DE679076C - Verschiebeankermotor mit eingebauter Bremse - Google Patents
Verschiebeankermotor mit eingebauter BremseInfo
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- DE679076C DE679076C DEF84151D DEF0084151D DE679076C DE 679076 C DE679076 C DE 679076C DE F84151 D DEF84151 D DE F84151D DE F0084151 D DEF0084151 D DE F0084151D DE 679076 C DE679076 C DE 679076C
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- 238000013016 damping Methods 0.000 claims description 8
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000004308 accommodation Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
- H02K7/10—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
- H02K7/12—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking
- H02K7/125—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking magnetically influenced
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Description
F 8 4151
Verschiebeankermotoren haben gegenüber
den !anderen Elektromotoren u. a. den Vorzug
der uiiimittelbar gesteuerten. Bremse, jedoch.
hat die Frage der Unterbringung und der Verstellung der Bremse noch, nicht zu einer völlig
befriedigenden Lösung geführt. Das gilt ins-. besondere für die Fälle, in denen nicht nur
der Bremsweg, sondern, auch, die Bremskraft, gegebenenfalls auch, die Bremsdämpfung einstellbar
sein sollen.
Man hat die Aufgabe beispielsweise dadurch zu lösen versucht, daß man die im
Motorinnern auf der «inen Motorseite befindliche Bremsfeder mit Hilfe von Verstellringen
spannt und den feststehenden, an der anderen Motorseite befindlichen Bremsteil mit
Hilfe einer Reihe von Schrauben verstellt. Die Bremsfederverstellung ist dabei von außen
schlecht zugänglich und die Bremswegverstellung infolge der an den Motorwellenstumpf
angeschlossenen Getriebeteile unbequem.
Demgegenüber besteht die Erfindung daxin, daß die Verstellglieder auf der dem Antrieb
abgewendeten Seite des Motors zusammengefaßt sind, getrennte Widerlager und je ein
Verstellmittel aufweisen, und in der Motorhaube untergebracht sind, durch, deren Öffnungen
die Verstellmittel hindurchgeführt bzw. an deren Öffnungen sie herangeführt sind, so
daß sie von außen verstellt werden können.
Das bietet u.a. den Vorteil der bequemen, von außen vorzunehmenden Verstellung ohne
gegenseitige Beeinflussung der Verstellglieder; die Verstellglieder können auch leicht überwacht
und die Verstellgrößen abgelesen werden. Trotzdem sind Bremse, Bremsfedern
und Dämpfung im Motorinnetin, also geschützt untergebracht, und der Motor bildet
ein einheitliches, z. B. als Ganzes bequem anzuflanschendes Bauglied.
Bekannt- ist außer der bereits erwähnten Bauart von Verschiebeankermotor en die
Unterbringung von Bremse und Bremsfeder in einem als Ganzes mit dem Bremsmagnet
auf die Motorwelle aufzusetzendes Gehäuse, aus dem eine Verstellmutter für die Bremsfeder
herausragt, die in der Nabe einer Scheibe abgestützt· ist, durch deren Drehung
der Bremsweg eingestellt wird. Dadurch beeinflussen sich Bremsweg- und Bremskraftverstellung
ungewollt gegenseitig. ίο Bei einem bekannten- Motor mit eingebauter,
vom Drehmoment eines Hilf sankers gesteuerten Bremse ist die Bremsfeder nur
durch Unterlegen von Scheiben o. dgl. verstellbar, während die Verstellung des Brems-J5
weges von der Motoraußenseite her nicht durchführbar ist.
Beim Erfindungsgegenstand liegen jedoch alle Verstellteile an der einen Motoraußenseite
bequem zugänglich zusammengefaßt, und zwar derart, daß nicht unbeabsichtigt mehrere
Teile zusammen verstellt werden, vielmehr jeder .einzelne Teil für sich 'einstellbar ist '
In der Zeichnung ist ein Ausfühxungsbeispiel
für die Erfindting dargestellt. Dieses .25 zeigt die Bremsseite des Motors teils im
Schnitt, teils in Ansicht.
Der Motor 1 ist mit einem Verschiebeanker
2 versehen, der auf der Verschiebeankerwelle 3 sitzt. Die Begrenzung der Äxialbewegung
nach links hin ist auf der Zeichnung nicht mit dargestellt. Sie erfolgt in passender
Weise durch Anschläge o. dgl. Nach rechts hin ist die Bewegung der Motorwelle durch das Anliegen der Bremsscheibe 4 am
Bremsring 46 mit dem Bremsbelag 4C begrenzt.
Die Nabe 4s der Bremsscheibe ist durch eine Vielnutverbindung auf der Welle 3
derart befestigt, daß sie gegen Verdrehung gesichert ist, jedoch in axialer Richtung Bewegungen
ausführen kann, solange sie nicht durch andere Teile festgehalten wird. Dies
ist normalerweise der Fall, da die Büchse 5 in das Gewinde 5° der Nabe ef eingreift und
diese daher gegenüber der Welle 3 festlegt,
wobei die Büchse 5 am Kegel 6 anliegt. Die Büchse 5 ist am Ende mit einem Sechskant 5*
versehen, mit Hilfe dessen sie gedreht werden kann, wobei dann die Lage der Welle gegenüber
der Bremsscheibennabe geändert wird. Auf diesem sich drehenden Teil sitzt der
Innenring des Kugellagers 7 fest, dessen
Außenring an der Büchse 8 festliegt. Gegen diese Büchse 8 und damit auch gegen das
Lager 7 und über dieses Lager auf die Büchse 5, die Welle 3 und die Bremsscheibe 4
drückt die Feder 9. Das topfartig ausgebildete Widerlager 10 .dieser Feder ist bei 11
gegenüber der feststehenden Haube 12 verschiebbar, aber undrehbar gelagert. Auf
einem Gewinde ioa des topfartigen Widerlagers
10 ist die Mutter 13 drehbar, die mit
j Bohrungen 13« versehen ist, in die 'ein Verstellwerkzeug
eingeführt werden kann. Die topfartige Ausbildung des Widerlagers hat
den Vorzug, daß das Widerlager verhältnismäßig weit im Innern des Motors, also raumsparend,
angeordnet sein kann und trotzdem die Verstellung außen am Lagerschild erfolgen kann. An einem Ansatz 8° der Büchse 8
ist der Dämpfungskolben 14 angeschlossen,
der im Dämpfungszylinder 15 arbeitet und dessen Drosselkanäle durch die Schrauben
16 eingestellt werden können. Die Dichtung erfolgt durch in axialer Richtung nachgiebige
Membranen 17 und 18, die z.B. aus gummiartigen Werkstoffen oder Metall bestehen
können.
Um nun zu erreichen, daß die sämtlichen verstellbaren Teile von außen her ohne Abnahme
von anderen Maschinenteilen eingestellt werden können, sind die Verstellglieder
bis an Öffnungen, Durchbrüche, Einsparungen o. dgl. der Motorhaube geführt. So liegt
z.B. die Mutter 13 zum Verstellen der Federkraft der Bremsfeder 9 in dem Ausschnitt A
Ebenso sind die beiden Einstellschrauben 16 der Dämpfungseinrichtung für die Axialbewegung
in die Aussparung B gelegt. Schließlich ist noch eine zentrale Aussparung bei C
vorhanden, durch, welche der Sechskant für go
die Verstellung des Bfemslüftweges erreichbar ist. ■
Die Verstellung geschieht folgendermaßen: Wenn die Bremskraft verändert werden soll,
so wird der Deckel 20 hochgeklappt. Dann kann man mit einem Stift o. dgl. in ,die Öffnung
13« der Ringmutter 13 eingreifen und die Spannung oder Entspannung der Feder 9
durch Drehen der Mutter bewirken.
Hat sich der Bremsbelag mit der Zeit etwas abgearbeitet, so erfolgt die Nachstellung dadurch,
daß ein Steckschlüssel 21 durch die Öffnung C und auf den Sechskant 5* gesteckt
wird. Durch Drehen der Büchse 5 wird die Verschiebeankerwelle nach links verschoben,
so daß die Welle bei der Bewegung nach links wieder eher an den Anschlag stößt, der sich
an der linken Motorseite befindet. Der durch die Abnutzung des Belages 4« vergrößerte
Lüftweg wird also wieder auf das richtige m
Maß zurückgeführt, das beispielsweise etwa 2 mm beträgt. Da die Kante 5C am Sechskant
sich um. genau dasselbe Maß axial verschiebt wie die Bremsscheibe 4 auf der Welle 3, kann
man am Steckschlüssel 21 eine Marke 21" an- ng
bringen, welche die richtige Einstellung der Bremsscheibe 4 anzeigt. Der Steckschlüssel
wird gedreht, bis die Marke mit einer entsprechenden Marke an der Motorhaube übereinstimmt.
Dann ist der richtige Bremslüft- ]20
weg erreicht. Durch die Einstellbewegung wird auch der Dämpfungskolben 14 wieder in
die richtige Lage innerhalb des Zylinders 15
gebracht.
Die Dämpfung kann für beide Bewegungsrichtungen getrennt eingestellt werden, indem
die Stellschrauben 16 ein- oder ausgeschraubt werden und dadurch die Drosselöffnungen
mehr oder weniger verschließen.
Die Zugänge C und B können, wie in der Zeichnung angedeutet, durch Deckel 23 und
24 abgeschlossen werden, so· daß der Motor glattes Äußeres aufweist. Die Deckel brauchen
nur geklappt oder gedreht zu werden, um die Verstellteile freizulegen. Für größere
Motorein empfiehlt es sich, die Verstellung der Bremsfeder 9 mit Hilfe einer Übersetzung vorzunehmen,
indem die Mutter 13 mit Verzahnung versehen wird, in die ein an der Haube
12 gelagertes Zahnrad 2 5 'eingreift, wie aus
der Abb. 2 ersichtlich ist. Der Zapfen des Zahnrades kann in geeigneter Weise, z. B.
durch 'einen Schraubenschlüssel, gedreht werden.
Claims (7)
- Patentansprüche:ι. Verschiebeankermotor mit eingebauter Bremse und verstellbarer Bremsibelastung sowie verstellbarem Lüftweg der Bremsscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß 'die Verstellglieder auf der dem Antrieb abgewandeten Seite des Motors zusammengefaßt sind, getrennte Wiederlager und je ■ein Verstellmittel aufweisen und in der Motorhaube untergebracht sind, durch deren Öffnungen die Verstellmittel hindurchgeführt bzw. an deren Öffnungen sie derart herangeführt sind, daß sie von außen verstellt werden können.
- 2. Verschiebeankermotor nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Nabe (4«) der axial beweglichen Bremsscheibe (4) in der Achsrichtungeine Schraubenbüchse (5) angeschlossen ist, mit der .die Lage der Nabe (4«) gegenüber der Welle (3) im Stillstand verändert werden kann.
- 3. Verschiebeankermotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (C) für die Einführung der Verstellwerkzeuge (21) für die Schraubenbüchse (5) durch die Dämpfungseinrichtung (14, 15) für die Axialbewegung der Motorwelle hindurchführt.
- 4. Verschiebeankermotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Widerlager (10) der Bremsfeder (9) durch eine zentral zur Motorwelle angeordnete Mutter (13) verstellbar ist, die durch eine Aussparung (A) der Motorhaube (12) zugänglich ist.
- 5. Verschiebeankermotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das axialbewegliche Widerlager (10) topfartig ausgebildet ist und die Bremsfeder (9) umschließt.
- 6. Verschiebeankermotor nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein an die zentrale Verstellmutter (13) angeschlossenes Übersetzungsgetriebe (25), das durch die Aussparung (A) der Motorhaube hindurchgreift.
- 7. Verstellwerkzeug zur Nachstellung· des Bremslüftweges eines Verschiebeankermotors nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch einen an der Außenseite mit einer Markierung (21") versehenen Steckschlüssel (21), der mit einer Meßfläche gegen eine 'entsprechende Fläche (5C) anliegt, die mit der Bremsscheibe (4) axial beweglich ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF84151D DE679076C (de) | 1937-12-12 | 1937-12-12 | Verschiebeankermotor mit eingebauter Bremse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF84151D DE679076C (de) | 1937-12-12 | 1937-12-12 | Verschiebeankermotor mit eingebauter Bremse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE679076C true DE679076C (de) | 1939-07-28 |
Family
ID=7114230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF84151D Expired DE679076C (de) | 1937-12-12 | 1937-12-12 | Verschiebeankermotor mit eingebauter Bremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE679076C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098595B (de) * | 1959-07-03 | 1961-02-02 | Demag Zug Gmbh | Nachstelleinrichtung fuer die Bremse von Verschiebeankermotoren |
| DE1136545B (de) * | 1960-09-03 | 1962-09-13 | Himmelwerk Ag | Elektromagnetisch lueftbare Federdruck-bremse, vorzugsweise fuer einen Elektromotor |
| DE1166914B (de) * | 1962-07-24 | 1964-04-02 | Demag Zug Gmbh | Verschiebelaeufermotor mit hydraulischer Daempfung des Laeufereinzuges und des Brems- bzw. Kupplungseinfalls |
-
1937
- 1937-12-12 DE DEF84151D patent/DE679076C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098595B (de) * | 1959-07-03 | 1961-02-02 | Demag Zug Gmbh | Nachstelleinrichtung fuer die Bremse von Verschiebeankermotoren |
| DE1136545B (de) * | 1960-09-03 | 1962-09-13 | Himmelwerk Ag | Elektromagnetisch lueftbare Federdruck-bremse, vorzugsweise fuer einen Elektromotor |
| DE1166914B (de) * | 1962-07-24 | 1964-04-02 | Demag Zug Gmbh | Verschiebelaeufermotor mit hydraulischer Daempfung des Laeufereinzuges und des Brems- bzw. Kupplungseinfalls |
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