DE682773C - Vorrichtung zur Verhuetung des Quer- und Blossliegens von Kindern in Kinderbetten - Google Patents

Vorrichtung zur Verhuetung des Quer- und Blossliegens von Kindern in Kinderbetten

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DE682773C
DE682773C DEM139473D DEM0139473D DE682773C DE 682773 C DE682773 C DE 682773C DE M139473 D DEM139473 D DE M139473D DE M0139473 D DEM0139473 D DE M0139473D DE 682773 C DE682773 C DE 682773C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEM139473D
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English (en)
Inventor
Karl Maurer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D15/00Accessories for children's furniture, e.g. safety belts or baby-bottle holders
    • A47D15/005Restraining devices, e.g. safety belts, contoured cushions or side bumpers
    • A47D15/008Restraining devices, e.g. safety belts, contoured cushions or side bumpers in beds, play-pens or cradles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B13/00Baby linen
    • A41B13/06Slip-in bags; Swaddling clothes
    • A41B13/065Slip-in bags; Swaddling clothes with sleep positioning feature

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pediatric Medicine (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhütung des Quer- und Bloßliegens von Kindern in Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhütung des Quer- und Bloßliegens von Kindern in Kinderbetten, bestehend aus einem Leibchen, ,das an einem breiten, mit Festbindebändern versehenen, als Unterlage dienenden Stoffstreifen befestigt ist.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art sind z. B. an den Enden eines breiten, als Unterlage dienenden Stoffstreifens je zwei schmale Bänder für die Befestigung des Stoffstreifens auf ,der Matratze befestigt. In der Mitte des Stoffstreifens sind ferner vier Bänder angeordnet, (die je mit dem einen Ende an dem Stoffstreifen und mit dem anderen Ende an seinem Leibchen befestigt sind. Die Befestigung ist derart, daß die Bänder teilweise um das Leibchen herumgelegt sind und sich beim Abheben des Leibchens von der Unterlage kreuzen.
  • Mit dieser Vorrichtung läßt sich zwar ein Herausfallen des Kindes aus dem Bett'verhin@dern. Sie ermöglicht auch, daß sich .das Kind 'aus der Seitenlage in die Rückenlage oder aus der Rückenlage in eine Seitenlage dreht; es läßt sich jedoch mit ihr nicht vermeiden, daß sich das Kind in einer Waagerechten Ebene, d. h. parallel zur Matratze dreht.
  • Auf diese Weise ist aber dem Kinde die Möglichkeit gegeben, daß es sich im Schlafe krummlegt, wodurch die noch zarte Brust. leicht gedrückt und die Atmungstätigkeit nachteilig beeinflußt wird, oder daß es in eine Bloßlage kommt und sich erkältet oder auch mit dem Kopf unter die Bettdecke zu liegen kommt, hierdurch unnötig schwitzt oder sogar in Gefahr gerät zu ersticken.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß der Stoffstreifen an den Seiten und in der Mitte durch elastische Stäbe versteift und mit dem Leibchen durch eine Stofflasche verbunden ist.
  • Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß dem in dem Leibchen 'liegenden Kinde zwar ein Drehen aus der Seiten- in die Rückenlage und aus der Rücken- in die Seitenlage möglich ist, nicht aber ein Drehen in einer waagerechten Ebene, so daß die obengenannten Nachteile nicht mehr auftreten können. Außerdem kann sich das Kind nicht in irgendwelchen Bändern verfangen. Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist das Leibchen durch zwei seitliche, die Rückenlage des Kindes sichernde Stoff-
    laschen und zwischen -diesen unmittelbar, be='''
    spielsweise ,durch eine Naht, mit der Un
    Lage verbunden. Das hat zur Folge,
    ..
    außer der Verdrehung in waagerechter Ricf==
    tung auch eine Verdrehung aus der Rückenlage in eine Seitenlage verhindert wind. Diese Ausführungsform kommt insbesondere dann in Frage, wenn sich .das Kind beispielsweise an den Beinen verletzt hat oder erkrankt ist und eine vollkommen ruhige Lagerung nötig . hat.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i eine Seitenansicht und Abb. -9 eine Vorderansicht -der einen Ausführungsform :der Vorrichtung, Abb. 3 diese Vorrichtung im Gebrauch, Abb.4 eine Ansicht -der zweiten Ausführungsform der Vorrichtung und Abb. 5 dieselbe in Gebrauch.
  • Die Vorrichtung nach Abb. i bis 3 besteht aus einem etwa 2o 'bis 25 cm breiten und etwa 6o cm langen Stoffstreifen i, an dessen Mitte durch eine sich über die ganze Breite des Stoffstreifens i erstreckende Stofflasche 2 das Leibchen 3 befestigt ist. Zur Sicherheit gegen Faltung ist der Stoffstreifen i an den Seiten und in der Mitte durch flache elastische Stäbe 4 aus Stahl, Kunsthorn, Kunstharz o. dgl. versteift, und zur Befestigung am Bett sind an .den Seiten Stoffbänder 5 von etwa 2 m Länge befestigt.
  • Zum Gebrauch wird der Stoffstreifen i flach auf die Matratze 6 aufgelegt, worauf die Bänder 5 um die Matratze herumgezogen und miteinander verknotet werden, so daß der Stoffstreifen i straff auf der Matratze aufliegt. Darauf wird das Kind in das Leibchen 3, an dem Schultergurte 7 befestigt sind, gelegt und das Leibchen 3 .dann durch den Schnallenverschluß 8 verschlossen.
  • Aus der beschriebenen Anordnung ist ersichtlich, daß sich das .im Leibchen 3 festgeschnallte Kind infolge der zwischen Leibchen 3 und Stoffstreifen i vorgesehenen Lasche 2 ohne weiteres aus der veranschaulichten Rückenlage sowohl in die rechte als auch linke Seitenlage drehen kann, daß aber eine Drehung des Kindes in einer -waagerechten Ebene, also parallel zur Matratzenfläche, infolge der verhältnismäßig großen Breite des fest auf der Matratze 6 aufgespannten Stoffstreifens i und der Lasche 2 und der Versteifung des Stoffstreifens i durch die Stäbe 4 -wirksam ausgeschaltet wird. Auf diese Weise wird jede Querlage .des Kindes, `.a,,aer auch ein Verfangen mit den Armen oder em Kopf an irgendwelchen Teilen der Vor-`Achtung verhindert.
  • Die Vorrichtung nach Abb.4 und 5 besteht aus einem breiten, als Unterlage dienenden Stoffstreifen io, der in der Mitte und an den Seiten durch die elastischen Stäbe i i gegen Faltung versteift und zur straffen Befestigung an der Matratze i2 mit .den Bändern 13 versehen ist. Das Leibchen 14 ist hier durch zwei seitliche, die Rückenlage des Kindes sichernde Stofflaschen 15 und zwischen ;diesen unmittelbar, beispielsweise durch eine Naht, mit der Unterlage io verbunden. Unterhalb des Leibchens 14 sind ferner an .der Unterlage io Bänder 16 angebracht, durch die :die Beine festgelegt werden können.
  • Die Vorrichtung nach Abb.4 und 5, die insbesondere dazu idient, das Kind bei Krankheitsfällen vollkommen ruhig zu lagern, verhindert durch die Anordnung der Stofflaschen 15 jede Drehung des festgeschnallten Kindes aus :der Rücken- in die Seitenlage.
  • Die Unterlage und das Leibchen können aus jedem geeigneten Stoff, wie einem Gewebe, einem gummierten Stoff o. dgl., hergestellt sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung 'zur Verhütung des Quer- und Bloßliegen.s von Kindern in Kinderbetten, bestehend aus einem Leibchen, das an einem breiten, mit Festbindebändern versehenen, als Unterlage dienenden Stoffstreifen befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoffstreifen (i) an ;den Seiten und in der Mitte durch elastische Stäbe (4) versteift und mit dem Leibchen (3) durch eine Stofflasche (2) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Leibchen (i4) durch zwei seitliche, die Rückenlage des Kindes sichernde Stofflaschen (r5) und zwischen diesen unmittelbar, beispielsweise durch eine Naht, mit .der Unterlage (1o) verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterlage (io) noch Bänder (i6) für das Festlegen der Beine vorgesehen sind.
DEM139473D 1937-10-14 1937-10-14 Vorrichtung zur Verhuetung des Quer- und Blossliegens von Kindern in Kinderbetten Expired DE682773C (de)

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