DE670529C - Fernschreibmaschine - Google Patents

Fernschreibmaschine

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Publication number
DE670529C
DE670529C DEH146168D DEH0146168D DE670529C DE 670529 C DE670529 C DE 670529C DE H146168 D DEH146168 D DE H146168D DE H0146168 D DEH0146168 D DE H0146168D DE 670529 C DE670529 C DE 670529C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
characters
type
keys
telegraph
controlled
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Expired
Application number
DEH146168D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Gundlfinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARTIN HEBEL DR ING
Original Assignee
MARTIN HEBEL DR ING
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Filing date
Publication date
Application filed by MARTIN HEBEL DR ING filed Critical MARTIN HEBEL DR ING
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Priority to NL82927A priority patent/NL54399C/xx
Priority to GB17161/37A priority patent/GB491044A/en
Priority to FR823576D priority patent/FR823576A/fr
Application granted granted Critical
Publication of DE670529C publication Critical patent/DE670529C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/02Apparatus or circuits at the transmitting end
    • H04L17/04Apparatus or circuits at the transmitting end with keyboard co-operating with code-bars
    • H04L17/06Contact operating means
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/16Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L17/22Apparatus or circuits at the receiving end using mechanical translation and type-bar printing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Communication Control (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

  • Fernschreibmaschine Die Erfindung betrifft eine Fernschreibmaschine, welche nach einem Stromschrittalphabet gebildete Telegraphenzeichen zur Aussendung bringt und mit Einrichtungen zum Empfang derartiger Telegraphenzeichen und zum Abdruck der entsprechenden Schriftzeichen ausgerüstet ist. Unter Verwendung von je fünf Stromschritten für jedes Telegraphenzeichen lassen sich bekanntlich nur 3 2 verschiedene Telegraphenzeichen bilden, während in der Regel eine größere Anzahl von Schriftzeichen zur Darstellung zu bringen sind. Aus diesem Grunde werden den einzelnen Telegraphenzeichen jeweils mehrere Schriftzeichen zugeordnet, beispielsweise ein Zeichen der Buchstabengruppe und eines der Ziffern- und Zeichengruppe, welche wahlweise nach übermittlung eines zur Umsteuerung dienenden Telegraphenzeichens zur Wirkung gebracht werden.
  • Die bekannten, unter Verwendung,emnes, sülchen Stromschrittalphabets arbeitenden Fernschreibmaschinen verwenden daher auch nur so viel Typenträger, als Telegraphenzeichen für die Schriftzeichendarstellung vorgesehen sind, wobei jeder dieser Typenträger zwei Typen, eine der Buchstabengruppe und eine der Ziffern- und Zeichengruppe, trägt. Entsprechend könnten auch die in der Tastatur vorgesehenen Tasten nur in der gleichen Anzahl vorgesehen sein, wobei auf jeder Taste die doppelte Schriftzeichenbedeutung des bei Betätigung der Taste zur Aussendung gebrachten Telegraphenzeichens angegeben ist. Die internationale Normung der Tastenfelder für Fernschreibmaschinen schreibt jedoch in Anpassung an die Tastenfelder der gewöhnlichen Schreibmaschinen ein vierreihiges Tastenfeld vor, in welchem für einzelne Telegraphenzeichen jeweils zwei Tasten vorgesehen sind. von denen die eine die Buchstabenbedeutung dieses Telegraphenzeichens und die andere die Ziffern- und Zeichenbedeutung dieses Telegraphenzeichens erkennen läßt. Beide Tasten bringen jedoch bei Betätigung dasselbe Telegraphenzeichen zur Aussendung. Die Zahl der für die Sendung der Schriftzeichen vorgesehenen Tasten stimmt somit bei derartigen Fernschreibmaschinen nicht mit der Zahl der Typenträger überein, die durch die empfangenen Telegraphenzeichen betätigt werden können.
  • Eine solche bekannte Anordnung ist in der "Zeichnung schematisch dargestellt. Mit TF ist das Tastenfeld bezeichnet, welches die einzelnen Tasten T enthält. In der Reihe ON sind die Ordnungsnummern dieser einzelnen Tasten eingetragen. In der darüberliegenden Reihe 5N sind die einzelnen Strombildnummern des international genormten Telegraphenalphabets eingetragen. Man erkennt ohne weiteres, daß die Tasten i und Q beispielsweise dasselbe Strombild Nr. 17 zur Aussendung bringen. Das gleiche gilt für die Tasten 2 und 4V, die Tasten 3 und E, die Tasten ¢ und R, die Tasten 5 und T und die Tasten 6 und Y usw.
  • in der Punktreihe S ist schematisch durch Punkte angedeutet, welche der Tasten auf die Sendeeinrichtung zur Aussendung der Telegraphenzeichen einwirken. Dies ist bei den bekannten Schreibmaschinen für alle Tasten der Fall.
  • Oberhalb der Punktreihe S ist in einer weiteren Punktreihe E angedeutet, welche der darüber angeordneten Typenträger TT durch die Empfangseinrichtung gesteuert werden können. Die in der Zeichnung schraffiert dargestellten Typenträger TT sind für diese Betrachtung als nicht vorhanden außer acht zu lassen. Ebenso ist für diese Betrachtung zu unterstellen, daß jegliche mechanische Verbindung zwischen den Tasten T und den Typenträgern TT fehlt, die die vielmehr ausschließlich durch die in der Reihe E als Punkte angedeuteten Empfangseinrichtungen beeinflußt werden. Man erkennt ohne weiteres, daß die Typenträger in der Regel zwei Typen, und zwar eine der Buchstabengruppe TB und eine in der Zifferngruppe 77, tragen. So sind auch die Typen i und Q, '2 und 6V, 3 und E, 4. und R, 5 und T und 6 und Y jeweils auf einem Typenträger angeordnet, obwohl gerade für die Aussendung der entsprechenden Telegraphenzeichen jeweils zwei "fasten in dem Tastenfeld vorgesehen sind.
  • Die Verwendung des international genormten Tastenfeldes für Fernschreibmaschinen stößt nun bei solchen Fernschreibmaschinen auf Schwierigkeiten, bei denen die Typenträger nicht nur mittels der elektrisch gesteuerten Empfangseinrichtungen durch die Telegraphenzeichen beeinflußt werden, sondern auch unmittelbar mechanisch bei Anschlag der Sendetasten nach Art gewöhnlicher Schreibmaschinen gesteuert werden. Für den Empfang müssen beide Schriftzeichen auf ein und demselben Typenträger angeordnet sein, da ja durch ein und dasselbe Telegraphenzeichen je nach der vorhergehenden übertragung eines Umsteuerzeichens beide Schriftzeichen zum Abdruck gebracht werden können. Da aber für diese beide Schriftzeichen zwei getrennte Sendetasten vorgesehen sind, würde beim Anschlag der einen Sendetaste wohl das richtige Telegraphenzeichen zur Aussendung gebracht werden, jedoch könnte durch unmittelbare Beeinflussung kein Schriftzeichen abgedruckt werden, da dieser zusätzlichen Sendetaste kein Typenträger zugeordnet ist.
  • Um die international genormte Anordnung der Tasten in dem Tastenfeld auch bei Fernschreibmaschinen anwenden zu können, bei welchen die Typenträger im Sender zum Mitschreiben mechanisch von den Tasten gesteuert werden, werden gemäß der Erfindung zur Aussendung des gleichen Stromzeichens mehrere Tasten mit verschiedener Schriftzeichenbedeutung vorgesehen, welche mechanisch je eineu Typenträger steuern, von denen nur einer auch von den Empfangseinrichtungen gesteuert wird und mehrere Typen entsprechend den verschiedenen Schriftzeichen trägt. Sind beispielsweise für ein und- dasselbe Stromzeichen -zwei Tasten vorgesehen, dann wird der von der einen Taste mechanisch gesteuerte Typenträger mit zwei Typen ausgerüstet, welche den beiden dem gleichen Stromzeichen zugeordneten Schriftzeichen entsprechen. Dieser Typenträger wird auch von der Empfangseinrichtung gesteuert. Der von der anderen Taste gesteuerte Typenträger wird hingegen von der Empfangseinrichtung nicht gesteuert. Er trägt zweckmäßig auch nur eine Type, und zwar vorzugsweise die Type, welche zu der Ziffern- und Zeichengruppe gehört und welche daher erst nach Vornahme einer Umsteuerung zum Abdruck: gebracht wird.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Ausfülirungsbeispiel der Erfindung macht die zusätzlichen Typenträger durch Schraffierung kenntlich. Man erkennt beispielsweise, dal3 die Taste mit der Ordnungsnummer 6, welche das Schriftzeichen Y trägt, mechanisch mit einem Typenträger verbunden ist, der die Typen Y und 6 trägt. Wie der Punkt in der Reihe E andeutet, ist dieser Ty penträger auch durch die Empfangseinrichtung steuerbar. Sobald das Strombild Nr. 25 empfangen wird, wird die Type Y der Typengruppe TB zum Abdruck gebracht. * Wird vorher das Strombild Nr.3o für die Ziffern- und Zeichenumschaltung empfangen, dann wird durch denselben Typenträger das Schriftzeichen 6 der Typengruppe TZ zum Abdruck gebracht.
  • Die Sendetaste mit der Ordnungsnummer 21, welche die Beschriftung 6 trägt, ist nurmit einem zusätzlichen Typenträger verbunden, welcher in der Typengruppe TZ die Type 6 trägt. Dieser Typenträger kann nicht von der Empfangseinrichtung beeinflußt werden. Er wird lediglich beeinflußt, wenn die Taste Nr.21 angeschlagen wird. Die Type für das Schriftzeichen 6 ist auf diesem Typenträger in der Gruppe TZ für Ziffern und Zeichen angeordnet, so daß sie also nur nach vorhergehender Umsteuerung des Wagens durch Beeinflussung der Taste mit Ordnungsnummer 2, welche die Beschriftung Z! (Ziffernumschaltung) trägt, zum Abdruck gebracht werden kann. Für den Sendenden besteht sowieso die Vorschrift, daß er die Tasten mit Zahlenbedeutung nur nach vorhergehendem Anschlag der Taste Nr. 2 für die Ziffernumschaltung anschlagen darf. Durch die Taste Nr. 2 i beispielsweise, welche die Beschriftung 6 trägt, wird ja dasselbe Strombild Nr.25 zur Aussendung gebracht wie durch die Taste Nr.6, welche die Beschriftung Y trägt. Würde der Sendende nicht erst das Zeichen für die Ziffernumschaltung aussenden, dann würde in dem Empfänger das Schriftzeichen Y an Stelle von 6 zum Abdruck gebracht werden. Vergißt bei der Fernschreibmaschine nach der Erfindung der Sendende vor Anschlag der Taste, welche die Beschriftung 6 trägt, den Anschlag der Taste Zi, dann erhält er keinen Abdruck einer Type, so daß er auf diese falsche Betätigung aufmerksam. gemacht wird.
  • Das gleiche gilt für die zusätzlichen Typenträger der Tasten mit den Ordnungsnummern i, 5, 9, i3, i7, 2i, 25, 29, 33 und 37, welche in der Zeichnung durch Schraffieren hervorgehoben sind.
  • Die erfindungsgemäße Verwendung zusätzlicher Typenträger für diejenigen Tasten, welche ein für die Wiedergabe zweier Typen vorgesehenes Strombild steuern, das auch seitens einer weiteren, bereits mit einem Typenträger verbundenen Taste zur Aussendung gebracht wird, ermöglicht somit, auch Fernschreibmaschinen, deren Typentriiger unmittelbar mechanisch von den Tasten gesteuert werden, mit den international genormten Tastenfeldern auszurüsten. Derartige Schreibmaschinen haben jedoch gegenüber den Fernschreibmaschinen, deren Typenträger ausschließlich durch die elektrischen Empfangseinrichtungen gesteuert werden, den Vorzug größerer Einfachheit, weil sie weitgehend entsprechend den gewöhnlichen Schreibmaschinen ausgebildet werden können.

Claims (2)

  1. PATEN#rANsrizücEzt:: i. Fernschreibmaschine, bei welcher die Tasten mechanisch Typenträger steuern, welche bei Anschlag ihre Typen zum Abdruck bringen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aussendung des gleichen Stromzeichens mehrere Tasten mit verschiedener Schriftzeichenbedeutung vorgesehen sind, welche mechanisch je einen Typenträger steuern, von denen nur einer auch von den Empfangseinrichtungen gesteuert wird und mehrere Typen entsprechend den verschiedenen Schriftzeichen trägt.
  2. 2. Fernschreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der nur von der Sendetaste gesteuerte Typenträger eine Type der Ziffern- und Zeichengruppe trägt, welche erst nach Vornahme einer L'rnsteuerung zum Abdruck gebracht wird.
DEH146168D 1936-01-10 1936-01-10 Fernschreibmaschine Expired DE670529C (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH146168D DE670529C (de) 1936-01-10 1936-01-10 Fernschreibmaschine
NL82927A NL54399C (de) 1936-01-10 1937-06-16
GB17161/37A GB491044A (en) 1936-01-10 1937-06-19 Improvements in and relating to telegraph printers
FR823576D FR823576A (fr) 1936-01-10 1937-06-25 Appareil téléimprimeur

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH146168D DE670529C (de) 1936-01-10 1936-01-10 Fernschreibmaschine
NL82927A NL54399C (de) 1936-01-10 1937-06-16
GB17161/37A GB491044A (en) 1936-01-10 1937-06-19 Improvements in and relating to telegraph printers
FR823576T 1937-06-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE670529C true DE670529C (de) 1939-03-13

Family

ID=10090354

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH146168D Expired DE670529C (de) 1936-01-10 1936-01-10 Fernschreibmaschine

Country Status (4)

Country Link
DE (1) DE670529C (de)
FR (1) FR823576A (de)
GB (1) GB491044A (de)
NL (1) NL54399C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL54399C (de) 1943-04-15
GB491044A (en) 1938-08-25
FR823576A (fr) 1938-01-22

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