DE686200C - Verfahren zur Herstellung von OEfen mit flammengasfreiem Nutzraum, insbesondere von Brennoefen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von OEfen mit flammengasfreiem Nutzraum, insbesondere von Brennoefen

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DE686200C
DE686200C DE1936T0047350 DET0047350D DE686200C DE 686200 C DE686200 C DE 686200C DE 1936T0047350 DE1936T0047350 DE 1936T0047350 DE T0047350 D DET0047350 D DE T0047350D DE 686200 C DE686200 C DE 686200C
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furnaces
walls
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/02Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity of multiple-track type; of multiple-chamber type; Combinations of furnaces
    • F27B9/021Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity of multiple-track type; of multiple-chamber type; Combinations of furnaces having two or more parallel tracks
    • F27B9/022With two tracks moving in opposite directions
    • F27B9/023With two tracks moving in opposite directions with a U turn at one end

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Öfen mit flammengasfreiem Nutzraum, insbesondere von Brennöfen nach Patent 5'82 474 Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Öfen mit flammengasfreiem Nutzraum, insbesondere Emailbrennöfen mit selbsttätiger Durchführung des Brenngutes, bei denen das Brenngut mittels einer umkehrenden Fördervorrichtung durch den Ofen geführt und beim Hin- und Rückgang einer Wärmebehandlung unterzogen wird.
  • Die Herstellung und Ausbesserung von Ofenwänden und Schmelzwannen aus Stampfmassen ist bekannt. Diehbare Schmelzöfen werden mit gutem Erfolg mit feuchter Masse aus Quarzsand mit Tonzusatz ausgestampft. Bei Stahlwerksöfen wird Stampfmasse aus Magnesit verwendet. Bei Kupolöfen werden die Wände vielfach durch Stampfen aus bildsamer Masse zwischen Ofenmantel und einer Verschalunghergestellt oder ausgebessert und die Verschalung später entfernt.
  • Demgegenüber bezieht sich das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung hauptsächlich auf die Herstellung von Muffelwänden, die die Flammen von dem zu erwärmenden Gut trennen, aus feuerfesten Werkstoffen. Derartig dünne, eingebaute Wände lassen sich nicht durch Stampfen zwischen zwei Verschalungen herstellen und wurden daher bisher aus einzelnen Platten gemauert. Die zum Aufbau verwendeten Muffelplatten bestehen ,aus Stoffen, wie Schamotte, Dinas oder gebranntem Siliciumkarbid.
  • Es soll nun durch vorliegende Erfindung ein Ofen, insbesondere Emailbrennofen entsprechend Patent 582 474 mit möglichst kurzem Brennweg, geringem Baustoffaufwand, geringem Wärmeverlust, mit möglichst fugenfreier, infolgedessen dichter und dauerhafter Muffel mit gutem, gleichmäßigem Wärmedurchlaß geschaffen werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Ofen zunächst ohne Muffelwände gebaut wird, diese sodann an ihrem Verwendungsplatz auf einer brennbaren Schalungswand, z. B. einer aus Holz, als dünne, auf der Unterlage haftende Schicht aufgetragen werden, z. B. durch Anwerfen und Verstreichen, worauf die so geformte Muffelwand getrocknet und sodann unter Wegbrennen der Schalungswand gebrannt wird.
  • Es ist dabei zweckmäßig, in die auf die Schalun.gswan.d aufgetragene Schicht, solange sie noch weich ist, Furchen (Rillen) zu ziehen oder auch auf der Schalungswand Latten zu befestigen und später über diese hinweg eine Schicht von bildsamem Muffelbaustoff aufzutragen, so daß in der so geformten Muffelwand nach dem Trocknen, Brennen und Verbrennen der Latten Furchen zurück-. bleiben.
  • Zur Erläuterung sei als Beispiel eiAA Durchführungsmöglichkeit an Hand der-Zeichnung beschrieben. Die Zeichnung stelff' den Grundriß eines Ofens nach Patent 582 47.4 dar.
  • Es bedeuten darin die gestrichelte Linie f, f den Weg des Brenngutes durch Vorräume it, n', tt und durch Brennräume b .sowie einen Umkehrraum k, der beide Brennräume zu einem einheitlichen Raum verbindet. Mit s sind die in bekannter Weise hergestellten Ofenwände bezeichnet. Es bedeuten ferner c die Feuerzüge, l die Ofentüren und it die Muffelwände.
  • Der Ofen wird zunächst ohne Muff elwände hergestellt, darauf werden in den Feuerzügen c Schalungswände aus Holz errichtet, diese mit Papier beklebt, allenfalls kann man noch ein Drahtgewebe, wie solches für Verputzflachen üblich ist, darauf befestigen; nun wird die Wand mit der bildsamen Muffelmasse beworfen und, sobald die gewünschte Dicke der Muffelwand it erreicht ist, abgestrichen. Darauf läßt man die Muffelmasse trocknen, wobei die Ofentüren 1, und auch etwas der Rauchschieber des Ofens; geöffnet sein können. Durch Koksfeuer kann das Trocknen unterstützt werden.
  • Sind die Muffelwände il genügend getrocknet, so wird der Brennraum bei den Vorräumen n, za mit Ziegeln zugesetzt, die Türen L und der Fahrschlitz in der Decke bis auf einige kleine Luftlöcher geschlossen und der Ofen ganz langsam angeheizt, wobei die Schalwände allmählich verbrennen. Die Temperatur wird dann gesteigert und kann, da dein abgeschlossenen Brennraum des Ofens keine Wärme entzogen wird, viel höher getrieben werden als die gewöhnliche Betriebstemperatur. Wenn die Muffelwände 2t hartgebrannt sind, wird die Temperatur gesenkt, der Fahrschlitz in der Decke und die zugesetzten öffnungen bei it wieder frei gemacht.
  • Zweckmäßig werden auf der brennbaren Schalungswand Latten von trapezförmigem Querschnitt senkrecht und in gleichmäßigen Abständen voneinander angebracht und nach dem Bewerfen derselben, solange die Masse noch weich ist, senkrechte Furchen (Rillen) in denselben gleichmäßigen Abständen wie die Latten, jedoch dazwischenliegend, gezogen. Dadurch erhält die Muffelwand einen z',vvellenförmigen Querschnitt, und der Weg Wärme durch die Wand wird geringer. @bürch den wellenförmigen Querschnitt wird die Mufelwand gegen Einknickung verhältnismäßig widerstandsfähiger und in geringem, aber ausreichendem Maße nachgiebig gegen Spannungen, die in der Längsrichtung durch verschiedene Temperaturausdehnung auftreten. Es können somit gasdichte, fugenlose Muffeln von großer Länge erzeugt und verwendet werden. Auch tragen die Wellen zur Vergrößerung der Heizfläche selbst bei, ohne den Brennweg, die Länge der Brenntunnel, zu verlängern. Der ganze Ofen wird dadurch kürzer und billiger. Wo die Wellen nicht parallel mit den Flammen laufen, bewirken sie außerdem Wirbelung der sie umspülenden Feuergase und daher bessere Verbrennung, höhere Temperatur und schnelleren Wärmedurchgang.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜcHr": i. Verfahren zur Herstellung eines Brennofens nach Patent 582 4.7.1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ofen (s) zunächst ohne Muffelwände (zt) gebaut wird, diese sodann an ihrem Verwendungsplatze auf einer brennbaren Schalungswand, z. B. einer Verschalung aus Holz, als dünne, auf der Unterlage haftende Schicht aufgetragen werden, z. B. durch Anwerfen und Verstreichen, worauf die so geformte Muffelwand getrocknet und sodann unter Wegbrennen der Schalungswand gebrannt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die auf die Schalungswand aufgetragene Schicht, solange sie noch weich ist, Furchen (Rillen) gezogen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schalungswand Latten befestigt werden und später über diese hinweg eine Schicht von bildsamem Muffelbaustoff aufgetragen wird, so daß in der so geformten Muffelwand nach dem Trocknen, Brennen und Verbrennen der Latten Furchen zurückbleiben.
DE1936T0047350 1936-05-17 1936-05-17 Verfahren zur Herstellung von OEfen mit flammengasfreiem Nutzraum, insbesondere von Brennoefen Expired DE686200C (de)

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