DE689742C - Fallschirmgeschirr - Google Patents

Fallschirmgeschirr

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DE689742C
DE689742C DE1937A0083898 DEA0083898D DE689742C DE 689742 C DE689742 C DE 689742C DE 1937A0083898 DE1937A0083898 DE 1937A0083898 DE A0083898 D DEA0083898 D DE A0083898D DE 689742 C DE689742 C DE 689742C
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DE
Germany
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hook
parachute
chain belt
belt
parachute harness
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Expired
Application number
DE1937A0083898
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English (en)
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AEROSTATICA AVORIO Sas
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AEROSTATICA AVORIO Sas
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/22Load suspension
    • B64D17/30Harnesses
    • B64D17/32Construction of quick-release box

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Verbesserungen an dem Traggürtel, der Befestigung des Fallschirmes und der Anbringung des Fallschirmes an Bord eines Flugzeuges.
Auf Grund des Mangels an verfügbarem Raum an Bord eines Flugzeuges sowie der stets wachsenden Anforderungen a.n die Mannschaft, insbesondere bei Militärflugzeugen, und der stets steigenden Forderung nach größerer Bequemlichkeit für die Fluggäste bei langen Flügen, wie sie z. Z. üblich sind, ist es erforderlich, daß der den Fallschirm enthaltende Behälter, der häufig "umfangreich und schwer ist, die Personen, welche den FaIlschirm evtl. benutzen müssen, nicht ständig belastet.
Auf Grund der obigen Erwägungen ist der abnehmbare Fallschirm entwickelt worden.
Dieser Fallschirm weist jedoch den Nachteil auf, daß das Fallschirmpaket vor dem Gebrauch angelegt werden muß, wobei für diese Tätigkeit nur sehr kurze Augenblicke zur Verfügung stehen und das Anlegen des Fallschirmes selbst im Zustand großer Erregung vorgenommen werden muß, wie sie sich beim Sprung über Bord stets einstellen wird.
Das Anlegen des Fallschirmes muß daher so leicht und schnell wie möglieh erfolgen können. Dabei muß dieser Vorgang unabhängig von den -zeitlichen und räumlichen -Bedingungen sowie von der Größe der Person sein, welche den Fallschirm tragen soll. Außerdem muß die absolute Festigkeit und Widerstandsfähigkeit der verschiedenen Teile des Fallschirmes stets gewährleistet sein, und der Springer muß in der richtigen Lage gehalten werden, wahrend andererseits ein Lösen des Fallschirmes von dem Springer , unmöglich sein muß, solange der _f Springer nicht selbst den Fallschirm lösen will. Der letztere Fall wird dann eintreten, wenn der Fallschirm nicht gebraucht wird.
Es sind Fallschirme bekannt, bei denen ein
Traggürtel benutzt wird, welcher der Körpergröße des Trägers angepaßt werden kann. Der Gürtel ist dazu mit einer geeigneten Verstellvorrichtung, beispielsweise einer verschiebbaren Schnalle, versehen. Es ist weiterhin ein Gürtel aus einer Metallkette bekanntgeworden, die sich aus einzelnen kleinen Gliedern zusammensetzt. Schließlich ist es auch bekannt, einen Fallschirmgürtel mit ίο einem einzigen abnehmbaren Befestigungshaken für das Fallschirmpaket auszustatten, der sich an dem verstellbaren Kettengürtel befindet.
Im Gegensatz zu diesen bekannten Einrichtungen besteht die Erfindung darin, daß die Glieder der Kette mit sich überdeckenden Bohrungen versehen sind, wobei in ein Paar der letzteren ein Drehbolzen eingeführt ist. Dieser Drehbolzen führt durch diese Bohrun-5.O gen und durch eine Bohrung des der Befestigung des Fallschirmpaketes dienenden Hakens hindurch. Damit kann sich der Haken um den Drehbolzen drehen, der nur bei ein vorher festgesetztes- Mindestmaß überschreitenden Beanspruchungen reißt. Damit wird der Vorteil erreicht, daß dem Fallschirmträger eine größere Bewegungsfreiheit gegeben wird. Außerdem wird ein unwillkürliches Aushaken verhindert.
3<> In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. i,2 und 3 die Hakenbefestigung an dem Gürtel und ferner den mit dem Gürtel verbundenen Haken in Seiten- und Vorderansicht sowie im Horizontalschnitt.
In allen Abbildungen sind gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Der in Abb. 1, 2 und 3 dargestellte Haken, an dem der Fallschirmbehälter mit Hilfe des an demselben befindlichen Halteringes befestigt wird, muß stets auf der linken Seite des Fallschirmträgers angeordnet sein. Er muß daher entsprechend der Körpergröße der verschiedenen Personen zahlreiche verschiedene Lagen in bezug auf den Gürtel, den der Fallschirmspringer stets trägt, einnehmen. Zu diesem Zweck ist der Gürtel als Kette ausgebildet, so daß er dem Körper des Fall-Soschirmträgers angepaßt werden kann, was dadurch erreicht wird, daß der Haken in das entsprechende Glied der verstellbaren Kette oder auch in die die Kette auf der linken Seite des Fallschirmträgers begrenzende Endplatte "eingehakt wird.
Um den anderen weiter oben angeführten Bedingungen zu genügen, ist der Haken dauernd am Ende eines genügend starken Gurtes 3 befestigt, dessen anderes Ende an dem Gürtel etwa in der Mitte des Rückens des Fallschirmspringers befestigt ist. Beim Absprung löst sich der Haken von dem Gürtel, und der Fallschirmträger wird nach Entfaltung der Hülle in der für den Abstieg geeigneten Lage gehalten. Der Haken und der Traggurt sind die einzigen erforderlichen Elemente, die zur Vereinfachung des Vorganges und zur Erzielung einer Drehung des Springers in der Luft in der nachstehend beschriebenen Weise ausgebildet sind. Der Gurt führt über die linke Schulter des Springers. Er kann erwünschtenfalls auch seitlich zu dem Springer liegen.
Der Haken r enthält einen mit einer Öse 2 versehenen Metallhaken, wobei in dieser Öse der Gurt 3 mit seinem Ende befestigt wird. Ferner weist der Haken einen mittleren Teil 4 auf, der einen rechtwinkligen Querschnitt mit abgerundeten Ecken besitzt. Wenn der Fallschirm angehakt ist, paßt der rechtwinklige Querschnitt in die öffnung des Halteringes hinein, so daß eine Drehung des letzteren verhindert wird. Der Haken trägt schließlich noch einen doppelten Federhaken 5, der mit einer Öse 6 versehen ist, so daß der Haken von Hand geöffnet und der Fallschirm von dem Gürtel gelöst werden kann.
Der zweiteilige Federhaken 5 ist in dem Teil, der mit dem Haltering 14 in Berührung kommt, so ausgebildet, daß jede Beanspruchung dieses Halteringes den Haken 5 verriegelt, so daß ein Lösen des Fallschirmes von dem Gürtel auch dann unmöglich ist, wenn die Feder gebrochen ist. Um zwischen dem Fallschirmpaket. 11 und dem Haken 4 eine gewisse Schräglage zuzulassen, wird der Ring 14 mit zwei nach diesem zu konisch verlaufenden Flügeln 15 verbunden.
Um zu vermeiden, daß starke Verdrehungsbeanspruchungen an dem Haken 1, der stets starr an dem Gürtel 7 befestigt sein muß, angreifen, muß der Haken sich um eine Achse 8 drehen können, die in der Ebene des Hakens Hegt und in bezug auf den Gürtel 7 an geeigneter Stelle befestigt ist. Die starre Verbindung zwischen dem Haken und dem Gürtel ist erforderlich, damit der Fallschirm sich nicht von der vorderen Verbindung des Gürtels löst, bevor er vollständig aus dem Behälter hinausgezogen ist. Dieses Lösen i-to soll erst dann eintreten, wenn die Hülle sich vollkommen entfaltet hat, und zwar wird in diesem Augenblick infolge des erzeugten starken Widerstandes der Behälter von dem vorderen Teil des Gürtels, an dem er befestigt 1J5 ist, gelöst. Die Befestigungsstelle des Behälters an dem Gürtel ist hauptsächlich aus folgenden beiden Gründen auf die linke Seite des Fallschirmträgers gelegt:
i. zur Erzielung der Drehbewegung des Körpers des Fallschirmspringers, wodurch derselbe von den Tragleinen und dem Fall-
schirmbehälter entfernt wird, so daß er währen des Entfaltens der Hülle nicht von diesen Teilen getroffen werden kann, und
2. weil beim öffnen, des Fällschirmes von Hand der zu diesem Zweck erforderliche Handgriff vor dem Springer in solcher Lage angebracht werden kann, daß dieser die Schneidvorrichtung betätigen kann.
Die letzteren Bedingungen einschließlich der
ίο Drehbewegung des Fallschirmspringers werden dadurch verwirklicht, daß die Drehachse 8 aus Metall oder einem anderen geeigneten Material hergestellt ist und einen verjüngten Querschnitt besitzt, wobei die Achse 8 in die Öse 9 des Hakens 1 eingeführt ist und mit ihren Enden in zwei Schlitzen 10 der Glieder der verstellbaren Kette gehalten wird, so daß der Haken in bezug auf die verschiedenen Körpergrößen der Fallschirmspringer' die zweckmäßige Stellung einnehmen kann.
Das Lösen des Behälters von dem Gürtel erfolgt durch Bruch der Achse 8.
Bei den z. Z. üblichen Fallschirmgeschirren kann der oben beschriebene Haken ebenfalls verwendet werden, wobei der Gedanke, eine Drehachse vorzusehen, die durch den Öffnungsstoß des Fallschirmes gebrochen wird, einen wesentlichen Bestandteil der Erfindttng bildet und ferner die besondere Lage des Hakens zu dem Gesehirr von Bedeutung ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    I. Fallschirmgeschirr mit einem einzigen abnehmbaren Befestigungshaken für das Fallschirmpaket, der sich an dem an einer beliebigen Stelle verstellbaren Kettengürtel befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder der Kette mit sich überdeckenden Bohrungen (9) versehen sind, wobei in ein Paar der letzteren ein Drehbolzen (8) eingeführt ist, der durch diese Bohrungen und durch eine Bohrung des der Befestigung des Fallschirmpaketes dienenden Hakens (4) hindurchführt, so daß der Haken (4) sich um den Drehbolzen (8), der nur bei ein vorher f estgesetzr tes Mindestmaß überschreitenden Beanspruchungen reißt, drehen kann.
  2. 2. Fallschirmgeschirr nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (4) an dem von dem Fallschirmspringer getragenen Kettengürtel (7) eine solche Drehbewegung um die Achse (8) ausführen kann, welche durch die Hakenebene führt und senkrecht zu dem Träger des Kettengürtels verläuft.
  3. 3. Fallschirmgeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (8) des Hakens (4) aus Metall besteht und einen verjüngten Querschnitt aufweist, wobei diese Achse in einer Bohrung des Hakens angeordnet ist und mit ihren beiden Enden in die Glieder des Kettengürtels (7) eingreift.
  4. 4. Fallschirmgeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (4) mit Hilfe einer -öse (2) an dem einen Ende eines Gurtes (3) angebracht ist, dessen anderes Ende an dem Kettengürtel (7) etwa in der Mitte des Rückens des Fallschirmspringers befestigt ist.
  5. 5. Fallschirmgeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (4) in seinem mittleren Teil einen rechtwinkligen Querschnitt mit "abgerundeten Ecken aufweist, um ein Drehen des Halte-'ringes (14) zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ftERUN. GEDRUCKT IN »ΕΠ
DE1937A0083898 1936-08-17 1937-08-10 Fallschirmgeschirr Expired DE689742C (de)

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