DE689727C - Anordnung zur Steuerung von Entladungsgefaessen grosser Leistung durch steuerbare Hilfsentladungsgefaesse mit Gas- oder Dampffuellung - Google Patents

Anordnung zur Steuerung von Entladungsgefaessen grosser Leistung durch steuerbare Hilfsentladungsgefaesse mit Gas- oder Dampffuellung

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DE689727C
DE689727C DE1935S0120971 DES0120971D DE689727C DE 689727 C DE689727 C DE 689727C DE 1935S0120971 DE1935S0120971 DE 1935S0120971 DE S0120971 D DES0120971 D DE S0120971D DE 689727 C DE689727 C DE 689727C
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discharge vessels
auxiliary discharge
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control
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DE1935S0120971
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Inventor
Dipl-Ing Max Bosch
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/02Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters
    • H02M1/04Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters for tubes with grid control
    • H02M1/042Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters for tubes with grid control wherein the phase of the control voltage is adjustable with reference to the AC voltage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Anordnung zur Steuerung von Entladungsgefäßen großer Leistung durch steuerbare Hilfsentladungsgefäße mit Gas- oder Dampffüllung Die Erfindung bezieht sich auf Anordnungen, bei denen Gas- oder Dampfentladungsgefäße großer Leistung durch steuerbare Hilfsentladungsgefäße gesteuert werden, welche ebenfalls mit Gas- oder Dampffüllung betrieben werden. Zum Zwecke der Veränderung des Zündzeitpunktes der Hauptentladungsgefäße wird der Zündzeitpunkt der Hilfsentladungsgefäße geändert. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die besonderen Eigenschaften eines Gas- oder Dampfentladüngsgefäßes in ihrem Einfluß auf ein als Hilfsentladungsgefäß im Steuerkreis eines Entladungsgefäßes großer Leistung verwendetes Gefäß zu berücksichtigen.
  • Es ist bekannt, daß jede Gas- oder Dampfentladungsstrecke eine den elektrischen Verhältnissen und der geometrischen Anordnung der Entladungsstrecke entsprechende Zündkennlinie aufweist. Diese Zündkennlinie verläuft bei fast allen Gas- oder Dampfentladungsstrecken nicht parallel zur Nullinie, sondern nimmt einen gekrümmten Verlauf, d. h. je nach.der Höhe der an der Entladungsstrecke anliegenden Spannung ist der Zündwert-der Entladungsstrecke mehr oder weniger groß.
  • Die Zündkennlinie verschiebt sich ferner stark mit der Belastung, @d. h. mit dem Dampfdruck des Entladungsgefäßes. Man erhält so, wie dies in der Abbildung dargestellt ist, eine Schar von Zündkennlinien, wobei jede einzelne einem bestimmten Belastungsstromi zugeordnet ist. Auf der Abszisse ist die Gitterzündspannung E9 und auf der Ordinate die Anodenspannung EA aufgetragen. Der Belastungsstrom i2 soll größer als der Ström i1, der Belastungsstromi3 größer als derStromi2 usf. sein.
  • Ein gas- oder dampfgefülltes Entladungsgefäß mit gekrümmten und belastungsabhängigen Zündkennlinien läßt sich nicht ohne weiteres bei Steuerungsanordnungen verwenden, bei denen dieses Entladungsgefäß als Hilfsentladungsgefäß im Steuerkreis eines Entladungsgefäßes großer Leistung verwendet werden soll. Brauchbare Ergebnisse einer solchen Steuerung können nur dann erzielt werden, wenn konstante Gitterzündspannung-en vorliegen. Erfindungsgemäß wird derEinflußeiner belastungsabhängigen Zündkennlinie für steuerbare Hilfsentladüngsgefäße mit Gas- oder Dampffüllung dadurch beseitigt, daß im äußeren Belastungsstromkreis der Hilfsentladungs-, gefäße Regeleinrichtungen für ihre Belastung vorgesehen sind, die in Abhängigkeit von der Spannung und bzw. oder der Belastung der Hilfsentladungsgefäße derart gesteuert werden, daß die Zündkennlinie der Hilfsentladüngsgefäße ihren jeweiligen Wert beibehält. Durch die Erfindung wird dem zu steuernden Entladungsgefäß großer Leistung ein Hilfsentladungsgefäß zur Verfügung gestellt, dessen Zündk ennlinie unabhängig von der Belastung des Hilfsentladungsgefäßes stets die gleiche Lage beibehält. Das hat den Vorteil, daß eine genaue und von den Belastungszuständen des Hilfsentladungsgefäßes unabhängige Zündung dieses Hilfsentladungsgefäßes und dadurch auch eine genaue Steuerung des Hauptentlädungsgefäßes erreicht werden kann. .
  • Besonders wichtig ist es, daß die Hilfsentladungsgefäße bei Anordnungen nach der Erfindung mit sinusfärmigen Steuerspannungen betrieben werden können. An sich bestünde die Möglichkeit, der 'belastungabhängigen Veränderung der Zündkennlinie dadurch zu begegnen, daß das Hilfsentladungsgefäß nicht mit einer sinusförmigen Steuerspannung, sondern mit einer Steuerspannung spitzer Wellenform beaufschlagt wird, bei der die Steuerspannung schroff von negativen Werten auf positive Werte übergeht und dadurch den Zündzeitpunkt von der Lage der Zündkenn-Linie unabhängig macht. Eine derartige Spannung spitzer Wellenform macht jedoch die Einschaltung besonderer Einrichtungen zur Abänderung der Kurvenform der Steuerspannung notwendig. Die Einschaltung solcher Einrichtungen ist vielfach schwierig, wenn nicht sogar ausgeschlossen, sobald es sich, wie beispielsweise bei Anordnungen zur Freduenzumformung, darum handelt, den Zündzeitpunkt des Haupteniadungsgefäßes von mehreren Steuerwechselspannungen abhängig zu machen, die je für sich verändert werden müssen. Die Erfindung vermeidet diese Schwierigkeiten dadurch, daß auf anderem Wege die belastungsabhängige Zündkennlinie vermieden wird. Es gelingt dadurch, die Vorteile eines gas- oder dampfgefüllten Hilfsentladungsgefäßes auch dann auszunutzen, wenn dieses Hilfsentladungsgefäß mit sinusförmigen Steuerspannungen beaüfschlagt wird.
  • Die erfindungsgemäß im äußeren Belastungsstromkreis der Hilfsentladungsgefäße liegenden Regeleinrichtungen können darin bestehen, daß ein im Stromkreis des Hilfsentladungsgefäßes liegender Belastungswiderstand in Abhängigkeit von der Spannung oder von dem Strom des Hilfsentladungsgefäßes oder auch von beiden Größen derart gesteuert wird, @ daß die Zündkennlinie des Hilfsentladungsgefäßes ihren jeweiligen Wert beibehält: Der Gedanke der belastungsabhängigen Beeinflussung der Zündkennlinie eines Gas- oder Dampfentladungsgefäßes ist an sich bekannt. Es ist zu dem Zweck beispielsweise vorgeschlagen worden, in einem Entladungsgefäß zusätzliche Hilfsanoden vorzusehen, welche mit der gleichen Kathode wie die Hauptanoden des betreffenden Entladungsgefäßes zusammenarbeiten: Der zwischen derKathode und den Hilfsanoden fließende Strom wird durch Steuerung dieser Hilfsanoden derart geregelt, daß an der Kathode stets ein möglichst konstant bleibender Gesamtstrom aufrechterhalten wird. Ein anderes bekanntes Mittel, das dem gleichen Zweck dient, besteht darin, daß abhängig von der Belastung des Entladungsgefäßes der Dampfdruck geregelt wird. Ein Ventil zwischen dem Entladungsgefäß und einem mit ihm in Verbindung stehenden Hilfsgefäß, welches Dampf enthält, wird in Abhängigkeit von der Belastung mehr oder weniger geöffnet.
  • Diese bekannten Anordnungen lassen sich für die Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe der Verbesserung einer mit Hilfsentladungsgefäßen arbeitenden Steuerung nicht verwenden, weil dabei Zusatzeinrichtungen erforderlich sind, die bei der an sich geringen Leistung der Hilfsentladungsgefäße ohne große Nachteile nicht anwendbar sind. Die Erfindung geht einen anderen Weg, indem sie die von der Belastung abhängigen Regeleinrichtungen in den äußeren Belastungsstromkreis der Hilfsentladungsgefäße verlegt. Das hat den Vorteil, daß Hilfsentladungsgefäße üblicher Bauart verwendet werden können, daß also beispielsweise zusätzliche Anoden in diesem Entladungsgefäß oder gar besondere Dampf enthaltende Hilfsgefäße wie bei den bekannten Anordnungen vermieden werden. Die im Belastungsstromkreis der Hilfsentladungsgefäße liegenden Zusatzeinrichtungen sind bei den besonderen Verhältnissen eines Hilfsentladungsgefäßes infolge der an sich geringen Leistung ohne weiteres tragbar und lösen für diese besonderen Verhältnisse die gestellte Aufgabe in wesentlich vorteilhafter Weise, als es mit den bekannten- Anordnungen möglich sein würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Steuerung von Entladungsgefäßen großer Leistung durch steuerbare Hilfsentladungsgefäße zeit Gas-oder Dampffüllung, deren Zündzeitpunkt zum Zwecke der Steuerung der Haupteritladungsgefäße verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß im äußeren Belastungsstromkreis der Hilfsentladungsgefäße Regeleinrichtungen für ihre Belastung vorgesehen sind, die in Abhän-. gigkeit von der Spannung und bzw. oder der Belastung der Hilfsentladungsgefäße derart gesteuert werden, daß die Zündkennlinie der Hilfsentladungsgefäße ihren jeweiligen Wert beibehält:
DE1935S0120971 1935-12-25 1935-12-25 Anordnung zur Steuerung von Entladungsgefaessen grosser Leistung durch steuerbare Hilfsentladungsgefaesse mit Gas- oder Dampffuellung Expired DE689727C (de)

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