DE671240C - Gasschalter - Google Patents

Gasschalter

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DE671240C
DE671240C DEST56549D DEST056549D DE671240C DE 671240 C DE671240 C DE 671240C DE ST56549 D DEST56549 D DE ST56549D DE ST056549 D DEST056549 D DE ST056549D DE 671240 C DE671240 C DE 671240C
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gas
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compression cylinder
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid

Landscapes

  • Circuit Breakers (AREA)

Description

  • Gasschalter Zusatz zum Patent 670 720 Das Patent 670 72o betrifft einen Gasschalter mit Lichtbogenlöschung mittels eines mit gasabgebenden Wandungen versehenen rohrförmigen Schaltraumes, bei dem die Schaltröhre als Löschkammer ausgebildet ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausgestaltung eines solchen Schalters und besteht darin, da[.)' dem löschkammerartigen Schaltraum eine mit Fremddruckgas gespeiste Blaskaminer derart vorgelagert wird, dalä der Lichtbogen nach seinem Austritt aus dem löschkaminerartigen Schaltraum durch die zusätzliche Blaskammer hindurch nach außen Lrezogeil wird. Dabei ist die gesamte .Einrichtung so bemessen, daß die Löschung der Lichtbugen grof er Ströme durch den löschkainnierartigeri Schaltraum erfolgt, während die Löschung der Lichtbugen kleiner Ströme mit Hilfe der vorgelagerten Blaskammer mit-Freindgaszufuhr bewirkt wird, wobei es zweckni:il.':ig ist, die Austrittsöffnung für das bcn-egliche Schaltglied in der Blaskammer als Düse auszubilden.
  • Es ist zwar bei Gasschaltern, bei denen der- Schaltraum mit gasabgebenden Wandun-;;cn beiderseitig offen ist, bekannt, zur Löschung der Lichtbugen kleiner Ströme eine Frenidgasbcbl:isitng vorzusehen. Bei diesen bekannten Anordnungen erfolgt jedoch die Zuführung des Fremddruckgases durch den hohl ausgebildeten beweglichen Schaltkontakt. Dabei macht aber die Zuleitung des Fremddruckgases in das bewegliche Schaltglied Schwierigkeiten. Denn zunächst darf diese Zuleitung die Bewegung des Schaltstückes nicht behindern, muß also selbst beweglich sein. Weiter muß für die Zuleitung Isolierstoff- verwendet werden, da das Fremddruckgas von der geerdeten Druckgaserzeugungseinrichtung auf Hochspannungspotential gebracht werden muß. Diese beiden Forderungen lassen sich aber nur schwer verwirklichen. Durch die Erfindung werden die sich hieraus ergebenden Schwierigkeiten vermieden.
  • auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • In Abb. i ist i der feste Kontakt, 2 das bewegliche Schaltstück, 3 die Schaltröhre aus gasabgebendem Material, die den Schaltraum a tunschlicßt und mit dem einen Ende in die Kamrrier 5 mündet, welche durch den Dekke16 gebildet wird. Erfindungsgemiifi ist diesein löschkammerartigen- Schaltraum j bis 0 eine Blaskainnicr 16 vorgelagert, die über ein Rückschlagv entil 8 von einer Leitung ; mit fremderzeugtem Druckgas gespeist wird, Das Gehäuse 1 7 der Blaskammer weist beim Ausführungsbeispiel einen konischen Deckel iS auf,: der in eine Düse 15 für den Durchtritt" des beweglichen Schaltstückes 2 übergeht.
  • Die Anordnung wirkt wie folgt.- Die Löschung der Lichtbögen großer Ströme erfolgt durch den löschkammerartigen Schaltraum 3 bis 6 in der für Gasschalter eigentümlichen Weise. Bei. kleinen Strömen wird in der Schaltröhre ein Vorlichtbogen gezogen, ohne daß eine Löschung erfolgt. Beim Austritt des Lichtbogens aus der Schaltröhre erfolgt eine zweite axiale Beblasung des Lichtbogens durch einen z. B. konzentrisch sich verengenden Gasstrahl durch die Düse 15 hindurch. Bei Großstromschaltungen bildet das Druckgas (Fremdgas) in der Düse 15, die auch eine größere axiale Länge als dargestellt aufweisen kann, eine durchschlagsfeste Abriegelungsschicht.
  • In Abb.2 ist eine ähnliche Ausführtuig dargestellt. jedoch umschließt hier die Blaskammer nur den oberen Teil der Schaltröhre 3, wobei durch die düsenartige Verengung und Schrägstellung des Teiles 18 der Blaskammer eine injektorartige gegenseitige AIitnalmle beider Gasströme erfolgt.
  • In Abb. 3, die die gleiche Art der Lichtbägenlöschung wie Abb. i und 2 zeigt, erfolgt die Druckgaserzeugung durch mechanische Kompression am Verbrauchsort. Die Schaltröhre 3 mit dem daran befestigten Kontakt i ist beweglich angeordnet und mit einem Kolben i9 und der Kolbenstange 2o vereinigt. Der Schaltstift 2 steht fest und ist mit einem Kühler 21 verbunden. Der Kolben bewegt sich im Isolierzylinder 22. Die Luft wird bei der Ausschaltbewegung in dem Raum 23 verdichtet: Während dieser Zeit erfolgt die Großstronilöschung. Bei der Weiterbewegung überschleift der Kolben i9 die Erweiterung des Raumes 23 und wird weiter durch Rippen 24 geführt. Die verdichtete Luft strömt in den Raten 16 zwischen dem Kolben i 9 und dem über Rippen 25 mitbewegten Düsenkolben 17. Die Kleinstromlöschung erfolgt an der Düse 15. Die Kolbenstange 2o dient gleichzeitig als Stromzuführung. 26 ist ein Schleifkontakt. der mit einer Stopfbuchse o. dgl. zusammengebaut ist. Eine derartige unmittelbare Kupplung der Schaltbewegung mit der Verdichtungsbewegung läßt sich natürlich auch bei anderen Arten des Frcmdgaseinsatzes verwenden.

Claims (6)

11:1TENTt1NS1'KÜCHE: i. Gasschalter mit Liclitbogenlcischung durch Gase und Dämpfe, die aus cinein als Löschkammer ausgebildeten, mit gasabgebenden Wandungen versehenen rohrförmigen Schaltraum ausströmen, nach Patent 670,72o" dadurch gekennzeichnet, daUi dem löschkammerartigen Schaltraum (3 bis 6) eine mit hremddruckgas gespeiste Blaskammer (16) derart vorgel-. ger t ist, daß der Lichtbögen nach seinem Austritt aus der Löschkammer durch die zusätzliche Blaskammer hindurch nach außen gezogen wird.
2. Gasschalter nach Anspruch 1, dadurch gcl:ennzeiclinet, daß die zugleich als Durclitritts<iifnung für das bewegliche Schaltstück dienende Ausströmilintui (15) aus der Blaskammer ( 16) als Düse ausgebildet ist.
3. Gasschalter nach Anspruch i 1111(l 2; CIadurch gekeimzeichnet, daß die B1askammer (16) nur das Blasende der Schaltröhre (3) umschlielit und derart ausgebildet ist, daß die Anordnung eine injektorartige Wirkung besitzt (Abb.2): :l.
Gasschalter nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet; daß das Fremddruckgas bei der Schaltbewegung in dem Schalter selbst erzeugt wird (Abb.3).
5. Gasschalter nach Anspruch .l, cladurch gekennzeichnet, daß die Schaltröhre (3) kolbenföhnige Teile (17 und Ich) aufweist, mit welchen sie in einem Kompressionszylinder (22) gleitbar gelagert ist.
6. Gasschalter zach Anspruch 5; dadurch gekennzeichnet, daß der Kompressionszylinder (22) aus Isolierstolt bestellt und an dem einen Ende einen Kühler (2 t trägt; an welchem der stiftförmige feststehende Schaltkontakt (2) angeordnet ist. Gasschalter nach Anspruch 4. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blaskammer (16) durch die kolbenförmigen Teile (17 und i9) sowie die Wandung des Kompressionszylinders (ä2) gevi.ldet wird und gegen Ende der Atisschaltbcii,cgung mit einem Druckspeicherrauin (2.1) des Kompressionszylinders in Verbindung 1 tritt. B. Gasschalter nach Anspruch 5 bis ; , dadurch gekennzeichnet, daß die die Schaltröhre tragende Schubstalihe Q20) zugleich als Stromzuleitung dient wid mit einem am Druckspeicherraum i;2.1) angebrachten Gleitkontakt (-26) iusaminemwirkt.
DEST56549D 1935-01-12 1935-01-12 Gasschalter Expired DE671240C (de)

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