DE68440C - Vorrichtung zum Entwickeln und Aufziehen des lichtempfindlichen Papiers bei photographischen Registrirvorrichtungen mit Papiertrommel - Google Patents

Vorrichtung zum Entwickeln und Aufziehen des lichtempfindlichen Papiers bei photographischen Registrirvorrichtungen mit Papiertrommel

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DE68440C
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light
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DENDAT68440D
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Dr. A. RAPS in Berlin N.W., Neue Wilbelmstr. >6a
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/14Optical recording elements; Recording elements using X-or nuclear radiation
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum selbstthätigen Registriren der Zeigerstellung elektrischer oder anderer Mefsinstrumente, bei welcher auf einer mit lichtempfindlichem Papier überkleideten Trommel auf photographischem Wege eine Curve erzeugt wird, welche die Zeigerstellung des Instrumentes zu einer beliebigen Zeit genau angiebt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt.
In einem lichtdichten Kasten A ist das betreffende Mefsinstrument J so angebracht, dafs sein Zeiger K, Fig. 1 und 3, sich vor dem horizontalen Spalt H einer Platte G befindet. Der Zeiger wird nun von einer Lichtquelle, z. B. der Glühlampe B, beleuchtet, welche hinter der matten Glasscheibe C und der mit einer feinen Oeffnung E versehenen Platte D angeordnet ist. Die Oeffnung E befindet sich im Brennpunkt einer Linse F, so dafs der Zeiger K und der Spalt H mit parallelen oder nahezu parallelen Lichtstrahlen beleuchtet werden. Dicht hinter der Scheibe G ist die mit lichtempfindlichem Papier umkleidete Trommel L angebracht, welche durch ein Uhrwerk X in Umdrehung versetzt wird. Auf der Trommel wird nun ein scharfes Bild des Spaltes H entworfen, in welchem ein scharfer, schwarzer Punkt ausgespart ist, welcher dem Zeiger K des Instrumentes entspricht. Wird nun nach vollendeter Umdrehung der Trommel das lichtempfindliche Papier entwickelt, so entsteht auf schwarzem Grunde eine weifse Curve, welche die Stellung des Zeigers zu den verschiedenen Umdrehungszeiten der Trommel genau angiebt.
Quer über den Spalt H der Platte G sind Drähte oder Fäden Q, Fig. 3, gespannt, die bei der Trommeldrehung die Bildung von Längsstreifen auf dem lichtempfindlichen Papier bewirken, auf welche die Curven bezogen werden.
Um die Zeigerstellung einer bestimmten Zeit ermitteln zu können, ist hinter der Platte G eine durchsichtige Scheibe mit schwarzen Strichen und Zeichen oder eine undurchsichtige Scheibe mit durchbrochenen Strichen und Zeichen angeordnet, welche durch das Trommeluhrwerk an dem Spalt vorbei bewegt wird. Dadurch entstehen auf dem photographischen Papier Zeitstriche mit Zahlen, welche die Zeigerstellung des Instrumentes zu jeder beliebigen Zeit genau erkennen lassen.
Um das lichtempfindliche Papier bequem und ohne Benutzung einer Dunkelkammer entwickeln zu können, wird über die Trommel L in der lichtdichten Kammer A eine Schutzhülse P geschoben, die die Trommel lichtdicht umschliefst. Zu diesem Zwecke kann die Trommel L mittelst des auf der drehbaren Welle N sitzenden Hebels M in die mit punktirten Linien dargestellte Stellung L1 gedreht werden, in welcher sie sich vor einer in der Seitenwand des Kastens A angebrachten Oeffnung befindet, die mit einer lichtdichten Kappe S, Fig. 2, versehen ist. Mit dieser Kappe ergreift man die Schutzhülse P und
schiebt dieselbe über die Trommel L, deren unterer vorspringender Rand L' die Hülse federnd dicht umschliefst.
Nachdem die Schutzhülse aufgeschoben worden ist, kann man den Deckel des Kastens A öffnen und nach Lösung der Schraubenmutter Y die Trommel herausnehmen, um das lichtempfindliche Papier zu entwickeln.
Die Entwickelung geschieht im Hellen ohne Anwendung einer besonderen Dunkelkammer, und zwar in der'Weise, dafs man die Entwicklerflüssigkeit durch den oberen Hals der Schutzhülse in den Zwischenraum Z zwischen Trommel und Schutzhülse (s. Fig. 5) hineingiefst. Dreht man dann die Trommel eine Zeit lang um ihre horizontal gehaltene Achse, so kommt die Flüssigkeit mit jedem Theil des lichtempfindlichen Papiers in innige Berührung. Wenn genug entwickelt ist, lüftet man die Schutzhülse durch drehende Bewegung ein wenig und läfst den Entwickler auslaufen. In derselben Weise wird das Papier mit Wasser ausgewaschen, worauf man die Schutzhülse von der Trommel abzieht und das Papier in ein Fixirbad legt.
Das Ueberziehen der Trommel mit dem lichtempfindlichen Papier geschieht mit Hülfe eines besonderen Kastens A1, welcher in Fig. 4 nach Entfernung des Deckels in oberer Ansicht dargestellt ist. In diesem Kasten wird die Trommel L mittelst der Mutter Y an die Seitenwand a' des Kastens A' geschraubt. Darauf schliefst man den Kasten wieder lichtdicht, greift durch die beiden am oberen Ende mit Gummizügen versehenen Aermel U in den Kasten hinein und- entnimmt dem Kasten T ein passend zurecht geschnittenes Stück lichtempfindlichen Papiers. Dieses Papier legt man um die Trommel herum und drückt die Enden desselben in die auf der Trommel angebrachten Spitzen W, Fig. 6, hinein, welche der Zugrichtung des Papiers entgegengeneigt sind. Zur besseren Befestigung des Papiers ist auf der, Trommel eine drehbare Feder V angebracht welche nach Aufbringen des Papiers an die Spitze W herangeschoben wird und dadurch ein Herausgleiten des Papiers aus den Spitzen verhindert.
Nachdem auf diese Weise die Trommel mit dem lichtempfindlichen Papier überkleidet ist, ergreift man die Schutzhülse P und schiebt sie über die Trommel L, so dafs das Papier lichtdicht eingeschlossen ist. Darauf kann man den Kasten A1 öffnen und die Trommel herausnehmen und in den Registrirapparat einsetzen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei einer selbstthätigen photographischen Registrirvorrichtung eine zum Ueberdecken der das lichtempfindliche Papier tragenden Trommel dienende Schutzhülse (P), welche mittelst einer lichtdichten Kappe (S) über die Trommel geschoben werden kann, um das lichtempfindliche Papier im Hellen entwickeln zu können, indem der Entwickler in den Zwischenraum zwischen Trommel und Schutzhülse hineingegossen wird.
2. Für die zu 1. gekennzeichnete Schutzhülse ein mit zwei Aermeln versehener lichtdichter Kasten (A1), um in demselben ohne Benutzung einer besonderen Dunkelkammer das lichtempfindliche Papier auf die Trommel zu bringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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