DE677040C - Drehgelenkartige Verbindung der Weichenzunge mit der Zungenverbindungsstange - Google Patents
Drehgelenkartige Verbindung der Weichenzunge mit der ZungenverbindungsstangeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/10—Locking mechanisms for points; Means for indicating the setting of points
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
Die bekannte Hammerkopfzungenbefesti.-gung
zur Verbindung von Weichenzungen mit der Zungeniverbindungsstange wird von vielen
Verkehrsunternehmungen wegen ihrer leichten Anbringung vom Kasteninneren aus gern
benutzt. Die bisher übliche Ausführung hat aber den Nachteil, daß sie unmittelbar
am Zungenauge kein Drehgelenk besitzt und deshalb eine feste und starre Verbindung
mit dem Zungenauge darstellt. Da eine vollständig starre Verbindung der Weichenzungen
untereinander für das Umlegen, einer Weiche nicht zweckmäßig ist, hat man
dieser Befestigung eine besondere aufgeschraubte Gabelung mit Drehbolzen zum Anschluß
an die Zungenverbindungsstange gegeben. Dieses Drehgelenk liegt aber etwa 300 mm vom Zungenauge entfernt; dadurch
entstehen erhebliche Vereckungen im Zungenverbindungsigestänge und unerwünschte
Spannungen in der Umstellvorrichtung. Die Längeneinstellung dieser bisher üblichen
Hammerkopfbefestigung ist auch sehr umständlich; es muß erst der Bolzen aus der
Gabelung entfernt und die Zungenverbindungsstange aus der Gabelung seitlich herausgezogen
werden, um dann erst die aufgeschraubte Gabelung- ensprechend der notwendigen
Längeneinstellung drehen zu können.
Man hat schon versucht, durch eine klauenartige Verbindung der Stellstange mit der
Weichenzunge die Mängel zu vermeiden, wobei eine hakenförmige umgebogene, flache
Greifklaue mit einem abgerundeten Kopf in einer waagerechten geraden Nut der Zunge
in Verbindung mit 'einer gleichartigen Ausbildung
der Druckhiülse auf der Gegenseite die Zunge fest umfaßt. Auch diese Bauart
ist noch zu starr und stellt keine gelenkartige Verbindung, die allen Anforderungen
genügt, dar.
Zur Behebung, der genannten Nachteile ist ferner ein drehbarer Zungenangriff bekanntgeworden,
bei dem der Drehzapfen teils von der Zunge selbst und teils von einem
besonderen Ergänzungsstück gebildet wird.
Wenn auch bei dieser Lösung schon der
Gedanke einer Drehgelenkausbildung offenbart wurde, so hat hinwiederum diese Bauart
den Nachteil teuerer und schwieriger Herstellung sowie 'ungenügender Nachstell-'
barkeit.
Alle diese Mängel und Nachteile werden
bei einer drehgelenkartigen Verbindung der Weichenzunge mit der Zungenverbindungs-
ίο stange, bei der die Verbindungsstange an
einem unterhalb der Zunge angeordneten Auge auf der inneren Seite mit einer Dtruckhülse
und auf der äußeren Seite mit ihrem hammerkopf artigen Ende drehgelenkartig angreift,
gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß die Drehflächen der Druckhülse und des Hammerkopfes am Zungenauge konzentrisch
angeordnet sind.
Diese neue einstellbare Hammerkopfzungenbefestigung
mit ihrem unmittelbar am Zungenauge verdeckt liegenden Drehgelenk besteht aus dem Gewindebolzien α mit einem
halbzylindrischen, Kopf C. Der Bolzen a mit dem Bundansatz b und dem Kopf c wird
durch die öffnung d im Zungenauge e hindurchgesteckt,
um 90 Grad gedreht und dann in die der Kopfform entsprechende
Ausnehmung/ in dem Zungenauge £ eingeführt. Dieser Ausnehmung gegenüber ist
auf der anderen Seite des Zungenauges e ein zylinderförmiger begrenzter Wulst g angebracht.
Die hohl gebohrte DruckhülseÄ mit der bundartigen Ansatzfläche i wird beim
Zusammenbau mit ihrer größeren Bohrung zuerst auf den Bolzen α geschoben, bis die
beiden Ansatzflächen des Bolzens und der
Doruckhiülse sich berühren. . Die Mutter k
preßt diese Flächen fest aufeinander, so daß der Vorschub der Druckhülse A hierdurch
genau begrenzt ist. Der viereckig, quadratisch, oder ähnlich ausgebildete Teil A1
der DruckhülseÄ hat eine dem Wulstg des
Zungenauges angepaßte Hohlform I. Die fingerartigen Ansätze/n der DruckhülseÄ greifen
in die öffnung ύ? des Zungenauges e ein
und verhindern das Mitdrehen der DruckhülseÄ beim Anziehen der Mutter k und
sichern so gleichzeitig die genaue Lage der Dreh- und Druckflächen der gesamten Befestigung
zueinander. Die Längeneinstellung der ganzen Zungenverbindungsstange erfolgt am einfachsten durch die vorgesehene
Muffe η; die Muttern 0 stellen G egenmüittern
dar.
Abb. ι zeigt die gesamte Befestigung dm
Längsschnitt.
Abb. 2 zeigt die Befestigung in der Draufsicht unter Fortlassung der in Abb. 1 dargestellten
Badkenschienen.
Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des Gewindebolzens a, bei der der Hammerkopf
c nur ^einseitig ausgeführt wird und die Druckhülse A' mit einem in die Hülse eingeschraubten,
'einstellbaren Ring ρ versehen ist, wodurch der Vorschub der Druckhülse
genau eingestellt und bei Verschleiß leicht nachgestellt werden kann. Die Bundfläche b
des Gewindebolzens α ist dabei weiter vom Kopf c abgerückt. Die Mutter k ist für
diesen Fall eine Bundmutter. Die Zunge ist in dieser Darstellung fortgelassen.
Abb. 4 zeigt einen Teil der Zunge q mit dem Zungenauge e in der Seitenansicht gegen
den Wulst g gesehen.
Abb. 5 zeigt denselben Teil der Zunge mit dem Zungenauge in der Draufsicht.
Dde Lage des Drehgelenkes unter der Zunge bewirkt, daß die Fuge zwischen
Zungenwulst und Druckhülse verdeckt liegt, so daß ein Eindringen von Schmutz und
Wasser in die Gleitflächen, verhütet wird.
Claims (2)
1. Verbindung der Weichenzunge mit der Zungenverbindungsstange, bei der die
Zungenverbindungsstange an dem unterhalb der Zunge angeordneten Auge auf
der inneren Seite mit einer Druckhülse und auf der äußeren Seite mit ihrem hammerkopfartigen Ende drehgelenkartig
angreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Darehflächen der Druckhülse und des
Hammerkopfes am Zungenauge konzentrisch angeordnet sind.
2. Drehgelenkartige Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hammerkopfbolzen («) und die Druckhülse (A) mit bundartigen Anschlägen (i) oder mit einem Schraubring
(p) ausgerüstet sind, mit deren Hilfe die Verbindung eingestellt bzw.
eingestellt und nachgespannt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
. GEDkUCKT W bEt» R
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK144809D DE677040C (de) | 1936-12-17 | 1936-12-17 | Drehgelenkartige Verbindung der Weichenzunge mit der Zungenverbindungsstange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK144809D DE677040C (de) | 1936-12-17 | 1936-12-17 | Drehgelenkartige Verbindung der Weichenzunge mit der Zungenverbindungsstange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE677040C true DE677040C (de) | 1939-06-17 |
Family
ID=7250758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK144809D Expired DE677040C (de) | 1936-12-17 | 1936-12-17 | Drehgelenkartige Verbindung der Weichenzunge mit der Zungenverbindungsstange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE677040C (de) |
-
1936
- 1936-12-17 DE DEK144809D patent/DE677040C/de not_active Expired
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