DE68886C - Massenfalle für Hasen, Kaninchen und ähnliches Kleinwild - Google Patents

Massenfalle für Hasen, Kaninchen und ähnliches Kleinwild

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DE68886C
DE68886C DENDAT68886D DE68886DA DE68886C DE 68886 C DE68886 C DE 68886C DE NDAT68886 D DENDAT68886 D DE NDAT68886D DE 68886D A DE68886D A DE 68886DA DE 68886 C DE68886 C DE 68886C
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trap
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doors
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small game
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DENDAT68886D
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CH. SCHMITZ in Jülich
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/02Collecting-traps
    • A01M23/14Other traps automatically reset

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine zum Massenfang eingerichtete Falle für Kleinwild, und hat den Zweck, Landwirthe und Gartenbesitzer vor Flurschaden durch Hasen, Kaninchen u. dergl. zu bewahren.
Die Falle besteht aus zwei durch Scharniere mit einander verbundenen Räumen, von denen der eine den eigentlichen Fangapparat bildet, während der andere zum Aufenthalt für die gefangenen Thiere dient und für sechs bis sieben Thiere Raum bietet.
Der Fangapparat ist an zwei gegenüberliegenden Seiten mit Thüren versehen, welche sich durch das Gewicht des eingetretenen Thieres schliefsen und geschlossen gehalten werden. Gleichzeitig öffnet sich eine die beiden Räume verbindende Fallthür derart, dafs das gefangene Thier dadurch veranlafst wird, sich in den zweiten Raum, den Aufenthaltsraum, zu begeben.' Sobald dies geschehen ist, schliefst sich die Fallthür, während gleichzeitig die beiden Thüren des Fangapparates sich selbstthätig öffnen. Der gleiche Vorgang wiederholt sich für jedes folgende Thier.
Die Leerung des Aufenthaltsraumes erfolgt erst, nachdem eine hinreichende Zahl Thiere (sechs bis sieben) eingefangen sind, in der Weise, dafs man die Eintrittsöffnung des Aufenthaltsraumes durch eine besondere Klappe schliefst und nun den Aufenthaltsraum vermittelst der Scharniere zurückklappt. Darauf läfst man die gefangenen Thiere durch Oeffnen genannter Klappe in einen geeigneten Aufnahmbehälter übertreten.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 ein verticaler Längsschnitt nach x-x der Fig. 3 mit Fortlassung der Thüren k I, der Zugstangen j\ und des Gitterwerks, Fig. 2 ein verticaler Querschnitt nach y -y der Fig. 3; Fig. 3 ist eine Oberansicht des Apparates mit Fortlassung der Gitterdecke des Fangraumes a; Fig. 4 bis 6 sind Einzelheiten.
Der Fangraum ist ein aus Quer- und Längsleisten gebildeter, oberhalb und auf den beiden Längsseiten mit Drahtgewebe abgeschlossener Kasten mit zwei gegenüberliegenden, durch je zwei Doppelthüren g k und h I verschliefsbaren Eingängen. Den Boden dieses Kastens bilden zwei um Zapfen 1, 2, Fig. 1, unter den Schwellen ef schwingende Bretter c d, welche durch Oese m und Stift η scharnierartig mit einander verbunden sind. . Durch angelenkte Zugstangen t u einerseits und j % andererseits stehen die Bodenbretter mit den Thüren g h und den Thüren kl durch Scharniere vwxy., Fig. 1 und 3, in einer derartigen Verbindung, dafs die Thüren nach innen (Fig. 1) geöffnet stehen, wenn die Bodenbretter infolge Druckes der Feder F, Fig. 1, sich in horizontaler Lage befinden.
Sobald nun bei offenen Thüren das zu fangende Thier in den Raum α eingetreten ist, gehen die Bodenbretter c d infolge des Thiergewichts in ihre in Fig. i" punktirt dargestellte Tieflage, wodurch die Thüren gh k I sich schliefsen (Fig. 3), so dafs das Thier gefangen ist.
Auf der an den Raum b angrenzenden Längsseite des Fangraumes α ist eine durch eine gitterförmige Fallthür A abschliefsbare Oeffnung vorgesehen, der eine entsprechende, in der angrenzenden Längsseite des Raumes b
angebrachte Oeffnung gegenübersteht. Diese Fallthür schwingt um die horizontale, in zwei Pfosten der Kastenwand gelagerte Achse J5, Fig. i, und ist durch eine Schnur r, rFig. 6, mit dem hebelartig ausgebildeten Ende ρ einer quer über α gelagerten Welle ο verbunden, deren anderes zu einem Krummzapfen q ge-· bogenes Ende durch eine Zugstange s mit der einen Bodenplatte d in Verbindung steht. Durch diese Einrichtung wird bewirkt, dafs durch das Gewicht des in α eintretenden Thieres gleichzeitig mit dem Schliefsen der Thüren gh kl die Gitterthür A sich ein wenig öffnet (Fig. 6), so dafs das gefangene Thier veranlafst wird, durch diese Thür in den Raum b zu gehen, wobei ein weiteres Oeffnen dieser Thür durch das Thier selbst erfolgt, während ein Uebertreten aus Raum b in den Raum α bei der in Fig. 6 dargestellten Anordnung der Fallthür A unmöglich ist.
Ist das gefangene Thier in den Raum b eingetreten, so läfst der Druck auf die Bretter c d nach, so dafs diese ihre horizontale Normallage einnehmen, während die Thüren gh kl sich wieder nach innen öffnen und die Fallthür A herabschlägt. Die Falle ist somit wieder zum Fangen gestellt.
Statt der Feder F kann auch ein an Verlängerungen der Bretter c d jenseits der Drehzapfen ι, 2 angebrachtes Uebergewicht zum Zurückführen der Theile in die Fangstellung benutzt werden.
Der Aufenthaltsraum b besteht gleichfalls aus einem durch Längsleisten und Querleisten gebildeten, von allen Seiten, mit Ausnahme des festen Bodens, durch Gitterwerk abgeschlossenen Kasten. In der an den Raum α angrenzenden Seite befindet sich, wie bereits erwähnt, eine der Fallthür A gegenüberliegende Oeffnung, durch welche diese Fallthür hindurchschlagen und das gefangene Thier in den Raum b übertreten kann. Diese Oeffnung ist durch eine um Zapfen D drehbare, durch Stange E zu bewegende Abschlufsplatte C verschliefsbar.
Ist die Falle gestellt, so befindet sich Platte C in angehobener Lage. Will man dagegen den Raum b von den gefangenen Thieren leeren, so läfst man die Platte C herab, so dafs diese die Oeffnung in der Seitenwand des Kastens b ■verschliefst. Darauf löst man den Hakenverschlufs K, Fig. 3, und schlägt den Kasten b um das Scharnier H, Fig. 3, herum, so dafs die durch Platte C abgeschlossene Oeffnung zugänglich wird. Darauf stellt man einen Transportbehälter auf, hebt vermittelst der Stange E die Platte C an und läfst das gefangene Wild in den Transportbehälter übertreten. Danach klappt man die Kästen a b wieder gegen einander und verbindet sie vermittelst des Hakenverschlusses K.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Falle für Kleinwild, gekennzeichnet durch zwei gesonderte, durch eine Fallthür (A) mit einander verbundene Räume (ab), deren einer (b) als Aufenthaltsraum für eine gröfsere Zahl nach einander gefangener Thiere dient, während der andere als Fangapparat dienende Raum (a) mit nach innen sich öffnenden Thüren (g, h, k und I) und schwingenden Bodenplatten (c, d) versehen ist, welche letzteren durch Stangen, Schnüre, Welle, Hebel u.-dergl. mit der Fallthür (A) und den Eingangsthüren (g, h, k, I) derartig verbunden sind, dafs beim Niedergehen der Bodenplatten (c, d) infolge Gewichtes des in den Fangraum (a) eingetretenen Thieres sich die Eingangsthüren (g, h, k, I) schliefsen und gleichzeitig die Fallthür (A) sich öffnet, dafs dagegen nach dem Uebertritt des gefangenen Thieres in den Aufenthaltsraum (b) die Bodenplatten (c, d) unter der Wirkung von Federn oder Gegengewichten wieder hochgehen, die Fallthür (A) sich schliefst und die Eingangsthüren (g, h, k, I) sich öffnen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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