DE682095C - Greifer fuer Schnalfilmaufnahmegeraete - Google Patents

Greifer fuer Schnalfilmaufnahmegeraete

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Publication number
DE682095C
DE682095C DEB179394D DEB0179394D DE682095C DE 682095 C DE682095 C DE 682095C DE B179394 D DEB179394 D DE B179394D DE B0179394 D DEB0179394 D DE B0179394D DE 682095 C DE682095 C DE 682095C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
film
switching
movable
resilient
Prior art date
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Expired
Application number
DEB179394D
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Schwenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB179394D priority Critical patent/DE682095C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE682095C publication Critical patent/DE682095C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20Acting means
    • G03B1/22Claws or pins engaging holes in the film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description

  • Greifer für Schmalfilmaufnahmegeräte Die Erfindung bezieht sich auf einen Greifer für Schmalfilmaufnahmegeräte, bei dem der in. dem Film eingreifende Teil gegen.-über dem den Schalthub bewirkenden Teil quer zur Filmschaltrichtung federnd beweglich ist. Sie besteht darin, daß ein in Richtung des Ineingriffbringens federnd beeinlußter und auf dem in Filmschaltrichtung beweglichen Greiferteil befestigter, die Greiferzähne tragender Greiferteil von einem ihn zwangsläufig außer Eingriff bringenden Nocken 'angetrieben ist, der* während der Filmbewegung außer Berührung mit dem federnden Greiferteil ist. Es waren bereits Einrichtungen bekannt, bei denen der Greifer unter Zwischenschaltung einer Feder in Eingriffstellung gebracht wurde. Im Gegensatz zu der Bauart nach der Erfindung war aber hierbei ein den Greifer steuernder Nocken ständig in Berührung mit dem federnden Greiferteil. An dieser Berührungsstelle wurde ständig Antriebskraft durch Reibung verzehrt. Dies ist aber bei Aufnahmegeräten, bei denen mit dem kleinsten Bruchteil von Antriebskraft gespart werden muß, wenn ein möglichst kleines und leichtes Gerät geschaffen werden soll, ein wesentlicher Nachteil, der durch die Bauart nach der Erfindung vermieden wird. Die neue Bauart spart aber nicht nur Reibungsarbeit, sondern sie ermöglicht auch einen besonders engen und trotzdem betriebssicheren Zusammenbau der Greiferanordnung.
  • Beides gilt auch gegenüber einer noch anderen bekannten Bauart, bei welcher der Greifer entgegen der Wirkung einer Feder durch einen Nocken in Eingriff gedrückt wird, so daß Filmschaltarbeit und Reibungsarbeit gleichzeitig geleistet werden müssen, was eine ungleichmäßige und während des Schaltvorganges stärkere Belastung des-Antriebswerkes bedeutet. Bei der Bauart nach der Erfindung ist dagegen das Federwerk gleichmäßig belastet, denn solange der Nocken den federnd beeinflußten Greiferteil außer Eingriff hält, also Reibungsarbeit verzehrt, ist der Greifer außer Eingriff; die Reibungsarbeit zwischen Nocken und federndem Greiferteil fällt jedoch weg, während der Greifer in Eingriff ist und die Filmschaltarbeit geleistet werden muß.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine Vorderansicht eines Greifers und der mit ihm zusammenarbeitenden Teile, wobei die in Abb. 2 vor der Schnittlinie I-I liegende Verschlußscheibe strichpunktiert dargestellt ist, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Abb. i, Abb.3 eine Vorderansicht einer anderen Ausführungsform des Greifers.
  • i ist eine Gehäusewand einer Kleinbildaufnahmekamera. An der Gehäusewand i ist ein Lager 2 angebracht, und in diesem ist ein Zapfen 3 gelagert, an dessen einem Ende ein Hebel 4 befestigt ist. Der Hebel 4 hat an seinem freien Ende einen Schlitz 5, in den eine kreisförmige Scheibe 6 eingreift. Die Seheibe 6 ist außermittig auf einer Welle 7 befestigt und erteilt bei jeder Umdrehung dem Hebel 4 eine hin und her gehende Bewegung. Auf dem Hebel 4, der vorzugsweise aus einem Kunstharzpreßstoff mit Gewebeeinlage hergestellt wird, ist durch Niete 8 ein Ende eines federnden Teiles 9 befestigt, dessen anderes Ende aus einer Abbiegung io besteht. Die Abbiegung io ist als Greiferschaltzahn ausgebildet und liegt im Bereich der Randlöcher i i eines beispielsweise 8 mm breiten Filmbandes 12. Bei der in Abb. i und 2 dargestellten Stellung der Schaltscheibe 6 sind der Hebel 4 und der darauf befestigte Teil 9 reit dem Schaltzahn io in ihrer untersten Stellung. Hierbei trifft ein Nocken oder Stift 13 einer auf der Welle 7 befestigten Scheibe 18 auf eine kleine Anschri3;gung 14 ides federnden Teils 9, wobei gemäß Abb. 2 der Schaltzahn außer Eingriff mit den Randlöchern ii des Filmbandes i2 ist. Der Schaltzahn io bleibt außer Eingriff mit dem Film, solange der Stift 13 beim Weiterdrehen der Scheibe 18 in der Pfeilrichtung z 5 an dem federnden Teil 9 in Anlage bleibt. Nach etwa einer halben Umdrehung der Welle 7, wenn durch die Schaltscheibe 6 der Hebel 4 in seine obere Endstellung gelängt ist, kommt der Stift 4 aus dem Bereich von Teil g. Teil 9 ist nunmehr freigegeben und kann durch seine Eigenfederung eine Bewegung in der Pfeilrichtung 16 ausführen. Hierbei tritt der Schaltzahn io in ein Fortschaltloch i i .des Films ein. In diesem Fortschaltloch bleibt der Schaltzahn io, um den Film um einen Schritt weiterzuschalten, bis die Schaltscheibe 6 den Hebel 4. wieder nach unten in die Stellung gemäß Abb. i gebracht hat und der Stift 13 durch Auftreffen bei 14 den federnden Teil 9 wieder in die Stellung gemäß Abb. 2 mitnimmt. Die Filmfortschaltung erfolgt also durch den Schaltzahn io, während dieser auf Grund seiner Eigenfederung bei der Abwärtsbewegung von Teil 4 mit den Filmfortschaltlöchern i i in Eingriff ist; und die Rückbewegung des Schaltzahnes io in seine obere Ausgangslage kommt durch die Aufwärtsbewegung- von Teil 4 zustände, wobei durch den Stift 13 der Schaltzahn io zwangsläufig außer Eingriff mit den Filmfortschaltlöchern ii gehalten wird und der Film stillsteht.
  • Solange der Stift 13 auf dem federnden Teil 9 gleitet, wird durch die dabei entstehende Reibung das Kameratriebwerk gebremst. Da dies bei ausgeschwenktem Schaltzahn und stillstehendem Film der Fall ist, findet diese Bremsung gerade dann statt, wenn dem Kameratriebwerk nach- erfolgter Filmförtschaltüng eine Entlastung zuteil wird und dieses sich zu beschleunigen sucht. Hierdurch wird ein gleichmäßiger und ruhiger Gang des Kameralaufwerkes erreicht.
  • Auf der Welle 7 ist außer der Schaltscheibe 6 und der den Stift 13 tragenden Scheibe 18 auch noch der Umlaufverschluß 17 angeordnet, der bei jeder Umdrehung das in der Filmbahn liegende Bildfenster ig einmal öffnet und schließt. Die Welle 7 kann z. B. durch einen nicht dargestellten Federmotor angetrieben sein. Natürlich kann der Stift 13 statt auf der besonderen Scheibe 18 auch unmittelbar auf der Stirnseite der entsprechend ausgebildeten Schaltscheibe 6 befestigt sein.
  • Bei einer anderen Ausführungsform gemäß Abb. 3 wird die Bewegung der kreisförmigen, außermittig umlaufenden Schaltscheibe 6a nicht unmittelbar auf den bei 3a gelagerten Hebel4a übertragen, auf dem der federnde Greifer 911 befestigt ist. Vielmehr läuft die Schaltscheibe 6a in einer entsprechenden Bohrung eine zweiten Hebels 4b um, der seinerseits durch einen Gelenkzapfen 2,1 mit dem Hebel 4.a verbunden ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß in den Hebeln 4a und 4b nur glatte, billig herstellbare Bohrungen, aber keine Langlöcher benötigt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Greifer für Schmalfilmaufnahmegeräte, bei dem der in den Film eingreifende Teil gegenüber dem den Schalthub bewirkenden Teil quer zur Filmschaltrichtung federnd beweglich ist, dadurch. gekennzeichnet, daß ein in Richtung des in Eingriffbringens federnd beeinflußter und auf dem in Filmschaltrichtung beweglichen Greiferteil befestigter, die Greiferzähne tragender Greiferteil von einem ihn zwangsläufig außer Eingriff bringenden Nocken angetrieben ist, der während der Filmbewegung außer Berührung mit dem federnden Greiferteil ist.
  2. 2. Greifer nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der in Filmschaltrichtung bewegliche Greiferteil aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hebeln (¢a, q. b) besteht, von denen der eine (4a) den federnd beweglichen Greiferteil (9a) trägt und' ,der andere (4b) eine Bohrung hat, in der als Schaltscheibe ein Kreisexzenter (6a) umläuft.
DEB179394D 1937-07-29 1937-07-29 Greifer fuer Schnalfilmaufnahmegeraete Expired DE682095C (de)

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DE (1) DE682095C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088347B (de) * 1955-09-23 1960-09-01 Siemens Ag Einrichtung zur schrittweisen Filmbewegung bei Kinoprojektoren od. dgl.
US3025753A (en) * 1957-11-14 1962-03-20 Eastman Kodak Co Motion picture projector for television

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088347B (de) * 1955-09-23 1960-09-01 Siemens Ag Einrichtung zur schrittweisen Filmbewegung bei Kinoprojektoren od. dgl.
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