DE66800C - Jacquard-Nadelpresse für flache Wirkstühle mit Spitzennadeln - Google Patents
Jacquard-Nadelpresse für flache Wirkstühle mit SpitzennadelnInfo
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- DE66800C DE66800C DENDAT66800D DE66800DA DE66800C DE 66800 C DE66800 C DE 66800C DE NDAT66800 D DENDAT66800 D DE NDAT66800D DE 66800D A DE66800D A DE 66800DA DE 66800 C DE66800 C DE 66800C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B23/00—Flat warp knitting machines
- D04B23/24—Flat warp knitting machines with cut needle presser arrangements to produce patterns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT, \^
Prefsmuster werden auf allen bekannten Wirkstühlen, seien dies Kettenwirk- oder Kulirstühle,
bisher nur mittelst der Stuhlpresse mit einem oder höchstens zwei Prefsblechen erzeugt.
Hierdurch ist natürlich die Musterbildung eine beschränkte, und ist es Zweck
der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung zu treffen, jedes erdenkliche Muster herzustellen,
was man sonst nicht erzielen könnte, wollte man selbst mit einer ganzen Reihe von
Musterblechen arbeiten.
Erreicht wird die unbegrenzte Musterbildung unter Fortfall der Prefsbleche durch die Anwendung
einer Jacquard-Presse, d. h. das Pressen der Spitzen - oder Hakennadeln wird unter Zuhülfenahme eines Jacquard-Getriebes
bewirkt.
Auf der Zeichnung ist die Jacquard-Nadelpresse in Anwendung bei einem flachen Kettenwirkstuhl
mit Spitzennadeln η dargestellt.
An den Tragarmen t der Stuhlpresse ist das Platinenbett α befestigt; in dasselbe sind nach
der Nad eltheilung des Kettenwirkstuhles die Platinenzellen eingefräst. Die Platinen b sind
in die Einfräsungen des Bettes α eingeschoben und in denselben leicht auf- und abbeweglich,
aber gegen das seitliche Herausfallen durch zwei Deckschienen c c gesichert (Fig. 3 und 4),
welche schwalbenschwanzartig gestaltet sind und von der Seite eingebracht werden können. Die
Platinen b sind durch den Harnisch d in bekannter Weise mit der oberhalb des Kettenwirkstuhles
liegenden gewöhnlichen Jacquard-Maschine I verbunden.
Ueber jedem Haken der Nadeln η liegt nun also eine Platine b, welche von der Musterkarte
I1 des Jacquard-Getriebes beeinflufst
wird. Durch die Thätigkeit des letzteren wird stets eine Reihe von Platinen von den
Messern gehalten, während die übrigen zum Fallen gebracht werden und sich auf die
Haken der Nadeln legen. Diese fallenden Platinen würden aber nicht den erforderlichen
Druck ausüben, um die Nadeln zu pressen, sie müssen vielmehr zwangsweise nieder bewegt
werden, wozu folgende Einrichtung dient. Die Platinen b sind mit den Einschnitten b1
versehen, welche zur Aufnahme eines quer davor.liegenden Riegels/" geeignet sind. Der
Riegel f ist an zwei in ihrer Länge verstellbaren Stangen gl g1 befestigt, die in Lagern g2
gleiten, welche an den Tragarmen t sitzen. Die hinteren Enden der Stangen gl greifen an
Hebel g an, welche um Zapfen \ schwingen und durch Daumenscheiben h beeinflufst werden.
Federn ^1 ziehen die Hebel g an, so
dafs deren Rollen g& stets gegen h drücken.
In dem Augenblick, in welchem die bestimmte Anzahl Platinen zum Pressen eingestellt
sind, bewegt die Daumenscheibe h den Riegel f vor, so dafs dieser sich in die Ausschnitte
bl der Platinen b einlegt, während die nicht zum Pressen bestimmten Platinen so
stehen, dafs sich f nur gegen deren Schaft anlehnt (Fig. 5 und 6). In Fig. 2 ist der
Riegel f, in den Ausschnitten bl liegend, gezeichnet;
es ist klar, dafs, wenn der Tragarm t jetzt in der üblichen Weise die bekannte
Abwärtsbewegung vollzieht, die Stangen gl , weil in dem mit t verbundenen
Lager g2 liegend, und damit Riegel f diese
Bewegung mitsammt dem Platinenbett α und
den Platinen b mitmachen werden. Die Platinen b pressen nunmehr die Nadeln n, da der
Riegel f verhindert, dafs sie nach oben ausweichen
können. Nach dem Pressen geht die Daumenscheibe h in die andere Stellung und
die Feder ^1 zieht den Riegel f wieder zurück,
so dafs sämmtliche Platinen b zu neuer Bethatigung durch das Jacquard-Getriebe wieder
frei werden.
Wie ersichtlich, kann man also die Platinen b, welche pressen sollen, in beliebiger
Anzahl zusammenstellen, alle zusammen oder auch einzeln arbeiten lassen, somit jedes nur
erdenkliche Prefsmuster erzeugen, wohingegen man bei der alten Einrichtung zu jedem Muster
eines anderen Prefsbleches bedurfte und die Muster nicht in so vielfältiger Weise zu erzielen
waren.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Eine Jacquard- Nadelpresse für flache Wirkstühle mit Spitzennadeln, bei welcher das Pressen der Nadeln (n) durch Platinen (b) erfolgt, die, vom Jacquard-Getriebe (I) beeinflufst, in der Prefsstellung verriegelt und dann von der Prefsmaschine (ta) bewegt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66800C true DE66800C (de) |
Family
ID=340487
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66800D Expired - Lifetime DE66800C (de) | Jacquard-Nadelpresse für flache Wirkstühle mit Spitzennadeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66800C (de) |
-
0
- DE DENDAT66800D patent/DE66800C/de not_active Expired - Lifetime
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