Fig. 1 bis 5 dargestellt ist, hat der Handgriff 50 einen Knauf 51, eine etwa mit der Mitte des Knaufes 51 verbundene Hülse 53 und einen Hebel 52, der mit dem Umfang des Knaufes 51 verbunden ist. Der Knauf 51, die Hülse 53 und der Hebel 52 können aus irgendeinem haltbaren Material hergestellt sein und sie können auch einstückig als ein einziges Teil hergestellt sein. Gemäß der Erfindung ist eine die Bewegung begrenzende Vorrichtung vorgesehen, mit deren Hilfe die Bewegung des Handgriffes begrenzt ist, um die Strömungsmenge zu beschränken, die jedoch überwunden werden kann, um es dem Benutzer zu ermöglichen, die volle Strömungsemenge dann zu erreichen, wenn es gewünscht wird. Zu diesem Zweck hat die Hülse 53, die sich von der Unterseite des Knaufes 51 aus nach unten erstreckt, einen Hohlraum 55 (Fig. 3), der sich zum unteren Ende der Hülse 53 hin öffnet und mit der Oberseite des Knaufes 51 über ein Loch 57 in Verbindung steht. Der Hohlraum 55 paßt lose über das obere Ende der Verbindungsstange 40, 50 daß die Hülse 53 und damit der gesamte Handgriff 50 längs der Verbindungsstange 40 nach oben und unten gleiten können. Der Knauf 51 wird durch eine Schraube 58 daran gehindert, sich von der Verbindungsstange 40 vollständig zu lösen, wobei die Schraube 58 lose durch das Loch 57 im Knauf 51 hindurchragt und in das obere Ende der Verbindungsstange 40 eingeschraubt ist. Der Knauf 51 wird normalerweise längs der Verbindungsstange 40 nach oben in eine angehobene Stellung federbeaufschlagt, in der die obere Fläche des Knaufes 51 mit dem Kopf der Schraube 58 in Berührung steht.
  • Ein Federteil in Form einer Schraubenfeder 43 ist innerhalb des Hohlraumes 55 so angeordnet, daß es die Schraube 58 umgibt. Wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, kann im oberen Ende der Verbindungsstange 40 ein Hohlraum ausgebildet sein, um für die Feder 43 einen Sitz 42 zu bilden.
  • Die obere Seite des Knaufes 51 kann durch eine abnehmbare Schutzkappe 59 abgedeckt sein. Die Abwärtsbewegung der Hülse 53 wird durch eine Endwand 60 der Hülse 53 begrenzt, die gegen das obere Ende der Verbindungsstange 40 dann anstößt, wenn der Handgriff 50 nach unten gedrückt wird.
  • Zum Begrenzen der Schwenkbewegung der Handgriffes 50 um die Achse 41 nach oben und unten ist am hinteren Ende der Hülse 53 ein Anschlagvorsprung 62 ausgebildet. Wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, hat der Vorsprung 62 vorzugsweise einen gebogenen Außenumfang mit einem Krümmungsradius, der kleiner oder gleich ist wie der Krümmungsradius des Randes 31, so daß die Verbindungsstange 40 dann um ihre Längsachse verschwenkt werden kann, wenn der Vorsprung 62 den Rand 31 berührt. Der Vorsprung 62 hat eine erste Anschlagfläche 62a zum Anstoßen gegen den Rand 31 und eine zweite Fläche 62b, die an die erste Fläche 62a anschließt und in bezug auf diese geneigt ist.
  • Fig. 1 zeigt den Einhebel-Wasserhahn in seiner geschlossenen Stellung, in der aus dem Ausfluß 20 kein Wasser ausströmt und bei der der Handgriff 50 relativ zur Verbindungsstange 40 in einer axial angehobenen Stellung ist. Wenn der Benutzer den Wasserhahn aufdrehen will, dann verschwenkt er die Verbindungsstange 40 mit Hilfe des Hebels 52 des Handgriffes 50 im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 1 um die Achse 41 und das Wasser fängt an, aus dem Ausfluß auszuströmen. Wenn die Verbindungsstange 40 und der Hebel 52 aus der geschlossenen Stellung um einen Winkel α in eine Mittelstellung verschwenkt worden sind, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist, dann stößt der Vorsprung 62 gegen den Rand 31 des Domes 30 an und verhindert eine weitere Schwenkbewegung des Handgriffs 50. Der Winkel α, der durch die Abmessungen des Vorsprungs 62 bestimmt wird, ist so ausgewählt, daß die Strömungsmenge des Wassers aus dem Auslaß 20 bei diesem Winkel für typische Verwendungen ausreicht, die nur eine kleine Strömungsmenge benötigen, so zum Waschen der Hände, zum Rasieren oder zum Füllen eines Glases Wasser. In bezug auf den Wert des Winkels α besteht keine Beschränkung und jeder geeignete Wert kann demzufolge gewählt werden. Beispielsweise kann dies der Winkel sein, bei dem die Strömungsmenge etwa die Hälfte der maximalen Strömungsmenge des betreffenden Wasserhahnes beträgt.
  • Wenn die Verbindungsstange 40 und der Handgriff 50 in der mittleren Stellung gemäß Fig. 4 stehen, dann ermöglicht es die gekrümmte Form der ersten Fläche 62a des Vorsprungs 62, daß der Vorsprung 62 in bezug auf den Rand 31 des Domes frei gleiten kann. Der Benutzer kann demzufolge die Mischung von warmem und kaltem Wasser durch Verschwenken des Hebels 52 um die Längsachse der Verbindungsstange 40 einstellen, wobei die konstante Strömungsmenge beibehalten wird.
  • Wenn der Benutzer eine höhere Strömungsmenge wünscht, als dies bei der mittleren Stellung des Handgriffes 50 möglich ist, dann drückt er die Kappe 59 in Richtung des Pfeiles 15 in Fig. 5 nach unten. Die abwärts gerichtete Kraft auf die Kappe 59 führt dazu, daß der gesamte Handgriff 50 axial längs der Verbindungsstange 40 nach unten gleitet. Zu irgendeinem Zeitpunkt wenn das obere Ende der Verbindungsstange 40 die Endwand 60 des Hohlraumes 55 in der Hülse 53 berührt oder vor diesem Zeitpunkt, kommt die erste Fläche 62a des Vorsprungs 62 von der Unterkante des Randes 31 frei. Wenn der Benutzer den Handgriff 50 leicht im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, wie dies in Fig. 5 durch einen Pfeil 16 angedeutet ist, dann kommt die zweite Fläche 62b des Vorsprunges 62 dann, wenn die Kappe 59 nach unten gedrückt ist, mit der Unterkante des Randes 31 in Eingriff, wodurch der Handgriff 50 daran gehindert wird, in seine angehobene Stellung zurückzukehren, wenn der Benutzer die Kappe 59 losläßt. Das Herabdrücken der Kappe 59 und das leichte Verdrehen des Handgriffes 50 im Gegenuhrzeigersinne können leicht mit einer einzigen Hand durchgeführt werden.
  • Wenn die zweite Fläche 62b des Vorsprunges 62 einmal mit dem Rand 31 im Eingriff sind, dann kann der Handgriff 50 um die Achse 41 im Gegenuhrzeigersinne in jede gewünschte Stellung zwischen der mittleren Stellung gemäß Fig. 4 und der voll geöffneten Stellung gemäß Fig. 5 verschwenkt werden, so daß der Benutzer die Strömungsmenge des Wassers auf jeden gewünschten Wert einstellen kann. Die abfallende, zweite Fläche 62b des Vorsprunges 62 kann in bezug auf den Rand 31 des Domes 30 frei gleiten, so daß der Handgriff 50 leicht um die Achse 41 verschwenkt werden kann. Ferner kann der Handgriff 50 leicht um die Längsachse der Verbindungsstange 40 herum verschwenkt werden, um das Mischungsverhältnis zwischen warmem und kaltem Wasser zu jeder Zeit einstellen zu können.
  • Die Strömungsmenge des Wassers kann dadurch vermindert werden, daß der Handgriff 50 aus der Stellung gemäß Fig. 6 im Uhrzeigersinn verdreht wird. Wenn der Handgriff 50 die mittlere Stellung gemäß Fig. 4 erreicht, dann kommt die erste Fläche 62a des Vorsprunges 62 von der unteren Kante des Randes 31 frei und die Federkraft der Feder 43 führt dazu, daß der Handgriff längs der Verbindungsstange 40 nach oben in eine angehobene Stellung gleitet. Wann immer das Mischventil geschlossen wird, wird aus diesem Grunde der Vorsprung 62 automatisch in eine Stellung zurückgeführt, indem er die Verdrehung der Verbindungsstange 40 begrenzen kann.
  • Wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, hat der Rand 31 des Domes 30 bei dieser Ausführungsform zwei verschiedene Abschnitte 64 und 66, die jeweils verschiedene Radien haben, um es dem Benutzer zu ermöglichen, die Größe des Winkels α, bei dem der Vorsprung 62 an den Rand 31 anstößt, entsprechend dem üblichen Wasserdruck der Leitung einzustellen, an die das Mischventil angeschlossen ist. Der Dom 30 kann an dem Ventil 10 so angeschlossen werden, daß einer der beiden Abschnitte des Randes 31 dem Vorsprung 62 gegenüberliegt.
  • Wenn das Mischventil in einem Gebäude angeschlossen ist, das einen üblichen Wasserdruck hat, dann ist der Dom 30 am Ventil 10 so befestigt, daß der erste Abschnitt 64 dem Vorsprung 62 an der Hülse 53 gegenüberliegt. Wenn das Mischventil in einem Gebäude installiert ist, das einen geringen Wasserdruck hat, dann wird der Dom 30 am Ventil so befestigt, daß der zweite Abschnitt 66 dem Vorsprung 62 der Hülse 53 gegenüberliegt. Da der zweite Abschnitt 66 einen größeren Radius hat als der erste Abschnitt 64, ist der Winkel α des Handgriffes 50 dann, wenn der Vorsprung 62 mit dem zweiten Abschnitt 66 des Randes 31 in Berührung kommt, größer als bei einer Berührung des ersten Abschnittes 64 des Randes 31; auf diese Weise wird der niedrige Wasserdruck insofern kompensiert, als eine geeignete Strömungsmenge des Wassers erzielt wird. Obwohl der Rand 31 gemäß Fig. 2 in nur zwei Abschnitte 64 und 66 unterteilt ist, ist bei einem typischen Mischventil die größtmögliche Drehung der Verbindungsstange 40 um ihre Achse auf einen Wert von wesentlich weniger als 180º beschränkt; auf diese Weise kann es möglich sein, den Rand 31 in drei oder mehr Abschnitte zu unterteilen, die untereinander unterschiedliche Radien aufweisen.
  • Da der Vorsprung 62 an der Hülse 53 bei der Ausführungsform nach Fig. 1 feste Abmessungen hat, ist bei einem gegebenen Rand 31 die Größe des Winkels α, bei der der Vorsprung 62 gegen den Rand 31 anstößt, konstant. Es ist jedoch möglich, daß der Vorsprung 62 ein einstellbares Teil aufweist, um die Größe zu verändern, um die der Vorsprung 62 von der Hülse 53 absteht. Ein solches einstellbares Teil kann die Form einer Schraube haben, die in den Vorsprung 62 eingeschraubt wird und die einen Kopf hat, der gegen den Rand 31 dann anstößt, wenn der Handgriff in den Figuren im Gegenuhrzeigersinn verdreht wird. Durch Einschrauben oder Herausschrauben der Schraube in oder aus der Hülse 53 kann der Abstand des Kopfes der Schraube von der Hülse 53 verändert werden, um die Größe des Winkels α einzustellen.
  • Die Fig. 7 bis 11 sind Querschnittansichten einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Fig. 7 ist eine vertikale Querschnittansicht dieser Ausführungsform in ihrer geschlossenen Stellung. Wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 umfaßt diese Ausführungsform ein nicht dargestelltes Mischventil, das durch einen Dom 30 umgeben wird und das durch eine Bewegung der verschwenkbaren Verbindungsstange 40 betätigt wird. Diese Ausführungsform kann bei einem Ventil der Kugelventilbauart verwendet werden, wie es beispielsweise im US-Patent Nr. 3 422 849 offenbart ist, wobei eine Kugelventilteil in einer sphärischen Hülse sitzt und wobei die Verbindungsstange 40 durch Anheben und Absenken eines Handgriffes 160 verschwenkt werden kann, um die Strömungsmenge des Wassers zu variieren und wobei durch die Bewegung des Handgriffes 160 in seitlicher Richtung die Mischung von warmem und kaltem Wasser verändert werden kann. Der Handgriff 160 umfaßt einen Knauf 161 und kann ferner einen Hebel 162 aufweisen, der am Umfang des Knaufes 161 so befestigt ist, daß durch Anheben und Absenken des Handgriffes 160 zwischen der geschlossenen Stellung nach Fig. 7 und der vollständig offenen Stellung nach Fig. 11 die Menge des Wassers gesteuert werden kann.
  • Erfindungsgemäß sind Bewegungsbegrenzungs-Vorrichtungen vorgesehen, um den Handgriff daran zu hindern, sich in die vollständig geöffnete Stellung zu bewegen, wobei es der Bewegungsbegrenzungs-Vorrichtung möglich ist, so gelöst zu werden, daß der Benutzer die volle Strömungsmenge dann erreichen kann, wenn dies gewünscht wird. Zu diesem Zweck ist der Knauf 61 auf der Stange 40 zwischen einer links liegenden oder rückwärtigen Stellung gemäß den Fig. 7 und 9 und einer rechts liegenden oder vorwärts gelegenen Stellung gemäß Fig. 10 relativ zur Stange 40 bewegbar angeordnet. Der Knauf 161 ist ferner mit einem Hohlraum 163 versehen, in dem ein Kragen 170 liegt, der über das obere Ende der Verbindungsstange 40 paßt. Der Kragen 170 ist an der Verbindungsstange 40 durch geeignete Mittel, beispielsweise durch eine Stellschraube 174, befestigt. Der Kragen 170 ist innerhalb des Hohlraumes 163, die innerhalb des Knaufes 161 ausgebildet ist, verschieblich so angeordnet, daß der Knauf 161 des Handgriffes 160 in bezug auf die Verbindungsstange 40 zwischen der vorwärts gelegenen Stellung (Fig. 7, 9) und der rückwärts gelegenen Stellung (Fig. 10) querbewegt werden kann. Wenn der Kragen 170 an der Verbindungsstange 40 durch eine Stellschraube 174 befestigt ist, dann kann im Knauf 161 ein Zugangsloch 164 für die Stellschraube 174 zwischen dem Hohlraum 163 und dem Außenumfang des Knaufes 161 vorgesehen sein. Zwischen dem Kragen 170 und der Innenfläche des Hohlraumes 163 ist eine vorgespannte Schraubenfeder 175 angeordnet. Die Feder 170 drückt das linke Ende des Hohlraumes 163 vom linken Ende des Kragens 170 in Fig. 7 so weg, daß das rechte Ende des Hohlraumes 163 normalerweise gegen das rechte Ende des Kragens 170 angedrückt wird und daß der Knauf 161 in die rückwärts gelegene Stellung federbeaufschlagt wird. Im Ende der Kragens 170 kann ein Federsitz 173 eingeformt sein, um ein Ende der Feder 175 aufzunehmen. Der untere Teil des Hohlraumes 163 im Knauf öffnet sich zur Unterseite des Knaufes 161 und weist eine schräg verlaufende Nockenfläche 166 auf, die der Verbindungsstange 40 gegenüberliegt. Im Hohlraum 163, der innerhalb des Knaufes 161 ausgebildet ist, liegt zusätzlich zum Kragen 170 ein Bewegungsbegrenzungsteil 180, das vertikal verschiebbar angebracht ist; in der vorwärts gerichteten Stellung des Knaufes 161 gleitet es in die abgesenkte Stellung, die in den Fig. 7 und 9 dargestellt ist, wobei es mit einem Anschlag in Berührung kommt, der durch die innere Umfangskante des Randes 31 des Domes oder Gehäuses 30 gebildet wird. Das Bewegungsbegrenzungsteil 180 umfaßt einen Ring 181, der lose auf der Verbindungsstange 40 sitzt und der es dem Teil 180 ermöglicht, auf der Verbindungsstange 40 in Axialrichtung zu gleiten.
  • Erfindungsgemäß kann das Teil 180 auch als Ganzes in eine Stellung angehoben werden, die in Fig. 10 dargestellt ist und zwar so, daß es vom Rand 31 frei kommt und es dem Handgriff 160 ermöglicht, durch eine Nockenwirkung, die durch eine Querbewegung des Handgriffes 160 von der hinteren in die vordere Stellung erzeugt wird, in die voll geöffnete Stellung verschwenkt zu werden. Zu diesem Zweck hat das Teil 180 eine erste Nockenfläche 182, die sich von der Verbindungsstange 40 in einer Neigung wegerstreckt, die zu der der Nockenfläche 166 des Knauf-Hohlraumes 163 paßt. Das Teil 180 wird durch den Knauf 161 mit Hilfe der ersten Nockenfläche 182 des Teiles 180 und der Nockenfläche 166 des Knaufes 161 so angehoben, daß dann, wenn der Knauf 161 in bezug auf die Verbindungsstange 40 querbewegt wird, das Teil 180 längs der Verbindungsstange 40 axial bewegt und dabei relativ zum Rand 31 angehoben wird. An die Basis der ersten Nockenfläche 182 schließt sich ein erster, ebener Abschnitt 183 an und an das untere Ende des ersten, ebenen Abschnittes 183 schließt sich ein Vorsprung 184 an, der sich von der Verbindungsstange 40 aus wegerstreckt. Der äußere Umfang des Vorsprunges 184 ist in Seitenansicht vertikal. Wie dies in Fig. 8 dargestellt ist, die eine Querschnittsansicht längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7 darstellt, ist der Umfang des Vorsprunges 184 in Draufsicht jedoch vorzugsweise gekrümmt. Die gekrümmte Form des Vorsprunges 184 ermöglicht es diesem Vorsprung, sich in bezug auf den Rand 31 seitlich so zu bewegen, daß die Verbindungsstange 40, abhängig von der Konstruktion des Steuerventils, seitlich verschoben oder um ihre Längsachse gedreht werden kann, wenn der Vorsprung 184 den Rand 31 des Domes 30 berührt. An das untere Ende des Vorsprunges 184 schließt sich eine schräg verlaufende, zweite Nockenfläche 185 an und an das untere Ende der zweiten Nockenfläche 185 schließt sich ein zweiter, ebener Abschnitt 186 an. Das Teil 180 kann beispielsweise durch ein Spritzgießverfahren als Ganzes hergestellt sein.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 7 kann dadurch montiert werden, daß zunächst die Schraubenfeder 175 auf dem Federsitz 173 des Kragens 170 befestigt wird und daß dann der Kragen 170 und die Feder 175 in den oberen Teil des Knauf-Hohlraumes 163 eingeschoben werden. Die erste Nockenfläche 182 des Teiles 180 kann dann in den unteren Teil des Knauf-Hohlraums 163 eingeschoben werden und das Teil 180 und der Knauf 161 können dann auf das obere Ende der Verbindungsstange 40 so abgesenkt werden, daß die Verbindungsstange 40 durch den Ring 181 des Teiles 180 schlüpft und in das Loch 171 des Kragens 170. Der Kragen 170 kann dann an der Verbindungsstange 40 mit Hilfe einer Stellschraube 174 befestigt werden, die durch das Zugangsloch 164 hindurch eingeführt wird.
  • Wenn der Benutzer das Mischventil öffnen will, dann hebt er denn Handgriff 160 von der geschlossenen Stellung gemäß Fig. 7 aus an und das Wasser beginnt, aus dem Hahn auszulaufen. Wenn der Handgriff in bezug auf die geschlossene Stellung um einen Winkel α in die mittlere Stellung gemäß Fig. 9 verschwenkt wird, dann stößt der Vorsprung 184 des Teiles 180 am Anschlag an, der durch den Rand 31 des Domes 30 gebildet wird und der eine weitere Bewegung der Verbindungsstange 40 in Richtung auf eine Erhöhung der Wasserströmung verhindert. Wie bei der ersten Ausführungsform sind die Abmessungen des Vorsprunges 184 so gewählt, daß bei einem Winkel α die Strömungsmenge des Wassers aus dem Ausfluß 20 unter normalen Bedingungen für übliche Verwendungen ausreicht, bei denen nur eine kleine Strömungsmenge benötigt wird.
  • Wenn der Benutzer eine höhere Strömungsmenge braucht als die, die durch die mittlere Stellung des Handgriffes 160 ermöglicht wird, dann zieht er den Handgriff 160 nach vorne auf sich zu, das heißt gemäß Fig. 9 nach rechts, wie dies durch den Pfeil 17 angedeutet ist. Die Zugkraft führt dazu, daß der Knauf 161 des Handgriffes 160 in bezug auf das obere Ende der Verbindungsstange 40 quer gleitet.
  • Da sich der Knauf 161 nach rechts bewegt, übt die Nockenfläche 166 des Knaufhohlraumes 163 auf die erste Nockenfläche 182 des Teiles 180 eine Kraft aus und diese Kraft führt dazu, daß das Teil 180 längs der Verbindungsstange 40 nach oben gleitet. Zu irgendeinem Zeitpunkt, an dem oder vor dem das linke Ende des Knaufhohlraumes 163 das linke Ende des Kragens 170 berührt, kommt der Vorsprung 184 des Teiles 180 vom Rand 31 des Domes 30 frei, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist. Da zu diesem Zeitpunkt der Vorsprung 184 nicht mehr an dem Rand 31 anstößt, kann der Benutzer den Handgriff 160 im Gegenuhrzeigersinn über die Mittelstellung gemäß Fig. 9 hinaus verschwenken, um die Strömungsmenge des Wassers aus dem Ausfluß 20 zu erhöhen. Wenn der Vorsprung 184 des Teiles 180 einmal vom Rand 31 frei ist, dann kann der Handgriff 160 in jede Stellung zwischen der Mittelstellung gemäß Fig. 9 und der vollständig geöffneten Stellung gemäß Fig. 11 eingestellt werden. Sobald die Verbindungsstange 40 im Uhrzeigersinn geringfügig über die Mittelstellung hinaus verschwenkt worden ist, braucht darüber hinaus der Benutzer nicht mehr am Handtriff 160 zu ziehen. Wenn der Benutzer den Handgriff 160 nicht mehr auf sich zuzieht, dann drückt die Feder 175 den Knauf 161 des Handgriffes 160 in den Figuren nach links und zwischen der Nockenfläche 166 des Knaufes 160 und der ersten Nockenfläche 182 des Teiles 180 bildet sich ein Abstand. Aus diesem Grunde gleitet das Teil 180 unter dem Einfluß der Schwerkraft an der Verbindungsstange 40 solange nach unten, bis die zweite Nockenfläche 185 des Teiles 180 mit dem Rand 31 des Domes 30 in Berührung kommt. Wenn der Handgriff 160 aus der Stellung gemäß Fig. 10 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, dann übt der Rand 31 auf die zweite Nockenfläche 185 des Teiles 180 eine Nockenkraft aus, die dazu führt, daß das Teil 180 längs der Verbindungsstange 40 glatt nach oben gleitet.
  • Bei jeder Stellung des Handgriffes 160 zwischen der mittleren Stellung gemäß Fig. 9 und der vollständig geöffneten Stellung gemäß Fig. 11 kann der Benutzer die Verbindungsstang 40 verschwenken, um die Mischung von kaltem und warmem Wasser einzustellen.
  • Wenn der Benutzer den Handgriff 160 im Uhrzeigersinn über die mittlere Stellung gemäß Fig. 9 hinaus verschwenkt, dann gleitet das Teil 180 längs der Verbindungsstange 40 nach unten, bis die erste Nockenfläche 182 des Teils 180 mit der Nockenfläche 166 des Knaufes 161 in Berührung kommt. In dieser Stellung stößt der Vorsprung 184 des Teiles 180 gegen den Rand 31 dann an, wenn die Verbindungsstange 40 wieder im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird, um auf diese Weise die Strömungsmenge des Wassers aus dem Ausfluß zu begrenzen. Es ist ersichtlich, daß ein Einhebel-Mischventil nach der Erfindung die Bewegung der Verbindungsstange für ein Ventil zwischen einer geschlossenen und einer vollständig offenen Stellung automatisch in einer mittleren Stellung begrenzt. Die mittlere Stellung der Verbindungsstange kann so eingestellt werden, daß sie einer wirtschaftlichen Strömungsmenge aus dem Ventil entspricht, so daß selbst dann, wenn ein Benutzer unbeabsichtigt eine große Kraft auf den Handgriff des Ventiles ausübt, die Strömungsmenge aus dem Ausfluß auf ein niedriges Niveau beschränkt werden kann. Wenn der Benutzer die Strömungsmenge auf ein höheres Niveau anheben will, dann kann er dies auf eine einfache Manipulation des Handgriffes tun, ohne eine hohe oder andauernde Kraft ausüben zu müssen. Ferner kann der Benutzer die Mischung der Flüssigkeiten, die aus dem Ausfluß ausfließen, beispielsweise die Mischung von warmem und kaltem Wasser, unabhängig von der Strömungsmenge aus dem Ausfluß einstellen. Ein Ventil nach der vorliegenden Erfindung ist besonders für die Benutzung durch Kinder geeignet, die ein Einhebel-Mischventil noch nicht auf eine geeignete, wirtschaftliche Einstellung einstellen können.
  • Ein übliches Einhebel-Mischventil kann leicht in ein erfindungsgemäßes Einhebel-Mischventil dadurch umgebaut werden, daß in einfacher Weise der Handgriff und möglicherweise der Dom des üblichen Mischventils durch einen Handgriff und einen Dom ersetzt wird, wie sie in den Figuren dargestellt sind.
  • In den vorangegangenen Ausführungsformen hatte das erfindungsgemäße Einhebel-Mischventil die Form eines Wasserhahnes für verschiedene Flüssigkeiten, beispielsweise zum Mischen von warmem und kaltem Wasser. Die vorliegende Erfindung kann jedoch auch bei einem Einhebel-Wasserhahn angewendet werden, bei dem nur eine einzige Flüssigkeit ausströmen kann.

Claims (10)

1. Einhebel-Mischventil mit
- einem Steuerventil (10) zum Steuern der Strömungsmenge,
- einem Handgriff (50, 160), der mit einem Hebel (52, 162) versehen und mit dem Steuerventil (10) verbunden ist und der zwischen einer geschlossenen und einer vollständig geöffneten Stellung bewegbar ist,
- einer Bewegungsbegrenzungsvorrichtung (31, 62, 184), die ein Anschlagteil (62, 184) aufweist, das zwischen dem Handgriff (50, 160) und dem Steuerventil (10) vorgesehen ist, um eine freie Bewegung zwischen der geschlossenen Stellung und der vollständig geöffneten Stellung über eine mittlere Stellung hinaus zu verhindern,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Bewegungsbegrenzungsvorrichtung, die den Handgriff (50, 160) daran hindert, über die mittlere Stellung hinaus bewegt zu werden, durch eine vom Benutzer betätigte Vorrichtung (55, 163) in Verbindung mit dem Handgriff (50, 160) so beweglich ist, daß das Anschlagteil (62, 184) frei kommt und die mittlere Strömungsbegrenzungstellung dabei überwunden wird, wobei es dem Handgriff ermöglicht wird, in jede Stellung bewegt zu werden, die jenseits der mittleren Stellung liegt.
2. Mischventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Ventils (10) mit dem Handgriff (50) mit einem Hohlraum (55) versehen ist, der eine axiale Bewegung des Handgriffes (50) ermöglicht, um die Bewegungsbegrenzungsvorrichtung so zu bewegen, daß sie das Anschlagteil (62) freisetzt.
3. Mischventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Ventiles (10) mit dem Handgriff (50) mit einem Hohlraum (163) versehen ist, der eine Querbewegung des Handgriffes (50) ermöglicht, um die Bewegungsbegrenzungsvorrichtung so zu bewegen, daß sie das Anschlagteil (184) freisetzt.
4. Mischventil nach Anspruch 1, mit einem Gehäuse (30) und einer Verbindungsstange (40) zwischen dem Handgriff (50) und dem Ventil (10), dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbegrenzungsvorrichtung (31, 62, 184) einerseits eine Anschlagfläche (31) umfaßt, die nahe bei der Verbindungsstange am Gehäuse vorgesehen ist und andererseits ein Anschlagteil (62) oder einen Vorsprung (62, 184), der längs der Verbindungsstange (40) angeordnet ist, wobei die Berührung des Anschlages (31) durch den Vorsprung (62, 184) bei einer Bewegung des Hebels (52, 162) eine Mittelstellung zwischen der geschlossenen und der vollständig offenen Stellung des Hebels (52, 162) definiert.
5. Mischventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Benutzer betätigte Vorrichtung (50, 55, 160, 163) ein Element der Bewegungsbegrenzungsvorrichtung (31, 62, 180) so betätigt, daß der Vorsprung (62, 184) von der Anschlagfläche (31) gelöst wird und daß es dem Hebel (52, 162) ermöglicht wird, die mittlere Stellung zu überwinden und bis in die vollständig geöffnete Stellung bewegt zu werden.
6. Mischventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Handgriff (50, 160) und der Verbindungsstange (40) zum Beaufschlagen des Handgriffes in eine erste Stellung, die der geschlossenen oder der mittleren Stellung entspricht, ein federndes Teil (43, 175) angeordnet ist.
7. Mischventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche (31) am Gehäuse einen Rand umfaßt und daß der Berührungsabschnitt des Vorsprunges (62) eine Nockenfläche (62a, 62b) aufweist, und dadurch, daß beide Flächen in bezug aufeinander dann gleiten können, wenn sie in Berührung miteinander stehen.
8. Mischventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Randfläche des Anschlages (31) mehrere Abschnitte (64, 66) aufweist, die untereinander unterschiedliche Radien aufweisen, so daß jeder der Abschnitte des Randes bei einer Schwenkbewegung des Handgriffes 50 mit dem Vorsprung (62) in Eingriff kommen kann.
9. Mischventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (160) eine Nockenfläche (166) aufweist und daß die Bewegungsbegrenzungsvorrichtung eine Hülse (180) aufweist, die an der Verbindungsstange (40) zwischen einer ersten (Eingriffs-)Stellung und einer zweiten (Löse-)Stellung bewegbar ist, wobei diese Hülse einen Vorsprungs-Abschnitt (182) hat, der mit der Nockenfläche (166) dann im Eingriff ist, wenn der Handgriff (160) querbewegt worden ist.
10. Mischventil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbegrenzungsvorrichtung (31, 62, 184) automatisch wieder dann im Eingriff ist, wenn der Handgriff (50, 160) durch die mittlere Stellung in Richtung auf die geschlossene Stellung hindurchgeführt wird.
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