DE689917C - Walzenschalter - Google Patents
WalzenschalterInfo
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- DE689917C DE689917C DE1938B0182235 DEB0182235D DE689917C DE 689917 C DE689917 C DE 689917C DE 1938B0182235 DE1938B0182235 DE 1938B0182235 DE B0182235 D DEB0182235 D DE B0182235D DE 689917 C DE689917 C DE 689917C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/54—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
- H01H19/56—Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
Description
- Walzenschalter Die Erfindung betrifft einen Walzenschalter, dessen Kontaktwalze Umfangsaussparungen zur Unterbringung von mindestens zwei durch in radialen S.acklö,chern untergebrachte Federn radial nach außen gedrückten Kontaktbrücken aufweist, die je zwei in der gleichen Schaltbiahn hintereinanderliegende ortsfeste Kontakte verbinden. Bekannte Walzenschalter dieser Art haben ,als Kontaktbrücken in Radiallöchern geführte Metallbecher, die gleichzeitig die Federn umhüllen, welche die Becher aus den Löchern drängen. Bei ausgebauter Schaltwalze verliert man die -Becher natürlich sehr leicht, weil sie nur lose ohne Haltemittel in den Löchern sitzen. Bei anderen. Schaltern der angegebenen Art ist das Ziel der Unverlierbarkeit nur mit kostspieligen Mitteln erreicht. ° Gemäß der Erfindung ist an einem solchen Walzenschalter vorgesehen, daß die Kontaktbrücken in Form geschlossener Ringe mit Nierenquerschnitt um axial gerichtete Stege ähnlichen Querschnitts mit Spiel herumgelegt sind und auf ihrer vollen Länge innen an den Stegen unter dem Druck einer einzigen Feder bei beiden Drehrichtungen kippbar, aber unverlierbar anliegen, wobei diese Stege in an sich bekannter Weise durch eine stirnseitige Ringnut in der Kontaktwalze und durch radiale Einschnitte in dem dabei -stehenbleibenden B@echerrand gebildet sind.
- Bei dieser Gestaltung der Kontaktwalze und -brücken erübrigt sich vollständig, besondere Befestigungsmittel zum unverliexbaren Halten der Kontaktbrücken an der Walze vorzusehen; außerdem können die Kontaktbrücken durch bloßes Aufschieben in ihre betriebsbereite Lage gebracht werden. Es ist hierzu nur erforderlich, daß in dem Grundkörper des Kontaktträgers entsprechende stirnseitige Ausschnitte für die Kontaktbrücken vorgesehen sind. Da diese Kontaktwalzen meist aus einem Preßling aus Kunstharzpreßmasse bestehen, können die Ausschnitte u. dgl. ohne Mehrkosten bereits von vornherein am Preßling vorgesehen werden: Auch die Herstellung der nierenförmigen Kontaktbrücken ist bei dieser Bauart gegenüber den bekannten unverlierbaren Brücken einfacher und vor allem ,ohne Werkstoffabfall durchzuführen. Besonders einfach wird die Herstellung der Kontaktbrücke, wenn man sie als geschlossenen Blechbügel verwendet, durch Abstechen von einem Blechrohr mit nierenförmigem Profil.
- Schließlich ist als wesentlicher Vorzug gegenüber bekannten, als Blechstreifen in stirnseitige Ausschnitte -der Walze einsetzbaren Kontaktbrücken zu erwähnen, daß mit einer einzigen Druckfeder die Kontaktbrücken mit ihrer vollen Länge gegen die Innenseite der Stege gedrückt werden und dennoch bei beiden Drehrichtungen: kippbar sind.
- In der Zeichnung. ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt Abb. i zeigt eine Ansicht gegen die Stirnflä.che des Kontaktträgers.
- Abb.2 zeigt einen Querschnitt gemäß der Schnittlinie II-II in Abb. i.
- Abb. 3 zeigt einen Ausschnitt aus Abb. i, wobei jedoch der Kontaktträger um einen Schaltschritt verdreht ist.
- Der Grundkörper i des Kontaktträgers besteht aus einer Kunstharzpreßmasse und hat eine vierkantige Mitteldurchb:rechung i i zum Aufstecken auf die Schaltachse. Am Umfang weist der Grundkörper einen glockenartigen Ansatz 12 auf, welcher durch verlaufende Längsschlitze 13 in Einzellappen 14 aufgeteilt ist. Um diese Lappen 14 herum sind im gezeichneten Beispiel geschlossene Bügel- gelegt, welche mit ihrem Innenraum etwa dem Querschnitt der Lappen 14 angepaßt sind. Diese Bügel 2 haben, wenn sie auf die Lappen i¢ aufgesteckt sind, in radialer Richtung ein gewisses Spiel, so däß sie in dieser Richtung um einen entsprechenden Betrag bewegt werden können. Schraubenfedern 3 drücken jeden dieser Bügel nach auswärts und stellen damit den nötigen Kontaktdruck her. Die Schraubenfedern sind in radialen Bohrungen 15 eines nabenartigen Ansatzes 16 des Grundkörpers untergebracht.
- Die von den Kontaktstücken zu überbrückenden Gegenkontakte sind gleichzeitig Anschlußkontakte und sind mit 4 und 5 bezeichnet. In Abh.3 ist dargestellt, wie sich beim Anliegen an den Kontakten 4 und 5 die Kontaktstücke 2 unter Überwindung der Kraft der Federn 3 radial nach innen verschieben.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE. i. Walzenschalter, dessen Kontaktwalze Umfangsaussparungen zur Unterbringung von mindestens zwei durch in radialen Sacklöchern untergebrachte Federn radial nach außen gedrückten Kontaktbrücken aufweist, die je zwei in der gleichen Schaltbahn hintereinanderliegende ortsfeste Kontakte verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücken in Form geschlossener Ringe mit Nierenquerschnitt tun axial gerichtete Stege ähnlichen Querschnittes mit Spiel herumgelegt sind und auf ihrer vollen Länge innen an den Stegen unter dem Druck einer einzigen Feder bei beiden Drehrichtungen kippbar, aber unverlierbar anliegen, wobei diese Stege in an sich bekannter Weise durch eine stirnseitige Ringnut in der Kontaktwalze und durch radiale Einschnitte in dem .dabei stehen-Meibenden Becherrand gebildet sind.
- 2. Verfahren zur Herstellung von Kontaktbrücken zur Verwendung an Kontaktwalzen nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke als geschlossener Blechring von einem Blechrohr mit Nierenquerschnitt abgeschnitten wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938B0182235 DE689917C (de) | 1938-03-06 | 1938-03-06 | Walzenschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938B0182235 DE689917C (de) | 1938-03-06 | 1938-03-06 | Walzenschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE689917C true DE689917C (de) | 1940-04-09 |
Family
ID=7009280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938B0182235 Expired DE689917C (de) | 1938-03-06 | 1938-03-06 | Walzenschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE689917C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE879406C (de) * | 1942-11-28 | 1953-06-11 | David Burkhardt | Schaltwalze |
| DE1084808B (de) * | 1956-03-12 | 1960-07-07 | Karl Glaser | Kontaktbruecke fuer Vielfach-Drehschalter |
| DE1085593B (de) * | 1952-06-28 | 1960-07-21 | Henri Louis Chambaut | Elektrischer Drehschalter |
| FR2214167A1 (de) * | 1973-01-17 | 1974-08-09 | Sieradzki Franz |
-
1938
- 1938-03-06 DE DE1938B0182235 patent/DE689917C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE879406C (de) * | 1942-11-28 | 1953-06-11 | David Burkhardt | Schaltwalze |
| DE1085593B (de) * | 1952-06-28 | 1960-07-21 | Henri Louis Chambaut | Elektrischer Drehschalter |
| DE1084808B (de) * | 1956-03-12 | 1960-07-07 | Karl Glaser | Kontaktbruecke fuer Vielfach-Drehschalter |
| FR2214167A1 (de) * | 1973-01-17 | 1974-08-09 | Sieradzki Franz |
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