DE669100C - Biegsame Welle - Google Patents
Biegsame WelleInfo
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- DE669100C DE669100C DEV34323D DEV0034323D DE669100C DE 669100 C DE669100 C DE 669100C DE V34323 D DEV34323 D DE V34323D DE V0034323 D DEV0034323 D DE V0034323D DE 669100 C DE669100 C DE 669100C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C1/00—Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
- F16C1/02—Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing for conveying rotary movements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Flexible Shafts (AREA)
Description
Es sind bereits viele Ausführungen von biegsamen Wellen bekannt, die ein Drehmoment
ohne großes Spiel übertragen können, in Richtung und quer zu ihrer Achse aber stark ausweichen können. Die verschie-'
densten bekannten Ausführungen haben aber alle in der Praxis nicht zu befriedigenden
Ergebnissen geführt, insbesondere wenn es sich um die Übertragung größerer Kräfte,
handelt. Eine besondere Art dieser biegsamen Wellen ist diejenige, bei denen zur
Übertragung der Kräfte eine Schraubenfeder benutzt wird. Man hat bereits erkannt, daß
eine Schraubenfeder allein hierfür ,nicht ausreicht und hat zur Verstärkung mehrere
Schraubenfedem, zum Teil mit entgegengesetzter
Steigung, ineinandergewickelt oder in verschiedener anderer Weise miteinander
kombiniert.
Alle diese Wellen haben den Nachteil, daß die Drehkräfte je nach dem Drehsinn
bemüht sind, die Feder auf- oder abzuwickeln, so daß sie bei fest eingespannter Länge entweder
ihren Durchmesser unter Auseinanderziehen der Windungen vergrößert oder unter Verringerung des Windungsabstandes verkleinert.
Die Drehkräfte rufen daher in dem Federwerkstoff gleichzeitig Spannungen auf Zug, Druck und Torsion hervor, die sich
rechnerisch wohl kaum erfassen lassen und außerdem den Werkstoff derart beanspruchen,
daß ein nicht zu rechtfertigender großer Querschnitt benötigt und damit hochwertiger Werkstoff
verschwendet wird.
Diese Nachteile sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden. Diese besteht
darin, daß die Welle so ausgebildet wird, daß in der Feder je nach der Drehrichtung
praktisch nur Zug- oder Druckkräfte auftreten und die Torsionskräfte durch Teile aufgenommen werden, die an der Kraftübertragung
nicht teilnehmen. Der eigentliche Erfmdungsgedanke, durch den diese Aufgabe gelöst wird, besteht darin, daß in
die Seele der Feder Füllstücke eingelegt werden, deren Durchmesser dem inneren Federdurchmesser !entspricht und/oder um den
äußeren Federmantel herum eine Hülle gelegt wird, die in radialer Richtung druckfest ist,
sich aber schlauchartig biegen kann. Hierdurch wird erzielt, daß die Feder sich nicht
mehr auf- und zuwickeln kann und alle Kräfte, die darauf hinwirken wollen, von
der Einlage oder der Ummantelung aufge-
nommen werden. Konstruktiv läßt sich diese
Aufgabe auf verschiedenen Wegen lösen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei
spiel dargestellt, wie es unter anderem „,bei
Antrieb von Kraftwagen Anwendung findg
könnte. Ά
Die Scheibe α ist an dem antreibenden* ."Getriebeteil fest angeordnet und die Scheibe b
an dem anzutreibenden Rade. Wenn es sich ίο um einen Wagen mit Vorderradantrieb handelt,
macht die Scheibe-δ zwei verschiedene Arten von Bewegungen, einmal, bedingt durch
die Federung des Wagens, eine Bewegung in Richtung der angedeuteten Pfeile, das andere
iS Mal, bedingt durch die Lenkung, eine Bewegung,
bei der die Scheibe um einen Durchmesser als Achse sich dreht. Beide Bewegungen rufen eine verschiedenartige Durchbiegung
der Welle hervor, bei der aber die dauernde Kraftübertragung nicht beeinflußt
werden darf. Mit den beiden Scheiben a, b sind die Enden der Schraubenfeder c fest
verbunden, z. B. durch Schweißung oder andere geeignete Mittel. Das Innere der Schraubettfeder
ist ausgefüllt durch einzelne starre Füllstücke/, die sich in axialer Richtung nicht verschieben können, sich aber gegenseitig
in einem beliebigen Winkel neigen können. Ebenso sind um den äußeren Mantel
der Feder rohrartige starre Stücke i gelegt, die sich ebenso wie die inneren Füllstücke
gegeneinander neigen können. Sowohl die inneren als die äußerten Stücke sind
lose auf der Feder aufgereiht und stehen rnit den Scheiben«, ö in keinem festen Zusammenhang,
so daß von ihnen keine Drehkräfte übertragen werden können. Wenn nun
Drehkräfte auftreten, die bestrebt sind, die Feder aufzuwickeln, so legen sich die Windüngen
der Feder an die äußeren Hülsen an, ohne sich weiter aufwickeln zu können.
Das gleiche tritt im umgekehrten Fall ein, bei dem sich die Feder mit ihrem inneren
Durchmesser an die inneren Füllstücke legt. Der Fortschritt, der hierdurch erzielt wird,
ist in erster Linie der, daß der Werkstoff der Feder praktisch nur auf Zug oder Druck
beansprucht wird, so daß wesentlich geringere Querschnitte als bei den bekannten Wellen
benutzt werden können und damit an Werkstoff und Gewicht gespart wird.
Die inneren Füllstücke können naturgemäß auch durch einen einzigen Körper ersetzt
werden, der in radialer Richtung druckfest, in seiner ganzen Länge aber biegsam ist, z. B.
durch ein Draht- oder Hanfseil. Je nach Wahl dieser Seele läßt sich eine gewisse
Federung beim Anzug erwirken, ebenso kann auch die äußere Ummantelung aus einem
einteiligen Stück bestehen, z. B. einem Metall-.schlauch,
der radial druckfest ist, in seiner ganzen Länge aber beliebig biegsam. Bei der
ifcnutzung einzelner aneinandergereihter Manfjji&istücke
wird das Ganze zweckmäßig durch *'einen leichten Schlauch geschützt, der ein
Eindringen von Schmutz verhindert. Das Innere der biegsamen Welle, soweit es nicht
durch feste Teile ausgefüllt ist, kann zweckmäßig mit einem Schmiermittel angefüllt sein.
Die Wahl des Werkstoffes hängt selbstverständlich von den auftretenden Kräften und
den anderen Betriebsbedingungen lab.
Wenn Drehmomente auftreten, die nur in einer Richtung wirken, braucht selbstverständlich nur die innere Füllung oder die äußere
Ummantelung vorgesehen zu werden; nur bei wechselndem Drehmoment sind beide Einrichtungen
gleichzeitig notwendig. Zur besseren Führung der Feder werden zweckmäßig das
erste und letzte Füllstück mit der An- und Abtriebsscheibe fest verbunden.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Biegsame Welle zur Übertragung von Drehbewegungen für hohe Beanspruchungen, insbesondere zum Antrieb von Kraftwagen, die aus einer einzelnen Schraubenfeder besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehungskräfte, die je nach der Drehrichtung bestrebt sind, die Feder auf- und abzuwickeln und so den Federdurchmesser zu ändern, dadurch aufgehoben werden, daß die Feder innen und außen von Teilen ummantelt ist, die in axialer Richtung lose aneinandergereiht und in radialer Richtung starr sind.
- 2. Biegsame Welle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Mantelteile Rohr-oder Stangenstücke sind, die durch Nasen o. dgl. in einem für die bei der Biegung der Welle eintretenden Verschiebung erforderlichen Abstand voneinander gehalten werden.
- 3. Biegsame Welle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Mantelteile eine gewisse Elastizität besitzen und auf der ganzen Länge der Welle aus einem Stück bestehen, z.B. harter Gummi, Drahtseil usw.
- 4. Biegsame Welle nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Mantelteile aus einzelnen Rohrabschnitten oder aus einem einteiligen, in radialer Richtung druckfesten Schlauch bestehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV34323D DE669100C (de) | 1937-11-21 | 1937-11-21 | Biegsame Welle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV34323D DE669100C (de) | 1937-11-21 | 1937-11-21 | Biegsame Welle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE669100C true DE669100C (de) | 1938-12-16 |
Family
ID=7588813
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV34323D Expired DE669100C (de) | 1937-11-21 | 1937-11-21 | Biegsame Welle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE669100C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2287478A1 (de) * | 2009-08-17 | 2011-02-23 | University Of Dundee | Element zur Übertragung von Zieh- und Drückkräften sowie eines Drehmoments |
| CN113785124A (zh) * | 2019-06-11 | 2021-12-10 | 兵神装备株式会社 | 连结轴及单轴偏心螺杆泵 |
-
1937
- 1937-11-21 DE DEV34323D patent/DE669100C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2287478A1 (de) * | 2009-08-17 | 2011-02-23 | University Of Dundee | Element zur Übertragung von Zieh- und Drückkräften sowie eines Drehmoments |
| US8951188B2 (en) | 2009-08-17 | 2015-02-10 | University Of Dundee | Element for transmitting pulling and pushing forces as well as torque |
| CN113785124A (zh) * | 2019-06-11 | 2021-12-10 | 兵神装备株式会社 | 连结轴及单轴偏心螺杆泵 |
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