DE669940C - Stossdaempfer fuer Tragschrauberfluegel - Google Patents

Stossdaempfer fuer Tragschrauberfluegel

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Publication number
DE669940C
DE669940C DEK138938D DEK0138938D DE669940C DE 669940 C DE669940 C DE 669940C DE K138938 D DEK138938 D DE K138938D DE K0138938 D DEK0138938 D DE K0138938D DE 669940 C DE669940 C DE 669940C
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DE
Germany
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gyroplane
shock absorber
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Expired
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DEK138938D
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KAY GYROPLANES Ltd
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KAY GYROPLANES Ltd
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/02Gyroplanes
    • B64C27/028Other constructional elements; Rotor balancing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Stoßdämpfer für Tragschrauberflügel, die jeder mittels eines Klappzapfenträgers mit der Rotornabe verbunden sind und um einen auf dem Klappzapfenträger angeordneten Schwenkzapfen in der Flügelumlaufebene seitliche Bewegungen ausführen können, die durch an dem Klapp zapfenträger gelagerte Gummipuffer nachgiebig begrenzt sind.
Die Erfindung bezweckt, Vorkehrungen dafür zu treffen, daß die in den Gummipuffern auftretenden elastischen Schwingungen gedämpft werden. Diese elastischen Schwingungen sind z. B. sehr erheblich, wenn der Flügel die ihm gestattete begrenzte Bewegungsstrecke voll durchlaufen hat. Zu ihrer Dämpfung werden nach der Erfindung in den Gummipuffern Hohlräume vorgesehen und diese mit im wesentlichen unelastischen, jedoch nachgiebigen Füllstoffen ausgefüllt. Als ein solcher unelastischer nachgiebiger Füllstoff kann Glycerin ο. dgl., indifferentes Öl oder Fett dienen, das mit einer nicht schleifenden Masse, wie beispielsweise Kreide o. dgl., teigig gemacht ist. Diese Kittfüllungen im Innern der Gummipuffer dämpfen die Reaktionsschwingungen so wirkungsvoll ab, daß sie nur mit geringem Ausschlag und sehr langsam· auftreten können und also auch jeden Stoß in der Rückschwingung des Flügels beseitigen.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung erläutert.
Fig. ι zeigt im- Grundriß einen Flügel, einen Teil der Rotornabe und die Flügellagerung an der letzteren.
Fig. 2 zeigt die Flügellagerung im Grundriß in größerem Maßstabe und teilweise im Schnitt.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt im Grundriß eine Flügellagerung, die das Einklappen des Flügels in verschiedene Zwischenstellungen gestattet.
Fig. ι zeigt die Erfindung in Anwendung bei Kreiselfiügeln eines Tragschraubers, deren Steigungswinkel verändert werden kann und die so gelagert sind, wie es beispielsweise in der deutschen Patentschrift 489 230 beschrieben ist.
In dieser Figur bezeichnet 1 einen Flügel, dessen Holm am Wurzelende 2 gabelförmig ausgebildet und bei 3 einem Klappzapfenträger 4 angelenkt ist. Letzterer ist bei 5 schwenkbar auf einer Hülse gelagert, die einen Teil eines Schräggelenkes 6 nach der Patentschrift 489 230 bildet. Das Gelenk 6 dreht sich in Gabelvorsprüngen einer mittleren und sämtliche Flügel tragenden Rotornabe 8. Jeder Flügel kann so sowohl im wesentlichen im rechten Flügel zu seiner Kreiselebene als auch infolge der gelenkigen Lagerung bei 3 innerhalb seiner Kreiselebene in Abweichung von seiner radialen Mittellage ausschwingen. Es sind jedoch Vorkehrungen dafür getroffen, die bei 9,9 all-
gemein angedeutet sind, um die seitlichen Bewegungen nach beiden Richtungen zu begrenzen. Dazu dienen Sperrbolzen ι ο (Fig. 2), die in Bohrungen der Gabelschenkel 2 des Flügelholms genau passen und von im Klappzapfenträger 4 angeordneten Gummigehäusen 21 mit mittlerer Buchse 12 umgeben sind. Diese Gummigehäuse 21 sind von ringförmigem Querschnitt und mit selbständigen, allseitig verschlossenen Hohlräumen 22 versehen, die mit einem weichen, teigartigen Stoff angefüllt sind. In dem Ausführungsbeispiel haben die Hohlräume 22 keine Verbindung untereinander. Eine solche Verbindung kann aber, wenn es erwünscht ist, vorgesehen werden. Die Füllmasse für diese Hohlräume kann verschieden sein in bezug auf Nachgiebigkeit und Unelastizität. Beispielsweise kann sie aus einer öligen und verhältnismäßig nicht flüchtigen Flüssigkeit, wie Glycerin, bestehen, die keine schädigende Einwirkung auf Gummi hat und aus einem weichen, nicht schleifenden Pulver, das unlöslich in der Flüssigkeit ist, wie z. B. Kreide, die für gewohnlichen Kitt benutzt wird. Die Konsistenz dieses Glycerinkittes kann so gewählt werden, daß sie der Belastung des Stoßdämpfers entspricht und eine größere oder geringere Dämpfwirkung auf die Nachgiebigkeit des Gummis ausübt.
Bei den dargestellten Ausführungen ist es nur nötig, die Bolzen 10 herauszunehmen, um die Flügel gegen die Rotornabe einklappen zu können. Der Flügel wird so weit um seinen Zugzapfen 3 geschwenkt, bis eines von den Bohrlöcherpaaren der Flügelgabel 2 mit einem anderen Bohrungspaar des Gliedes 4 fluchtet, worauf die Bolzen.10 wieder eingeführt werden, um den Flügel in der einge- klappten Stellung zu sperren. Wenn jedoch die Bauweise der Lagerung so getroffen ist, daß der Flügel nicht um einen großen Bogen ohne Beliinderung anderer Teile bewegt werden kann, können noch besondere Bohrungen im Klappzapfenträger 4 an entgegengesetzten Seiten der Längsachse des Flügelstieles vorgesehen werden, und zwar mit demselben Radius von der Schwenkachse des Flügelhohnes wie die Bohrungen, die die nachgiebigen Hülsen enthalten, wie das in Fig. 1 bei 24 gestrichelt angedeutet ist. Um den Flügel ι gegen die Rotornabe einzuklappen, werden beide Sperrbolzen 10 aus den Hülsen entfernt. Der Flügel wird dann um seinen Zapfen, 3 gedreht, bis zwei von den Gabelbohrungen in Flucht mit Bohrungen 24 gekommen sind, worauf einer von den beiden Sperrbolzen durch die drei in Flucht liegenden Bohrungen hindurchgesteckt wird.
In der Bauweise, die in Fig. 4 erläutert ist, ist der Klappzapfenträger 4 mit sechs mit Gummihülsen 2 5 nach der Erfindung ausgestatteten Bohrungen versehen, die auf einem Kreise im gleichen Abstande voneinander liegen. Die Gabeln des Wurzelendes 2 des Flügelhohnes sind ebenfalls wie bei der vorher beschriebenen. Biauweise mit zwei in derselben Achse liegenden Bohrungen ausgestattet. Bei dieser Anordnung kann der Flügel in mehr als einer eingeklappten Stellung zu beiden Seiten seiner Mittelstellung gesichert werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Stoßdämpfer für Tragschrauberflügel, die jeder mittels eines Klappzapf en trägers mit der Rotornabe verbunden sind und um einen auf dem Klappzapfenträger angeordneten Schwenkzapfen in der Flügelumlaufebene seitliche Bewegungen ausfüh- ren können, die durch an dem Klappzapfenträger gelagerte Gummipuffer nachgiebig begrenzt sind, gekennzeichnet durch in den Gummipuffern (11) vorgesehene Hohlräume (22) und diese Hohlräume ausfüllende, im wesentlichen unelastische, jedoch nachgiebige Füllstoffe.
2. Stoßdämpfer für Tragschrauberflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als unelastischer, nachgiebiger Füllstoff Glycerin o. dgl., indifferentes Öl oder Fett dient, das mit einer nicht schleifenden Masse, wie beispielsweise Kreide, teigig gemacht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK138938D 1935-08-13 1935-08-13 Stossdaempfer fuer Tragschrauberfluegel Expired DE669940C (de)

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DE669940C true DE669940C (de) 1939-01-07

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DE (1) DE669940C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2345960A1 (de) * 1973-09-12 1975-03-20 Arfina Anstalt Finanz Frequenzanpassvorrichtung, insbesondere fuer hubschrauber mit starren rotorblaettern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2345960A1 (de) * 1973-09-12 1975-03-20 Arfina Anstalt Finanz Frequenzanpassvorrichtung, insbesondere fuer hubschrauber mit starren rotorblaettern

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