DE668002C - Einrichtung zum Abscheiden von Gas und Dampf aus stroemender Fluessigkeit, insbesondere aus der Fluessigkeit von Kuehlkreislaeufen fuer Brennkraftmaschinen, Verdichter u.dgl. - Google Patents

Einrichtung zum Abscheiden von Gas und Dampf aus stroemender Fluessigkeit, insbesondere aus der Fluessigkeit von Kuehlkreislaeufen fuer Brennkraftmaschinen, Verdichter u.dgl.

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DE668002C
DE668002C DEJ53163D DEJ0053163D DE668002C DE 668002 C DE668002 C DE 668002C DE J53163 D DEJ53163 D DE J53163D DE J0053163 D DEJ0053163 D DE J0053163D DE 668002 C DE668002 C DE 668002C
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DE
Germany
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liquid
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compressors
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Airbus Defence and Space GmbH
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Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P11/00Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F01P1/00 - F01P9/00
    • F01P11/02Liquid-coolant filling, overflow, venting, or draining devices
    • F01P11/028Deaeration devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)
  • Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Abscheiden von Gas und Dampf aus strömender Flüssigkeit, insbesondere aus der Flüssigkeit von Kühlkreisläufen für Brennkraftmaschinen, Verdichter u. dgl. Bei flüssigkeitsgekühlten Maschinen, insbesondere Brennkraftm,aschinen, Verdichtern u. dgl., ist .es. bekannt, aus der in einem Kreislauf geführten und mittels einer Pumpe bewegten Kühlflüssigkeit den durch stellenweise besonders starke Wärmeaufnahme (z. B. an den Kühlflächen der Arbeitszylinder) gebildeten Dampf sowie die durch Undichtigk:eiten der Kühlraumwände (z. B. an der Trennfuge zwischen Zylinder und Zyl#ind@erdeckel) in die Flüssigkeit @eingedrungenen Gase oder Luft abzuscheiden und aus dem Kühlkreislauf herauszuführen. Im allgemeinen erfolgt diese Abscheidung aus großen freien Flüssigkeitsoberflächen unmittelbar auf Grund des Unterschiedes der spezifischen Gewichte von Flüssigkeit und Dampf oder Gas. Beispielsweise läßt man zu diesem Zweck die nach ihrem Austritt aus der zu kühlenden Maschine mit Dampf und Gas angereicherte, Kühlflüssigkeit vor ihrem Eintritt in den Rückkühler des Kreislaufes in dünner Schicht und mit geringer Geschwindigkeit über eine feste Fläche fließen, wobei die Gas- und Dampfblasen sich aus der Flüssigkeit abscheiden. Eine solche Anordnung ist aber gegen Änderungen ihrer Lage empfindlich und infolgedessen in stark bewegten Kühlanlagen beispielsweise vorn geländegängigen Fahrzeugen oder Flugzeugen ,nicht verwendbar. Außerdem beansprucht sie verhältnismäßig viel Platz, was bei beschränkten Raumverhältnissen, wie sie z. B. in Fahrzeugen vorliegen, ebenfalls nachteilig ist.
  • Es wurde auch schon vorgeschlagen, Gas und Dampf aus einer strömenden Flüssigkeit dadurch abzuscheiden, daß man die Flüssigkeit einer Schleuderwirkung unterwirft, indem man sie in einem Gefäß mit kreisförmig gekrümmter Führungsfläche zu einer Drehbewegung von solcher Winkelgeschwindigkeit zwingt, daß ein drehender Flüssigkeitshohlkörper entsteht, an dessen innerer Mantelfläche die Gase und Dämpfe durch den Unterschied der auf die Flüssigkeits- und Gasteilchen wirkenden Fliehkräfte ausgeschieden werden. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art sind der Flüssigkeitseintritt und der Flüssigkeitsaustritt tangential an das Gefäß angeschlossen, aber in Richtung der Gefäßachse gegeneinander versetzt. Auf diese Weise wird ,eine schraubenförmige Flüssigkeitsströmung im Gefäß hervorgerufen. Derartige Abscheidungsgefäße konnten sich jedoch in den Gebrauch nicht einführen. Es hat sich nämlich gezeigt, daß bei einer Strömung der genannten Art unstetige Wirbel auftreten, die bisweilen ein Wiede,rvermischen der bereits abgeschiedenen Gase und Dämpfe mit -der Flüssigkeit zur Folge haben. Mit solchen Geräten ist daher eine vollständige Trennung der Gase -und Dämpfe von der Flüssigkeit nicht zu erreichen.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Einrichtung zum Abscheiden von Gas und Dampf aus strömender Flüssigkeit von Kühlkreisläufen für Brennkraftmaschinen, Verdichter u. dgl., welche die obererwähnten Mängel nicht aufweist. Eine solche Einrichtung, die aus einem Gefäß mit kreisförmig gekrümmter innerer Wandfläche und mit tangential angeschlossenem Flüssigkeitseintritt und -austritt sowie mit einer Gasab.zugsöffnung in einer Gefäßstirnwand besteht, wird erfindungsgemäß so gestaltet, daß die Eir-und Austrittsöffnungen, in Achserrichtung des Gefäßes gemessen, sich über eine größere Wandlänge erstrecken und etwa zwischen gleichen Querebenen liegen, derart, daß in dem durch die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit im Gefäß entstehenden Flüssigkeitsumlaufk örper jedes Flüssigkeitsteilchen nur in einer Ebene senkrecht zur Drehachse bewegt wird.
  • Auf diese Weise wird in einem kleinen Raum eine -wirksame Ausscheidung der zu entfernenden Gas- und Dampfteilchen erreicht. Da die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit in dem Ausscheidegefäß zum Zwecke des Erreichens der beabsichtigten, Wirkung so hoch gewählt werden muß, daß die auf die Flüssigkeit einwirkende Fliehkraft größer ist als deren Schwere, ist die Flüssigkeitsbewegung bei jeder Lage der Drehachse stabil, und die Einrichtung. ist somit gegen Lageänderungen unempfindlich.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Abb. i einen Mittellängsschnitt durch eine Einrichtung zum Abscheiden von Gas und Dampf aus strömender Flüssigkeit (nach Linie I-I der Abb. 2), .
  • Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Abb. i, Abb.3 planmäßig einen lotrechten Schnitt durch den Kühlkreislauf einer Brennkraftmaschine mit einem erfindungsgemäß gestalteten Gas- und Dampfabscheider.
  • Die Gas- und Dampfabscheideeinrichtung besteht aus .einem zylindrischen Gefäß i mit den Böden 2 und 3, an welche ein Zuströmstutzen ¢ und ein Abflußstutzen 5 tangential angeschlossen sind, dergestalt, daß sich sowohl die Zulauföffnung 6 als auch die AbstrÖmÖffnung 7 nahezu über die ganze Länge ,des Gefäßes erstrecken und verhältnismäßig enge spaltartige Unterbrechungen der inneren Gefäßwand bilden. Im Boden 3 ist :eine Öffnung 8 vorhanden, an welche eine Abflußleiturig 9 für die ausgeschiedenen Gase und Dämpfe angeschlossen ist. Die Wirkungsweise ist wie f olgt Die von einer Pumpe unter Druck gesetzte und dem Zuströmstutzen q. zugeführte Flüssigkeit tritt mit hoher Geschwindigkeit durch die spaltartige öffnung 6 tangential in das Gefäß i ein und wird in .demselben durch die als Führung wirkende Gefäßinnenwand umgelenkt, dergestalt, daß sie in dem Gefäß i umläuft. Durch den Austrittsspalt 7, der zweckmäßig einen etwas geringeren Querschnitt besitzt als der Eintrittsspalt 6, wird ein Teil der Flüssigkeit abgeführt, wähnend der übrige Teil an der kreisrunden Gefäßinnenwand weiterfließt und bei seiner Rückkehr an den Eintrittsspalt 6 durch die hier zuströmende Flüssigkeit neu beschleunigt wird. Auf diese Weise bildet sich in dem Gefäß i ,ein drehender Flüssigkeitshohlzylinder aus, dessen äußere Schichten gas- und dampffrei sind und beim Austrittsspat 7 losgelöst und abgeleitet werden und dessen Hohlraum vorzugsweise von den Gasen oder den Dämpfen erfüllt ist, die infolge des, starken überwiegens der Zentrifugalkräfte der F&üssigkeitsteilchen über die Zentrifugalkräfte der Gas- oder Dampfteilchen aus der Flüssigkeit ausgeschieden wurden. Diese Gase oder Dämpfe geolangen dann zusammen mit den von ihnen mitgerissenen Flüssigkeitsteilen über die Bodenöffnung 8 in die Abflußleitung 9.
  • Die Abb.3 zeigt die Einfügung eines Gas-und Dampfabscheiders in den Kühlkreislauf einer Brennkräftmaschine. Dieser umfaßt einen Rücl&kühler i o, eine Rückleitung i i, 13 für die gekühlte Flüssigkeit mit darin eein# gebauter Flüssigkeitsfärderpumpe 12, den Kühlmantel 14 der Brennkraftmaschine, eine zum Rückkühler führende Leitung 15, 16 für die heiße Flüssigkeit mit der darin eingebauten Dampf- und Gasabscheideeinrichtung i-g. Der Zuströmstutzen q. des Abscheiders ist dabei an die Leitung i 5 und der Abflußstutzen 5 an die Leitung 16 angeschlossen, während der Abzugstatzen 9 über eine Leitung 17 mit dem oberen, mit Flüssigkeit nicht gefüllten Teil des Flüssigkeitsvorratsbehälters 18 verbunden ist. Hier erfoilgt die Trennung der im Gas- und Dampfabscheider ausgeschiedenen Gas- und Dampfmengen von der mitgerissenen Flüssigkeit. Durch eine Abzugleitung i9 werden die ausgeschiedenen Gase ins Freie abgeführt, während die niedergeschlagene Flüssigkeit sich unmittelbar mit -dem Behälterinhalt vereiniga-t. Der Behälter 18 ist durch eine Verbindungsleitung 2o mit der Nachfüllöffnung 2 i der Kreislaufleitung 16 verbwunden.
  • Sofern es sich vorzugsweise um die Ausscheidurng von Dampf aus dem Flüssigkeitskreislauf handelt, kann in die Leitung 17 auch ein in der Zeichnung nicht dargestellter Kondensator eingeschaltet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Abscheiden von Gas und Dampf aus strömender Flüssigkeit, insbesondere aus der Flüssigkeit von Kühlkreisläufen für B,rennkraftmaschinen, Verdichter u. dgl., mit einem Gefäß mit kreisförmig gekrümmter innerer Wandfläche und tangential angeschlossenen Flüssigkeitsein- und -austrittsleitungen sowie mit einer Gasabzugsöffnung in einer Gefäßstirnwand, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsein- und -austrittsöfnungen zwischen gleichen Querebenen liegen und daß die Länge der öffnungen, in der Achsenrichtung des Gefäßes gemessen, größer ist als ihre Breite, so, daß jedes Flüssigkeitsteilchen in dem durch die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit im Gefäß entstehenden Flüssigkeitsumlaufkörper in einer Ebene senkrecht zur Drehachse bewegt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsein- und -austrittsöffnungen als verhältnismäßig enge, spaltartige Unterbrechungen der Gefäßinnenwand ausgebildet sind und sich über die ganze Länge des Ausscheidegefäßeserstrecken.
DEJ53163D 1935-09-07 1935-09-07 Einrichtung zum Abscheiden von Gas und Dampf aus stroemender Fluessigkeit, insbesondere aus der Fluessigkeit von Kuehlkreislaeufen fuer Brennkraftmaschinen, Verdichter u.dgl. Expired DE668002C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033018B (de) * 1956-02-03 1958-06-26 Hansella Werke Albert Henkel A Zuckerkocher mit Kochschlange
DE1074055B (de) * 1960-01-28 Escher Wyss G m b H Ravensbuig (Wurtt) I Verfahren und Einrichtung zur Überhitzung des Dampfes zwischen zwei Stufen oder Stufengruppen einer Dampfturbmenanlage
FR2343497A1 (fr) * 1976-03-11 1977-10-07 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Procede et dispositif pour separer des bulles de gaz de liquides en circulation et installation pour le refroidissement par un liquide de moteurs a combustion interne

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1074055B (de) * 1960-01-28 Escher Wyss G m b H Ravensbuig (Wurtt) I Verfahren und Einrichtung zur Überhitzung des Dampfes zwischen zwei Stufen oder Stufengruppen einer Dampfturbmenanlage
DE1033018B (de) * 1956-02-03 1958-06-26 Hansella Werke Albert Henkel A Zuckerkocher mit Kochschlange
FR2343497A1 (fr) * 1976-03-11 1977-10-07 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Procede et dispositif pour separer des bulles de gaz de liquides en circulation et installation pour le refroidissement par un liquide de moteurs a combustion interne

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