DE669966C - Thermosaeule - Google Patents
ThermosaeuleInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10N—ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10N10/00—Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects
- H10N10/10—Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects operating with only the Peltier or Seebeck effects
- H10N10/17—Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects operating with only the Peltier or Seebeck effects characterised by the structure or configuration of the cell or thermocouple forming the device
Landscapes
- Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
Description
Man hat erkannt, daß die vermeidbare Hauptverlustquelle der Thermosäulen die Abkühlung
der Schenkel der Elemente zwischen den warmen und den kalten Lötstellen längs der Schenkel nach außen ist. Um diese Verluste
zu - vermeiden, ist vorgeschlagen worden, die Schenkel zu erwärmen (Patent 639 722) oder
diese Schenkel nach Möglichkeit zu verkürzen oder ihre Abkühlung z. B. durch Isolieren
zu verhindern. Bei den Thermosäulen der vorliegenden Erfindung werden zu diesem Zweck die Elemente dachziegelartig aufgebaut,
so daß der Betriebswärmestrom von der Heizung zur Kühlung möglichst nur durch das eine der verwendeten Thermometalle geht.
Ein dachziegelartiger Aufbau an sich ist bereits bekannt.
Wie auf diese Weise leistungsfähige Säulen aufgebaut werden können, ist in Fig. 1
bis 5 zur Anschauung gebracht. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht, darunter in Draufsicht
eine Thermosäule für hohe Leistung nach der vorliegenden Erfindung, deren Sinn aus Fig. 1
bis 3 entwickelt werden soll. 1 sind Bleche oder Folien, beispielsweise aus Aluminium,
von der elektrischen Schenkellänge L1 und der relativen Breite B (in der Draufsicht), die
dachziegelartig übereinandergreif en..Zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Blechen 1 befindet
sich eine Belegung aus dem andern Thermometall 2, beispielsweise einer kristallinen
Legierung, von der elektrischen Länge L2. Für die beste mögliche Leistung wird L1
und L2 so bemessen, daß der elektrische Widerstand
von 1 und 2 in den einzelnen Elementen gleich groß wird. Der Wärmestrom
geht von der warmen Seite der Säule zur gekühlten Seite bzw. von Lötstelle zu
Lötstelle im wesentlichen nur durch die Thermometalle 2 hindurch, schädliche Abwege
sind so weit als möglich vermieden. Wärmeverluste längs der Verbindungsschenkellängen
zwischen den warmen und kalten Lötstellen können nicht entstehen, weil die sonst bei Thermosäulen üblichen Verbindungsschenkel
gar nicht vorhanden sind."
Die Betriebsverhältnisse werden um so wirtschaftlicher, je größer das Verhältnis der
Blechstärke dt von Metall 1 zur Höhe der Belegung
L2 von Metall 2 ist oder gewählt wird. 5» Bei der Ausführungsform Fig. 3 ist ^1 : L2
= etwa 100. Macht man für denselben elektrischen Widerstand bzw. dieselbe Leistung
der Elemente bei denselben Temperaturverhältnissen die Blechstärke dx = L2, so entsteht
etwa die Säulenform Fig. 2. Bei dieser Säule ist L3 zehnmal so hoch und dx zehnmal
kleiner als in Fig. 3. Dafür zur Erzielung des gleichen elektrischen Widerstandes muß
bei gleicher elektrischer Länge der Bleche 1, 6ü
also gleichem Wert L1 wie in Fig. 3 ihre Breite nun B' = 10 B sein. Deshalb sind bei
der Säule Fig. 2 die Thermometalle 1 nun ebenso schwer wie bei der Säule Fig. 3, das
Thermometall 2 in Fig. 2 wiegt aber das Hundertfache von dem in Fig. 3, wegen der
zehnfachen Höhe von 2 bei zehnfacher Breite B' = 10 B. Der absolute thermische
G69966
Wirkungsgrad wird durch diese Verhältnisse wenig beeinflußt, aber die Leistung der Säule
je Kilogramm Metallgewicht ist nun geringer. Noch unwirtschaftlicher werden die Betriebs-Verhältnisse,
wenn sich zwischen den Elementen der Säule bzw. zwischen den Lötstellen Verbindungsstege 6" befinden (Fig. i), wie sie
bei allen bisher aufgeführten Säulen erkennbar sind. Je relativ länger diese Stege 6"
ίο sind, desto unwirtschaftlicher arbeitet die
Säule. In Fig. I sind beispielsweise die Stege ..S* zweimal so lang wie die elektrischen
Längen L1 in Fig. 2 und 3, und dadurch steigt
für die gleiche Leistung und gleiche sonstige Verhältnisse die notwendige Breite auf
B" = 30 B,' entsprechend geringer wird die Leistung je Kilogramm Metallgewicht der
Säule. Auch der thermische Wirkungsgrad wird durch die Stege tief herabgezogen auf
die bisher erreichten niedrigen Werte. Durch Anordnung der Isolation / und J' könnte der
thermische Wirkungsgrad verbessert werden.
In den Fig. 4 und S der Zeichnungen sind
noch einige besondere Formen von Thermosäulen gemäß der Erfindung zur Anschauung
gebracht. Fig. 4 und 5 zeigen verschiedene Ausführungen von an sich bekannten Röhrensäulen,
bei denen Ringe oder Hülsen aus Metall 1 ineinandergesteckt sind und die Legierungen
2 auf das eine Ende der Hülsen als Zwischenschicht galvanisch oder in Form von Folien oder durch Aufstrich (Bronzierung),
Aufspritzen usw. aufgebracht sind. Dadurch entstehen die Elemente E1, E2 usw.
Isolierungen/ und Γ (Abb. 4) können die schädlichen Wirkungen der an sich schon sehr
geringen Zwischenräume zwischen zwei Belegungen 2 entsprechend vermindern, so daß
trotz der Zwischenräume die Betriebswärme von einer Lötstelle zur andern ohne Verluste
fast ganz durch die Belegungen 2 geht, wie es die besten Betriebsverhältnisse erfordern.
Die Hülsen können auch Längsschlitze haben, die ihre federnde Haftkraft aufeinander erhöht.
Man kann die Hülsen, was bekannt ist, auch mit einem Gewinde versehen. Durch die
Thermorohre kann in ebenfalls bekannter Weise ein Heizmittel, um die Rohre herum
ein Kühlmittel oder umgekehrt getrieben werden. Rippen R auf den Metallen 1 unter-.
stützen den Wärmedurchgang durch die Metalle^ der Rohrsäule.
Da es bei -jeder Thermosäule bei mäßigem Temperaturgefälle zwischen der kalten und
warmen Seite der Säule darauf ankommt, große Wärmemengen durch die Säule durchzusetzen
(zur Erhöhung der Leistung je Kilogramm Metallgewicht), so ist es zweckmäßig, an der Kühl- und Heizseite der Säule, hier
bei den Metallen 1, Einrichtungen zu treffen, die die Wärmen unter großen Wärmeübergangszahlen
ab- und zuführen. Bei den vorliegenden Säulen mit kürzestem Wärmeweg
ist ein großer Wärmedurchsatz bzw. große Leistung dann sicher. Man kann hierzu die
Kühlseite, in den Zeichnungen mit K bezeichnet, mit Wasser kühlen oder bei Luftkühlung
die Wärmeübergangszahl mit den bekannten neuen Mitteln vergrößern. Auf der Heizseite,
xn den Zeichnungen mit H bezeichnet, ist Strahlungsbeheizung angebracht, weil dadurch'
auch der Bestand der relativ dünnen Bleche 1 geschont wird.
Claims (2)
1. Thermosäule mit dachziegel artig übereinandergreif enden Elementen, dadurch
gekennzeichnet, daß der Betriebswärmestrom von den beheizten positiven
(oder negativen) Thermometallen nur durch die negativen (oder positiven)
Thermometalle fließt, indem Verbindungsschenkel zwischen benachbarten Elementen ganz kurz gehalten werden.
2. Kurzschenkelthermosäule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß aus
dem einen Thermometall (1, Fig. 4 und 5) Hülsen gebildet werden, die unter Zwischenschaltung
des zweitenThermometalls zu Thermoröhren ineinandergesteckt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED70947D DE669966C (de) | 1935-08-23 | 1935-08-23 | Thermosaeule |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DED70947D DE669966C (de) | 1935-08-23 | 1935-08-23 | Thermosaeule |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE669966C true DE669966C (de) | 1939-01-07 |
Family
ID=7060706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED70947D Expired DE669966C (de) | 1935-08-23 | 1935-08-23 | Thermosaeule |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE669966C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010094533A3 (de) * | 2009-02-19 | 2011-08-04 | Emitec Gesellschaft Für Emissionstechnologie Mbh | Thermoelektrische vorrichtung |
-
1935
- 1935-08-23 DE DED70947D patent/DE669966C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010094533A3 (de) * | 2009-02-19 | 2011-08-04 | Emitec Gesellschaft Für Emissionstechnologie Mbh | Thermoelektrische vorrichtung |
| CN102318097A (zh) * | 2009-02-19 | 2012-01-11 | 排放技术有限公司 | 热电器件 |
| US9184365B2 (en) | 2009-02-19 | 2015-11-10 | Emitec Gesellschaft Fuer Emissionstechnologie Mbh | Thermoelectric device |
| CN102318097B (zh) * | 2009-02-19 | 2016-06-15 | 排放技术有限公司 | 热电器件 |
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