DE674370C - Innenlaeufer fuer Vorhangschienen - Google Patents

Innenlaeufer fuer Vorhangschienen

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DE674370C
DE674370C DESCH111223D DESC111223D DE674370C DE 674370 C DE674370 C DE 674370C DE SCH111223 D DESCH111223 D DE SCH111223D DE SC111223 D DESC111223 D DE SC111223D DE 674370 C DE674370 C DE 674370C
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Germany
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roller
legs
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hanger
runner
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DESCH111223D
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SCHMIDT FA JULIUS
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SCHMIDT FA JULIUS
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H15/00Runners or gliders for supporting curtains on rails or rods
    • A47H15/02Runners

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

  • Innenläufer für Vorhangschienen Die Erfindung bezieht sich auf einen Innenläufer, der aus :ein-er einstückigen Doppelrolle und auf der Verbindungsachse angeordneter Aufhängevorrichtung für Gardinen, Vorhänge usw. besteht und in hohlen Vorhangschienen von kantigem Profil verwendet wird, die an ihrer Unterseite einen Längsschlitz zurr Durchtritt der Aufhänger besitzen. Es sind Innenläufer bekannt, bei denen die Aufhängevorrichtung aus Dräht besteht. Derartige Innenläufer sind aber nur für leichte Vorhänge verwendbar, da sich die Drahtaufhänger bei stärkerer Beanspruchung zu schnell verformen. Außerdem aber tritt bei größerer Belastung ein schneller Verschleiß der Rollen .oder der Aufhänger ein, da das Gewicht der zu tragenden Vorhänge sich nur auf eine kleine Fläche verteilt. Je nachdem, welcher Werkstoff der härtere ist, zeigen sich die Folgen der überlastung an der Achse der Doppelrolle oder dem Aufhänger.
  • Man hat versucht, diese Nachteile dadurch zu beseitigen, daß die Aufhänger nicht aus Draht, sondern aus einem Rohrabschnitt angefertigt wurden. Wird hierbei zwar erreicht, daß der Rohrring einen geschlossenen Körper bildet, so ergeben sich dafür andere Nachteile. Um den Ring auf die Verbindungsachse aufbringen zu können, muß der Innendurchmesser des Ringes mindestens die Größe des Außendurchmessers der Rollen haben. Das ergibt ,aber -wie bei der bereits erwähnten Ausführung wieder eine nur geringe Auflagefläche zwwzschen Aufhängevorrichtung und Rollenachse und dadurch einen den Verschleiß begünstigenden Reibungsdruck. Dann ist es erforderlich, daß die Wandstärke des Ringes nicht zu gering ist, da sonst durch die Belastung leicht eine Verformung auftritt. Bei beiden Ausführungen besteht aber die Gefahr des gegenseitigen Abbremsens der Laufrollen bei zusammengezogener Gardine, besonders dann, -wenn eine zu starke Belastung der Aufhänger eine Verformung derselben bewirkte. Ferner aber besteht bei der Verwendung des ringförmigen Aufhängers die Möglichkeit, daß bei einem. Zusammentreffen von Innenläufern der Ring hoch und gegen die Laufschienendecke gedrückt wird, was ebenfalls eine Erschwerung der Zugbewegung bedeutet.
  • Um den Reibungsdruck zwischen Rollenachse und Aufhänger zu verringern, hat man auch schon Aufhänger aus Blech hergestellt, wobei in einer Blechplatte ein Langloch mit kragenartig hochgezogenem Rand angeordnet ist. Diese Ausführungsform :eignet sich aber ebenfalls nur für leichte Vorhänge und Rollen von geringem Durchmesser, denn bei größeren Rollendurchmesser übersteigen die Abmessungen der Aufhängeplatte das normale Maß, und außerdem ist auch der durch Ziehen gebildete Rand so schmal, daß der Belastbarkeit des Innenläufers Grenzen gezogen sind. .
  • Gemäß der Erfindung sollen alle diese Nachteile dadurch beseitigt werden, daß der Innenläufer von einer Doppelrolle und einem etwa U-förmigen Blechstück gebildet ist, dessen Schenkel durch Doppelfalzung zum Mittelsteg quer gestellt sind und mit ihren freien Schenkelenden den Rollenzapfen flachseitig umgreifen. Zweckmäßig ist der an seiner Unterkante als Aufhänger ausgebildete Mittelsteg an seiner Oberkante mit einer Aussparung versehen, welche den Rollenzapfen von unter her umschließt. Vorteilhaft sind die Schenkel am unteren Ende mit Verlängerungen versehen, die unter die Lauffläche hinaus in den Schlitz der Vorhangschiene hineinragen und dadurch dem Läufer als Führung dienen. Dabei können die Lager-bzw. Führungsschenkel seitlich über den Rollendurchmesser vorstehen und dadurch zugleich als Anschlag oder Puffer zwischen zwei benachbarten Läufern dienen.
  • Infolge dieser Ausbildung zeichnet sich der neue Innenläufer durch seine besondere Zweckmäßigkeit aus. Der durch Stanzen und Pressen hergestellte Aufhänger umfaßt den Rollenzapfen mit seinen freien Schenkelenden flachseitig, so daß die gebildete Auflagefläche auch bei schwerer Belastung groß genug ist, um den Reibungsdruck klein zu halten. Dadurch aber ist ein schneller Verschleiß der Rolle oder des Aufhängers vermieden. Durch die Anordnung einer Aussparung im Mittelsteg an dessen Oberkante wird die gute Auflage der Schenkelenden noch unterstützt, denn auch bei einem. Zusammenstoßen von mehreren Innenläufern kann der einzelne Aufhänger nicht seitlich von dem Rollenzapfen abgehoben werden noch überhaupt die Verbindung mit seinem Rollenläufer verlieren. Weiter sind die Schenkel des Aufhängers, die etwas über den Rollendurchmesser hinausragen, so ausgebildet, daß beim Zusammentreffen einiger Rollen nur die Schenkel aneinanderstoßen, nicht aber die Rollen. Damit ist das die Bewegung von Gardinen oder Vorhängen erschwerende gegenseitige Abbremsen der Rollen ausgeschlossen. Von großem Vorteil ist auch die Verlängerung der Schenkel über die untere Lauffläche hinaus, da die Schenkelverlängerungen dann an den Rändern des Schienenschlitzes entlang gleiten und eine zusätzliche Führung für den Innenroller bilden.
  • Die Innenläufer bewegen sich in Vorhangschienen, die aus einem vorwiegend aus Blech gefalzten, unten mit einem Längsschlitz versehenen Vierkantrohr bestehen, dessen glatte, nicht aufgebogene Ränder die Laufflächen für die Rollen bilden. Die Schienen werden dann mit Schrauben unmittelbar unter die Decke oder an Leisten befestigt. Bei bekannten Ausführungen muß die Höhe der Schiene im Verhältnis zum Rollendurchmesser ziemlich groß gemacht werden, da sonst die Rollen bzw. die Aufhänger gegen die Köpfe der Befestigungsschrauben stoßen und dadurch die Bewegung der Vorhänge behindern. Ist dieses durch die Abmessung der Laufschiene auch vermieden, so ergibt sich der Nachteil, daß die aneinanderstoßendenRollen springen oder klettern und sich dadurch gegenseitig behindern. Bei Innenläufern mit größerem Rollendurchmesser hat man die Höhe der Schiene so bemessen, daß die Rollen sich in der Schiene führen. Dabei bleibt aber der Nachteil bestehen, daß infolge Platzmangels zur Befestigung der Schienen unzureichende Schrauben genommen werden müssen und daß weiter die Aufhängevorrichtung hochgehoben werden kann und hemmend an der Decke der Hohlschiene schleift.
  • Bei der Vorhangschiene für den neuen Innenläufer sind diese Nachteile dadurch vermieden, daß der Blechstreifen über einer jeden' Rolle zu einer Führungsrippe eingezogen ist. Diese Führungsrippen machen es unmöglich, daß der Innenläufer beim Anprall an einen anderen Innenläufer hochgehoben wird und dadurch eine Behinderung bildet. Viehmehr ist der Raum vorn der Unterkante der Rippe bis zur Decke der Schiene so hoch, da,ß bei Verwendung ausreichend starker Schrauben auch die Aufhängevorrichtung nicht mit den Schraubenköpfen in Berührung kommt, selbst wenn sie bis zur Grenze ihrer senkrechten Beweglichkeit angehoben wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. r eine Vorderansicht eines Innenläufers in Verbindung mit einer strichpunktiert im Profil angedeuteten Vorhangschiene, Fig. z eine Seitenansicht desselben, Fig.3 eine Draufsicht, Fig. ¢ den Rollkörper von vorn, Fig.5 das Werkstück für den Aufhänger nach dem Ausstanzen, Fig.6 den Aufhänger mit angebogenen Schenkeln, Fig. 7 eine Draufsicht auf den Aufhänger gemäß Fig.6.
  • Der meist aus Messing hergestellte Innenläufer besteht aus einem Rollkörper und dem Aufhänger. Der aus Rundmessing angefertigte Rollkörper besitzt zwei Laufrollen a und eine sie verbindende Achse h, welche mit den Rollen aus einem Stück besteht. Der Aufhänger besteht aus eitlem ausgestanzten Blechstück von etwa U-förmigem Umriß. Dabei ist der Mittelsteg c unten mit einer öffnungd zur Befestigung der Vorhänge oder Gardinen versehen, währender an seiner Oberkante eine Aussparung f aufweist, in die beim fertiggestellten Läufer die Achse b des Rollkörpers eingreift. An den Mittelsteg c schließen sich rechts und links je ein Zivischenstückg und ein Schenkellt an. Die Zwischenstücke g werden nachdem Ausstanzen der Aufhängung um 9o°, also senkrecht zum Mittelste- c stehend abgebogen, worauf dann die Schenkel h um i 8o' gefälzt werden, so daß sie nunmehr fest an den Zwischenstücken anliegen und senkrecht zum Steg c stehen. Der Steg c liegt dabei etwa in der Mitte neben den quer stehenden Schenkeln h. Diese Schenkel h haben etwa eine Breite wie der Abstand zwischen den beiden Rollen a, so daß nach dem Einfügen des Rollkörpers zwischen die Schenkelft und dem Zusammenbiegender Enden derselben die Schenkel k mit nur geringem Spiel zwischen den Rollen a liegen und dabei den Rollenzapfen je nur zur Hälfte umgreifen. Die Achse b wird von der Aussparung (nicht fest umschlossen, sondern es bleibt nach unten zu etwas Raum. Ferner sind die Schenkelh nach unten ,mit Verlängerungen h' versehen, die beim fertigen Läufer etwas nach außen abstehen. Bei der Verwendung des Läufers in der Schiene liegt der Aufhänger mit den Innenseiten der freien Schenkelenden auf der Achse b auf. Dabei reichen die unteren Enden h' der Schenkel lt in den Schlitz der Laufschiene und führen sich mit ihren Seiten an dessen Rändern, während zur oberen Abstützung auf der Schieneninnenseite eingefalzte Längsrippen i vorgesehen sind. Die Schiene selbst ist, wie aus Fig. i ersichtlich ist, aus einem Blechstreifen so gefalzt, da.ß dessen Randstreifen k, k mit ihren oberen Flachseiten je eine ebene Lauffläche ohne erhöhte Ränder zu beiden Seiten des Schienenschlitzes bilden. Außerdem ist die Schiene an allen vier Kanten mit seitlichen Ausbuchtungen m versehen, welche eine Art Verstärkungsrippen bilden.
  • Bei der Anfertigung des Aufhängers sind die Abmessungen desselben so gewählt, daß der Außenabstand der angefalzten Schenkel h etwas größer ist als der Durchmesser der Rollen. Auf diese Weise bilden die Schenkel h bzw. ihre Verlängerungen lt' zugleich einen Abstandshalter, so daß bei ganz geöffneter Gardine, d. h. bei einem Zusammenstoßen der Läufer nur die Schenkel aneinanderstoßen,- dagegen die Rollen sich frei und ungehemmt drehen können.
  • Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel, vielmehr sind auch andere Ausführungen und Abänderungen möglich. So können z. B. an Stelle von öffnungen im. Tragstück auch Haken zur Befestigung der Vorhänge usw. angeordnet sein. Ferner könnten die Rollen an ihren Außenflächen, wie in Fig. 4 strichpunktiert angedeutet ist, auch etwas ballig ausgebildet sein. Schließlich könnten die Schlitzränder der Vorhangschiene zur Erzielung einer glatteren Führungskante auch nach unten oder oben derart umgefalzt (gedoppelt) sein, daß dadurch" die ebene Lauffläche für die Rollen nicht beeinträchtigt wird.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜcHE: i. Innenläufer für Vorhangschienen, dadurch gekennzeichnet, da,ß er von einer an sich bekannten :einstöckigen Doppelrolle (a, b) und einem etwa U-förmigen Blechstück gebildet ist, dessen Schenkel (h) durch Doppelfalzung zum Mittelsteg (c) quer gestellt sind und mit ihren freien Schenkelenden den Rollenzapfen (b) flachseitig umgreifen. z. Innenläufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an seiner Unterkante als Aufhänger ausgebildete Mittelsteg (c) an seiner Oberkante mit einer Aussparung (f) versehen ist, welche den Rollenzapfen (b) von unten her umschließt. 3. Innenläufer nach Anspruch i, _ dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (h) am unteren Ende mit Verlängerungen (1t') versehen sind, die unter die Lauffläche hinaus in den Schlitz der Vorhangschiene hineinragen und dadurch dem Läufer als Führung dienen. ¢. Innenläufer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Liger- bzw. Führungsschenkel (h, A') seitlich über den Rollendurchmesser vorstehen und dadurch zugleich als Anschlag oder Puffer zwischen zwei benachbarten Läufern -dienen. 5. Vorhangschiene für Innenläufer nach Anspruch. i bis 4, bestehend aus einem aus Blech gefalzten, unten mit einem Längsschlitz versehenen Vierkantrohr, dessen glatte, nicht aufgebogene Ränder die Laufflächen für die Rollen bilden, dadurch gekennzeichnet, da.ß der Blechstreifen über einer jeden Rolle zu einer Führungsrippe (i) eingezogen ist.
DESCH111223D 1936-10-24 1936-10-24 Innenlaeufer fuer Vorhangschienen Expired DE674370C (de)

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