DE68913623T2 - Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial. - Google Patents

Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial.

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Hisashi C O Kanzaki Paper Tani
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial und insbesondere ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, mit dem die Aufzeichnung immer stabil und ohne durch äußere Umstände, wie Feuchtigkeit, und Aufzeichnungsbedingungen, wie Aufzeichnungsgeschwindigkeit, beeinflußt zu werden, durchgeführt werden kann.
  • Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das eine Farbreaktion zwischen einem farblosen oder schwach gefärbten Farbgrundstoff und einem organischen oder anorganischen Farbentwickler durch Kontaktieren des Farbstoffs und des Farbentwicklers unter Anwendung von Wärme benutzt, ist gut bekannt. Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial dieser Art wird weit verbreitet eingesetzt, z.B. in Faksimile-Anlagen, Druckern, und als Aufzeichnungsmedium zur Verwendung in verschiedenen Rechenanlagen, da es relativ kostengünstig ist, eine dieses Material enthaltende Aufzeichnungsausrüstung kompakt und weiterhin relativ einfach zu warten ist.
  • Kürzlich wurde zum einen für die Anpassung auf ein Vielfarbensystem und zum anderen für die Anwendung in einem Overhead-Projektor (OHP) ein transparentes, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial (dessen Träger ein Film ist) geschaffen, mit dem das Aufzeichnen direkt über einen Thermokopf durchgeführt werden kann.
  • Unter Ausdehnung der Anwendungsform wird das wärmeempfindliche Autzeichnungsmaterial unter verschiedenen Bedingungen, bei denen die äußeren Umstände variieren, verwendet. Damit wird für das wärmeempfindliche Aufzeichungsmaterial gefordert, daß es eine ausgezeichnete Aufzeichnungseignung besitzt, so daß ein Aufzeichnungsbild immer stabil erhalten werden kann. Aus diesem Grund wurden verschiedene Verbesserungen vorgeschlagen.
  • Wenn z.B. das Aufzeichnen unter Bedingungen einer niedrigen Feuchtigkeit durchgeführt wird, dann erzeugt die Reibung zwischen der Aufzeichnungsausrüstung und dem Aufzeichnungspapier eine Reibungsladung, wodurch die Fähigkeit, das Aufzeichnungspapier vorbeizuführen, abnimmt, und wobei Schwierigkeiten, wie z.B. Verstopfen (Blockieren) des Papiers, Festhaften des Aufzeichnungspapiers an der Aufzeichnungsausrüstung und Zusammenbrechen und abnorme oder falsche Verfahrensweise eines Thermokopfs und anderer Schaltkreise, verursacht werden. Deshalb ist ein Verfahren zur Behandlung des Aufzeichnungsmaterial mit verschiedenen elektrisch leitenden Substanzen, wie Metalloxiden, Metallhalogeniden, polymeren Elektrolyten, oberflächenaktiven Mitteln und hygroskopischen Substanzen z.B. in den japanischen Patentanmeldungen (OPI) Nummern 148687/82, 156292/82, 170794/82 und 199687/82 beschrieben (der Ausdruck "OPI", wie er hier verwendet wird, bedeutet eine "veröffentlichte, ungeprüfte Anmeldung"). Gemäß diesem Verfahren kann eine beträchlich hohe Verbesserung erreicht werden.
  • In den vergangenen Jahren wurde, um ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zu erhalten, das hinsichtlich seines Auflösungsgrades ausgezeichnet ist, ein Film oder ein synthetisches Papier in zunehmendem Maße als Träger verwendet. Wenn solch ein Träger eingesetzt wird, dann können, selbst wenn verschiedene elektrisch leitfähige Substanzen, wie oben beschrieben, verwendet werden, nicht immer zufriedenstellende Ergebnisse erhalten werden. Weitere Verbesserungen werden deshalb noch gefordert.
  • Wenn ein Film oder ein synthetisches Papier als Träger verwendet wird, dann tritt insbesondere eine Reibungsladung unter Bedingungen einer niedrigen Feuchtigkeit auf, die vergleichbar mit dem Fall ist, in dem übliches Papier als Träger eingesetzt wird. Deshalb kann, selbst wenn elektrisch leitende Substanzen, wie oben beschrieben, verwendet werden, keine ausreichende Wirkung hinsichtlich einer Verhinderung des Auftretens der Ladung erhalten werden.
  • Man kann überlegen, ein auf Metall basierendes, elektrisch leitendes Mittel zu verwenden, jedoch ist solch eine Verwendung teuer und aus wirtschaftlichen Gründen nicht wünschenswert. Darüber hinaus neigt das auf Metall basierende, elektrisch leitende Mittel dazu, leicht verfärbt zu werden, und als Ergebnis davon wird der kommerzielle Wert des erhaltenen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials herabgesetzt. Wenn eine große Menge einer solchen elektrisch leitenden Substanz verwendet wird, um die Elektroleitfähigkeit zu steigern, dann werden Probleme dahingehend erzeugt, daß eine ungewünschte Nebelbildung in dem Aufzeichnungsmaterial hervorgerufen wird, und daß eine Koagulation leicht auftritt, dort wo die elektrisch leitende Substanz ein polymerer Elektrolyt ist. Auch die Verwendung einer großen Menge einer hygroskopischen Substanz neigt zu den Problemen, daß das Aufzeichnungsmaterial unter hochfeuchten Bedingungen klebrig wird, und daß ein Blocken zwischen den Aufzeichnungsmaterialien auftritt.
  • Auf der anderen Seite besteht hinsichtlich der Verwendung als transparentes, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial (z.B. für OHP) oder hinsichtlich der Eignung für ein Vielfarbensystem die drängende Notwendigkeit, ein wärmempfindliches Aufzeichnungsmaterial zu schaffen, das eine ausgezeichnete Farbreproduzierbarkeit und einen hohen Transparenzgrad besitzt.
  • Als Ergebnis der Untersuchungen, um die obengenannten Probleme zu überwinden, wurde gefunden, daß, wenn Hectoritton aus verschiedenen elektrisch leitenden Substanzen ausgewählt und in ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial eingearbeitet wird, ein stabiles Aufzeichnen ohne Beeinflussung durch äußere Umstände von geringer Feuchtigkeit bis zu hoher Feuchtigkeit und ohne Auftreten des Nebelbildungsphänomens und des Blockphänomens selbst bei hohen Aufzeichnungsgeschwindigkeiten ermöglicht wird, und weiterhin wird die Weiße des Aufzeichnungsmaterials in hohem Ausmaß beibehalten, ohne die Opazität zu verringern, und damit kann ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit hohem kommerziellen Wert erhalten werden. Auf der Grundlage dieser Feststellungen wurde die vorliegende Erfindung geschaffen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das einen Träger und eine Aufzeichnungsschicht umfaßt, die einen farblosen oder schwach gefärbten Grundfarbstoff und einen Farbentwickler enthält, die in der Lage sind, unter Anwendung von Wärme eine Farbe zu entwickeln, wobei ein Hectoritton in mindestens eine der das Aufzeichnungsmaterial bildenden Schichten eingearbeitet ist.
  • In dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung, wie es oben beschrieben ist, ist ein Hectoritton in mindestens eine der das Aufzeichnungsmaterial bildenden Schichten eingearbeitet.
  • Der Hectoritton, wie er gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ist durch eine Dreischicht-Struktur gekennzeichnet und durch die folgende Formel dargestellt:
  • [(Si&sub8;(Mg5,34Li0,66)O&sub2;&sub0;(OH, F)&sub4;)]M ,66
  • wobei M&spplus; fast immer Na&spplus; ist,
  • und beinhaltet einen natürlichen Hectoritton und einen synthetischen Hectoritton. Für den Fall eines synthetischen Hectorittons sind insbesondere Laponite B und Laponite S geeignet, die beide durch die vorhergehende Formel dargestellt sind und von Laporte Industries, Ltd. hergestellt sind. Weiterhin sind Laponite RD, Laponite RDS, Laponite XLG und Laponite XLS geeignet, deren mittlere Schicht vollständig von einer Hydroxylgruppe gebildet ist, dargestellt durch die folgende Formel:
  • [(Si&sub8;(Mg5,34Li0,66)O&sub2;&sub0;(OH)&sub4;)]M ,66
  • wobei M&spplus; immer Na&spplus; ist,
  • und die von Laporte lndustries, Ltd. hergestellt sind.
  • Die Hectorittone sind ein weißes Pulver und bilden leicht ein transparentes Sol oder Gel, wenn sie zu Wasser hinzugegeben werden. Jedoch sind für den Fall eines natürlichen Hectorittons die folgenden Nachteile beinhaltet.
  • (1) Er ist leicht gefärbt.
  • (2) Er enthält unvermeidlich Verunreinigungen.
  • (3) Die chemische Zusammensetzung ist nicht konstant.
  • (4) Es ist schwierig, eine vollständige Trennung bei einer Dispersion in Wasser zu erhalten.
  • Auf der anderen Seite weist allgemein der Hectoritton die folgenden Eigenschaften auf.
  • Der Hectoritton hat eine Schichtstruktur, wobei jede Schicht der Kristallstruktur eine Dicke von ungefähr 1 nm aufweist und ein kleines Plättchen mit zweidimensionaler Ausdehnung bildet. Magnesiumatome, die in der kleinen Plättcheneinheit vorliegen, sind isomorph durch Lithiumatome ersetzt, die positive Ionen einer niedrigeren Wertigkeit liefern, und die kleine Plättcheneinheit ist negativ geladen. Im trockenen Zustand wird die negative Ladung durch ersetzbare positive Ionen (üblicherweise Natriumionen), die in der äußeren Gitterstruktur der Plättchenoberfläche vorliegen, ausgeglichen.
  • Wenn dieser Hectoritton in deionisiertem Wasser mit einer Konzentration von 1,5 bis 2,0 Gew.-% dispergiert wird, dann diffundieren die ersetzbaren, positiven Ionen in der äußeren Gitterstruktur von der Oberfläche des kleinen Plättchens nach der Ionisierung. Deshalb bildet die Oberfläche des kleinen Plättchens des Hectorits eine kolloidale Dispersion, wobei kleine Plättcheneinheiten, die gegenseitig durch die erhaltenen Negativladungen abgestoßen werden, diskret dispergiert sind, d.h. ein Sol. Jedes der dispergierten kleinen Plättchen hat insgesamt inhärente, negative Ladungen, wobei der Rand des kleinen Plättchens eine geringe lokale Ladung, bedingt durch Adsorption von Ionen aus dem Umgebungsmedium, trägt. Obwohl dieses Phänomen von der Art der Ionen in der Lösung und der Konzentration und dem pH-Wert des Mediums abhängt, trägt der Rand positive Ladungen, da nur positive Ionen adsorbiert werden. Als Ergebnis davon wird eine Rand-Ebenenbindung gebildet, die zu der Bildung einer typischen "Kartenhaus"-Struktur, d.h. einem Gel, führt. Die Festigkeit des Gels hängt von der Konzentration des Hectorittons ab. Das bedeutet, daß niedrigere Konzentrationen eine relativ schwache Gelfestigkeit mitsichbringen, da ein relativ loses Netzwerk von speziellen Ketten gebildet wird, wohingegen höhere Konzentrationen einen starken Anstieg in der Festigkeit bewirken, da die Maschen der speziellen Ketten gefüllt sind.
  • Auf der anderen Seite enthält das Sol-bildende Laponite S, RDS oder XLS ein Entflockungsmittel (Natriumpyrophosphat), so daß eine stabile Fluiddispersion bei einer Konzentration von 10 % gebildet werden kann. Das Entflockungsmittel wird auf den positiv geladenen Rändern des schmalen Plättchens adsorbiert, so daß eine große Menge an negativ geladenen Ionen gebildet werden, wodurch die direkte Bildung einer Gelstruktur verhindert wird, die durch Bindung zwischen Teilchen verursacht wird.
  • Bei dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Hectoritton in mindestens eine der Schichten, bestehend aus einer Aufzeichnungsschicht und einer Trägerschicht, die im wesentlichen das Aufzeichnungsmaterial bilden, und einer Überzugsschicht, einer Schutzschicht, einer Rückschicht des Trägers, usw., die, falls notwendig, vorgesehen sind, eingearbeitet ist. Es ist insbesondere effektiv, wenn der Hectoritton in die Rückschicht des Trägers eingearbeitet ist. Insbesondere wenn ein Film oder ein synthetisches Papier als Träger verwendet wird, ist es wünschenswert, daß der Hectoritton in die Rückschicht des Trägers eingearbeitet ist.
  • Die Menge des verwendeten Hectorittons wird in geeigneter Weise in Abhängigkeit von der Art des Trägers, des Aufbaus der Aufzeichnungsschicht und weiterhin in Abhängigkeit von dem Zustand der Schicht, in die der Hectoritton eingearbeitet werden soll, usw. bestimmt. Diese Menge ist nicht kritisch. Im allgemeinen wird der Hectoritton in einer Menge von ungefähr 0,1 bis 5 g/m², und vorzugsweise 0,2 bis 2 g/m², eingearbeitet.
  • Bis zu einer Konzentration von ungefähr 10 % in Wasser kann der Hectoritton in ein homogenes Sol oder Gel verarbeitet werden, die, wenn sie auf Kunststoffblätter aufgebracht und anschließend getrocknet werden, einen guten Film mit ausgezeichneter Elektroleitfähigkeit bilden.
  • Um die Filmhomogenität, die Adhäsion und Beschichtbarkeit der Beschichtung zu verbessern, kann die Beschichtungszusammensetzung mit oberflächenaktiven Mitteln, wasserlöslichen Harzen usw., vermengt werden.
  • Beispiele für oberflächenaktive Mittel, die geeignet sind, sind Dimethylalkyllaurylbetaine, Dimethylalkyl(palm)betaine, Alkylglycine, Octodecyltrimethylammoniumchlorid, Dodecyltrimethylammoniumchlorid, Hexadecyltrimethylammoniumchlorid, Behenyltrimethylammoniumchlorid, Polyoxyethylendistearat, Glycidylmethacrylat, Polyethylenglykolmonomethanol und quaternäre Salze von Alkyl(talk)imidazolin.
  • Beispiele der wasserlöslichen Harze, die geeignet sind, beinhalten Natriumpolyacrylat, Ester von Polyacrylsäuren und ihren Copolymeren, Polymere und Copolymere von Natriummaleat, CMC, PVA, Stärke, Natriumalginat und Polymere mit einer Natriumsulfonatogruppe.
  • Als Grundfarbstoff, der in die Aufzeichnungsschicht der vorliegenden Erfindung einzuarbeiten ist, können veschiedene, bekannte, farblose oder schwachgefärbte, Grundfarbstoffe eingesetzt werden. Beispiele sind Triarylmethanfarbstoffe, wie 3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid, 3,3,-Bis(p-dimethylaminophenyl)phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(1,2-Dimethylindol-3-yl)phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(2-methylindol-3-yl)phthalid, 3,3-Bis(1,2-dimethylindol-3-yl)-5-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis(1,2-dimethylindol-3-yl)-6-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis(9-ethylcarbazol-3-yl)-6-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis(2-phenylindol-3-yl)-6-dimethylaminophthalid und 3-p-Dimethylaminophenyl-3-(1-methylpyrrol-3-yl)-6-dimethylaminophthalid; Diphenylmethanfarbstoffe, wie 4,4'-Bisdimethylaminobenzhydryl-benzylether, N-Halophenyl-leucoauramine, und N-2,4,5-Trichlorphenyl-leucoauramin; Thiazinfarbstoffe, wie Benzoyl-leucomethylenblau und p Nitrobenzoyl-leucomethylenblau; Spirofarbstoffe, wie 3-Methyl-spiro-dinaphthopyran, 3-Ethyl-spi ro-dinaphthapyran, 3-Phenyl-spiro-dinaphthopyran, 3-Benzyl-spiro-dinaphthopyran, 3-Methylnaphtho-(6'-methoxybenzo)spiropyran, und 3-Propyl-spiro-dibenzopyran; Lactamfarbstoffe, wie Rhodamin-B-anilinolactam, Rhodamin(p-nitroanilino)lactam und Rhodamin(o-chloroanilino)-lactam; und Fluoranfarbstoffe, wie 3-Dimethylamino-7-methoxyfluoran, 3-Diethylamino-6-methoxyfluoran, 3-Diethylamino-7-methoxyfluoran, 3-Diethylamino-7-chlorofluoran, 3-Diethylamino-6-methyl-7-chlorofluoran, 3-Diethylamino-6,7-dimethylfluoran, 3-(N-Ethyl-p-toluidino)-7-methylfluoran, 3-Diethylamino-7-(N-acetyl-N-methylamino)fluoran, 3-Diethylamino-7-N-methylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-dibenzylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-(N-methyl-N-benzylamino)fluoran, 3-Diethylamino-7-(N-chloroethyl-N-methylamino)fluoran, 3-Diethylamino-7-N-diethylaminofluoran, 3-(N-Ethyl-p-toluidino)-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3-(N-Ethyl-p-toluidino)-6-methyl-7-(p-toluidino)fluoran, 3-Diethylamino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-(2-carbomethoxyphenylamino)fluoran, 3-(N-Cyclohexyl-N-methylamino)-6-methyl-7-phenylaminofluoran 3-Pyrrolidino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3-Piperidino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3-Diethylamino-6-methyl-7-xylidinofluoran, 3-Diethylamino-7-(o-chlorophenylamino)fluoran, 3-Dibutylamino-7-(o-chlorophenylamino)fluoran, 3-Pyrrolidino-6-methyl-7-p-butylphenylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-(o-fluorophenylamino)fluoran, 3-Dibutylamino-7-(o-fluorophenylamino)fluoran, 3-(N-Methyl-N-n-amyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3-(N-Ethyl-N-isoamyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3-(N-Methyl-N-n-hexyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3-(N-Ethyl-N-n-hexyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, und 3-(N-Ethyl-N-β-ethylhexyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran. Diese Grundfarbstoffe können als Mischungen von zwei oder mehreren hiervon, wenn notwendig, eingesetzt werden.
  • Als Farbentwickler können anorganische oder organische, saure Substanzen, die eine Farbe beim Kontaktieren mit den obigen Grundfarbstoffen bilden, verwendet werden. Beispiele sind phenolische Verbindungen, wie 4-tert-Butylphenol, alpha-Naphthol, β-Naphthol, 4-Acetylphenol, 4-Phenylphenol, Hydrochinon, 4,4'-Isopropylidendiphenol(bisphenol A), 2,2'-Methylenbis(4-chlorophenol), 4,4'-Cyclohexylidendiphenol, 1,3-Di[2-(4-hydroxyphenyl)-2-propyl]benzol, 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfid, Bis(3-allyl-4-hydroxyphenyl)sulfon, 4-Hydroxyphenyl-4'-iso-propyloxyphenylsulfon, Hydrochinon-monobenzylether, 4-Hydroxybenzophenon, 2,4-Dihydroxybenzophenon, 2,4,4'-Trihydroxybenzophenon, 2,2',4,4'-Tetrahydroxybenzophenon, Dimethyl-4-hydroxyphthalat, Methyl-4-hydroxybenzoat, Ethyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat, sec-Butyl-4-hydroxybenzoat, Pentyl-4-hydroxybenzoat, Phenethyl-4-hydroxybenzoat, Benzyl-4-hydroxybenzoat, Tolyl-4-hydroxybenzoat, Chlorophenyl-4-hydroxybenzoat, Phenylpropyl-4-hydroxybenzoat, Phenyl-4-hydroxybenzoat, p-chlorobenzyl-4-hydroxybenzoat, p-Methoxybenzyl-4-hydroxybenzoat, Phenolharze vom Novolaktyp und Phenolpolymere; aromatische Carbonsäuren, wie Benzoesäure, p-tert-Butylbenzoesäure, Trichlorobenzoesäure, Terephthalsäure, 3-sec-Butyl-4-Hydroxybenzoesäure, 3-Cyclohexyl-4-hydroxybenzoesäure, 3,5-Dimethyl-4-hydroxybenzoesäure, Salicylsäure, 3-Isopropylsalicylsäure, 3-tert-Butylsalicylsäure, 3-Benzylsalicylsäure, 3-(alpha-Methylbenzyl)salicylsäure, 3-chloro-5-(alpha-Methylbenzyl)salicylsäure, 3,5-Di-tert-butylsalicylsäure, 3-Phenyl-5-(alpha, alpha-dimethylbenzyl)salicylsäure, und 3,5-Di-alpha-methylbenzylsalicylsäure; und Salze der obigen phenolischen Verbindungen oder aromatischen Carbonsäuren mit mehrwertigen Metallen (z.B. Zink, Magnesium, Aluminium, Calcium, Titan, Mangan, Zinn und Nickel). Diese Farbentwickler können als Mischungen von zwei oder mehreren hiervon, falls notwendig, verwendet werden.
  • Das Verhältnis des Grundfarbstoffs zu dem Farbentwickler ist nicht kritisch und kann in geeigneter Weise in Abhängigkeit von der Art des Grundfarbstoffs oder Farbentwicklers bestimmt werden. Im allgemeinen wird der Farbentwickler in einer Menge von 1 bis 20 Gewichtsteilen, vorzugsweise von 2 bis 10 Gewichtsteilen, pro Gewichtsteil des Grundfarbstoffs, eingesetzt.
  • Eine Beschichtungszusammensetzung, die die obigen Substanzen enthält, wird z.B. hergestellt, indem man den Farbstoff und den Farbentwickler in Kombination miteinander oder getrennt voneinander in Wasser unter Verwendung einer Dispergier- oder Malvorrichtung, z.B. einer Kugelmühle, einer Reibvorrichtung und einer Sandmühle, dispergiert.
  • Bei der Beschichtungszusammensetzung werden üblicherweise als Bindemittel Stärken, Hydroxyethylcellulose, Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Gelatine, Kasein, Gummi arabikum, Polyvinylalkohol, Acetoacetylgruppen-modifizierter Polyvinylalkohol, Diisobutylen-Maleinsäureanhydridcopolymersalze, Styrol-Maleinsäureanhydridcopolymersalze, Ethylen-Acrylsäurecopolymersalze, Styrol-Acrylsäurecopolymersalze, Styrol-Butadiencopolymeremulsionen, ein Harnstoffharz, ein Melaminharz, ein Amidharz und dergl. in einem Anteil von 2 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 25 Gew.-%, in Bezug auf das Gesamtgewicht der Feststoffe verwendet.
  • Zu der Zusammensetzung können, falls notwendig, verschiedene Additive hinzugegeben werden. Zum Beispiel können Dispergiermittel, wie Natriumdioctylsulfosuccinat, Natriumdodecylbenzolsulfonat, Natriumsalze von Laurylalkoholschwefelsäureestern und Metallsalze von Fettsäuren, UV-Absorptionsmittel, wie Benzophenon-Verbindungen, und Entschäumungsmittel, Fluoreszenzfarbstoffe, färbende Farbstoffe und dergl. in geeigneter Weise hinzugegeben werden.
  • Darüber hinaus können, falls notwendig, Zinkstearat, Calciumstearat, Wachse, wie Polyethylenwachs, Carnaubawachs, Paraffinwachs und Esterwachs, Fettsäureamide, wie Stearinsäureamid, Stearinsäuremethylenbisamid, Palmitinsäureamid, und Kokosnußfettsäureamid, gehinderte Phenole, wie 2,2'-Methylen-bis(4-methyl-6-tert-butylphenol) und 1,1,3-tris(2-Methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan, UV-Absorptionsmittel, wie 2-(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)benzotriazol und 2-Hydroxy-4-benzyloxybenzophenon, 1,2-Di(3-methylphenoxy)ethan, 1,2-Diphenoxyethan, 1-Phenoxy-2-(4-methylphenoxy)ethan, Ester, wie Dimethylterephthalat, Dibutylterephthalat, Dibenzylterephthalat, p-Benzyl-biphenyl, 1,4-Dimethoxynaphthalin, 1,4-Diethoxynaphthalin, Ester, wie Phenyl-1-hydroxy-2-naphthoat, und verschiedene bekannte, wärmeschmelzbare Substanzen, anorganische Pigmente, wie Kaolin, Ton, Talk, Calciumcarbonat, gebrannter Ton, Titanoxid, Diatomaceenerde, feines, wasserfreies Silika und aktivierter Ton, hinzugegeben werden.
  • Darüber hinaus können übliche elektrisch leitende Substanzen innerhalb eines solchen Bereichs hinzugegeben werden, daß sie die gewünschten Wirkungen gemäß der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigen.
  • Bei dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Bildung einer Aufzeichnungsschicht nicht kritisch. Zum Beispiel wird die Aufzeichnungsschicht gebildet, indem man die Beschichtungszusammensetzung mittels Techniken, wie Luftmesserbeschichten und Rakelbeschichten, aufbringt. Das Beschichtungsgewicht der Beschichtungszusammensetzung ist nicht kritisch. Üblicherweise wird das Beschichtungsgewicht der Beschichtungszusammensetzung innerhalb des Bereichs von ungefähr 2 bis 12 g/m², vorzugsweise von ungefähr 3 bis 10 g/m², (als Trockengewicht) kontrolliert.
  • Auf der Aufzeichnungsschicht kann eine Überzugsschicht, um z.B. die Aufzeichnungsschicht zu schützen, vorgesehen werden. Falls notwendig, kann eine Schutzschicht auf der rückwärtigen Oberfläche des Trägers vorgesehen werden.
  • Darüber hinaus können verschiedene bekannte Techniken im Bereich der Herstellung von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, wie das Vorsehen einer Unterbeschichtungszwischenschicht auf dem Träger, das Aufbringen einer Klebstoffbeschichtung auf der Rückseite des Aufzeichnungsmaterials und das Verarbeiten zu Klebstoffetiketten, falls notwendig, angewandt werden.
  • Bei dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Hectoritton in mindestens eine der zuvor genannten Schichten, die das Aufzeichnungsmaterial bilden, eingearbeitet. Der Hectoritton kann mit einem geeigneten Bindemittel vermengt werden, um eine Beschichtungszusammensetzung herzustellen, die dann zur Bildung einer Beschichtungsschicht angewandt wird. Zu dieser Beschichtungszusammensetzung können, falls notwendig, geeignete Additive, wie anorganische Pigmente, Farbstoffe und die Wasserfestigkeit verbessernde Mittel, zugegeben werden.
  • Die vorliegende Erfindung wird detaillierter mit Bezug auf die folgenden Beispiele beschrieben. Alle Teile und Prozente (%) sind auf das Gewicht bezogen, wenn es nicht anderweitig angegeben ist.
  • BEISPIEL 1 (1) Herstellung der Dispersion A
  • 3-(N-Ethyl-N-isoamylamino)-6-methyl-7- phenylaminofluoran 10 Teile
  • Dibenzylterephalat 20 Teile
  • 5%-ige wäßrige Lösung von Methylcellulose 20 Teile
  • Wasser 40 Teile
  • Diese Zusammensetzung wurde unter Verwendung einer Sandmühle bis zu einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 3 um gemahlen.
  • (2) Herstellung der Dispersion B
  • 4,4,-Isopropylidendiphenol 30 Teile
  • 5%-ige wäßrige Lösung von Methylcellulose 40 Teile
  • Wasser 20 Teile
  • Diese Zusammensetzung wurde mittels einer Sandmühle bis zu einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von gemahlen.
  • (3) Bildung der Aufzeichnungsschicht
  • 90 Teile der Dispersion A, 90 Teile der Dispersion B, 30 Teile feingekörntes, wasserfreies Silika (Warenzeichen: Mizukasil P-527, durchschnittlicher Teilchendurchmesser: 1,8 um, Ölabsorption: 180 ml/l00 g, hergestellt von Mizusawa Kagaku Co., Ltd.), 300 Teile einer 10%-igen wäßrigen Polyvinylalkohollösung und 28 Teile Wasser wurden vermengt und gerührt, um eine Beschichtungszusammensetzung zu erhalten. Die so erhaltene Beschichtungszusammensetzung wurde auf ein synthetisches Papier (Warenzeichen: Yupo FPG, hergestellt von Oji-Yuka Synthetic Paper Co., Ltd.) in solch einer Menge aufgebracht, daß das Beschichtungsgewicht nach dem Trocknen 5 g/m² betrug, und getrocknet und anschließend einer Superkalandrierung unterzogen, um ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zu erhalten.
  • (4) Bildung der Rückschicht
  • Synthetischer Hectoritton (Warenzeichen: Laponite RD, hergestellt von Laporte Industries, Ltd.) 2 Teile
  • Wasser 98 Teile
  • Diese Zusammensetzung wurde vermengt und gerührt, um eine Beschichtungszusammensetzung zu erhalten. Die Beschichtungszusammensetzung wurde auf die Rückseite des Trägers in solche einer Menge aufgebracht, daß das Beschichtungsgewicht nach dem Trocknen 1 g/m² betrug, und anschließend getrocknet, um ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung zu erhalten.
  • BEISPIEL 2
  • Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, daß bei der Bildung der Rückschicht ein synthetischer Hectoritton (Warenzeichen: Laponite RDS, hergestellt von Laporte Industries, Ltd.) anstelle des synthetischen Hectorittons (Warenzeichen: Laponite RD, hergestellt von Laporte Industries, Ltd.) verwendet wurde.
  • BEISPIEL 3
  • Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, daß bei der Bildung der Rückschicht ein synthetischer Hectoritton und ein oberflächenaktives Mittel in den folgenden Mengen vermischt und gerührt wurden, um eine Beschichtungszusammensetzung zu erhalten.
  • Synthetischer Hectoritton (Warenzeichen: Laponite RD) 2 Teile
  • Oberflächenaktives Mittel (Warenzeichen: Nissan Cation AB, hergestellt von Nippon Oil and Fats Co., Ltd.) 20 Teile
  • Wasser 100 Teile
  • BEISPIEL 4
  • Bis zur Bildung der Aufzeichnungsschicht wurde das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 angewandt. Um ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Überzugsschicht herzustellen, wurde eine Beschichtungszusammensetzung weiterhin auf die vorangegangene Aufzeichnungsschicht so aufgebracht, daß das Beschichtungsgewicht nach dem Aufbringen und dem Trocknen hiervon 1 g/m² betrug, wobei die Beschichtungszusammensetzung durch Mischen und Rühren der folgenden Komponenten erhalten wurde:
  • Synthetischer Hectoritton (Warenzeichen: Laponite RD) 2 Teile Polyvinylalkohol (Warenzeichen: Kuraray Poval-117, hergestellt von Kuraray Co., Ltd. 5 Teile
  • Wasser 93 Teile
  • In diesem Fall wurde keine Rückschicht gebildet.
  • BEISPIEL 5
  • Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, daß bei der Bildung der Rückschicht ein natürlicher Hectoritton anstelle des synthetischen Hectorittons (Warenzeichen: Laponite RD, hergestellt von Laporte Industries, Ltd.) verwendet wurde.
  • VERGLEICHSBEISPIELE 1 UND 2
  • Wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, daß bei der Bildung der Rückschicht elektrisch leitendes Zinkoxid (elektrisch leitendes Zinkoxid "23-K", hergestellt von Hakushi Kagaku Co., Ltd.) (Vergleichsbeispiel 1) und ein anionisches, polymeres, elektrisch leitendes Mittel (Vergleichsbeispiel 2) anstelle des synthetischen Hectorits (Warenzeichen: Laponite RD) verwendet wurden.
  • VERGLEICHSBEISPIEL 3
  • Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, daß bei der Bildung der Rückschicht eine Beschichtungszusammensetzung, die durch Mischen von 20 Teilen eines oberflächenaktiven Mittels (Warenzeichen: Nissan Cation AB, hergestellt von Nippon Oil and Fats Co., Ltd.) und 100 Teilen Wasser und durch Rühren der Mischung erhalten wurde, anstelle des synthetischen Hectorits (Warenzeichen: Laponite RD) verwendet wurde.
  • VERGLEICHSBEISPIEL 4
  • Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 hergestellt, mit der Ausnahme, daß bei der Bildung der Überzugsschicht eine Beschichtungszusammensetzung verwendet wurde, die durch Mischen und Rühren der folgenden Komponenten erhalten wurde:
  • Polyvinylalkohol (Warenzeichen: Kuraray Poval-117, hergestellt von Kuraray Co., Ltd.) 5 Teile
  • Wasser 95 Teile
  • Die so erhaltenen neun wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien wurden durch die im folgenden beschriebenen Verfahren getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • (Messung der Oberflächenwiderstandsfähigkeit)
  • Die Oberflächenwiderstandsfähigkeit der Rückschicht (der Oberflächenschicht, d.h. der Überzugsschicht für das Beispiel 4 und das Vergleichsbeispiel 4) des Aufzeichnungsmaterials wurde unter üblichen Feuchtigkeits- und niedrigen Feuchtigkeitsbedingungen unter Verwendung eines Teraohmmeters (Model VE-30, hergestellt von Kawaguchi Denki Co., Ltd.) gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • (Aufzeichnungseignung)
  • Die Eignung für das Weiterführen und Entladen eines Blattes wurde durch Aufzeichnen unter üblichen Feuchtigkeits und niedrigen Feuchtigkeitsbedingungen unter Verwendung eines Videoprinters (SCT-P-60, hergestellt von Mitsubishi Electric Corporation) bewertet, und die Aufzeichnungsdichte des aufgezeichneten Bildes wurde mit einem Macbeth-Densitometer (Model RD-914 von Macbeth Corp.) gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Das Bewertungsurteil für die Fähigkeit des Weiterführens und Entladens eines Blattes war wie folgt:
  • : Kein Problem beim Weiterführen und Entladen des Blatts, bedingt durch Reibungsladung
  • : Gut, praktisch keine Schwierigkeiten
  • x : Ein Haftenbleiben des Aufzeichnungsmaterials an dem Videoprinter wird durch Reibungsladung bewirkt. TABELLE 1 Versuch Nr. Oberflächenwiderstand Übliche Feuchtigk. Niedrige Feuchtigk. Aufzeichnungsdichte Weiterführen/Entladen e. Blattes Beispiel Vergleichsbeispiel Bemerkung 1: Übliche Feuchtigkeit: 20ºC, 60 % Raumfeuchtigkeit Niedrige Feuchtigkeit: 20ºC, 20 % Raumfeuchtigkeit Bemerkung 2: Die Oberflächenwiderstandswerte der Rüchschicht für das Beispiel 4 und das Vergleichsbeispiel 4 waren die gleichen und betrugen 2,0x10&sup9;Ω bei üblicher Feuchtigkeit und 10¹³Ω oder mehr bei niedriger Feuchtigkeit. Bemerkung 3: Die Rückschicht im Beispiel 5 war leicht gefärbt, jedoch bestanden keine praktischen Schwierigkeiten.
  • Wie aus den Ergebnissen der Tabelle 1 deutlich wird, wurden alle Aufzeichnungsmaterialien gemäß der vorliegenden Erfindung durch Veränderungen bei den äußeren Umständen nicht beeinflußt und zeigten eine stabile Aufzeichnungseignung.

Claims (3)

1. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, umfassend einen Träger und eine Aufzeichnungsschicht, die auf dem Träger vorgesehen ist, wobei die Aufzeichnungsschicht einen farblosen oder schwachgefärbten Grundfarbstoff und einen Farbentwickler, die in der Lage sind, bei Anwendung von Wärme eine Farbe zu bilden, enthält, wobei ein Hectoritton in mindestens einer der das Aufzeichnungsmaterial bildenden Schichten eingearbeitet ist.
2. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, wobei der Hectoritton in der Rückschicht des Trägers eingearbeitet ist.
3 Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, wobei der Träger ein Film oder ein synthetisches Papier ist.
DE68913623T 1988-08-22 1989-08-22 Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial. Expired - Lifetime DE68913623T2 (de)

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