DE6802829U - Elektrische verbindung bei niederspannungs-hochleistungs-sicherungseinsaetzen - Google Patents

Elektrische verbindung bei niederspannungs-hochleistungs-sicherungseinsaetzen

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DE6802829U
DE6802829U DE19686802829 DE6802829U DE6802829U DE 6802829 U DE6802829 U DE 6802829U DE 19686802829 DE19686802829 DE 19686802829 DE 6802829 U DE6802829 U DE 6802829U DE 6802829 U DE6802829 U DE 6802829U
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fuse
contact
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fusible
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/05Component parts thereof
    • H01H85/143Electrical contacts; Fastening fusible members to such contacts
    • H01H85/153Knife-blade-end contacts

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  • Fuses (AREA)

Description

Elektrische Verbindung "bei Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherungseinsätzen
Die Neuerung bezieht sich auf eine elektrische Verbindung bei Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherungseinsätzen und die Gestaltung der Sicherung hierzu.
Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherungseinsätze, kurz NH-Sich^rungseinsätze genannt, bestehen in der Hegel aus einem Mantel aus Isolie-rraaterial, z.B. einem hohlen Keramikkörper, der die Schmelzleiter umgibt. Die Abdichtung des Hohlraumes des Isolierkörpers erfolgt vorzugsweise durch Endplatten, die einerseits den Isolierkörper bzw. dessen Hohlraum, gegebenenfalls unter Verwendung einer geeigneten Zwischenlage abschließen und abdichten und andererseits für die Kontaktorgane, z.B.Kontaktmesser, als Träger dienen.
Bisher war es üblich, bei derartigen Sicherungseinsätzen die Schmelzleiter elektrisch r:.B. mit den Endplatten zu verbinden, die ihrerseits über eine besondere Kontaktbrücke mit den Kontaktmessern verbunden wurden.Eine Schweißung der
zu verbindenden Teile ist aber in diesem Fall nur möglich, indem vor Abschluß der Montage die eine Abschlußj)latte z.B, seitlich verschoben und nach dem Anschweißen des Schmelzleiters in die für den Zusammenbau notwendige Stellung gebracht wird.
Es sind auch andere Verbindungsarten zwischen Schmelzleiter und Endplatte bekannt, die aber ebenso wie die vorstehend beschriebene Bauweise , nachteilig sind, weil eine besondere elektrische Kontaktbrücke zwischen Endplatte und Kontaktmesser und/oder zusätzliche Montagearbeiten notwendig sind.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend beschriebenen Nachteile zu überwinden, insbesondere auch elektrische Übergangswiderstände zu vermeiden.
Diese Aufgabe wirdiBuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kontaktorgane,insbesondere Kontaktmesser, durch die Endplatten in den Hohlraum der NH-Sicherung hindurchgeführt und die Schmelzleiter unmittelbar mit den inneren Enden der Kontaktorgane verbunden sind.
Die Gestaltung gemäß Neuerung wird dadurch ermöglicht, daß die Schmelzleiter mit vorbestimmten Biegungsstellen o.dgl. versehen sind, die ein Strecken bzw.Stauchen des Schmelzleiters ermöglichen. Alsdann kann durch Dehnen des Schmelzleiters bei der Montage der NH-Sioherung eine unmittelbare
ff 4 ·
Schweißverbindung zwischen Schmelzleiter und Kontaktmesser hergestellt und anschließend der Schmelzleiter ohne Schwierigkeiten gestaucht werden, so daß die Endplatten in die gewünschte Verschlußstellung gebracht werden können.
Um zu verhindern, daß bei dem Stauchen des Schmelzleiters dieser etwa mit einer inneren Wandung des Isolierkörpers in Berührung kommt, wird gemäß Neuerung ferner vorgeschlagen, dem,in Frage kommenden Teil des Schmelzleiters, insbesonders dem zwischen zwei vorbestimmten Biegestellen liegenden Teil eine Profilierung zu geben, die ein Durchbiegen des Schmelz.-leiters an dieser Stelle verhindert.
Die Neuerung erstreckt sich auch auf NH-Sicherungseinsätze, bei denen, wie in Vorarbeiten vorgeschlagen, die die Kontaktmesser tragenden Endplatten mit einem Durchzug versehen sind, der das eingebrachte Kontaktorgan, insbes, Kontaktmesser,vorzugsweise allseitig umgibt und mit diesem in kraftschlüssiger Verbindung steht.
Bei NH-Sieherungeη der zuletzt genannten Art ist gemäß Neuerung vorgesehen, die gemäß den Normvorschriften geforderten Abmessungen der NH"-Sicherung durch Bemessung der Höhe des Durchzuges zu erfüllten. Zu diesem Zweck wird der Durchzug nicht, wie bisher, in den Innenraum des Isolierkörpers hinein, sondern nach außen hin gerichtet.
Ausführungsbeispiele der Neuerung sind in ds er Zeichnung dargestellt, Es zeigen :
21g.1 einen NH-Schmelzsicherungseinsatz in schaubildlicher Darstellung ;
Fig.2 denselben Einsatz.eingebaut/im Schnitt ; Fig.3ajb schematisch einen Schmelzleiter mit Profilierung und Fig. 4 eine i-IH-Sicherung, bei dem die Kontaktmesser in einem
Durchzug der Endplatten oefestigt sind. Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, sind die Schmelzleiter 1,1' unmittelbar an den in den Sicherungshohlraum hineinragenden Kontaktorganen,z.B. den Kontaktmessern 2,2' befestigt, insbesondere angeschweißt. Die Kontaktrnesser 2,2' werden ihrerseits von den Endplatten 3,3' getragen. Dadurch daß gemäß Neuerung die Schmelzleiter 1,1' unmittelbar mit den Kontaktorganeη 2,2' durch Schweißen verbunden sind - vgl. die Schweißpunkte 4 - , braucht die Halterung der Kontaktmesser 2,2' in a;n Endplatten 3>3' nur noch den mechanischen Anforderungen zu entsprechen. Eine gute elektrische Verbindung zwischen den Schmelzleitern 1,1' und den Kontaktessern 2,2' ist durch die SchweiSpunkte 4 gewähr l0!-te t.
Gemäß Neuerung sind nun in den Schmelzleitern 1,1' vorbestimmte Biegestellen 5 bzw. 5' vorgesehen. Diese Biegestellen ermöglichen eine Dehnung des Schmelzleiters sowie ein Zusammenstauchen, so daß ohne Schwierigkeiten im Rahmen der Montage die Schweißvorgänge ausgeführt werden können.
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In den Figuren 3a,~b ist ein Schmelzleiter dargestellt, der gemäß Neuerung mit einer Profilierung versehen ist, die beim Zusammenstauchen durch Insteilungbringen der ündplatten ein Durchbiegen des Schmelzleiters an unerwünschten Stellen und damit z.B. ein Berühren der inneren Wandung des Keramikkörpers ό verhindert. Der Schmelzleiter 7, der, wie schon ' beschrieben, mit vorbestimmten Biegestellen 8 versehen ist, besitzt in diesem Fall zwischen den Biegestellen und ggf. auch in anderen Teilen eine Profilierung 9, z.B. eine teilzylindrische Profilierung gemäß Ausführungsbeispiel.
Die Figur ^ zeigt eine NH-Sicherung, bei der die Kontaktmesser 2 bzw. 2' in Durchzügen 10 bzw. 10' der Endplatten 11 bzw. 11' gelagert sind. Bei einem Sicherungseinsatz dieser Art dient die Höhe des Durchzuges zur Anpassung an die Normvorschriften, Zu diesem Zweck wird der Durchzug mindestens gleich oder größer als die Schraubenköpfe 12 für die Befestigung der Sndplatten am Keramikkörper gewählt. Die freien Stirnflächen der Durchzüge bestimmen damit allein die nach den Normvorschriften festgelegten Abmessungen.

Claims (1)

  1. - 6 - S chutzansprüche
    1. Elektrische Verbindung bei Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherungseinsätzen , dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktorgane, insbesondere Kontaktmesser (2,2') durch die Endplatten (3,3') bzw. 11,11' ) hindurchgeführt und die Schmelzleiter (1,I1 bzw. 7) unmittelbar mit den inneren Enden der Kontaktorgane verbunden sind.
    2. Elektrische Verbindung bei Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherungseinsätzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzleiter (1,1' bzw.7) mit den Kontaktorganeη (2,2·) duroh Schweißen verbunden sind.
    3· Elektrische Verbindung bei Niederspannungs-Hoch-
    leistungs-Sicherungseinsätzen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzleiter (1,I1 bzw. 7) mit vorbestimmten Biegestellen (5,5* bzw.8 ) od.dgl»versehen sind,.
    k. Elektrische Verbindung bei Niederspannungs-Hoch-
    leistungs-Sicherungseinsätzen , dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzleiter (I1I1 bzw.7) profiliert (9) ausgebildet sind.
    5. Elektrische Verbindung bei Niederspannungs-Hoch-
    leistungs-Sicherungseinsätzen nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung (9) zwischen zwei vorbestimmten Biegestellen (5,5% bzw.8) vorhanden ist.
    6. Elektrische Verbindung bei jxi^derspaniiungs-Hochleistungs-Sicherungseinsätzen nach Anspruch I und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung der Schmelzleiter (l,!1 bzw«7) als Längsprofilierung (9) ausgebildet ist.
    7. Endplatte,insbesondere für Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherungseinsätze nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese mit die Kontaktorgane (2,2') kraftschlüssig umschließenden,nach außen gerichteten Durchzügen (10,10') versehen sind,
    8. Endplatte nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der Sicherung den Normvorschriften durch entsprechende Bemessung der Höhe der Durchzüge (10,1O1) angepaßt sind.
    9. Endplatte nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Durchzüge (10,10·) gleich oder größer als die der Schraubköpfe (12) gewählt ist.
    (5 -\j "bj ύ Ζ «
    E. WetZel 850° Nürnberg 1,
    l.-lng. E. Te Patentanwälte
    _. . Hefnersplaiz 3 - Poitfach 9347
    Dipl.-lnCJ. E. TerOaU ΤβΙ·χΟ6/22327-Τ·Ι. 09H/a040ei-83
    Pottecheckkonto Nürnberg 11151
    I—unter zeicnen Dine immer angeDen—η
    L 8/2 (199/68) j
    Gebrauchsmuster 6 802 829
    Firma Lindner GmbH., Fabrik elektr.
    Lampen und Apparate, 8600 Bamberg.
    Schutzansprüche:
    1. Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherungseinsatz, bestehend aus einem hülsenförmigen Isolierkörper, zwei an den Stirnseiten des Isolierkörpers befestigten Endplatten, zwei miteinander fluchtenden, mit den Endplatten verbundenen und sie durchsetzenden sowie konstanten Querschnitt aufweisenden Kontaktorganen, insbesondere Kontaktmessern, und einem oder zwei Schmelzleitern, die mit ihren Enden an den durch die Endplatten hindurch in den Isolierkörper hineinragenden Enden der Kontaktorgane elektrisch gut leitend, z.B. durch Punktschweißung, befestigt sind, dadurch gekennzeichnet., daß jedes Kontaktorgan (2,2') unmittelbar in der zugehörigen Endplatte (3,3') befestigt ist.
    2. Sicherungseinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Endplatten (3,3') mit die Kontaktorgane (2,2') kraftschlüssig umschließenden, nach außen gerichteten Durchzügen (10,10') versehen sind.
    3. Sicherungseinsatz nach Anspruch 2 mit Befestigung der Endplatten durch Schrauben> dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Durchzüge (10,10') gleich oder größer als die der Sohraubenköpfe (12) ist.
    4-. Sicherungseinsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Strecken und Stauchen die Schmelzleiter (1,1';7) mit mindestens zwei Biegestellen (5j5';8) o.dgl. versehen sind.
    5. Sicherungseinsatz nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzleiter (1,1';7) zwischen den Biegestellen (5»5'»8) profiliert (9), z.B. im Querschnitt kreisbogenförmig, ausgebildet sind.
DE19686802829 1968-10-17 1968-10-17 Elektrische verbindung bei niederspannungs-hochleistungs-sicherungseinsaetzen Expired DE6802829U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0621621A3 (en) * 1993-04-23 1995-11-08 Gould Electronics Inc Current limiting fuses.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0621621A3 (en) * 1993-04-23 1995-11-08 Gould Electronics Inc Current limiting fuses.

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