DE677040C - Drehgelenkartige Verbindung der Weichenzunge mit der Zungenverbindungsstange - Google Patents

Drehgelenkartige Verbindung der Weichenzunge mit der Zungenverbindungsstange

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Publication number
DE677040C
DE677040C DEK144809D DEK0144809D DE677040C DE 677040 C DE677040 C DE 677040C DE K144809 D DEK144809 D DE K144809D DE K0144809 D DEK0144809 D DE K0144809D DE 677040 C DE677040 C DE 677040C
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Germany
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tongue
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Expired
Application number
DEK144809D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Brockschmidt
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Kloeckner Werke AG
Original Assignee
Kloeckner Werke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/10Locking mechanisms for points; Means for indicating the setting of points

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

Die bekannte Hammerkopfzungenbefesti.-gung zur Verbindung von Weichenzungen mit der Zungeniverbindungsstange wird von vielen Verkehrsunternehmungen wegen ihrer leichten Anbringung vom Kasteninneren aus gern benutzt. Die bisher übliche Ausführung hat aber den Nachteil, daß sie unmittelbar am Zungenauge kein Drehgelenk besitzt und deshalb eine feste und starre Verbindung mit dem Zungenauge darstellt. Da eine vollständig starre Verbindung der Weichenzungen untereinander für das Umlegen, einer Weiche nicht zweckmäßig ist, hat man dieser Befestigung eine besondere aufgeschraubte Gabelung mit Drehbolzen zum Anschluß an die Zungenverbindungsstange gegeben. Dieses Drehgelenk liegt aber etwa 300 mm vom Zungenauge entfernt; dadurch entstehen erhebliche Vereckungen im Zungenverbindungsigestänge und unerwünschte Spannungen in der Umstellvorrichtung. Die Längeneinstellung dieser bisher üblichen Hammerkopfbefestigung ist auch sehr umständlich; es muß erst der Bolzen aus der Gabelung entfernt und die Zungenverbindungsstange aus der Gabelung seitlich herausgezogen werden, um dann erst die aufgeschraubte Gabelung- ensprechend der notwendigen Längeneinstellung drehen zu können.
Man hat schon versucht, durch eine klauenartige Verbindung der Stellstange mit der Weichenzunge die Mängel zu vermeiden, wobei eine hakenförmige umgebogene, flache Greifklaue mit einem abgerundeten Kopf in einer waagerechten geraden Nut der Zunge in Verbindung mit 'einer gleichartigen Ausbildung der Druckhiülse auf der Gegenseite die Zunge fest umfaßt. Auch diese Bauart ist noch zu starr und stellt keine gelenkartige Verbindung, die allen Anforderungen genügt, dar.
Zur Behebung, der genannten Nachteile ist ferner ein drehbarer Zungenangriff bekanntgeworden, bei dem der Drehzapfen teils von der Zunge selbst und teils von einem besonderen Ergänzungsstück gebildet wird.
Wenn auch bei dieser Lösung schon der Gedanke einer Drehgelenkausbildung offenbart wurde, so hat hinwiederum diese Bauart den Nachteil teuerer und schwieriger Herstellung sowie 'ungenügender Nachstell-' barkeit.
Alle diese Mängel und Nachteile werden bei einer drehgelenkartigen Verbindung der Weichenzunge mit der Zungenverbindungs-
ίο stange, bei der die Verbindungsstange an einem unterhalb der Zunge angeordneten Auge auf der inneren Seite mit einer Dtruckhülse und auf der äußeren Seite mit ihrem hammerkopf artigen Ende drehgelenkartig angreift, gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß die Drehflächen der Druckhülse und des Hammerkopfes am Zungenauge konzentrisch angeordnet sind.
Diese neue einstellbare Hammerkopfzungenbefestigung mit ihrem unmittelbar am Zungenauge verdeckt liegenden Drehgelenk besteht aus dem Gewindebolzien α mit einem halbzylindrischen, Kopf C. Der Bolzen a mit dem Bundansatz b und dem Kopf c wird durch die öffnung d im Zungenauge e hindurchgesteckt, um 90 Grad gedreht und dann in die der Kopfform entsprechende Ausnehmung/ in dem Zungenauge £ eingeführt. Dieser Ausnehmung gegenüber ist auf der anderen Seite des Zungenauges e ein zylinderförmiger begrenzter Wulst g angebracht. Die hohl gebohrte DruckhülseÄ mit der bundartigen Ansatzfläche i wird beim Zusammenbau mit ihrer größeren Bohrung zuerst auf den Bolzen α geschoben, bis die beiden Ansatzflächen des Bolzens und der Doruckhiülse sich berühren. . Die Mutter k preßt diese Flächen fest aufeinander, so daß der Vorschub der Druckhülse A hierdurch genau begrenzt ist. Der viereckig, quadratisch, oder ähnlich ausgebildete Teil A1 der DruckhülseÄ hat eine dem Wulstg des Zungenauges angepaßte Hohlform I. Die fingerartigen Ansätze/n der DruckhülseÄ greifen in die öffnung ύ? des Zungenauges e ein und verhindern das Mitdrehen der DruckhülseÄ beim Anziehen der Mutter k und sichern so gleichzeitig die genaue Lage der Dreh- und Druckflächen der gesamten Befestigung zueinander. Die Längeneinstellung der ganzen Zungenverbindungsstange erfolgt am einfachsten durch die vorgesehene Muffe η; die Muttern 0 stellen G egenmüittern dar.
Abb. ι zeigt die gesamte Befestigung dm Längsschnitt.
Abb. 2 zeigt die Befestigung in der Draufsicht unter Fortlassung der in Abb. 1 dargestellten Badkenschienen.
Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des Gewindebolzens a, bei der der Hammerkopf c nur ^einseitig ausgeführt wird und die Druckhülse A' mit einem in die Hülse eingeschraubten, 'einstellbaren Ring ρ versehen ist, wodurch der Vorschub der Druckhülse genau eingestellt und bei Verschleiß leicht nachgestellt werden kann. Die Bundfläche b des Gewindebolzens α ist dabei weiter vom Kopf c abgerückt. Die Mutter k ist für diesen Fall eine Bundmutter. Die Zunge ist in dieser Darstellung fortgelassen.
Abb. 4 zeigt einen Teil der Zunge q mit dem Zungenauge e in der Seitenansicht gegen den Wulst g gesehen.
Abb. 5 zeigt denselben Teil der Zunge mit dem Zungenauge in der Draufsicht.
Dde Lage des Drehgelenkes unter der Zunge bewirkt, daß die Fuge zwischen Zungenwulst und Druckhülse verdeckt liegt, so daß ein Eindringen von Schmutz und Wasser in die Gleitflächen, verhütet wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verbindung der Weichenzunge mit der Zungenverbindungsstange, bei der die Zungenverbindungsstange an dem unterhalb der Zunge angeordneten Auge auf der inneren Seite mit einer Druckhülse und auf der äußeren Seite mit ihrem hammerkopfartigen Ende drehgelenkartig angreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Darehflächen der Druckhülse und des Hammerkopfes am Zungenauge konzentrisch angeordnet sind.
2. Drehgelenkartige Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammerkopfbolzen («) und die Druckhülse (A) mit bundartigen Anschlägen (i) oder mit einem Schraubring (p) ausgerüstet sind, mit deren Hilfe die Verbindung eingestellt bzw. eingestellt und nachgespannt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
. GEDkUCKT W bEt» R
DEK144809D 1936-12-17 1936-12-17 Drehgelenkartige Verbindung der Weichenzunge mit der Zungenverbindungsstange Expired DE677040C (de)

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DE677040C true DE677040C (de) 1939-06-17

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