DE67659C - Parquetfufsboden - Google Patents

Parquetfufsboden

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DE67659C
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DE
Germany
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cardboard
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parquet floor
parquet
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67659D
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English (en)
Original Assignee
E. STIMMUNG in Berlin N.W., Klopstockstr. 3
Publication of DE67659C publication Critical patent/DE67659C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/022Flooring consisting of parquetry tiles on a non-rollable sub-layer of other material, e.g. board, concrete, cork

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 37: Hochbauwesen.
E. STIMMING in BERLIN.
ParquetMsboden,
Vorliegende Erfindung bezweckt die Herstellung eines Parquetfufsbodens, der den bisher bestehenden complicirten und theuren Fufsböden gegenüber sich wesentlich dadurch auszeichnet, dafs seine Construction eine bedeutend einfachere ist und die Anfertigung desselben eine Ersparnifs bis zu 50 pCt. gestattet.
Bei der Zurichtung sind die einzelnen Platten des nachstehend beschriebenen Parquetfufsbodens zweckmäfsig zu etwa 29 cm Geviertseite angenommen, doch können sie auch andere beliebige Formen erhalten.
Die Herstellung geschieht in folgender Weise: Tafeln aus Pappe, jeder Art in der Stärke von ,mindestens 6 mm, wozu sich am besten gute graue Lumpenpappe eignet, werden nach oben angegebenem Mafse zugeschnitten, in ihrem Mittelpunkt sowohl, als auch auf drei zu einander gleichmäfsig vertheilten, concentrisch um den Mittelpunkt gelagerten Kreislinien mit einem etwa 1 cm starken Locheisen so durchlocht, dafs diese Löcher vom Mittelpunkt der Pappe aus bis zu der äufsersten Kreislinie nicht radial zu einander stehen, da andernfalls die Haltbarkeit der Pappe beeinträchtigt würde. Die aufserhalb des gröfsten Kreises befindlichen vier Ecken der Tafel erhalten in ihrer Mitte ebenfalls eine gleiche Durchbohrung.
Diese so hergerichteten Papptafeln werden nun in der Weise imprägnirt, dafs man altes Leinöl kocht, dem man einen starken Zusatz von Silberglätte, Umbra und etwas Dextrin giebt und in diese noch siedende Masse die Tafeln so lange eintaucht, bis sie von der Flüssigkeit vollständig durchzogen sind. Demnächst spannt man sie in noch nicht ganz trockenem Zustand in eine Presse, in welcher sie dann langsam ganz trocken werden müssen. Die auf diese Weise behandelten Papptafeln besitzen nun die Eigenschaften eines festen Holzes, lassen sich zersägen und behobeln, sind äufserst widerstandsfähig, sowie gegen Feuchtigkeit unempfindlich.
Zwei dieser Tafeln werden nun so auf einander geleimt, dafs ihre Durchlochungen möglichst auf einander passen, dann wird ein Fournier (am besten von Eichenholz) bis zur Minimalstärke von 8 mm auf eine dieser beiden Platten aufgeleimt und diese so erhaltene dreifache Platte wieder zum Trocknen in eine Presse gespannt.
Um nun die so geformten Platten auf dem Fufsboden, zu welchem sich sowohl ein Blindboden, wie auch jeder andere schon vorhandene Holzfufsboden eignet, zu befestigen, bedient man sich eines starken Kittes, mit welchem sowohl der Fufsboden, als auch die untere Papptafel der fertigen Parquetplatte ziemlich stark bestrichen werden. Sodann wird letztere mit festem Druck, die Pappseite nach unten gekehrt, auf den Fufsboden gelegt, wobei der überflüssige Kitt in die Löcher der Papptafeln eintritt, die auf letztere aufgeleimte Fournierplatte berührt und nach seiner Verhärtung gleichsam als Zapfen die Platten mit dem Fufsboden fest verbindet. Der an den
Seiten der einzelnen Parquetplatten hervorquillende Kitt verbindet dann die an einander gelagerten Platten ganz fest.
Der hierzu erforderliche Kitt wird hergestellt, indem man Roggenmehl in Leimwasser mit einem Zusatz von venetianischem Terpentinöl und Dextrin einrührt/ und tüchtig durchseihlägt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Parquetfufsboden, dadurch gekennzeichnet, dafs in geeigneter Weise durchlochte, imprä'gnirte und geprefste doppelte Papptafeln mit einem Fournier zusammengeleimt und mit einem Kitt, bestehend aus Roggenmehl, Leimwasser, venetianischem Terpentinöl und Dextrin, auf dem Blindboden befestigt werden.
DENDAT67659D Parquetfufsboden Expired - Lifetime DE67659C (de)

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