DE674660C - Schlaegermuehle - Google Patents
SchlaegermuehleInfo
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- DE674660C DE674660C DEK145705D DEK0145705D DE674660C DE 674660 C DE674660 C DE 674660C DE K145705 D DEK145705 D DE K145705D DE K0145705 D DEK0145705 D DE K0145705D DE 674660 C DE674660 C DE 674660C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
- B02C13/286—Feeding or discharge
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
- Schlägermühle Die Erfindung bezieht sich auf - eine Schlägermühle für die Vermahlung von Farben. Holzmehl o. dgl. mit radialem Auslaß für das Fertiggut über dem Schlägerkörper und betrifft eine Einrichtung zur fortlaufenden Abscheidung von Fremdstoffen, wie metallischen Beimengungen, Steinen u. dgl., welche mit dem Mahlgut in die Mühle gelangten.
- Zu diesem Zweck hat man bei Schlägermühlen der genannten Art eine Auswurföffnung im Gehäuse nahe vor dem Auslaß für das Fertiggut vorgesehen, die von einem Abschähnesser bis auf :einen entgegen der Umlaufrichtung der Mühle sich ;öffnenden einstellbaren Spalt abgedeckt ist. Beim Betrieb der Mühle wurden hierdurch die wegen ihrer größeren Masse dicht .am Gehäuse entlang gleitenden Fremdstoffe von dem zwischen Schlägerkörper und Gehäuse kreisenden Gutmantel .abgeschält und durch den Spalt getrieben. Nachteilig bei diesem Vorgang ist jedoch, daß zugleich mit den Fremdstoffen auch noch erhebliche Mengen an Mahlgut aus der Mühle abgeführt werden. Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß sich eine Gaszuleitung an die Auswurföffnung .anschließt, da der dabei durch den Abscheidespalt in den Mahlraum eintretende Gasstrom den austretenden Teilen @entgegen,gerichtet ist und hierdurch verhindert, daß auch die leichteren Gutteile mit ausgeworfen werden.
- Es empfiehlt sich dabei, die Geschwindigkeit des Gasstromes regelbar zu machen, damit bei jeder Einstellung der Spaltweite und ferner auch bei den sich durch verschieden schnellen Umlauf des Schlägerkörpers ergebenden Fluggeschwindigkeiten der abgeschleuderten Mahlgutteile die guten nutzbaren Mahlgutteile wieder in. der Mühle zurückgehalten und nur die Fremdstoffe durch-' gelassen werden. Dabei kann in der bekannten Weise weiterhin durch verschiedene Einstellung des Abschälmessers eine beliebig dicke Randschicht ,aus dem in der Mühle kreisenden Gutstrom abgeschält werden.
- An sich ist bei Mahlanlagen das Ausscheiden von Fremdstoffen aus den Mühlen bekannt. Um das Mahlgut dabei von Fremdkörpern zu trennen, hat man in die Fremdkörp.ersammelräüme oder ,ableitungen auch bereits Gase, bei einer bekannten Ausführung im Kreislauf des Sicht- und Förderstromes, eingeführt und die Gaszuleitung regelbar ausgebildet. Es wurde dabei jedoch die Ausscheidung mehr dem Zufall überlassen, -während nach der Erfindung eine zwangsläufige Abschälung der Fremdstoffe aus dem im Gehäuse kreisenden Gutmantel und nach der Abschälung eine zwangsläufige Trennung der Fremdstoffe von den gleichzeitig mit abgeschälten Mählgutteilen durch Sichtung erfolgt.
- Der Gegenstand der Erfindung kommt im wesentlichen bei Schlägermühlen mit Kreislauf der Fördergase in Betracht, bei denen mit Rücksicht auf Entzündungsgefahr inerte Gase für die Förderung benutzt werden. Hierbei wird zweckmäßig ein regelbarer Teil der Kreislauffö.rdergase durch den Absckälspalt in den Mahlraum eingeleitet. Soll bei der Kreislaufführung der Fördergase gleichzeitig getrocknet werden, so werden vorteilhafterweise die zusätzlichen Trockengase durch den Abschälspalt eingeleitet, da sie wegen der eigenartigen Stellung des Abschälmessers in den Schlägerkörper eindringen müssen, hier kräftig mit dem Mahlgut vermischt werden und infolgedessen ihre Wärme schnell an das Mahlgut abgeben.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigten: Abb. i eine Mahlanlage mit Schlägermühle, Abb.2 einen Schnitt durch die Schlägermühle.
- Die Mühle besteht aus dem umlaufenden Armkreuz i, -welches die Schläger 2 trägt, und dem den Schlägerkörper umgebenden Gehäuse 3. Über dem Schlägerläufer befindet sich der Mühlenauslaß ig, ferner der Mahlguteinläß ¢ und der Färderwindeinlaß g. Über der Mühle ist ein Windsichter 6 angeordnet, aus welchem das Mahlgut-Wind-Gemisch von dem Gebläse 5 durch den Stutzen 7 abgesaugt wird. Das Gebläse fördert das Gemisch in den Abscheider 8, aus dem der Wind zum Stutzen g der Mühle zurückkehren kann. Unterhalb der Mahlgutzuleitung 4 befindet sich eine öffnüng 2ö, welche oben von dem Messer io begrenzt -wird. Hinter der üffnung ist ein Krümmer 12 angeordnet, der unten einen Schacht 13 bildet und an eine Gasleitung 14 angeschlossen ist. Beim Umlaufen der Schläger laufen auch die in die Mühle gelangten Fremdstoffe an der Gehäusewand mit um und werden durch das Abschäl:messer io in und durch die öffnung 2o abgeleitet. Dabei müssen die Fremdstoffe durch den vom Krümmer z 2 eintretenden Windstrom hindurch, welcher das mit den Fremdstoffen ausgetretene Mahlgut aufnimmt und in die Mühle zurückleitet. An Stelle der Anwendung eines Frischgasstromes für die Auswurfeinrichtung kann diese auch mit einem Teil der Kreislauffördergase beschickt werden. Zu diesem Zweck wäre bei der Mahlanlage nach Abb. i die Leitung 16 anzuordnen und zur Regelung der Gasmenge die Leitung 16 mit der Klappe 17 sowie die Leitung 21 mit der Klappei 8 zu versehen. Diese Regelklappen sowie eine Einstellvorrichtung i i für das Abschälmesser io ermöglichen es bei jeder Mühle, die jeweils beste Abscheidung sicherzustellen. Bei Anwendung der Mahltrocknung -wird der Krümmer 12 an die Trockengasleitung .angeschlossen. In diesem Falle ist in der Windableitung 2 i des Abscheiders 8 ein Auslaß 15 für überschußgase vorzusehen, welcher diese ins Freie oder zu einer Entstaubungsänlage führt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schlägermühle für die Vermahlung von Farben. Holzmehl o. dgl. mit radialem Auslaß für das Fertiggut über dem Schlägerkörper sowie mit im Gehäuse angeordneter Auswurföffnung für Fremdkörper; die nahe vor dem Auslaß für das Fertiggut im Gehäuse vorgesehen und von einem Abschälmesser bis auf .einen entgegen der Umlaufrichtung der Mühle sich öffnenden, einstellbaren Spalt abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, däß an die Auswurfäffnung sich eine Gaszuleitung anschließt.
- 2. Schlägermühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des Gasstromes regelbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK145705D DE674660C (de) | 1937-03-04 | 1937-03-04 | Schlaegermuehle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK145705D DE674660C (de) | 1937-03-04 | 1937-03-04 | Schlaegermuehle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE674660C true DE674660C (de) | 1939-04-19 |
Family
ID=7250990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK145705D Expired DE674660C (de) | 1937-03-04 | 1937-03-04 | Schlaegermuehle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE674660C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966765C (de) * | 1952-11-06 | 1957-09-05 | Arno Andreas | Schleudermuehle mit einem im Gehaeuse um seine senkrechte Achse umlaufenden Schleuderteller |
-
1937
- 1937-03-04 DE DEK145705D patent/DE674660C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966765C (de) * | 1952-11-06 | 1957-09-05 | Arno Andreas | Schleudermuehle mit einem im Gehaeuse um seine senkrechte Achse umlaufenden Schleuderteller |
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