DE689502C - Schmiereinrichtung fuer die Ringe von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen - Google Patents

Schmiereinrichtung fuer die Ringe von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

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DE689502C
DE689502C DE1938H0154533 DEH0154533D DE689502C DE 689502 C DE689502 C DE 689502C DE 1938H0154533 DE1938H0154533 DE 1938H0154533 DE H0154533 D DEH0154533 D DE H0154533D DE 689502 C DE689502 C DE 689502C
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DE
Germany
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ring
wick
rings
lubrication
window
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Expired
Application number
DE1938H0154533
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Aumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Hamel AG
Original Assignee
Carl Hamel AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/62Arrangements providing lubricant for travellers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Schmiereinrichtung für die Ringe von Ringspinn- und Ringzwirnmäschinen Den Gegenstand der Erfindung bildet eine besondere Ausbildung der Schmiereinrichtung für die Ringe von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen. Sie soll dazu dienen, die innere Gleitfläche des Ringes hinreichend gleichmäßig mit Schmiermittel zu versehen, damit der Läufer stets gut gleitet. Es handelt sich um eine Schmiereinrichtung der besonderen Art, wo an der Innenfläche des Ringes fensterartige Ausspärungen vorgesehen sind, bei denen ein dahinterliegender Docht freigelegt wird, der das flüssige Schmiermittel abgibt. Damit der Docht selbst über die. Innenfläche nicht vorsteht und dadurch den kreisenden Läufer beim Vorbeigleiten hemmt, ist der Docht so angeordnet, daß zwischen Docht und Innenfläche des Ringes ein ganz geringer Zwischenraum verbleibt.
  • Die bekannten Ausführungen haben den, Mangel, daß der Docht nicht so eingelegt werden kann; daß der Abstand des -Dochtes von der Innenfläche des Ringes auch unbedingt gesichert ist, denn das richtige Einlegen des Dochtes, das sogar während des Betriebes erfolgen muß, ist letzten Endes eine Sache des Gefühls. So kommt es denn sehr häufig vor, daß der Docht doch so weit nach innen herausragt, - daß der kreisende Läufer am Docht anstößt und dieses Hindernis überwinden muß. Dieser Mangel kann insbesondere dann sehr leicht eintreten, wenn als Schmiermittelförderdocht Filzstreifen verwendet werden, denn diese Streifen sind sehr weich. Es ist dann auch keine Gewähr geboten, daß er nur so weit vorgeschoben wird, daß der erforderliche Abstand zwischen Docht bzw. Filzstreifen und Ringinnenfläche verbleibt.
  • Andererseits sind äuch schon Schmiereinrichtungen für die Ringläufer von Ringzwirn-und Ringspinnmaschinen bekannt, bei denen das Schmiermittel durch einen drahtverstärkten Docht durch Kapillarvorrichtung nach der fensterartigen Aussparung des Ringes gefördert wird. Die Drahteinlage diente aber bei diesen bekannten Ausführungsformen nur dazu, dem Docht die nötige Steifheit zu geben, damit er sich im gestreckten Zustand tangential in die offene Nut der Ringinnenfläche einlegt.
  • Wenn auch bei dieser bekannten Einrichtung die Drahtenden sich gegen die Behälterwand stützen, so bewirken sie doch nicht oder nur in völlig ungenügender Weise, daß der durch eineXi Draht verstärkte Docht immer unter gleicher Spannung radial gegen die Schmierfensteröffnung des Ringes gedrückt wird.
  • Gemäß vorliegender Erfindung ist dieser Docht mit der federnden Drahteinlage nach Art einer Haarnadel U-förmig gebogen und mit dem Bügelteil des Dochtes in das Schmierfenster des Ringes eingesetzt, während die freien Enden des Bügels sich gegen die Schmiermittelbehälterwand, stützen und den Bügelteil des Dochtes radial in das Schmierfenster eindrücken. Dort wird er dann so weit vorgeschoben, bis er an den Kanten des an der Ringinnenfläche vorgesehenen Schmierfensters Widerstand findet. Auf diese Weise wird der Docht immer mit annähernd gleichex Spannung in dem Schmierfenster gehalten und eine möglichst gleichmäßige Schmierung erzielt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar gemäß Abb. i in einem Schnitt durch den Ring.
  • Abb.2 veranschaulicht in etwas größerem Maßstabe den sogenamiten -Haarnadeldocht, und Abb.3 ist ein Grundriß mit teilweisem Schnitt der Dochtlagerstelle.
  • In dem Ring i ist in an sich bekannter Weise das Schmierfenster 2 vorgesehen. In dieses Schmierfenster und in eine in die Ringbank eingearbeitete Aussparung wird eine kleine flache Büchse 3 eingesetzt, die einesteils dazu dient, die Stellung des Ringes festzulegen, andernteils aber auch dazu dient, dem einzuschiebenden Docht 4, der mit einer federnden Drahteinlage versehen ist, eine Führung und einen Schutz zu geben. Der Docht ist mit der federnden Drahteinlage nach Art einer Haarnadel U-förmig gebogen, und seine Schenkelenden sind zweckmäßig nach unten gedrückt, so. daß sich diese Schenkeienden gegen die Wand des Schmiermittelbehälters 5 stellen können, während der U-förmig abgebogene Teil des Dochtes durch die Büchse 3 hindurch in das Schmierfenster 2 hineinragt. Auf diese Weise wird der Dochtbügelteil zuverlässig nach vorn in das Schmierfenster radial hineingedrückt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmiereinrichtung für die Ringe von Ringspinn- und kingzwirnmaschinen mit an der Ringinnenfläche vorgesehenem Schmierfenster und einem in das Schmierfenster' sich legenden, drahtverstärkten Schmiermittelförderdocht, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Docht mit der federnden Drahteinlage nach Art einer Haarnadel U-förmig' gebogen und mit dem Bügelteil in das Schmierfenster des Ringes eingesetzt ist, während die freien Enden des Bügels sich gegen die Schmiermittelbehälterwand stützen und den Bügelteil des Dochtes in das Schmierfenster radial eindrücken.
DE1938H0154533 1938-01-29 1938-01-29 Schmiereinrichtung fuer die Ringe von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen Expired DE689502C (de)

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