DE670706C - Vorrichtung zur fortgesetzten Abgabe von gleichmaessigen Mengen Foerdergut, insbesondere von Spinnloesungen, unter Zusammenbau einer Foerder- und einer Regelpumpe - Google Patents

Vorrichtung zur fortgesetzten Abgabe von gleichmaessigen Mengen Foerdergut, insbesondere von Spinnloesungen, unter Zusammenbau einer Foerder- und einer Regelpumpe

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DE670706C
DE670706C DEST53514D DEST053514D DE670706C DE 670706 C DE670706 C DE 670706C DE ST53514 D DEST53514 D DE ST53514D DE ST053514 D DEST053514 D DE ST053514D DE 670706 C DE670706 C DE 670706C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C14/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations
    • F04C14/02Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations specially adapted for several machines or pumps connected in series or in parallel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur fortgesetzten Abgabe von gleichmäßigen Mengen Fördergut, insbesondere von Spinnlösungen, unter Zusammenbau einer Förder- und einer Regelpumpe Vorrichtungen, welche eine regelmäßige Förderleistung zur Abgabe von Fördergut, insbesondere von Spinnlösungen für die Kunstseide- und Kunstfaserherstellung, also beispielsweise von Viscose, erstreben, sind verschiedentlich bekanntgeworden. Im allgemeinen hat sich in der Kunstspinnindustrie die Zahnradpumpe, die ursprünglich verwendet wurde, ,auch gehalten, wenngleich derselben immer gewisse Nachteile angehaftet haben.
  • Man hat versucht, diese Nachteile durch Pumpen zu ersetzen, die auf einem ganz anderen Prinzip beruhen und bei denen als Förderelemente Kolben verwendet werden. Solche Kolbjen.pumpen haben zwar den Vorzug, sich wenig abzunutzen, jedoch besitzen sie andere Nachteile, die ihrer Einführung in großem Maßstabe in die Spinnindustrie immer entgegengestanden. haben, obgleich man versucht hat, die Ungleichmäßigkeit der Förderung, die durch Kolbenhub und Kolbendruck verursacht wird, durch Nebeneinand:erschaltung mehrerer Kolben zu beheben. Praktisch sind der Nebeneinanderschaltung mehrerer Kolben Grenzen gesetzt, und normalerweise werden kaum mehr als sechs bis acht Kolben verwendet, so daß trotz allem immer noch erhebliche Druckstöße bei der Verwendung dieser Pumpen vorkommen, ganz abgesehen davon, daß auch andere betriebliche Nachteile sich ergeben. Zur Verbesserung der Zahnradpumpen wurde schon die Zusammenschaltung von einer @eigentlichen Förderpumpe und einer Regelpumpe vorgeschlagen, wobei die Förderleistung der ersten Pumpe größer gewählt wurde als die der nachgeschalteten zweiten Regelpumpe.
  • Hierbei sind Mittel vorgesehen, um die Gefahr des Zurückfließens der geförderten. Flüssigkeit und somit die durch Dichtungsverluste bei veränderlichem Gegendruck unvermeidlichen Fehlerquellen zu beheben und zu erreichen, daß die Förderleistung auch unter schwankenden Druckverhältnissen stets die gleiche bleibt.
  • Die bisher bekanntgewordenen, diesen Zweck erstrebenden Vorrichtungen weisen indessen nur eine einzige Förderpumpe auf und sind mit einer Druckregelverrichtung versehen, durch welche ,nur die Zufuhr nach der nachgeschalteten, die endgültige Förderung bewirkenden Regelpumpe geregelt werden kann; mit einer solchen Vorrichtung kann jedoch der erstrebte Zweck hinsichtlich der fortlaufenden Abgaben von gleichmäßigen Mengen Fördergut nicht :erreicht werden.
  • Weiter sind Ausführungen bekanntgeworden, die infolge ihrer Baugröße und Form. sowie ihrer Regeleinrichtung keine praktische Brauchbarkeit besitzen, weil der Einbau in die vorhandenen Maschinen nicht ohne erheblichen Arbeits- und Kostenaufwand bzw. nicht ohne Änderung der üblichen Spinnmaschinen durchgeführt werden kann und trotzdem eine genügende Sicherheit für eine einwandfreie Leistung nicht gegeben ist.
  • Neue Untersuchungen haben gezeigt, daß bei höheren Druckdifferenzen von beispielsweise 35 atü izi Zu- und Abfuhrleitung jede Förderpumpe periodisch ungleichmäßig fördert, und zwar in Übereinstimmung mit der Zahl der Förderelemente, aus denen das Pumpenorgan zusammengesetzt ist. Hierin liegt ein erheblicher Nachteil, weil diese Periode in dem Flüssigkeitstransport sich in dem hergestellten Fertigprodukt auswirkt, z. B. bei der Herstellung von Kunstseide, so daß .ein derartiges ungleichmäßiges Produkt für viele Zwecke nicht verwertbar ist.
  • Gefordert wird also, daß in erster Linie die Flüssigkeitsförderung in absoluter ununterbrochener Regelmäßigkeit, auch bei wechselnden und bei großen Druckdifferenzen in Zu- und Abfuhrleitung, stattfindet und so eine auch in kleinen Zeiträumen stets gleichmäßige Flüssigkeitspumpe zu der zweiten, der gleichmäßigen Dosierung dienenden Regelpumpe gefördert wird. Dieses Ziel ist mit einer durch eine einzige Förderpumpe und einer Regelpumpe allein bewirkten Förderung in der beschriebenen notwendigen Weise nicht zu erreichen.
  • Erfindungsgemäß werden die angegebenen Mängel auf eine in der Praxis brauchbare Weise beseitigt. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere mit zueinander versetzten Zähnen arbeitende Zahnradförderpumpen hintereinander- oder nebeneinandergeschaltet und vor der Regelpumpe angeordnet sind. Die Anzahl der bei der Flüssigkeitsförderung auftretenden Perioden wird also auf diese einfache Weise wesentlich vergrößert, entsprechend der Anzahl der hinter- oder nebeneinander geschalteter, Pumpen, gleichzeitig wird der Grad der auftretenden Schwankungen und deren Einfluß auf einen auch innerhalb kleiner Zeitspannen gleichmäßigen und stoßfreien Flüssigkeitstransport, auch bei wechselnden (wachsenden) und höheren Druckdifferenzen in Zu-und Abfuhrleitung entsprechend verkleinert.
  • Die Abfuhrleitung hinter der Regelpumpe kann tveiter in bekannter Weise ganz oder teilweise selbsttätig abgesperrt werden, wodurch vermieden wird, daß etwa Dichtungsverluste infolge einer Abnutzung der Zähne der Regelpumpe zu einem unregelmäßigen Flüssigkeitstransport Anlaß geben können, wenn z. B., was in der Praxis oft vorkommt, das Fördergut den Regelpumpen unter einem bestimmten Druck zugeführt wird, und kein oder nur ein niedrigerer Druck in der Abfuhrleitung hinter der Regelpumpe herrscht, da durch das selbsttätige Einsetzen der erwähnten Absperrvorrichtung die nachgeschaltete Regelpumpe ausschließlich unter ständig gleichem Druck in ihrer Zu- und Abfuhrleitung arbeiten muß. Diese in den Flüssigkeitslauf eingeschaltete Absperrvorrichtung, deren wesentliches Organ eine an sich bekannte Membran ist, arbeitet sa, daß sie beim Transport einer kleinen Menge durch die Regelpumpe sofort in Wirkung tritt. Hierdurch wird der Überlauf der Förderpumpen sofort geöffnet, was ein schnelles Ingleichgewichtbringen des Druckes in der Zu- und Abfuhrleitung der Regelpumpe zur Folge hat.
  • Erfindungsgemäß ist ferner ein Sicherheitsventil in Form eines an sich bekannten Sicherheitsplättchens unter Vermeidung toter Räume in die Abflußleitung der Vorrichtung angeordnet, das beim Erreichen des maximal zulässigen Gegendruckes zerreißt und so zur Überwachung des Gegendruckes nach der oberen Grenze hin dient.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel mit den Merkmalen der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Vertikalschnitt durch die Förder- und Regelpumpenvorrichtung. Abb. -> zeigt einen SchnittA-B der Abb. i. Abb. 3 zeigt schematisch die Phasenverschiebung der beiden Förderpumpenzahnräder.
  • Beim Betrieb der Einrichtung bewegt ,sich die zu fördernde Flüssigkeit in Richtung der auf den Abbildungen eingezeichneten Pfeile.
  • Die zu fördernde Flüssigkeit wird beim Betrieb der Vorrichtung unter einem bestimmten Druck dem Kanal i (Abt. i) zugeführt, welcher an den Saugkanal z der Förderpumpen 3 anschließt und durch die Öffnung 4. in die rechte Kammer 5 eines geteilten Raumes 6 ausmündet. Die genannte Kammer 5 ist von der linken Kammer 7 durch eine Gummi- oder Stahlplatte 8 getrennt, welche zwischen den Platteng und io fest eingeklemmt ist. Die rechte Kammer 5 steht ferner durch eine öffnung i i mit dem Austrittskanal i a der Förderpumpen 3 in Verbindung und durch die Öffnung 13 mit dem Saugkanal 14 der angeschlossenen Regelpumpen. Der Austrittskanal i 6 der Regelpumpe i 5 steht durch die Öffnung 17 mit der linken Kammer 7 des unterteilten Raumes 6 in Verbindung, welche durch die öffnung 18 mit der Abflußleitung 19 der Vorrichtung in Verbindung steht. In dieser Abflußleitung i9 befindet sich die Sicherheitsvorrichtung 2o, die beispielsweise aus einer Abschlußplatte besteht, die bei überschreiten eines bestimmten einseitigen überdruckes zerspringt. Die Förderleistung der Förderpumpen 3 ist so bemessen, daß sie größer ist als die von der anschließenden Regelpumpe 15 durchgelassene Flüssigkeitsmenge. An Stelle von zwei Förderpumpen, wie abgebildet, können ,auch drei oder mehr Pumpen mit der Regelpumpe zusammengeschaltet werden.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist nun folgende: Unter der Wirkung des Arbeitsdruckes strömt die zu fördernde Flüssigkeit in den Kanal 2 und nach den Förderpumpen 3. Diese letzteren treiben das Fördergut durch den Kanal 12 und die Öffnung i i in die rechte Kammer 5 und weiter durch die Öffnung 13 in den 1Lanal i4 der Regelpumpe zu. Infolge des Preßdruckes der Förderpump, e3 bewegt sich die Membran 8 nach links und schließt die Öffnung 18 gleichzeitig teilweise bis ganz ab, während die zu viel geförderte Flüssigkeit, die nicht von der Regelpumpe 15 abgenommen wird, in die rechte Kammer 5 austritt und durch die Öffnung 4 in den Kanal i zurückfließt. Die Regelpumpe 15 fördert die Flüssigkeit durch den Kanal 16 und die Öffnung 17 in die linke Kammer 7. Sobald die R@egelpumpe z 5 durch Pressung des Fördergutes den Druck in der linken Kammer 7 in übereinstimmung mit dem Druck in der rechten Kammer 5 gebracht hat, öffnet sich die öffnung 18, und das Fördergut tritt durch den Kanal i g aus der Vorrichtung aus. Wenn aber schon ein durch wiederstandsverursachende Elemente bewirkter Gegendruck in dem Kanal 19 herrscht, bestimmt dieser Gegendruck den Absperrdruck der Öffnung 4, welche erst dann geöffnet bzw. freigegeben wird, wenn die Förderpumpen ihn überwinden. Die Folge hiervon ist, daß die den Förderpumpen nachgeschaltete Regelpumpe 15 immer unter gleichen Druckverhältnissen im Zufuhrkanal 13 und Abfuhrkanal 16 ,arbeiten muß. Hierdurch werden die in der Förderleistung bei früher beschriebenen Vorrichtungen durch eine etwa eintretende Abnutzung der Förderorgane möglichen Fehler vollständig behoben, und die Förderleistung bleibt nunmehr unabhängig vom Abnutzungszustand der Förderorgane und der oft in der Praxis vorkommenden Druckschwankungen in der Abfuhrleitung hinter der Regelpumpe immer konstant.
  • Erfindungsgemäß ist die geometrische Lage bzw. Anordnung der Kanalöffnungen 4, 11, 13, 17 und 18 an der Regelkammer 6 von maßgebender Wichtigkeit für eine gute Wirkungsweise des Druckreglers, da bei abweichender Lage dieser Öffnungen von der in Abb. i dargestellten Anordnung örtliche Verschiebung der Strömungen und der durch die Strömungen auftretenden Drucke bzw. Druckgefälle auf den beiden Seiten der Membran 8 Druckverschiedenheiten hervorgerufen werden, die für ,eine gute Wirkungsweise der Membran hinderlich sind; gleichgeartete Druckverhältnisse auf beiden Seiten der Membran sind vielmehr erforderlich und werden in der angegebenen Weise gewährleistet. In Abweichung von anderen Bauweisen spricht die Membran bei Auftreten von Druckdifferenzen in den Kammern 5 und 7 sofort als Drossel-oder Dichtungsorgan an, ohne daß an derselben besondere Dichtungskegel vorgesehen zu sein brauchen, was für die zuverlässige Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung bedeutsam ist.
  • Die Anordnung der Kammer 6 an sich und damit auch der Membran 8 kann natürlich auch eine andere sein, als in der Abb. i angegeben, sofern nur die Anordnung der Ein-und Austrittsöffnungen den vorstehend angedeuteten Gesichtspunkten entsprechend vorgenommen wird.

Claims (3)

  1. PATI.NTANSPRÜCIIR: i. Vorrichtung zur fortgesetzten Abgabe von gleichmäßigen Mengen Fördergut. insbesondere von Spinnlösungen, wie Viscose u. dgl., unter Zusammenbau :einer Förder- und einer Regelpumpe, wobei die von der Förderpumpe geförderte Menge größer ist als diz von der Regelpiunpe abgenommene Menge, unter Einbau einer auf Druck ansprechenden Regelmembran, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere mit zueinander versetzten Zähnen arbeitende Zahnradförderpumpen (3) hintereinander ,oder nebeneinander geschaltet und vor der Regelpumpe (15) angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalöffnungen (4, 11, 13, 17 und 18) der Flüssigkeitskanäle derart zur Regelmembran angeordnet sind, daß ihre ausgleichende Wirkung sowohl für die Förderpumpe als auch für die Regelpumpe eintritt (Abb. i).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i unter Verwendung einer bei Übersteigen eines Maximaldruckes zerspringenden Platte, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (20) unter Vermeidung von toten Räumen in die Abflußleitung (i g) der Vorrichtung eingebaut ist.
DEST53514D 1935-05-17 1935-05-17 Vorrichtung zur fortgesetzten Abgabe von gleichmaessigen Mengen Foerdergut, insbesondere von Spinnloesungen, unter Zusammenbau einer Foerder- und einer Regelpumpe Expired DE670706C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973994C (de) * 1954-06-26 1960-08-11 Daimler Benz Ag Zahnradpumpe

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DE973994C (de) * 1954-06-26 1960-08-11 Daimler Benz Ag Zahnradpumpe

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