DE234615C - - Google Patents
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- DE234615C DE234615C DENDAT234615D DE234615DA DE234615C DE 234615 C DE234615 C DE 234615C DE NDAT234615 D DENDAT234615 D DE NDAT234615D DE 234615D A DE234615D A DE 234615DA DE 234615 C DE234615 C DE 234615C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
- F16B39/28—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
- F16B39/36—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt with conical locking parts, which may be split, including use of separate rings co-operating therewith
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Connection Of Plates (AREA)
- Regulating Braking Force (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
- Measuring Fluid Pressure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbundmutter, die aus zwei drehbar, aber untrennbar
miteinander verbundenen Teilen, von denen der eine in einer unterschnittenen Ausnehmung
das Lager für den in dieses passenden Zapfen des andern Teiles bildet, besteht. Hierbei sind Lagerstirn und Zapfenfuß nach
innen geneigt, so daß beim Anziehen eine Druckübertragung nur auf diesen Schrägflächen
ίο stattfindet.
Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß für die Grund- und Seitenfläche
des Lagers der einen Mutter eine solche Gestaltung und für den Zapfen der anderen
Mutter solche Größenverhältnisse gewählt sind, daß, wenn die beiden Teile der auf den zugehörigen
Bolzen aufgeschraubten Verbundmutter in der Richtung des Zusammenschraubens im Winkel gegeneinander verdreht werden,
der dabei hervorgerufene Druck bestrebt ist, den Zapfen zu verkürzen und den inneren
Durchmesser seines äußeren Endes so zusammenzuziehen, daß das daran befindliche Schraubengewinde in ganz engen Eingriff
mit dem entsprechenden Schraubenge-• winde des Bolzens gebracht wird und ihn
völlig dicht umfaßt. Außerdem wird infolge der Druckwirkung die übertretende Wand
des Lagers verkürzt und im innern Durchmesser zusammengezogen, so daß sie die
äußere Mantelfläche des Zapfens dicht umfaßt. So wird beim Zuschrauben der Verbundmutter
eine Befestigungswirkung erzeugt, welche die gegenseitige Festklemmwirkung
eines Paares gewöhnlicher Muttern zu einer verstärkten Wirkung ergänzt, und diese ergänzende
Wirkung ist solcher Art, daß sie durch den von der Arbeitslast herrührenden Stoß oder Druck auf die Unterfläche der
Mutter noch erhöht wird. ,
Das dichte Anliegen der doppelten Wand der Mutter an dem Bolzen unter Druck
macht es den Muttern unmöglich, sich längs des Bolzengewindes loszuschrauben, so daß
einerseits die Stärke der Befestigung erhöht und andererseits die Gefahr der Lösung infolge
von Erschütterungen beseitigt ist.
Die Untrennbarkeit der Teile und die Sicherheit gegen Lösung machen die Verbundmutter
insbesondere für die Verwendung an Fahrzeugen geeignet, wie in einem Beispiel
auf der Zeichnung erläutert ist.
Fig. ι zeigt einen mittleren Längsschnitt durch die Verbundmutter, der rechtwinklig
zu den Schlüsselflächen gelegt ist; Fig. 2 ist eine Seitenansicht rechtwinklig zu Fig. 1, und
Fig. 3 zeigt die Teile der Verbundmutter zusammengefügt, aber noch nicht zu einem
Stück vereinigt.
Die als Lager ausgebildete Mutter α ist an der Grundfläche des Lagers a1 so gestaltet,
daß sich diese nach der Achse des Bolzens hin schräg nach abwärts neigt. Die Mutter ist außerdem mit einer überragenden
Wand β2 und einer schwach kegeligen Fläche a3
versehen.. Die Wand ist außen zylindrisch und von einem Durchmesser gleich der
Schlüsselweite der Mutter, um überflüssiges Material, das zur Verstärkung nichts beiträgt
und auch die Nachgiebigkeit der Wand gegen eine zusammendrückende Kraft nur verringert,
zu sparen.
Der Zapfen der Mutter b ist vor der Vereinigung langer als die Tiefe des Lagers, um
nach der Vereinigung das Lager mit dem Zapfen vollständig auszufüllen. Der äußere
Zapfendurchmesser ist so groß, daß er in das Lager eintreten kann, und der innere Durchmesser
ist nach dem Ende b2 hin allmählich so zusammengezogen und das Ende δ1 ist so
gestaltet, daß nach der Vereinigung der
ίο beiden Muttern der äußere Rand des Zapfenendes
auf der abgeschrägten Grundfläche a1
des Lagers aufruht, wie aus Fig. 3 zu ersehen ist.
Die Vereinigung geschieht durch vereintes Zusammendrücken in der Längsrichtung und
Auseinanderpressen in radialer Richtung und wird durch einen Dorn bewirkt, der durch
das Innere hindurchgetrieben wird; hierauf wird unter Ausrichtung der Marken a°, b°
ein fortlaufendes Schraubengewinde in das Innere der Verbundmutter eingeschnitten,
und so entsteht der in Fig. 1 und 2 dargestellte Körper, der einen geringen Zwischenraum
zwischen der Oberfläche a3 der Lagermutter und der entsprechenden Fläche b3
der Zapfenmutter aufweist. Dieser Zwischenraum konvergiert nach der Bolzenachse hin
und hat den Zweck, unter Wirkung der Anzugskraft der Muttern eine Zusammenziehung
des inneren Durchmessers des Lagers hervorzurufen.
Claims (1)
- ' Patent-Anspruch:Verbundmutter, bestehend aus zwei drehbar, aber untrennbar miteinander verbundenen Teilen, von denen der eine in einer unterschnittenen Ausnehmung das Lager für den in dieses passenden Zapfen des anderen Teiles bildet, dadurch gekennzeichnet, daß Lagerstirn und Zapfenfuß nach innen geneigt sind und beim Anziehen eine Druckübertragung nur auf diesen Schrägflächen stattfindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB191013915T | 1910-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE234615C true DE234615C (de) |
Family
ID=33445706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT234615D Active DE234615C (de) | 1910-06-08 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE234615C (de) |
| GB (1) | GB191013915A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108061091A (zh) * | 2017-12-08 | 2018-05-22 | 徐祝彬 | 一种螺栓防松锁紧方法及永不松动螺栓 |
-
0
- DE DENDAT234615D patent/DE234615C/de active Active
-
1910
- 1910-06-08 GB GB191013915D patent/GB191013915A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191013915A (en) | 1910-12-31 |
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