DE66974C - Kühlvorrichtung - Google Patents
KühlvorrichtungInfo
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- DE66974C DE66974C DENDAT66974D DE66974DA DE66974C DE 66974 C DE66974 C DE 66974C DE NDAT66974 D DENDAT66974 D DE NDAT66974D DE 66974D A DE66974D A DE 66974DA DE 66974 C DE66974 C DE 66974C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J9/00—Milk receptacles
- A01J9/04—Milk receptacles with cooling arrangements
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der nachstehend beschriebene und in beiliegender Zeichnung in verschiedenen Formen
dargestellte Temperirapparat kann zum Kühlen und Erhitzen von flüssigen und nach Einfügung
unwesentlicher Theile (Schliefsen des Gefäfses C und Einführung durch ein Rohr)
auch dampf- und gasförmigen Substanzen verwendet werden. Die Eigenthümlichkeit seiner
Construction gestattet die Erreichung dieses Zweckes in verschiedener Weise. Einmal kann
derselbe als einfach doppelwandiges Gefäfs eine gröfsere Menge der zu temperirenden
Flüssigkeit aufnehmen und dasselbe vermöge seiner grofsen Oberfläche beeinflussen, oder es
kann durch Einsetzen verschieden geformter Kerne, die in den Hohlraum des Apparates
versenkt werden, auch die Temperatur dadurch übertragen werden, dafs die zu kühlende bezw.
zu wärmende Flüssigkeit über die Temperirflächen in Schlangenwindungen oder auch
überrieselnd in dünner Schicht hinwegfliefst.
Die Vorrichtung besteht in einem doppelwandigen Gefäfs .A von konischer oder cylindrischer
Grundform, dessen ringförmiger Zwischenraum ^ zur Aufnahme bezw. Leitung
der Temperirflüssigkeit dient und dessen Innenwand i infolge ihrer Schraubenform eine verhältnifsmäfsig
grofse Fläche bietet. Der Aufsenmantel e kann konisch (Fig. 1) oder cylindrisch
(Fig. 2) oder cylindrisch mit eingesetzter, innerer, flacher Spirale g~, Fig. 2 rechte Seite, oder auch
der inneren Schraubenfläche sich anschliefsend (Fig. 3) hergestellt werden. Die Grundrisse der
Gefäfse werden durch Fig. 4 bis 6 verdeutlicht.
Diese beschriebene Vorrichtung kann nun durch in den Hohlraum einzusetzende Kerne E
in eine continuirlich wirkende umgewandelt werden. Fig. 1 veranschaulicht diese Wandlung
durch Einsetzen eines konischen, am Umfang glatten Kernes E, der gegen die Kanten
der Schraubengänge abdichtet. Die zu wärmende oder zu kühlende Flüssigkeit wird so
genötbigt, von oben nach unten den Schraubengängen zu folgen und demnach wie in einem
Schlangenrohre zum Ausflufshahn α zu gelangen. Der letztere ist als Zweiweghahn. gedacht
und ermöglicht den Austritt des fertigen Materials entweder durch das in seinem oberen
Theil wieder abwärts gebogene Steigrohr s, wobei der durch die Vorrichtung erzeugte Gefällverlust
nahezu aufgehoben wird, oder durch den direct nach unten führenden Schnabel des Hahnes. Durch entsprechende Ein- und
Ableitung der Temperirflüssigkeit ist es leicht, das Princip der Gegenströmung durchzuführen.
Versieht man den gegen die Kante des Schraubenganges etwas zurücktretenden Kern E
Fig. 2 mit einem Gewinde t, so wird der Weg der von C aus aufgegebenen Flüssigkeit
ein anderer, indem seine verticale oder nahezu verticale Richtung bei jedem Schraubengang
durch eine Zickzackbewegung unterbrochen und seine Länge dementsprechend vergröfsert wird.
: Fig. 3 zeigt in dieser Art noch eine ab-
: Fig. 3 zeigt in dieser Art noch eine ab-
geänderte Ausführung, die in gewissen Fällen, in denen es sich um sehr schnelle Einwirkungen
handelt, ganz besonders vortheilhaft erscheint. Der Kern E ist durch eine Oeffnung ο
(beispielsweise im oberen Deckel) zur Aufnahme eines Temperirmittels, das nicht immer
flüssig zu sein braucht (Eis, Dampf), befähigt und seine Schraubenmündungen, wie der
theilweise Schnitt andeutet, durch Austreiben des Materials von innen heraus hergestellt.
Hierdurch entstehen auch innerlich wirksame Temperirflächen, so dafs die von oben in
dünner Schicht herabrieselnde, zu temperirende Flüssigkeit doppelseitig beeinflufst wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Kühlvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die zu kühlende Flüssigkeit in einem Kanal i herabfliefst, der einerseits von einer mit dem äufseren Gefäfs A verbundenen, als Kühlfläche dienenden Schraubenfläche, andererseits durch die glatte oder mit Gewinde versehene, eine zweite Kühlfläche bildende Wand des zum Zweck der Reinigung herausnehmbaren Einsatzgefäfses E begrenzt wird, so dafs bei glattem Einsatzgefäfs die Flüssigkeit auf einer Schraubenlinie, im anderen Falle unmittelbar nach unten auf einem zickzackförmigen Wege geleitet wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66974C true DE66974C (de) |
Family
ID=340645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66974D Active DE66974C (de) | Kühlvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66974C (de) |
-
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