DE680294C - Verstaerkerschaltung - Google Patents

Verstaerkerschaltung

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DE680294C
DE680294C DED69795D DED0069795D DE680294C DE 680294 C DE680294 C DE 680294C DE D69795 D DED69795 D DE D69795D DE D0069795 D DED0069795 D DE D0069795D DE 680294 C DE680294 C DE 680294C
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DED69795D
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Dietz & Ritter Dr GmbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/34Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback
    • H03F1/36Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback in discharge-tube amplifiers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Verstärkerschaltung Die Erfindung bezieht sich auf Anordnungen zum Verstärken von Wechselströmen verschiedener Frequenzen und bezweckt die Verstärkung eines möglichst breiten Frequenzbandes mit besonderer Betonung des Bereiches der tiefen und hohen Frequenzen.
  • Bekanntlich bereitet es erhebliche Schwierigkeiten, elektrische Verstärkungseinrichtungen herzustellen, die alle im Hörbereich liegenden Frequenzen im ausreichenden Maße verstärken. Die zur Anwendung gelangenden Schaltmittel bewirken zumeist eine starke Vernachlässigung aller tieferen und höheren Frequenzen des Hörbereiches. Gerade die tiefen und hohen Töne sind jedoch für eine gute und klanggetreue Wiedergabe von besonders großer Bedeutung. Man hat daher durch Einschaltung geeigneter Resonanzglieder die in den Tiefen und Höhen stark abfallende Frequenzcharakteristik derartiger Verstärkungsanordnungen auszugleichen bzw. zu verbessern versucht. Weiter ist bekannt, durch Anwendung von Rückkopplungsschaltungen bzw. durch geeignete Gegenkopplungen je nach Wunsch eine Vergrößerung oder Verminderung der Verstärkung herbeizuführen.
  • Die Anordnung nach der vorliegenden Erfindung verfolgt den Zweck, nicht eine gleichmäßige und geradlinige Frequenzkurve mit großer Flankensteilheit bei nur schmaler Bandbreite zu erzielen, sondern ein möglichst breites Frequenzband zu verstärken, wobei eine ausgeprägte Anhebung der Bereiche tiefer und hoher Frequenzen des gesamten übertragenen Frequenzbandes stattfindet. Es ist an sich bekannt, durch Resonanzglieder die tiefen und hohen Frequenzen in erhöhtem Maße zur Geltung zu bringen. Es ist ferner bekannt, bei Verstärkern, die in ihren Kopplungskreisen Resonanzkreise enthalten, eine Gegenkopplung anzuwenden. Erfindungsgemäß wird eine gleichzeitige Verbreiterung des Frequenzbandes und eine starke Hervorhebung der hohen und tiefen Frequenzen des zu übertragenden Frequenzbandes in besonders einfacher Weise dadurch erreicht, daß parallel zu den die Anhebung bewirkenden Resonanzgliedern A und B ein durch die Resonanzglieder im Resonanzbereich praktisch kurzgeschlossener Spannungsteiler R2, R3 liegt, an dem die Spannung für 'die negative Rückkopplung abgegriffen ist (Abb. i).
  • An Hand der Abbildungen ist die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung für Verstärker und deren Wirkungsweise näher erläutert. Ein beispielsweise dreistufiger Verstärker enthält die Röhren i, 2 und 3. Zur Erhöhung des Verstärkungsgrades sowohl der tiefen als auch der hohen Frequenzen sind an sich bekannte Resonanzglieder A und B vorgesehen, bei denen das aus der Kapazität C' und der Selbstinduktion L1 bestehende Glied A seine Resonanz im Tieftonbereich hat und dementsprechend zur Verstärkungserhöhung der tieferen requenzen dient. Das aus der Kapazität C2 nd der Selbstinduktion L2 bestehende Glied B at seine Resonanz im Hochtonbereich und erursacht demnach eine Verstärkungserhöhung er hohen Frequenzen. In Abb. 2 ist die irkung dieser beiden Resonanzglieder auf die requenzcharakteristik des Verstärkers beispielseise dargestellt, und zwar zeigt die Kurve a ie Verstärkungscharakteristik der Schaltungsordnung für das in Frage kommende Freuenzband von etwa 45 Hertz bis i2 oob Hertz ohne die Resonanzglieder A und B. Kurve b eigt die Frequenzcharakteristik der gleichen Schaltungsanordnung nach Einschaltung der beiden Resonanzglieder A und B. Der Einfluß des Resonanzgliedes A auf den Tieftonbereich, ungefähr um 45 Hertz, ist durch die dargestellte höhere Verstärkung dieses Frequenzbereiches ersichtlich, desgleichen der Einfluß des Resonanzgliedes B auf den Hochtonbereich ungefähr um io ooo Hertz. Diese Wirkung der beiden Resonanzglieder A und B, nämlich das Anheben des Tiefton- und Hochtonbereiches der Frequenzcharakteristik des Verstärkers, wird nun noch unterstützt und wesentlich erhöht durch die Anwendung einer geeigneten Gegenkopplung. Zu diesem Zwecke wird erfindungsgemäß über einen Spannungsteiler R2, R3 ein Teil der im Anodenkreis der Röhre 2, also vor den Resonanzgliedern A und B, auftretenden Wechselspannung in den Gitterkreis der ersten Röhre i zurückgeführt. Die Ankopplung dieser aus dem Anodenkreis der Röhre 2 entnommenen Wechselspannung an den Gitterkreis der ersten Röhre i erfolgt mit einer derartigen Phasenverschiebung gegenüber der dort vorhandenen unverstärkten Wechselspannung, daß die Verstärkung der Schaltungsanordnung herabgesetzt wird. Die Herabsetzung der Verstärkung wirkt sich in bezug auf die Frequenzcharakteristik jedoch praktisch nur auf die Frequenzbereiche aus, die außerhalb der Bereiche liegen, die durch die Resonanzglieder erfaßt werden. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Wechselstromwiderstände der beiden Resonanzglieder A und B praktisch parallel zum Anodenwiderstand R1 der Röhre 2 liegen und somit die Größe des Außenwiderstandes und damit die Verstärkung dieser Stufe bestimmen. Im Resonanzfalle werden die Wechselstromwiderstände der Resonanzglieder A oder B, wenn auch nicht gleich Null, so doch zum mindesten sehr klein. Zur gleichen Zeit wird aber auch die Wechselspannung am Teilwiderstand R3 des Spannungsteilers R2, R3 kleiner werden, d. h. für die Resonanzfrequenzbereiche wird der durch die Gegenkopplung verursachte Spannungsverlust geringer sein als für die übrigen Frequenzbereiche. Durch vorstehende Maßnahmen wird also erreicht, daß die Verstärkung praktisch nur für die Frequenzbereiche herabgesetzt wird, die außerhalb der von den Resonanzgliedern beeinflußten Frequenzbereiche liegen. Dies bedeutet aber, daß die durch die Resonanzglieder künstlich geschaffenen Erhöhungen der Frequenzcharakteristik durch die zweckmäßig angewendete Gegenkopplung noch weiter hervorgehoben werden.
  • Die für das gezeichnete Beispiel sich ergebende Frequenzcharakteristik ist in Abb. 2 durch Kurve c dargestellt. Die Kurve zeigt deutlich, daß durch die Herabsetzung der Verstärkung, die durch die Gegenkopplung verursacht und praktisch nur für bestimmte Frequenzbereiche wirksam ist, eine weitere bedeutende Hervorhebung der Tief- und Hochtonbereiche erzielt wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verstärkerschaltung, bei der zur Verstärkung eines möglichst breiten Frequenzbandes Resonanzglieder zur Anhebung der Bereiche der tiefen und hohen Frequenzen und eine für die außerhalb der Resonanzbereiche liegenden Frequenzen wirksame negative Rückkopplung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Resonanzgliedern (A und B) ein durch die Resonanzglieder im Resonanzbereich praktisch kurzgeschlossener Spannungsteiler (R2, R3) liegt, an dem die Spannung für die negative Rückkopplung abgegriffen ist (Abb. i). Ergänzungsblatt zur Patentschrift 68E) 294 Klasse 21a2 Gruppe 18/05. Vom Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden: Kurt Ranft und Johannes Lautenbach in Leipzigt
DED69795D 1935-02-23 1935-02-23 Verstaerkerschaltung Expired DE680294C (de)

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