DE68604C - Elevator mit verticaler Schnecke - Google Patents

Elevator mit verticaler Schnecke

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DE68604C
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DE
Germany
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elevator
screw
tube
riser pipe
rings
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Expired
Application number
DENDAT68604D
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English (en)
Original Assignee
A. MARANGOS in Marseille, Frankreich
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE68604C publication Critical patent/DE68604C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G33/00Screw or rotary spiral conveyors
    • B65G33/24Details
    • B65G33/32Adaptations of bearings or couplings for supporting and connecting screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \l
KLASSE 35: Hebezeuge.
Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft einen Elevator, der dazu bestimmt ist, Getreide oder beliebige Stoffe in Körner- oder Pulverform senkrecht emporzuheben und dieselben behufs Verladung etc. weiter zu fördern. Vornehmlich soll der Elevator beim Ausladen und Beladen von Schiffen, sowie für den Transport in Docks und Speichern Verwendung finden.
Die Haupteigenthümlichkeit des Elevators liegt in der Construction und Verstellbarkeit des Steigerohres, welches aus mehreren einzelnen Theilen T besteht, so · dafs es durch Fortnahme oder Hinzufügen eines dieser Theile nach Belieben verkürzt oder verlängert werden kann.
Alle Rohre T sind mit einer Schnecke V versehen, welche in denselben drehbar gelagert' ist.
Das Zusammenfügen der Rohre T und das Kuppeln der Schnecken V ist in Fig. 2 veranschaulicht.
Die Rohre T sind an den beiden Enden ausgedreht und mittelst Flantsches b1 und der Gelenkbolzen b" an einander befestigt. Jeder Schneckentheil V trägt an beiden Enden je einen mit ihm aus einem Stück bestehenden Ring e und e'. Diese Ringe sind den Ausbohrungen der Rohre entsprechend abgedreht und in denselben gelagert, so dafs ein jedes Rohrende T mit seiner Schnecke V ein Ganzes bildet. ;
Die Ringe e sind innen und e1 aufsen derart konisch abgedreht, dafs sie genau in einander passen. Die klauenartigen Ansätze und Ausschnitte f dienen als Kupplung, so dafs jeder Schneckentheil V den unter ihm befindlichen bei der Drehung mitnimmt, und zwar so, dafs die Schneckentheile genau an einander passen und eine glatte, ununterbrochene Schnecke bilden.
Der untere Theil des Steigerohrs, welcher in das Fördergut eintaucht, ist besonders construirt und in Fig. 1 dargestellt. Das Rohr t läuft unten in zwei Arme α α aus, welche sich unten in der Mitte vereinigen und das Spurlager b bilden, in welchem die Schneckenachse A ' läuft. Die Lagerung der Schnecke V im oberen Theile des Rohres t und die Verbindung des letzteren mit dem nächstfolgenden T geschieht in derselben Weise, wie vorher beschrieben.
Die Schnecke V ragt um einen oder einen und einenhalben Gang aus dem Rohre t heraus, nimmt das Fördergut auf und treibt es im Steigerohre hoch.
Damit an der Stelle, wo die Schnecke in das Steigerohr eintritt, keine Verunreinigungen, wie Steine etc., zwischen Schnecke und jenem sich einklemmen können, ist auf der Schnecke an dieser Stelle ein dreieckiges Plättchen c angebracht, welches die spitzwinklige Ecke ausfüllt und so als Bahnräumer dient.
Es könnten sich jedoch fremde, biegsame Körper quer über den Bahnräumer c legen und dadurch ein Hindernifs bilden, das sich mit dem Bahnräumer dreht und somit die Zuführung behindert. Um dies zu verhüten, ist an einem der Arme α eine Schiene d befestigt, welche bis dicht an die Schnecke und den Bahnräumer c reicht, diese aber nicht berührt.
In den Fig. 4, 5, 6 und 7 ist das Gestell des Elevators dargestellt, welches sich in seiner Form, dem Orte entsprechend, wo der Elevator aufzustellen ist, ändert.
In der Zeichnung ist diejenige Art gewählt, welche für das Entladen von Schiffen zur Verwendung kommt.
Zwei Gestelle A A, welche unten an den vier Ecken auf einer Grundplatte B befestigt und oben durch Querstücke C verbunden sind, bilden das Gerüst, welches die ganzen hängenden Theile trägt.
Die Brücke D trägt die Lager, Scheiben, die Getriebe und Führungen der Welle A1 der verticalen Schnecke. Der Antrieb der letzteren erfolgt mittelst der Räder JR und i?1 von der Riemscheibe Q aus.
Die Schnecke V dreht sich um die Achse EE concentrisch zur Achse F derartig, dafs dieselbe ebenso wie die daran hängende Schnecke in die Seitwärtsrichtung des Schiffes schwingen kann.
Die Stangen G G, welche oben mit dem Gestell A A und unten durch das Querstück H mit einander verbunden sind, schieben sich derartig in II gegen den inneren Vorsprung der Grundplatte BB ein, um die Neigung in der Richtung des Schwingens zu gestatten, aber die Neigung in der Richtung des Stampfens vollständig zu verhindern.
Unter anderem dienen dieselben zur Führung der Mündungsröhre J des Elevators, sowie der ganzen sich daran ansetzenden Steigeröhre. Das Verbindungsstück K der Mündungsrohre des Elevators verlängert sich nach jeder Seite, um die Stangen G G zn erreichen und sich daran senkrecht einzuschieben, wie in Fig. 5 dargestellt.
Der Elevator kann daher beliebig hoch und niedrig verstellt werden, was durch die auf dem Gestell A befestigte Winde L geregelt wird.
Die Querstücke HH, welche den unteren Theil der senkrechten Stangen G G verbinden, haben die Form einer Brille (Fig. 7), um die Röhren T der verticalen Schnecken V durchzulassen.
Auf diesen Brillen sind die Befestigungsringe M angebracht, die dazu bestimmt sind, den Röhren bessere Führung zu gewähren und deren Heruntergehen zu regeln.
Auf der Grundplatte B ist nach unten der Anfangstheil der Abführungsschnecke N, Fig. 4, 6 und 7, befestigt, welcher sich seinerseits und vermittelst desselben Mechanismus wie die Förderschnecke, um die Achse O concentrisch zu seiner Treibachse dreht, wodurch derselben die Auf- und Abwärtsbewegung gestattet ist, um das Fördergut in waagrechter Richtung nach aufsen zu schaffen.
Der ganze Elevator ist auf zwei Lukenspanten PP festgeschraubt, auf welchen derselbe vor- und zurückgeschoben werden kann.
Der Antrieb erfolgt von der Scheibe Q, Fig. 4, 5 und 6, welche ihrerseits die Welle A1 vermittelst der Winkeltriebe RR1 in Drehung versetzt. Dieselbe Scheibe Q. treibt auch die Zahnräder S Sl der verticalen Schnecke. Das Zahnrad S1 treibt die Winkeltriebe UU1 und vermittelst derselben auch die Welle X der Abführungsschnecke und alle Schnecken, welche die Fortsetzung derselben bilden.
Die Wirkungsweise des Elevators ist folgende:
Das von der Zuführungsröhre t aufgegriffene Fördergut (Fig. 1) steigt längs des Elevatorrohres T bis zu dessen Anfangsrohr J empor, welches freien Ausflufs hat. Von dort rinnt das Fördergut in den Lauftrog Y der Abführungsschnecke N und wird von letzterer nach aufsen geschafft. Nach Mafsgabe der Hinwegnahme des Fördergutes sinkt der Elevator selbstthätig tiefer, indem er auf den Stangen G G gleitet, und zwar so lange, bis er an das Ende seiner Bahn gelangt ist. Obschon dieses Niedersinken selbstthätig geschieht, so wird dasselbe doch durch die Winde L und durch die Ringe M, welche je nach den Umständen mehr oder weniger festgezogen werden, geregelt.
Sobald die Mündungsröhre J an das untere Ende ihrer Bahn angelangt ist, kann die verticale Schnecke nicht weiter herabgehen und mufs durch einen neuen Theil verlängert werden. Dabei wird folgendermafsen verfahren.
Die Ringe M werden fest angezogen, um die unteren Röhren in ihrer Stellung zu erhalten und zu verhindern, dafs dieselben in den Schiffsraum fallen.
Die Mündungsröhre J wird abgeschraubt und vermittelst der Winde L bis an die obere Grenze ihrer Bahn emporgehoben. In den freien Raum wird ein neuer Theil eingesetzt, welcher unten mit der entsprechenden Röhre und oben mit der Mündungsröhre J verbolzt ist, nachdem der Schraube eine Drehung mit der Hand gegeben wurde, damit dieselbe in die folgende Schraube einrückt.
Ist dies geschehen, so werden die Ringe M gelöst und der Elevator wieder in Gang gesetzt; derselbe sinkt nach und nach wieder und speist sich selbstthätig, bis die Mündungsröhre J von neuem an das Ende ihrer Bahn gelangt ist und eine Verlängerung durch einen neuen Theil wieder stattfinden mufs u. s. w., bis der Elevator auf den Schiffsboden gelangt ist. Dort angekommen, wird eine Sammelröhre, die. der Röhre N, Fig. 7, gleicht, angebracht.
Die Schnecke dieses Sammelrohres wird durch die Welle der Zuführungsschnecke vermittelst zweier .Winkeltriebe ähnlich der der
Abführungsschnecke betrieben, welche derselben eine Schwingung in senkrechter Richtung gestattet. Ein Reifen, der ' die Zuführungsröhre umfafst, gestattet derselben, sich nach allen Richtungen zu wenden, das Fördergut heranzubringen und dasselbe für den Elevator erreichbar zu machen, was für grofse Schiffsräume und grofse Lagerplätze sehr vortheilhaft ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Elevator mit senkrechter Schraube ohne Ende zum Transport von Getreide u. dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die Schraube ohne Ende und das sie umgebende Steigrohr aus einer Anzahl von Elementen V T bestehen und der so gebildete, in beweglich aufgehängten Gleitbahnen G senkrecht geführte Elevator, entsprechend dem Niedergang in das zu fördernde Material, in der Weise verlängert wird, dafs nach Feststellen desselben die gleichfalls in den Führungen G gleitende Mündungsröhre J von dem Steigrohre gelöst, angehoben und zwischen diese und dem übrigen Elevätortheil ein neues Element eingefügt wird, wobei die Schnecken vermittelst angegossener Ringe e e' in Erweiterungen des Steigrohres gelagert sind und die Ringe mit klauenförmigen Ansätzen in einander greifen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT68604D Elevator mit verticaler Schnecke Expired DE68604C (de)

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DE68604C true DE68604C (de) 1900-01-01

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