DE689103C - Vorrichtung zur Verbesserung der Fehlerkurve von Zaehlern - Google Patents

Vorrichtung zur Verbesserung der Fehlerkurve von Zaehlern

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DE689103C
DE689103C DE1935S0118898 DES0118898D DE689103C DE 689103 C DE689103 C DE 689103C DE 1935S0118898 DE1935S0118898 DE 1935S0118898 DE S0118898 D DES0118898 D DE S0118898D DE 689103 C DE689103 C DE 689103C
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Expired
Application number
DE1935S0118898
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Gebhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verbesserung der Fehlerkurve von Zählern Die Fehlerkurve von Zählern, namentlich von Induktionszählern, fällt im Bereich der großen Zählerlasten stark ab. Es ergeben sich infolgedessen bei Überlastung verhältnismäßig große negative Fehler.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, die Fehlerkurven im Bereich der großen Lasten zu heben. Die Erfindung geht dabei von einem für die Reibungskompensation - in Zählernbekannten Mittel aus, das in der mechanischen Überlageräng eines Zusatzmomentes oder einer Zusatz drehzahl für den Zählwerksantrieb besteht. Erfindungsgemäß dient zur Erzeugung der zusätzlichen Drehzahl oder des zusätzlichen Drehmomentes ein Spitzenzähler.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung erläutert werden.
  • In Fig. I ist I der Normalzähler, ii ein Spitzenzähler mit mechanischem Gegendrehmoment. Er treibt über das Vorgelege g den Teil 31 des Differentialgetriebes 3 an. Der Teil 30 dieses Getriebes wird vom Zähler I gedreht, der Teil 32 ist mit er Registriervorrichtung verbunden.
  • Während bei Fig. I ein besonderer Spitzenzähler II verwendet ist, wird bei Fig. 3 als Spitzenzähler der Normalzähler I in Verbindung nut einer an sich bekannten Spitzen zählvorrichtung4 bis 8 benutzt. Hier ist 1 der Normalzähler, der über das Rad 2 den Teil 30 des Differentialgetriebes 3 und den Teil 40 des Differentialgetriebes 4 antreibt.
  • Der Teil 41 wird in entgegengesetztem Sinne von dem Zeitwert 5 mit unveränderlicher Geschwindigkeit angetrieben. Der Teil 42 ist über die Klinke 6 und das Klinkenrad 7 sowie über die Vorgelege 8 und 9 mit dem Teil 3I des Differentialgetriebes 3 verbunden, dessen Teil 32 eineRegistriervorrichtung IO antreibt.
  • Die Wirkungsweise soll an Hand der Fig. 2 erläutert werden. Solange die Drehzahl des Teils 40 nicht die Drehzahl des Teils 41 übersteigt, solange also der Zähler I unter Berücksichtigung der Übersetzungsverhältnisse nicht schneller läuft als das Zeitwerk 5, wirkt auf die Registriervorrichtung IO ausschließlich der Zähler I ein. In Fig. 2 ist die Drehzahln dtieses Zählers in Abhängiglnegt von der Belastung N dargestellt. Die Kurve lR ver läuft im Bereich OA nahezu geradlinig, bleibt aber im Bereich oberhalb A unter der VerlängerungK' des geradlinigen Teils. Es ergeben sich infolgedessen negative Meßfehler.
  • In dem Belastungsbereich oberhalb des Punktes A läuft der Teil 40 schneller als der Teil 41. Es wird infolgedessen die Klinke 6 vom Teil 42 jetzt im Sinne des eingezeichneten Pfeils angetrieben und nimmt deshalb das Klinkenrad7 mit, während in dem unterhalbA liegenden Belastungsbereich die Klinke in entgegengesetztem Sinne angetrieben wird und infolgedessen leer über die Zähne des Rades 7 gleitet. Die Drehzahl des Teils 7 ist gleich der Differenz zwischen den Ordinatenwerten der KurveK und der Ordinate des Punktes =4; sie ist in der Kurve K' noch besonders aufgetragen. Durch die Vorgelege 8 und 9 wird die Drehzahl derart übersetzt, daß sich die Kurve k ergibt, die etwa die glei chen Ordinatenwerte hat, wie die Ordinatendifferenz der Kurven K, K' ausmacht. Durch das Differentialgetriebe 3 wird der Drehzahl der Kurve K die Drehzahl der Kurve k überlagert; dadurch wird also die Drehzahlkurve in dem Belastungsbereich oberhalb A bis etwa zur oder über Kurve K' gehoben. Infolgedessen läuft die Registriervorrichtung 10 auch bei höherer Belastung mit einer Drehzahl, die praktisch genau proportional dieser Belastung ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zur Verbesserung der Fehlerktirve von Zählern, insbesondere von Präzisionszählern, bei der für den Antrieb der Registriervorrichtung eine zusätzliche Drehzahl oder ein zusätzliches Drehmoment überlagert wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der zu sätzlichen Drehzahl oder des zusätzlichen Drehmomentes ein Spitzenzähler dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzenzähler (11) den ersten Teil (3I) eines Differenzgetriebes (3) antreibt, dessen zweiter Teil (30) von dem Normalzähler (1) angetrieben wird und dessen dritter Teil (32) mit der Registriervorrichtung (I0) verbunden ist (Fig. I).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Spitzenzähler der Normalzähler (1) in Verbindung mit einer an sich bekannten Spitzenzählvorrichtung (4 bis 8) verwendet wird (Fig. 3).
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