DE680052C - Hubvorrichtung fuer die Kippbruecke von Strassenfahrzeugen, insbesondere Lastkraftwagen - Google Patents

Hubvorrichtung fuer die Kippbruecke von Strassenfahrzeugen, insbesondere Lastkraftwagen

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Publication number
DE680052C
DE680052C DEC53598D DEC0053598D DE680052C DE 680052 C DE680052 C DE 680052C DE C53598 D DEC53598 D DE C53598D DE C0053598 D DEC0053598 D DE C0053598D DE 680052 C DE680052 C DE 680052C
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DE
Germany
Prior art keywords
lifting device
tipping bridge
shaft
bridge
brake
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Expired
Application number
DEC53598D
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Henze
Johann Wild
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Christoph & Unmack AG
Original Assignee
Christoph & Unmack AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/06Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
    • B60P1/12Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with toothed gears, wheels, or sectors; with links, cams and rollers, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Bei Lastkraftwagen und Anhängern für Lastkraftwagen wird der Wagenkasten vielfach als Kippbrücke ausgebildet, so daß man den Wagenkasten um. eine in Richtung der Längsachse verlaufende Achse nach rechts oder links kippen kann. Die Hubvorrichtung bestellt meist aus einer Hauiptkippwelle, auf der mehrere, z. B. zwei, Ritzel befestigt sind, die in Zahnstangen eingreifen.
Die Zahnstangen sind an der Unterseite der Kippbrücke gelenkig befestigt. Zum Drehen der Hauptkippwelle verwendet man ein Zahnradvorgelege mit Handkurbelantrieb. Das Zahnradvorgelege oder Windengetriebe wird mehrstufig, z. B. vierstufig, ausgeführt. In der höchsten Stellung wird die Hubvorrichtung mittels Sperrhebel festgesetzt. Soll die Kippbrücke wieder in die Ruhestellung zurückgeführt werden, so erfolgt dies durch Lösen des Sperrhebels und entsprechendes Zurückdrehen der Hauptkippwelle mittels der Handkurbel. Da dieses Zurückdrehen mittels der Handkurbel als unbequem empfunden wird, so wird in den meisten Fällen die Handkurbel abgezogen, so daß sich nach Lösen der Sperrung die Kippbrücke durch ihr eigenes Gewicht wieder in die Ausgangsstellung zurückführt. Dies ist möglich, weil das Windengetriebe aus Zahnrädern besteht und infolgedessen nicht selbstsperrend ist. Es treten nun beim Herunterlassen der Kippbrücke erhebliche Schwungkräfte auf, die äußerst plötzlich abgebremst werden, sobald sich die Kippbrücke auf ihre Lager aufsetzt. Dieses plötzliche Abbremsen der Schwungkräfte führt zu unangenehm hohen Beanspruchungen der Zahnräder bzw. Ritzel. Infolgedessen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Auftreten gefährlicher Schwungkräfte beim Zurückfallen der Kippbrücke zu verhindern.
680 05ä
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Windengetriebe mit einer auf Fliehkraftwirkung beruhenden selbsttätigen Bremsvorrichtung versehen ist. Die Bremsvorrichtung besteht zweckmäßig aus einer ortsfesten Bremstrommel, innerhalb welcher ein Paar Bremsbacken angeordnet ist. Die Bremsbacken sind undrehbar mit der zu bremsenden Welle befestigt, können sich aber ίο in radialer Richtung frei bewegen. Sobald also die Hauptkippwelle bzw. die von der Handkurbel zu betätigende Vorgelegewelle beim Zurückfallen der Kippbrücke eine bestimmte Drehzahl erreicht hat, legen sich die Bremsbacken an die Bremstrommel an und verhindern auf diese Weise, daß die Drehzahl der Welle in unerwünschter Weise steigt. Man kann infolgedessen ohne Gefahr für die Zahnräder und sonstigen Teile der Hubvorrichtung die Kippbrücke in die Ausgangsstellung zurückfallen lassen.
Es ist bekannt, die Kippbewegung der Kippmulde einer fahrbaren Vorrichtung zum Beladen von Fahrzeugen mit Schüttgut mit Hilfe einer Flüssigkeitsbremse zu steuern. Die Anwendung dieser Maßnahme auf die Kippbrücke von Straßenfahrzeugen ist möglich, erscheint aber sowohl aus geldlichen als aus betrieblichen Gründen nicht zweckmäßig. Die Verwendung einer auf Fliehkraftwirkung beruhenden selbsttätigen Bremsvorrichtung gemäß der Erfindung ist jedenfalls nicht nur billiger und einfacher, sondern gewährt auch eine größere Betriebssicherheit gegenüber der an sich möglichen Verwendung von Bremsen, die auf " der geregelten Verdrängung der Flüssigkeit in einem Zylinder beruhen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι im Aufriß einen Lastkraftwagenanhänger mit Kippbrücke und Fliehkraftregler,
Fig. 2 im Aufriß und Schnitt das Windengetriebe mit Fliehkraftregler, Fig. 3 eine Seitenansicht auf den Fliehkraftregler im Schnitt auf der Linie HI-III der Fig. 2.
In dem Untergestell 10 des Fahrzeuges ist die Hauptkippwelle 11 drehbar gelagert, auf der zwei Ritzel befestigt sind. Jedes Ritzel greift in eine der beiden Zahnstangen 12 ein, die an der Unterseite der Kippbrücke 13 gelenkig aufgehängt sind. In dem Untergestell 10 des Fahrzeuges ist ferner eine Handkurbelwelle 14 gelagert, deren rechtes Ende mit einem Vierkant zum Aufsetzen der abnehmbaren Handkurbel I56 versehen ist. Das linke Ende 14° der Welle 14 ist in dem Gehäuse 15 eines Vorgeleges, des sogenannten Windengetriebes, bei 15° drehbar gelagert. Zwischen den beiden Lagerstellen 15s ist auf der Welle 14° ein Ritzel 16 befestigt, welches in ein Zahnrad 17 eingreift. Dieses ist auf der Zwischenwelle 18 befestigt, die mit einem Ritzel 19 versehen ist. Das Ritzel 19 greift in ein nicht dargestelltes Zahnrad ein, mit dessen Hilfe die Hauptkippwelle 11 gedreht wird.
An das Gehäuse 15 ist eine Kappe 20 abnehmbar angesetzt, welche die Welle 14" umschließt. An der Innenfläche der senkrechten Außenwand der Kappe 20' ist eine Brems-^ trommel 21 mit Hilfe von Schraubenbolzen 22 abnehmbar befestigt. Ein Vierkantteil 14" der Handkurbelwelle 14 ist ferner mit einer Muffe 23 versehen, an der zwei radial stehende Zapf en 24 befestigt sind. In dem Ringraum zwischen der Muffe 23 und der Bremstrommel 21 sind zwei als Halbringe ausgebildete Bremsbacken 25 angeordnet. Jede der beiden Bremsbacken 25 ist mit einem Kanal 26 versehen, der zur Aufnahme des zugehörigen Zapfens 24 der Muffe 23 dient. Die Anordnung ist so getroffen, daß jede der beiden Bremsbacken 25 mit Hilfe der Zapfen 24 zu gemeinsamer Drehung mit der Muffe 23, d. h. mit der Welle 14, verbunden ist, während gleichzeitig jede der beiden Bremsbacken in radialer Richtung freies Spiel hat.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    - i. Hubvorrichtung für die Kippbrücke von Straßenfahrzeugen, insbesondere Lastkraftwagen und deren Anhänger, mit einem Windengetriebe, das zum gemeinsamen Antrieb der an der Kippbrücke angreifenden Zahnstangen dient, dadurch gekennzeichnet, daß das Windengetriebe (15-19) mit einer auf Fliehkraftwirkung beruhenden selbsttätigen Bremsvorrichtung (21-26) versehen ist, so daß beim Zurückfallen derKippbrückegef ährliche Schwungkräfte vermieden werden.
  2. 2. Hubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehkraft- 10g bremse aus mindestens einem Paar Bremsbacken (25) besteht, die mit der zu bremsenden Welle (14°) zu gemeinsamer Drehungverbunden, aber in radialer Richtung frei beweglich innerhalb einer ortsfesten no Bremstrommel (21) angeordnet sind.
  3. 3. Hubvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsbacken (25) auf radialen Vorsprüngen oder Zapfen (24) der zu bremsenden Welle frei verschiebbar gelagert sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC53598D 1938-01-21 1938-01-21 Hubvorrichtung fuer die Kippbruecke von Strassenfahrzeugen, insbesondere Lastkraftwagen Expired DE680052C (de)

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