DE68679C - Spannfutter für Bohrer, Reibahlen und dergl - Google Patents
Spannfutter für Bohrer, Reibahlen und derglInfo
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- DE68679C DE68679C DENDAT68679D DE68679DA DE68679C DE 68679 C DE68679 C DE 68679C DE NDAT68679 D DENDAT68679 D DE NDAT68679D DE 68679D A DE68679D A DE 68679DA DE 68679 C DE68679 C DE 68679C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
- B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
- B23B31/16—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
- B23B31/16004—Jaws movement actuated by one or more spiral grooves
- B23B31/16008—Details of the jaws
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping On Spindles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Spannfutter, welches den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, zeichnet
sich gegenüber den bisherigen derartigen Werkzeugen durch zuverlässige Wirkungsweise und
bequeme Handhabung bei grofser Einfachheit und geringen Herstellungskosten aus und bietet
aufserdem den Vortheil, dafs eine Abnutzung der Spannbacken durch leicht zu bewirkendes
Nachstellen ihres Bewegungsmechanismus ohne weitere Reparatur schnell ausgeglichen werden
kann.
Das Spannfutter ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Ansicht
und Fig. 2 einen Verticalschnitt desselben nach der gebrochenen Linie y-y der Fig. 3; die
übrigen Figuren veranschaulichen Einzeltheile.
Das Werkzeug besteht im wesentlichen aus dem Backengehäuse a, den drei Spannbacken
b b b, dem Rippenkörper c und der Stellmutter d. Das Backengehäuse α besitzt die
drei radialen Bohrungen e, welche gleich weit von einander entfernt sind und zur Aufnahme
der Spannbacken b dienen. Unterhalb ist eine centrische Bohrung f zur Aufnahme des Bohrers
g und oberhalb ein centraler Gewindestutzen h mit konischer Ausbohrung h1 vorgesehen,
in welche die Bohrspindel i eingeschlagen wird. Die Spannbacken (Fig. 2, 3
und 7) sind kurze cylindrische Stahlkörper von rundem oder anderem Querschnitt, welche an
den inneren Enden bl keiliörmig abgestumpft
und oben auf ihrer Mantelfläche mit keilförmigen, excentrisch verlaufendenEinschnittenö2
versehen sind. Der Körper c besitzt auf seiner unteren Fläche drei excentrisch verlaufende und
im Querschnitt keilförmig gestaltete Rippen k k k, welche in die Einschnitte b2 der Spannbacken
eingreifen. Der Rippenkörper ist lose über den Gewindestutzen h in das Backengehäuse hineingesteckt
und wird durch die Stellmutter d, welche auf das Gewinde h aufgeschraubt ist,
mit seinen Rippen fest in die Backeneinschnitte eingeprefst. Die Stellmutter selbst wird durch
Anziehen einer Schraube / unverrückbar festgestellt, wobei das Schraubenende vermittelst
eines mit Kerben oder Gewindeeinschnitten versehenen Putzens gegen den Gewindestutzen h
geprefst wird und jede Drehung der Stellmutter verhindert. Bei kleinen Futtern genügt ein
Einschnitt £2 für jede Spannbacke, bei gröfseren
werden deren zwei angewendet. Dementsprechend erhält der Körper c drei oder sechs
Rippen, wobei im letzteren Falle immer je zwei Rippen concentrisch zu einander liegen.
Um einen Bohrer von beliebiger Stärke einzuspannen, wird zunächst der Rippenkörper
vermittelst eines geeigneten Schlüssels axial gedreht, so dafs er vermöge der Excentricität
seiner Rippen k die Backen b aus dem Gehäuse α herausschiebt. Hierauf wird der
Bohrer g in die Oeffnungy hineingesteckt und
der Rippenkörper c mit demselben Schlüssel zurückgedreht und fest angezogen. Dadurch
werden die Kanten der keilförmigen Spannbackenenden b1 gegen den Schaft des Bohrers g
geprefst, welchen sie infolge ihrer radialen und verticalen Lage genau centrisch und absolut
fest umspannen.
Bei neuen Spannfuttern greifen die Rippen k nicht ganz bis auf den Grund der Einschnitte b'2.
Hat also nach längerem Gebrauch eine Materialabnutzung der keilförmigen Seitenwände dieser
Einschnitte und Rippen stattgefunden, so kann ein festes Anliegen zwischen beiden sofort dadurch
bewirkt werden, dafs man die Schraube / ein wenig löst und die Stellmutter d mit dem
bereits erwähnten Schlüssel fest anzieht, wodurch der Rippenkörper c tiefer in die Einschnitte
b2 eingeprefst wird.
Die in die konische Bohrung des Gewindestutzens eingeschlagene Spindel i, welche zur
Verbindung des Spannfutters mit der Maschine dient, erhält oberhalb ihres konischen Endes
über der Stellmutter d bei il einen stärkeren
Schaft, zu dem Zwecke, dieselbe durch Zurückdrehen der Mutter aus dem Futter leicht auslösen
zu können. Letzteres geschah bisher stets durch seitliches Gegenschlagen mit dem
Hammer, was bei sehr festsitzenden Spindeln ohne Beschädigung bezw. Verbiegung des
Materials nicht immer möglich war.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Spannfutter für Bohrer, Reibahlen u. dergl., bei welchem die durch einen mit excentrisch angeordneten Rippen (k) ausgerüsteten drehbaren Spannring (c) bethätigten Klemmbacken (b) dadurch gekennzeichnet sind, dafs ihre die Rippen aufnehmenden tieferen Einschnitte keilförmig gestaltet sind, zum Zwecke, vermittelst einer Gegenmutter sowohl den Spannring und dadurch die Klemmbacken nach deren Anpressung noch fester anspannen, als auch bei Materialabnutzung ein Nachstellen des Spannringes bewirken zu können.Ein Spannfutter der in Anspruch i. geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Gegenmutter (d) mit Feststellschraube (I) derart angeordnet ist, dafs dieselbe zu gleicher Zeit zum Nachstellen des Rippenkörpers (c) und Lösen der Tragspindel (i) dient.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68679C true DE68679C (de) |
Family
ID=342206
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68679D Expired - Lifetime DE68679C (de) | Spannfutter für Bohrer, Reibahlen und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68679C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943828C (de) * | 1952-10-22 | 1956-06-01 | Koppers Gmbh Heinrich | Einrichtung zum Einschalten des Loeschwasserventils eines Koksloeschturmes |
-
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- DE DENDAT68679D patent/DE68679C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943828C (de) * | 1952-10-22 | 1956-06-01 | Koppers Gmbh Heinrich | Einrichtung zum Einschalten des Loeschwasserventils eines Koksloeschturmes |
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