-
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen
Videosignalverzweiger, der mit einem Drucker oder dergleichen
verbunden ist.
-
Die herkömmliche Konstruktion wird nun in Verbindung mit
Fig. 9 beschrieben, bei der es sich um ein Blockdiagramm
handelt, das einen herkömmlichen Videosignalverzweiger
darstellt.
-
Gemäß Fig. 9 ist der Videosignalverzweiger (1) durch
folgende Baugruppen gebildet: einen
Bilddaten-Eingangsanschluß (10); eine mit dem Bilddaten-Eingangsanschluß (10)
verbundene Bilddaten-Verzweigungsschaltung (11); einen mit
der Bilddaten-Verzweigungsschaltung (11) verbundenen
ersten Bilddaten-Ausgangsanschluß (12); einen mit der
Bilddaten-Verzweigungsschaltung (11) verbundenen zweiten
Bilddaten-Ausgangsanschluß (13); einen
Synchronisierungssignal-Eingangsanschluß (14); eine mit dem
Synchronisierungssignal-Eingangsanschluß (14) verbundene
Synchronisierungssignal-Verzweigungsschaltung (15); einen mit der
Synchronisierungssignal-Verzweigungsschaltung (15)
verbundenen ersten synchronisierungssignal-Ausgangsanschluß (16);
sowie einen mit der
Synchronisierungssignal-Verzweigungsschaltung (15) verbundenen zweiten
Synchronisierungssignal-Ausgangsanschluß (17). Es sind
Bilddaten-Signalleitungen für jedes der Farbsignale (R, G, B) vorhanden, und
es sind Signalleitungen für jedes der
Synchronisierungssignale (horizontal H, vertikal V) vorhanden.
-
Die Arbeitsweise des vorstehend genannten herkömmlichen
Beispiels wird nun in Verbindung mit Fig. 10 beschrieben,
die ein Blockdiagramm unter Veranschaulichung des Zustands
zeigt, in dem der herkömmliche Videosignalverzweiger (1)
verwendet wird.
-
In Fig. 10 ist ein Drucker (2) an den ersten Bilddaten-
Ausgangsanschluß (12) und an den ersten
Synchronisierungssignal-Ausgangsanschluß (16) des Videosignalverzweigers
(1) angeschlossen, ein Host- bzw. Hauptrechner (4) ist
durch ein Kabel (3) mit dem Bilddaten-Eingangsanschluß
(10) und mit dem Synchronisierungssignal-Eingangsanschluß
(14) des Videosignalverzweigers (1) verbunden, und eine
Kathodenstrahlröhre CRT (6) ist durch ein Kabel (5) mit
dem zweiten Bilddaten-Ausgangsanschluß (13) und mit dem
zweiten Synchronisierungssignal-Ausgangsanschluß (17)
verbunden.
-
Es gibt viele verschiedene Arten von Verbindern an den
beiden Enden der Kabel (3) und (5), und der am besten
geeignete Videosignalverzweiger (1) wird aus einer
entsprechenden Vielzahl verschiedener Arten ausgewählt.
-
Die Verbinder-Typen beinhalten den DIN-Typ, den
D-Subminiatur-Typ, den I-Typ, usw., und bei der Stiftanzahl
handelt es sich um 9 Stifte, 15 Stifte usw . .
-
Ein Parameter von den von dem Hauptrechner (4) erzeugten
Videosignalen wird durch Betätigungsschalter, wie z. B. mit
Zahlen versehene Tasten, die zwar nicht dargestellt,
jedoch an dem Drucker (2) vorgesehen sind, eingestellt und
in dem Drucker (2) gespeichert, so daß die Bilddaten von
dem Drucker (2) gedruckt werden können. Dies tut man, da
der Typ der von dem Hauptrechner (4) erzeugten
Videosignale von Hersteller zu Hersteller variiert.
-
Die Videosignale beinhalten solche, wie z. B. analoge und
digitale Signale, vernetzte und nicht-vernetzte Signale,
sowie zusammengesetzte H-V-Signale und separate
H-V-Signale. Außerdem weisen sogar die Videosignale desselben Typs
einen Parameter auf, der in Abhängigkeit von den
Herstellern teilweise anders ist.
-
Die Bilddaten-Verzweigungsschaltung (11) verzweigt die
Bilddaten aus den vom dem Hauptrechner (4) erzeugten
Videosignalen zu der Kathodenstrahlröhre (6) und verzweigt
außerdem die von dem Hauptrechner (4) an die
Kathodenstrahlröhre (6) gelieferten Bilddaten zu dem Drucker (2).
-
Die Synchronisierungssignal-Verzweigungsschaltung (15)
verzweigt die horizontalen Synchronisierungssignale und
die vertikalen Synchronisierungssignale aus den von dem
Hauptrechner (4) erzeugten Videosignalen zu der
Kathodenstrahlröhre (6) und verzweigt diese nach der Formung ihrer
Wellenformen außerdem zu dem Drucker (2). Fig. 9 zeigt den
Fall der separaten H-V-Signale.
-
Der Drucker (2) erzeugt in der erforderlichen Weise
Ausgangsdaten und druckt diese auf der Basis eines
Parameters, der eingestellt und eingegeben wird, auf der Basis
von eingegebenen Bilddaten sowie auf der Basis von
horizontalen Synchronisierungssignalen und vertikalen
Synchronisierungssignalen.
-
Bei dem vorstehend beschriebenen herkömmlichen
Videosignalverzweiger erfolgte jedoch einfach eine Verzweigung
der Videosignale. Wenn Videosignale mit unterschiedlichen
Parametern von dem Drucker gedruckt werden sollten, mußten
die Parameter der Videosignale somit alle jedes Mal in dem
Drucker eingestellt werden.
-
Die US-Patentschrift 43 86 359 bezieht sich auf einen
leichten Videosignalverzweiger, der eine
Bilddaten-Verzweigungseinrichtung aufweist, die von einem
Bilddatenanschluß her eingegebene Bilddaten verzweigt. Diese werden
zu einem ersten Bilddaten-Ausgangsanschluß und zu einem
zweiten Bilddaten-Ausgangsanschluß geschickt. Eine
Synchronisierungssignal-Verzweigungseinrichtung verzweigt von
einem Synchronisierungssignal-Eingangsanschluß her
eingegebene Synchronisierungssignale und schickt diese zu einem
Synchronisierungssignal-Ausgangsanschluß. Wenn
Videosignale mit unterschiedlichen Parametern von einem Drucker
gedruckt werden sollen, an dem der Verzweiger angebracht
ist, muß der Drucker ausgetauscht oder entsprechend
umprogrammiert werden.
KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
-
Die vorliegende Erfindung soll die vorstehend genannten
Probleme lösen, und ihr Ziel ist die Schaffung eines
Videosignalverzweigers, der dann, wenn Videosignale mit
unterschiedlichen Parametern von einem Drucker gedruckt
werden sollen, ein einfaches, effizientes und klares
Drucken der Videosignale ermöglicht, ohne daß dabei die
Notwendigkeit irgendeiner Veränderung beim Drucker
besteht, sondern einfach durch Austauschen des
Videosignalverzweigers in Abhängigkeit von den Videosignalen.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein
Videosignalverzweiger zur Verbindung mit einem Drucker zum Drucken von
Videosignalinformation geschaffen, wobei der
Videosignalverzweiger folgendes aufweist:
-
eine Bilddaten-Verzweigungseinrichtung, die von Bilddaten-
Eingangsanschlüssen her eingegebene Bilddaten verzweigt
und diese zu ersten Bilddaten-Ausgangsanschlüssen und zu
zweiten Bilddaten-Ausgangsanschlüssen schickt;
-
eine Synchronisierungssignal-Verzweigungseinrichtung, die
von Synchronisierungssignal-Eingangsanschlüssen her
eingegebene Synchronisierungssignale verzweigt und diese zu
ersten synchronisierungssignal-Ausgangsanschlüssen und zu
zweiten Synchronisierungssignal-Ausgangsanschlüssen
schickt; und
-
eine Parameterspeichereinrichtung zum Speichern von
Parametern von Videosignalen, die aus den Bilddaten und
Synchronisierungssignalen bestehen, so daß Videosignale mit
unterschiedlichen Parametern durch Austauschen des
Videosignalverzweigers gegen einen Videosignalverzweiger, in
dem die Parameter der zu druckenden Videosignale
gespeichert sind, von demselben Drucker gedruckt werden können.
-
Gemäß den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung
verzweigt die Bilddaten-Verzweigungseinrichtung die von
den Bilddaten-Eingangsanschlüssen her eingegebenen
Bilddaten und schickt diese zu den ersten
Bilddaten-Ausgangsanschlüssen und zu den zweiten
Bilddaten-Ausgangsanschlüssen.
-
Außerdem verzweigt die
Synchronisierungssignal-Verzweigungseinrichtung die von den Snychronisierungssignal-
Eingangsanschlüssen her eingegebenen
Synchronisierungssignale und schickt diese zu den ersten
Synchronisierungssignal-Ausgangsanschlüssen und zu den zweiten
Synchronisierungssignal-Ausgangsanschlüssen.
-
Die Parameterspeichereinrichtung enthält in dem Drucker
verwendete Parameter von Videosignalen, die aus den
Bilddaten und den Synchronisierungssignalen bestehen.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm zur Erläuterung eines
Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;
-
Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm zur Erläuterung des
Zustands, in dem die Vorrichtung gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel, einem zweiten
Ausführungsbeispiel und einem dritten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
-
Fig. 3 zeigt ein Blockdiagramm zur Erläuterung eines
Druckers, der mit dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung verbunden ist;
-
Fig. 4 zeigt ein Verschaltungsdiagramm zur Erläuterung
einer Videoschnittstelle des Druckers;
-
Fig. 5 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung eines
Videoverstärkungswerts und eines Einstellwerts bei
den Parametern von Videosignalen;
-
Fig. 6 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung von
Abtastverzögerungswerten innerhalb der Parameter;
-
Fig. 7 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung der Anzahl
der vertikal-Anzeigestartzeilen, der Anzahl der
Vertikal-Anzeigezeilen und der Polarität der
vertikalen Synchronisierungssignale unter den
Parametern;
-
Fig. 8 zeigt ein Diagramm, bei dem es sich um eine
Vergrößerung eines Teils der Fig. 7 handelt und das
die Anzahl der Horizontal-Anzeigestartpunkte,
die Anzahl der Horizontal-Anzeigepunkte, die
Anzahl der Horizontal-Gesamtpunkte sowie die
Polarität der horizontalen
Synchronisierungssignale unter den Parametern zeigt;
-
Fig. 9 zeigt ein Blockdiagramm eines herkömmlichen
Videosignalverzweigers; und
-
Fig. 10 zeigt ein Blockdiagramm zur Erläuterung des
Zustands, in dem der herkömmliche
Videosignalverzweiger verwendet wird.
-
In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen
dieselben oder entsprechende Teile.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
-
Die Ausbildung eines ersten Ausführungsbeispiels wird nun
in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben, bei der es sich um
ein Blockdiagramm handelt, das das erste
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt, wobei die
Bilddaten-Eingangsanschlüsse (10) bis zu den zweiten
Synchronisierungssignal-Ausgangsanschlüssen (17) im großen
und ganzen denen des vorstehend genannten herkömmlichen
Verzweigers entsprechen.
-
Gemäß Fig. 1 besteht ein Videosignalverzweiger (1A) aus
den Bilddaten-Eingangsanschlüssen (10) bis zu den zweiten
Synchronisierungssignal-Ausgangsanschlüssen (17), aus
einem nicht-flüchtigen Speicher (EEP-ROM) (18) zum Speichern
überschreibbarer Parameter, sowie aus einem
Parameter-Eingangs-/Ausgangsanschluß (19), der mit dem nicht-flüchtigen
Speicher (18) verbunden ist, in dem Parameter gespeichert
sind. Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung bilden die
Bilddaten-Verzweigungseinrichtung, die Synchronisierungssignal-Verzweigungseinrichtung
und die Parameterspeichereinrichtung die
Bilddaten-Verzweigungsschaltung (11), die
Synchronisierungssignal-Verzweigungsschaltung (15) bzw. den nicht-flüchtigen Speicher
(18) zum Speichern von Parametern.
-
Als nächstes wird der Zustand, in dem der Verzweiger
dieses Ausführungsbeispiels verwendet wird, unter
Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben, bei der es sich um ein
Blockdiagramm handelt, in dem der Zustand gezeigt ist, in
dem der Verzweiger gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel und gemäß dem
dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
verwendet wird.
-
In Fig. 2 ist der Videosignalverzweiger (1A) mit einem
Host- bzw. Hauptrechner (4A) und mit einer
Kathodenstrahlröhre CRT (6A) über ein Kabel A1 (3A) und ein Kabel A2
(5A) verbunden.
-
Außerdem ist der Videosignalverzweiger (1B) mit einem
Hauptrechner (4B) und mit einer Kathodenstrahlröhre (6B)
über ein Kabel B1 (5B) und ein Kabel B2 (5B) verbunden.
-
Weiterhin ist der Videosignalverzweiger (1C) mit einem
Hauptrechner (4C) und einer Kathodenstrahlröhre (6C) über
ein Kabel C1 (3C) und ein Kabel C2 (5C) verbunden.
-
Hierbei erzeugt der Hauptrechner (4A) ein Videosignal, bei
dem die Bilddaten aus einem analogen Vernetzungssignal
bestehen und das Synchronisierungssignal aus einem
getrennten H-V-Signal besteht. Der Hauptrechner (4B) erzeugt
ein Videosignal, bei dem die Bilddaten aus einem analogen
nicht-vernetzten Signal bestehen und das
Synchronisierungssignal aus einem zusammengesetzten H-V-Signal
besteht. Außerdem erzeugt der Hauptrechner (4C) ein
Videosignal, bei dem die Bilddaten aus einem digitalen
Vernetzungssignal bestehen und das Synchronisierungssignal
aus einem zusammengesetzten H-V-Signal besteht.
-
Die Videosignalverzweiger (1A), (1B) und (1C) besitzen
Bilddaten-Eingangsanschlüsse,
Synchronisierungssignal-Eingangsanschlüsse, zweite Bilddaten-Ausgangsanschlüsse sowie
zweite Synchronisierungssignal-Ausgangsanschlüsse,
entsprechend den Verbindern der Kabel, und enthalten
Parameter, die Videosignalen entsprechen. In Abhängigkeit von
der Art von Videosignalen werden die Parameter durch eine
nicht gezeigte Parameter-Einschreibvorrichtung in den
nicht-flüchtigen Speicher (18) eingeschrieben, der die
Parameter speichert. Die Parameter können sogar durch den
Drucker (2) umgeschrieben werden.
-
Wenn die Videosignale gedruckt werden sollen, braucht die
Bedienungsperson lediglich den Videosignalverzweiger (1A),
(1B) oder (IC) an den Drucker (2) anzuschließen.
-
Der Aufbau des Druckers (2) wird nun unter Bezugnahme auf
die Fig. 3 und 4 beschrieben. Fig. 3 zeigt ein
Blockdiagramm, in dem der Drucker (2) dargestellt ist, und Fig. 4
zeigt ein Verschaltungsdiagramm zur Erläuterung der
Videoschnittstelle (20).
-
In Fig. 3 ist der Drucker (2) gebildet durch eine
Videoschnittstelle (20), die mit dem Videosignalverzweiger (1A)
verbunden ist, der in einen Aussparungsbereich (21) in
einem Gehäuse (3) des Druckers (2) eingesetzt ist, durch
eine mit der Videoschnittstelle (20) verbundene Betriebs-
Eingangs-/Ausgangssteuerung (22), durch eine mit der
Videoschnittstelle (20) verbundene
Druckermechanismussteuerung (23) sowie durch eine Energiequelle bzw.
Stromversorgung (25).
-
In Fig. 4 ist die Videoschnittstelle (20) gebildet durch
eine zentrale Verarbeitungseinheit CPU (200), Bilddaten-
Eingangsanschlüsse (201),
Synchronisierungssignal-Eingangsanschlüsse (202), einen Parameter-Eingangsanschluß
(203), einen mit der CPU (200) verbundenen
Festwertspeicher ROM (204), einen mit der CPU (200) verbundenen
Speicher mit wahlfreiem Zugriff RAM (205), eine mit der
CPU (200) und mit den
synchronisierungssignal-Eingangsanschlüssen (202) verbundene Taktsignal-Generatorschaltung
(206), eine mit der CPU (200) und mit den
Bilddaten-Eingangsanschlüssen (201) verbundene
Bilddaten-Eingangsschaltung (207), eine mit der Taktsignal-Generatorschaltung
(206) und der Bilddaten-Eingangsschaltung (207) verbundene
Analog-Digital-Wandlerschaltung (208), eine mit der CPU
(200) und der Taktsignal-Generatorschaltung (206)
verbundene Vertikalaustastschaltung (209), eine mit der CPU
(200), der Taktsignal-Generatorschaltung (206) und mit der
Vertikalaustastschaltung (209) verbundene
Vertikaladressen-Generatorschaltung (210), eine mit der CPU (200), der
Taktsignal-Generatorschaltung (206) und mit der
Vertikaladressen-Generatorschaltung (210) verbundene
Horizontalaustastschaltung (211), eine mit der CPU (200), der
Taktsignal-Generatorschaltung (206) und mit der
Horizontalaustastschaltung (211) verbundene
Horizontaladressen-Generatorschaltung (212) sowie durch einen Bild- bzw. Teilbild-
oder Rahmenspeicher (213), der mit der CPU (200), der
Taktsignal-Generatorschaltung (206), der Analog-Digital-
Wandlerschaltung (208), der
Vertikaladressen-Generatorschaltung (210) und mit der
Horizontaladressen-Generatorschaltung (212) verbunden ist.
-
Die Arbeitsweise des Druckers (2) und insbesondere die
Arbeitsweise der Videoschnittstelle (20) werden nun unter
Bezugnahme auf die Fig. 5 bis 8 beschrieben, die Parameter
von Videosignalen darstellen.
-
Wenn die Energiequelle (25) hochgefahren ist, liest die
CPU (200) zuerst die Parameter von Videosignalen aus dem
die Parameter enthaltenden nicht-flüchtigen Speicher (18)
des Videosignalverzweigers (1A) über die
Parameter-Eingangs-/Ausgangsansch1üsse (19) und den
Parameter-Eingangsanschluß (203) und schreibt diese in den RAM (205).
-
Dabei beinhalten die Parameter Videoverstärkungswerte
[V-GAIN] der Farben R, G, B in den Bilddaten sowie
Einstellwerte [SET-UP], wie dies in Fig. 5 gezeigt ist,
Abtastverzögerungswerte [DELAY] (eine Einheit DELAY 1 stellt
zum Beispiel 6 ns dar), wie diese in Fig. 6 gezeigt sind,
die Anzahl der Vertikal-Anzeigestartzeilen [V-DST-LINE],
die Anzahl der Vertikal-Anzeigezeilen [V-DS-LINE] und die
Polarität [POLARITY-V-SYNC] der vertikalen
Synchronisierungssignale (die in Fig. 7 negativ ist), wie dies in
Fig. 7 gezeigt ist, sowie die Anzahl der
Horizontal-Anzeigestartpunkte [H-DST-DOT], die Anzahl der
Horizontal-Anzeigepunkte [H-DS-DOT], die Anzahl der
Horizontal-Gesamtpunkte [TOTAL-DOT] und die Polarität [POLARITY-H-SYNC]
der horizontalen Synchronisierungssignale (die in Fig. 8
negativ ist), wie dies in Fig. 8 gezeigt ist.
-
Die CPU (200) führt dann die in den RAM (205)
eingeschriebenen Parameter jeder der Schaltungen in der
Videoschnittstelle (20) zu. Das heißt, die Parameter [POLARITY-V-SYNC,
POLARITY-H-SYNC und DELAY] werden der
Taktsignal-Generatorschaltung (206) zugeführt, die Parameter [V-GAIN und
SET-UP] werden der Bilddaten-Eingangsschaltung (207)
zugeführt, der Parameter [V-DST-LINE] wird der
Vertikalaustastschaltung (209) zugeführt, der Parameter [V-DS-LINE]
wird der Vertikaladressen-Generatorschaltung (210)
zugeführt, der Parameter [H-DST-DOT] wird der
Horizontalaustastschaltung (211) zugeführt, und der Parameter [H-DS-
DOT] wird der Horizontaladressen-Generatorschaltung (212)
zugeführt.
-
In Abhängigkeit von den Parametern [POLARITY-V-SYNC, POLA-
RITY-V-SYNC und DELAY] erzeugt die
Taktsignal-Generatorschaltung (206) verschiedene Taktsignale aus den
vertikalen und horizontalen Synchronisierungssignalen, die über
die Synchronisierungssignal-Eingangsanschlüsse (202)
eingegeben werden, und führt diese jeder der Schaltungen zu.
-
In Abhängigkeit von den Parametern [V-DST-LINE und V-DS-
LINE] und das horizontale Synchronisierungssignal,
erzeugen die Vertikalaustastschaltung (209) und die
Vertikaladressen-Generatorschaltung (210) eine Vertikaladresse und
führen diese dem Bildspeicher (213) zu. In Abhängigkeit
von den Parametern [H-DST-DOT und H-DS-DOT] und [DOT CLK]
erzeugen die Horizontalaustastschaltung (211) und die
Horizontaladressen-Generatorschaltung (212) andererseits
eine Horizontaladresse und führen diese dem Bildspeicher
(213) zu.
-
In Abhängigkeit von den Parametern [V-GAIN und SET-UP]
verarbeitet die Bilddaten-Eingangsschaltung (207) die
durch die Bilddaten-Eingangsanschlüsse (201) eingegebenen
Bilddaten in der in Fig. 5 dargestellten Weise und führt
diese der Analog-Digital-Wandlerschaltung (208) zu.
-
Die Analog-Digital-Wandlerschaltung (208) unterzieht die
Bilddaten einer Analog-Digital-Wandlung in Abhängigkeit
von dem Abtasttakt und führt diese dem Bildspeicher (213)
zu.
-
Der Bildspeicher (213) schreibt digitale Bilddaten auf der
Basis vertikaler und horizontaler Adressen sowie
Abtasttakten.
-
Danach werden die in den Bildspeicher (213)
eingeschriebenen Bilddaten in der erforderlichen Weise gedruckt.
-
Auf der Basis der in den Videosignalverzweigern
gespeicherten Parameter nimmt der Drucker (2) Bilddaten von
verschiedenen Videosignalen auf.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung, wie sie vorstehend
beschrieben worden ist, werden Videosignale mit
unterschiedlichen Parametern von dem Drucker gedruckt, ohne daß dabei
eine Notwendigkeit für irgendeine Änderung auf der Seite
des Druckers erforderlich ist, vielmehr geschieht dies
durch einfaches Austauschen des Videosignalverzweigers in
Anpassung an die Videosignale. Der Drucker druckt die
Videosignale somit einfach, effizient und klar.