DE69001098T2 - Vorrichtung zum herausnehmen fester restmasse aus einem extruderkopf. - Google Patents

Vorrichtung zum herausnehmen fester restmasse aus einem extruderkopf.

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Description

  • Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung, zum Herausnehmen fester Restmasse aus einem Extruderkopf.
  • Beispielsweise in der Reifenindustrie wurden Extruder weit verbreitet für die kontinuierliche Produktion von Gummischichten, beispielsweise Laufflächen, Seitenflächen und dergleichen eingesetzt. Bei solchen Extrudern müssen beim Auswechseln von zu extrudierenden Gummisorten, nachdem die Extruder einmal stillgelegt sind, die in den Extruderköpfen der Extruder verbleibenden Gummis entfernt werden, um die Innenseite der Köpfe zu reinigen.
  • Bisher werden, nachdem ein V-Block als Deckel von dem Extruderkopf abgenommen und durch Hängemittel, beispielsweise ein elektrisches Hebezeug, aufgehängt ist, die Hängemittel und der V-Block in eine Schwebeposition auf einer Seite des Extruderkopfes bewegt werden. Darauf entfernt ein Arbeiter manuell den restlichen Gummi aus dem Extruderkopf, und der V-Block wird anschließend auf den Extruderkopf zurück geführt.
  • Jedoch ist die Entfernung der Gummis von dem Extruderkopf auf diese Weise im allgemeinen eine zeitraubende und umständliche Operation, weil die Restgummis fest am Extruderkopf haften und unerwartet massiv sind. Daher senkt eine solche manuelle Entfernung notwendigerweise den Wirkungsgrad und die Produktivität und zwingt den Arbeiter dazu, Schwerarbeit zu leisten.
  • - Es ist ein Ziel der Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung zum Herausnehmen fester Restmasse aus einem Extruderkopf zu vermitteln, die befähigt ist, die feste Restmasse während kurzer Zeit mit Leichtigkeit zu entfernen, um so die Produktivität zu verbessern und die Belastung eines Arbeiters zu erleichtern.
  • Zur Erreichung des Zieles umfaßt die Vorrichtung zum Herausnehmen von fester Restmasse aus einem Extruderkopf gemäß der Erfindung Greifermittel zum Erfassen der festen Restmasse in dem Extruderkopf, Bewegungsmittel zum Bewegen der Greifermittel zwischen einer Greifposition im Extruderkopf und einer Entleerungsposition auf einer Seite des Extruderkopfes, Ablösemittel zur zwangsläufigen Ablösung der festen Restmasse von den Greifermitteln, wenn die Greifermittel in der Entleerungsposition angelangt sind und die feste Restmasse freigegeben haben, und Steuermittel zum Steuern der Greifermittel, Bewegungsmittel und Ablösemittel.
  • Zur Herausnahme der festen Restmasse aus dem Extruderkopf wird mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung die nachfolgende Operation ausgeführt. Nachdem ein Deckel von dem Extruderkopf abgenommen ist, um diesen zu öffnen, wird das Greifermittel durch die Bewegungsmittel in die Greifposition im Extruderkopf verschoben. Die Restmasse wird dann von den Greifermitteln erfaßt, und die Greifermittel werden anschließend durch die Bewegungsmittel von dem Extruderkopf weg bewegt. In diesem Fall kann selbst dann, wenn die Restmasse massiv ist und fest am Extruderkopf haftet, die Restmasse zuverlässig und leicht vom Extruderkopf entfernt werden, insoweit die Greifermittel zwangsläufig durch die Bewegungsmittel bewegt werden.
  • Dann werden die Greifermittel, welche die feste Restmasse erfaßt haben, von den Bewegungsmitteln in die Entleerungsposition bewegt. Nachdem die Greifermittel in der Entleerungsposition angelangt sind, wird die feste Restmasse abgelöst und von den Greifermitteln befreit. Wenn die feste Restmasse fest an den Greifermitteln haftet, kann es schwierig sein, die feste Masse von den Greifermitteln abzulösen. Zur Lösung dieses Problemes legen die Ablösemittel der festen Masse eine Kraft auf, um sie von den Greifermitteln mit großer Sicherheit zu befreien. Alle Operationen der Greifermittel, Bewegungsmittel und Ablösemittel werden durch das Steuermittel gesteuert. Als Ergebnis hiervon ist ein Extrusionsarbeiter befreit von einer Tätigkeit zum Herausnehmen fester Restmasse aus dem Extruderkopf, so daß die Produktivität der Reifenherstellung verbessert und die Belastung des Arbeiters erleichtert wird.
  • Die Erfindung wird durch Bezugnahme auf die nachfolgende, detaillierte Beschreibung und die Ansprüche im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen besser verstanden.
  • Fig. 1 ist eine schematische Vorderansicht mit einer Darstellung einer Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 ist eine schematische Draufsicht der Vorrichtung aus Figur 1;
  • Fig. 3 ist eine Ansicht, welche die Greifermittel der Vorrichtung darstellt, mit Blickrichtung in die Richtungen der Pfeile III in Figur 1; und
  • Fig. 4 ist eine Ansicht, welche die Greifermittel mit Blickrichtung entlang der Pfeile IV in Figur 3 zeigt.
  • Wie aus Figur 1 und 2 hervorgeht, hat ein Extruder 1 des gegenläufigen Typs einen Extruderkopf 2, dem verschiedene Sorten von Gummi von seinen beiden Seiten her durch eine (nicht dargestellte) Schnecke des Extruders 1 zugeleitet werden. Die dem Extruderkopf 2 zugeleiteten Gummis werden durch Matrizen 3 extrudiert und bilden eine kontinuierliche Gummischicht, beispielsweise in Gestalt einer Lauffläche, Seitenfläche oder dergleichen. Der Extruderkopf 2 hat einen Hauptkörper 4 und einen V-Block 5 als Deckel, der lösbar am Hauptkörper 4 befestigt ist, so daß sich ein Gummiweg zwischen dem V-Block 5 und dem Hauptkörper 4 ausbildet. Wenn als Ergebnis hiervon der V-Block 5 vom Hauptkörper 4 abgenommen wird, ist der Gummiweg freigelegt und zugänglich. Verschiedene Gummisorten G1 und G2 verbleiben in der Gummibahn als feste Restmassen. Eine horizontale Schiene 6 ist über dem Extruder 1 angeordnet und erstreckt sich in eine Richtung, die den Extruder 1 des gegenläufigen Typs schneidet.
  • Abnahmemittel 11 zur Entfernung des V-Blocks 5 vom Extruderkopf 2 weisen eine Laufkatze 13 auf, die mit einer Mehrzahl von Rollen 12 versehen ist. die auf der Schiene 6 abrollen können. Ein Zylinder 14 ist über einen Arm 15 an der Schiene 6 befestigt und erstreckt sich parallel zur Schiene 6 auf einer Seite des Extruders 1. Ein Stangenende einer Kolbenstange 16 des Zylinders 14 ist mit der Laufkatze 13 verbunden. Wenn daher der Zylinder 14 betätigt wird, bewegt sich die Laufkatze 13 entlang der Schiene 16 zwischen einer Position direkt oberhalb des Extruderkopfes 2 und einer Position auf einer Seite des Extruderkopfes 2.
  • Mit der Laufkatze 13 ist ein vertikaler Zylinder 18 mit einer Kolbenstange 19 verbunden, deren Stangenende ein mit ihr verbundenes Trägerglied 20 aufweist. Am Trägerglied 20 ist eine Mehrzahl von Führungsstangen 21 parallel zum Zylinder 18 befestigt. Die Führungsstangen 21 erstrecken sich durch eine Führungshülse 22, die an der beweglichen Laufkatze 13 befestigt ist. Darüber hinaus ist das Trägerglied 20 mit einem (nicht dargestellten) Haken versehen, um den V-Block daran aufzuhängen und ihn daran zu halten. Wenn der Zylinder 18 betätigt wird, werden das Trägerglied 20 und der Haken, geführt durch die Führungsstangen 21 und die Führungshülsen 22, angehoben oder abgesenkt. Das Trägerglied 20 und der Haken bilden als Ganzes Haltemittel 23 zum Festhalten des V-Blocks 5. Die Haltemittel 23 werden bei Betätigung der Zylinder 14 und 18 zwischen einer Abnahmeposition, in welcher der V-Block 5 vom Extruderkopf 2 abgenommen wird, und einer Schwebeposition, die mit Abstand auf einer Seite des Extruderkopfes 2 liegt, bewegt. Die Zylinder 14 und 18 bilden als Ganzes Antriebsmittel 24 zum Bewegen der Haltemittel 23.
  • Das Trägerglied 20 ist in der Nähe seines Außenumfangs mit mehreren (drei bei dieser Ausführungsform) vertikalen Zylindern 27 versehen, die als Abschälmittel dienen. Wenn die Haltemittel 23 in Abnahmestellung sind und die Kolbenstangen 28 dieser Zylinder 27 ausgefahren werden, schlagen die Stangenenden der Kolbenstangen 28 gegen die obere Seite des Extruderkopfes 2 an. Als Ergebnis hiervon wird die Reaktion der Anschlagkraft über die Zylinder 27 zu den Haltemitteln 23 übertragen, um die Haltemittel 23 zusammen mit dem V-Block 5 anzuheben. Daher wird der V-Block 5 von den Restgummis G1 und G2, die am V-Block 5 haften, entfernt.
  • Wie in den Figuren 1, 2, 3 und 4 dargestellt, umfassen Herausnahmemittel 31 zum Herausnehmen der Restgummis G1 und G2 aus dem Extruderkopf 2 eine bewegliche Laufkatze 33 mit einer Mehrzahl von Rollen 32, die auf der Schiene 6 abrollen. Ein Zylinder 34 ist parallel zur Schiene 6 an dieser mit Hilfe eines Armes auf der anderen Seite des Extruders 1 mit Bezug auf die Herausnahmemittel 31 befestigt. Ein Stangenende einer Kolbenstange des Zylinders 34 ist mit der Laufkatze 33 verbunden. Wenn als Ergebnis hiervon der Zylinder 34 betätigt wird, bewegt sich die Laufkatze 33 entlang der Schiene 6 zwischen einer Position unmittelbar oberhalb des Extruderkopfes 2 und einer Position auf der anderen Seite des Extruderkopfes 2.
  • Die verschiebliche Laufkatze 33 weist einen vertikalen Träger 39 auf, der sich gemäß Figur 3 vertikal erstreckt. Vertikal verlaufende Führungsschienen 40 und 41 sind zu beiden Seitenflächen des vertikalen Trägers 39 befestigt. Hubglieder 42 und 43 sind parallel zum vertikalen Träger 39 angeordnet und haben eine Mehrzahl von Gleitlagern 44 und 45, die an ihnen angeordnet und befähigt sind, gleitend an den Führungsschienen 40 und 41 anzugreifen. Parallel zum vertikalen Träger 39 sind Zylinder 46 und 47 vorgesehen. Die Kopfenden dieser Zylinder sind mit der beweglichen Laufkatze 33 verbunden, und die Enden von Kolbenstangen 48, 49 stehen jeweils mit den Hubgliedern in Verbindung. Wenn als Ergebnis hiervon die Zylinder 46 und 47 betätigt werden, werden die Hubglieder 42 und 43 angehoben oder abgesenkt, und zwar zusammen mit später noch zu beschreibenden Greifergliedern und entlang den Führungsschienen 40 und 41.
  • An den unteren Enden der Hubglieder 42 und 43 sind jeweils Verbindungsglieder 55 befestigt, mit denen die Kopfenden von Zylindern 56 mit Kolbenstangen 57 verbunden sind. Verbindungsplatten 58 sind an den Stangenenden der Kolbenstangen 57 befestigt. An jeder der Verbindungsplatten 58 sind drehbar die unteren Enden eines Paares von Greiferklinken 59 und 60 befestigt. Weiterhin sind mit jedem der Verbindungsglieder 55 obere Enden von Übertragungsgliedern 61 und 62 verbunden, deren untere Enden mit den Zentren der Greiferklinken 59 bzw. 60 verbunden sind. Wenn infolgedessen die Zylinder 56 betätigt werden, werden die Greiferklinken 59 und 60 um ihre unteren Enden verschwenkt, so daß sie sich schließen und öffnen.
  • Freie Enden der Greiferklinken 59 und 60 sind nach einwärts gekrümmt und zugespitzt, um es ihnen zu ermöglichen, die Restgummis G1 und G2 sicher zu erfassen. Die Verbindungsglieder 55, die Zylinder 56, die Greiferklinken 59 und 60 und die Übertragungsglieder 61 und 62 bilden als Ganzes ein Paar von Greifermitteln 63 und 64 zum Erfassen der Restgummis G1 und G2 im Extruderkopf 2. Die Greifermittel 63 und 64 bewegen sich synchron durch Bewegungsmittel 65, die aus den Zylindern 34, 46 und 47 bestehen, und zwar zwischen einer Greifposition im Extruderkopf 2 und einer Entleerungsposition auf der anderen Seite des Extruderkopfes 2 und unmittelbar über einem (nicht dargestellten) Entleerungsförderer.
  • Die Greiferklinken 59 und 60 sind an ihren freien Enden mit einer Mehrzahl von Schlitzen 66 und 67 ausgebildet, die in Längsrichtungen verlaufen. Ein Paar von Zylindern 71 und 72 sind in der Nähe der Greifermittel 63 vorgesehen und so angeordnet, daß ihre Kolbenstangen 73 und 74 geneigt sind und ihre Stangenenden sich beim Ausfahren aneinander annähern. Eine Mehrzahl von Anschlagplatten 75 und 76 sind an den Stangenenden der Kolbenstangen 73 und 74 befestigt und befähigt, in die Schlitze 66 und 67 der Greiferklauen 59 und 60 eingeführt zu werden, und zwar durch die Betätigung der Zylinder 71 und 72. Wenn die Anschlagplatten 75 und 76 in die Schlitze 66 und 67 eingeführt werden, wird etwa vorhandener Restgummi G1, der an den Greifermitteln 63 haftet, von den Anschlagplatten 75 und 76 weggestoßen, so daß er von den Greifermitteln 63 entfernt wird. Auf diese Weise wird der Restgummi von den Greifermitteln 63 abgelöst. Die Zylinder 71 und 72 und die Anschlagplatten 75 und 76 bilden als Ganzes ein Ablösemittel 77. Ein Ablösemittel 78, das in seiner Konstruktion dem Ablösemittel 77 ähnlich ist, ist weiterhin in der Nähe der Greifermittel 64 vorgesehen, um den am Greifermittel 64 haftenden Restgummi G2 abzulösen, und zwar durch Aufbringen eines Stoßes auf den Gummi G2.
  • Diese Ablösemittel 77 und 78 werden zurückgezogen, wobei sie die Bewegungsdurchgänge der Greifermittel 63 und 64 verlassen. Wenn jedoch die Greifermittel 63 und 64 die Restgummis G1 und G2 erfassen und zur Entleerungsposition bewegt werden, werden die Ablösemittel 77 und 78 in Richtung der Bewegungsdurchlässe der Greifermittel 63 und 64 und aufeinander zu bewegt. Steuermittel 81 sind vorgesehen, um an die Greifermittel 63 und 64, die Bewegungsmittel 65, die Ablösemittel 77 und 78 und die Haltemittel 23 sowie die Antriebsmittel 24 in vorgegebenen Zeitabständen Signale zu liefern, um die Operationen dieser Mittel zu steuern.
  • Die Betriebsweise der oben beschriebenen Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird nachstehend erläutert.
  • Es wird nun angenommen, daß verschiedene Arten von Gummi in den Extruderkopf 2 durch die Schnecke des Extruders 1 eingeführt werden und Gummischichten aus diesen Gummis aus dem Extruderkopf 2 kontinuierlich extrudiert werden. Wenn es erforderlich wird, die Gummisorten zu wechseln, müssen die Gummis im Extruderkopf 2 vollständig aus dem Kopf 2 herausgenommen werden, um den Kopf zu entleeren, und so eine Mischung verschiedener Gummisorten zu vermeiden.
  • Zu diesem Zwecke wird nach Stillsetzung des Extruders 1 der V-Block 5 aus seiner Verriegelung mit dem Hauptkörper 4 gelöst. Die Kolbenstangen 28 der Zylinder 27 werden anschließend ausgefahren, um die Stangenenden der Kolbenstangen 28 gegen die Oberseite des Extruderkopfes 2 zu drücken. Daher wirkt die Reaktion der Druckkraft über die Zylinder 27 auf die Haltemittel 23, so daß die Haltemittel 23 zusammen mit dem V-Block 5 geringfügig angehoben werden. Als Ergebnis hiervon wird der V-Block 5 von den Restgummis abgelöst, die an ihm im Extruderkopf 2 haften.
  • Die Kolbenstange 19 des Zylinders 18 wird hierauf zurückgezogen, um die Haltemittel 23, die den V-Block 5 halten, anzuheben. Hierauf wird die Kolbenstange 16 des Zylinders 14 zurückgezogen, um die bewegliche Laufkatze 13 auf eine Seite des Extruderkopfes 2 zu verschieben. Infolgedessen werden der V-Block 5 und die Haltemittel 23 zur Schwebeposition verschoben, wo der V-Block 5 für eine nächste Betätigung wartet. In dem Moment werden die Kolbenstangen 28 der Zylinder 27 zurückgezogen.
  • Durch die auf diese Weise erfolgende Entfernung des V-Blocks 5 vom Extruderkopf 2 öffnet sich der Extruderkopf 2 und legt die im Extruderkopf 2 verbleibenenden Gummis G1 und G2 frei. Anschließend wird die Kolbenstange 36 des Zylinders 34 ausgefahren und bewegt die Greifermittel 63 und 64 in die Position unmittelbar über dem Extruderkopf 2. Anschließend werden die Kolbenstangen 48 und 49 der Zylinder 46 und 47 synchron miteinander ausgefahren, um die Greifermittel 63 und 64 in die Greifpositionen im Extruderkopf 2 zu verbringen. Die Kolbenstangen 57 der Zylinder 56 werden dann durch Betätigung der Zylinder 56 der Greifermittel 63 und 64 zurückgezogen. Als Ergebnis hiervon werden die Greiferklinken 59 und 60 der Greifermittel 63 und 64 geschlossen, so daß sie die Restgummis G1 und G2 auf beiden Seiten im Extruderkopf 2 erfassen.
  • Die Kolbenstangen 48 und 49 der Zylinder 46 und 47 werden hierauf zurückgezogen, so daß die Greifermittel 63 und 64, welche die Restgummis G1 und G2 erfassen, nach oben aus der Greifposition angehoben werden und sich vom Extruderkopf 2 ablösen. Selbst wenn in diesem Falle die Restgummis G1 und G2 massiv und aufgrund ihrer starken Klebekraft fest mit dem Extruderkopf 2 verhaftet sind, werden die Restgummis G1 und G2 zuverlässig und leicht vom Extruderkopf 2 entfernt, insoweit die Greifermittel 63 und 64 durch die Zylinder 46 und 47 zwangsläufig angehoben werden.
  • Die Kolbenstangen 36 des Zylinders 34 werden dann zurückgezogen, um die Greifermittel 63 und 64, welche die Restgummis G1 und G2 erfassen, in die Entleerungsposition zu verschieben. Wenn die Greifermittel 63 und 64 in der Entleerungsposition angelangt sind, werden die Zylinder 56 der Greifermittel 63 und 64 betätigt, so daß die Kolbenstangen 57 ausfahren und hierdurch die Greiferklinken 59 und 60 der Greifermittel 63 und 64 öffnen.
  • Daher werden die restlichen Gummis G1 und G2 von den Greiferklinken der Greifermittel 63 und 64 abgelöst, so daß die Gummis G1 und G2 von den Greifermitteln 63 und 64 befreit werden und auf den Entleerungsförderer fallen. Wenn die Restgummis G1 und G2 an den Greifermitteln 63 und 64 kleben, lösen sie sich häufig nicht von den Greifermitteln 63 und 64 allein durch Öffnen der Greiferklauen 59 und 60 ab. In einem solchen Falle werden die Ablösemittel 77 und 78 aufeinander zu in diejenigen Positionen verschoben, in denen die Ablösemittel die Greifermittel 63 und 64 überlappen. Hierauf werden die Kolbenstangen 73 und 74 der Zylinder 71 und 72 der Ablösemittel 77 und 78 ausgefahren. Als Ergebnis hiervon gelangen die Anschlagplatten 75 und 76 durch die Schlitze 66 und 67 der Greiferklinken 59 und 60 und schlagen an den Restgummis G1 und G2 an, um diese Gummis G1 und G2 anzustoßen, wodurch sich die Gummis G1 und G2 zuverlässig von den Greifermitteln 63 und 64 ablösen. Die Restgummis G1 und G2, die auf diese Weise aus dem Kopf herausgenommen sind, werden dann auf den Entleerungsförderer transferiert und durch den Entleerungsförderer zu einer Station transportiert. Da diese Gummis von verschiedener Art sind, ist es erforderlich, sie separat aus dem Kopf herauszunehmen und zu überführen.
  • Die Zylinder 14 und 18 werden dann betätigt, so daß sie die Haltemittel 23 und den V-Block 5 aus der Schwebeposition in die Abnahmeposition bewegen. Hierauf werden die Haltemittel 23 und der V-Block 5 mit dem Hauptkörper 4 verriegelt. Zu diesem Zeitpunkt werden die Zylinder 71 und 72 der Ablösemittel 77 und 78 betätigt, so daß sie die Anschlagplatten 75 und 76 in die Ausgangspositionen zurückführen. Zur Steuerung der verschiedenen Zylinder liefern die Steuermittel 81 Steuersignale an die Zylinder 14 und 18 der Antriebsmittel 24, die Zylinder 27 der Haltemittel 23, die Zylinder 34, 46 und 47 der Bewegungsmittel 65, die Zylinder 56 der Greifermittel 63 und 64 und die Zylinder 71 und 72 der Ablösemittel 77 und 78. Im Ergebnis ist ein Extrusionsarbeiter von einer Tätigkeit zur Herausnahme der festen Reste G1 und G2 aus dem Kopf befreit, so daß die Produktivität der Reifenherstellung verbessert und die Belastung des Arbeiters erleichtert ist.
  • Die Haltemittel 23 können entfernt von einer Position oberhalb des Hauptkörpers 4 im Schwebezustand gehalten werden, anstatt unmittelbar über dem Hauptkörper 4. Obwohl die Restmassen bei der obigen Ausführungsform als Gummis erläutert sind, können sie auch Kunststoffmaterialien, Lebensmittel und dergleichen sein.
  • Wie aus der obigen Erläuterung ersichtlich, können erfindungsgemäß feste Restmassen in einem Extruderkopf leicht während kurzer Zeit entfernt werden, um so die Produktivität der Reifenherstellung zu verbessern und die Belastung auf Extrusionsarbeiter zu erleichtern.
  • Während die Erfindung insbesondere mit Bezug auf ihre bevorzugten Ausführungsformen dargestellt und beschrieben wurde, versteht der Fachmann doch, daß die voranstehenden und andere Abänderungen in Form und Einzelheiten vorgenommen werden können, ohne den Schutzbereich der Ansprüche zu verlassen.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum Herausnehmen fester Restmasse aus einem Extruderkopf (2) mit Greifermitteln (63, 64) zum Erfassen fester Restmasse (G1, G2) im Extruderkopf, Bewegungsmitteln (65) zum Bewegen der Greifermittel zwischen einer Greifposition im Extruderkopf und einer Entleerungsposition auf einer Seite des Extruderkopfes, Ablösemitteln (77, 78) zur zwangsläufigen Ablösung der festen Restmasse von den Greifermitteln, wenn die Greifermittel in der Entleerungsposition angelangt sind und die feste Restmasse freigegeben haben, und Steuermitteln (81) zum Steuern der Greifermittel, Bewegungsmittel und Ablösemittel.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifermittel ein Verbindungsglied (55) zur Verbindung der Greifermittel mit den Bewegungsmitteln umfassen, ferner einen Zylinder (56), dessen Zylinderkopf schwenkbar mit dem Verbindungsglied verbunden und dessen Kolbenstangenende (57) schwenkbar mit einer Verbindungsplatte (58) verbunden ist, ferner ein Paar von Greiferklinken (59, 60), deren untere Enden schwenkbar mit der Verbindungsplatte verbunden sind, sowie Übertragungsglieder (61, 62), deren eine Enden schwenkbar mit dem Verbindungsglied und deren andere Enden schwenkbar im wesentlichen mit den Zentren der Greiferklinken verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsmittel eine Laufkatze (33) zum Aufhängen der Greifermittel umfassen, die entlang einer horizontalen Schiene (6) beweglich ist, ferner einen horizontalen Zylinder (34) zur Horizontalverschiebung der Laufkatze durch Ausfahren und Zurückziehen einer Kolbenstange des horizontalen Zylinders, und wenigstens einen Vertikalzylinder (46, 47) zur Vertikalbewegung der Greifermittel durch Ausfahren und Zurückziehen einer Kolbenstange (48, 49) des vertikalen Zylinders.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifermittel mit einer Mehrzahl von Schlitzen (66, 67) ausgebildet sind, die in ihren Längsrichtungen verlaufen, und die Ablösemittel ein Paar von Zylindern (71, 72) umfassen, deren Kolbenstangen (73, 74) geneigt sind und ihren Kolbenstangenenden beim Ausfahren aneinander annähern, sowie eine Mehrzahl von Anschlagplatten (77, 76), die an den Stangenenden der Zylinder befestigt sind, um in die Schlitze (66, 67) der Greifermittel eingeführt zu werden, wenn die Zylinder (71, 72) betätigt werden.
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