DE690044C - Herstellung von Flammruss - Google Patents

Herstellung von Flammruss

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DE690044C
DE690044C DE1935H0144016 DEH0144016D DE690044C DE 690044 C DE690044 C DE 690044C DE 1935H0144016 DE1935H0144016 DE 1935H0144016 DE H0144016 D DEH0144016 D DE H0144016D DE 690044 C DE690044 C DE 690044C
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soot
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leaving
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gases
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DE1935H0144016
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MARTIN HISGEN
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MARTIN HISGEN
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/44Carbon
    • C09C1/48Carbon black
    • C09C1/52Channel black ; Preparation thereof

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Herstellung von Flanunruß Es ist allgemein bekannt, daß bei der Erzeugung von Flammruß in deal Rußöfen durch Verbrennung eines, Teiles des gebildeten. Rußes ein Verlust von ungefähr i.5 % und auch darüber dadurch entsteht, daß dicht hinter der Platte, auf der .bei flachliegenden Öfen die Verbrznnung des Rohstoffes vor sich geht, eine feuerfeste, schamotteummauerte Kammer sich befimdeit. Diese Kammer nimmt bei längerer Betriebsdauer der Öfen einen umgemein hohen Hitzegrad an und speichert die Hitze auf. Diese beeinflußt aber den Zug in der Verbrennungskammer bzw. oberhalb der Erzeugerplatte in ungünstiger Weise, in denn die sauerstoffhaltigen Gase hoch erhitzt werden; hierdurch tritt dann eine Verbrennung des bereits gebildeten Rußes ein, wodurch die Ausbeute wesentlich verringert wird.
  • Diese Vorgänge haben ihre Ursache in, folgender Tatsache: Zwischen der Rohstoffverbrennungsplatte (Erzeulgerplatte) und den aus Schamotte erstellten Ofenteilen steigt die T@wnp-eratuT plötzlich sehr steil an, da die Schanlotteteile eine vier- bis fünffach höhere Temperatur aufweisen als die Rahstoffverbrennungsplatte. Dieser große Temperaturunterschied zwischen der Verbrennungsplatte und deal hocherhitzten Schamotteofenteilen hat zur Folge, daß die in den -unteren Teilen des Flamunenmges befindlichen oder entstehendem feinen Bußteilchen durch eine Art Saugwirkung aufgewirbelt und sodann auf den horizontalen Schamotteteilen abgelagert werden. Diese Äblagerung auf der überhitzten Schamrotte vergrößert sich ständig bei längerem Betrieb des Ofens. Sie übt seinerseits einen den Zug im Ofen ungünstig beeinflussenden Widerstand aus, andererseits -wird aber ein Teil des stets größer werdenden glühenden Rußhügels infolge der starken überhitzung verbrannt, so daß die Ausbeute an brauchbarere Flammraß erheblich beeinträchtigt wird. Um diesen Beeinflussungen entgegenzuwirken, mußte bisher in .etwa halbstündigen Zeitabschnitten der sich auf den horizontal gelagerten Scbamott.eteilen ablagernde Ruß entfernt werden. Gleichwohl war es aber nicht möglich, die durch die geschilderten Verhältnisse erzeugten Verluste von etwa i 5 % und darüber durch derartige Maßnahmen zu verringern.
  • Durch das neue Verfahren werden nun diese Übelstände bei der Erzeugung des Flammrußes vermieden. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die rußf"u'hrenden Gase unmittelbar nach Verlassen des Brennherde§ dunrch einen von einem Kühlmittel kontinuierlich umflossenen, Kanal geleitet und sodann erst bekannten Rußs;amvmelvorrichtungen zugeführt werden. Diese Kühlung wird erreicht, indem man die bei den bisiherigen Rußöfenkonstruktionen auf die Rußerzeugungsplatte folgenden Schamotte-bzw. feuerfesten Ofenteile durch einen allseits kontinuierlich arbeitenden Wasser- oder Luftkühhnantel ersetzt. Dadurch wird die
    Temperatur der von den rußführenden Gas'
    nach Verlassen der Brennzone zumaehsti,
    durchströmten Zone weitgehend herabgesetzt' und der der Verbrennungsplatte weitgehend angeglichen.
  • Es ist zwar bereits bekannt, bei der Erzeugung von Flammruß die Abzugsgase nach Verlassen des Verbrennungsraumes durch einen Kanal aus Schwarzblech hindurchzuleiten, der von einer gemauerten Kammer allseitig umschlossen ist. Durch diese bekannte Vorrichtung wird aber eine wirksame Ab- kühlung der Abzugsgase keinesfalls erreicht, da die in der gemauerten Kammer befindliche Luft viel eher ein Wärmeisoliermittel als ein wirksames Kühlungsmedium darstellt.
  • Durch das neue Verfahren wird nicht nur eine efebliche Ausbeuteerhöhung, sondern auch eine wertsteigernde Farbvertiefung des anfallenden Rußes erzielt.
  • Vorzugsweise kann man die rußführenden Gase, nachdem, sie den gekühlten Kanal verlassen haben, erst noch durch eine erhitzte Vorrichtung, z. B. Schamotterohre, hindurchleiten, bevor sie den Rußsammelvorrirchtungen
    ugeleitet werden. Hierdurch werden empyreu-
    .tische Bestandteile aus dem Ruß ent-
    -_.fnt, soweit diese nicht bereits in der Kahl-
    'zone ausgetrieben worden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zurc Herstellung von Flammruß durch Verbrennen kohlenstoffhaltiger Stoffe unter ungenügender Luftzufuhr, dadurch gekennzeichnet, daß die rußführenden Gase unmittelbar nach Verlassen des Brennherdes durch. einen von einem Kühlmittel kontinuierlich umflossenen Kanal nach bekannten Rußsammelvorrichtungen geleitet werden. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die rußführenden Gase nach Verlassen des gekühlten Kanals noch durch einen hocherhitzten Kanal und erst dann anschließend nach bekannten Rußsammelvorrichtungen geleitet werden.
DE1935H0144016 1935-06-15 1935-06-15 Herstellung von Flammruss Expired DE690044C (de)

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