DE666935C - Vorrichtung zum Einziehen von losen Fadenschleifen - Google Patents

Vorrichtung zum Einziehen von losen Fadenschleifen

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DE666935C
DE666935C DES125730D DES0125730D DE666935C DE 666935 C DE666935 C DE 666935C DE S125730 D DES125730 D DE S125730D DE S0125730 D DES0125730 D DE S0125730D DE 666935 C DE666935 C DE 666935C
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DE
Germany
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needle
pulling
stitch
loose thread
thread loops
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Expired
Application number
DES125730D
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English (en)
Inventor
Josef Sedlmair
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B97/00Hand sewing processes or apparatus for special work or not otherwise provided for
    • D05B97/02Hand-guided apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einziehen von losen Fadenschleifen Es ist bekannt, mittels einer Sticheinziehvorrichtung lose Fadenschlaufen in aufeinandergelegte StoffLigen einzuziehen. Eine der bekannten Sticheinziehvorrichtungen ist auf einem Laufrädchen abgestützt und am Handgriff mit einem ktifenartigell Ansatz versehen, welcher mit der obersten Stofflage in Gleitberührung tritt. Sie wird beim Sticheinziehen auf der Stützrolle, die lediglich als solche dient und dienen kann, um jeweils eine Stichlänge auf den Stofflagen nach vorwärts bewegt. Das Einstechen der Nadel in die Stofflagen wird dadurch bewirkt, daß ein schwenkbar aufgehängter, unter Federwirkung stehender Nadelhebel von Hand aus in Richtung auf das Laufrädchen verschwenkt wird. Die Verstellung der Winkelstellung der Nadel zur Stoffoberfläche ist bei solchen Vorrichtungen daclurch möglich, daß der unter Gleitberührung stehende Ansatz am Handgriff in seinerHöhenlage verstellbar ist.
  • Derartige Fadtneinziehvorrichtungen sind in der Herstellung teuer und in der Handhabung umständlich, ermüdend und nicht wendig genug. Durch die Gleitberührung des t, t, b bl ktifenartigen Ansatzes am Handgriff, durch dessen Verstellung auch die Winkeleinstellung der Nadel ermöglicht wird, ist,die Gefahr der Verschiebung der Werkstücke gegeben und außerdem die Wendigkeit des Gerätes stark behindert, ganz abgesehen von der dauernd erforderlichen Verscliwenkung des aufgehängten Nadelträgers. Die Winkelstellung der (1 Nadel stimmt - arm nicht mehr, wenn der kufenartige Ansatz über die Unterlage der Stoffteile hinausgeht und somit tiefer in Gleitberührung steht.
  • Es ist ferner bekannt, das Stich-einziehen durch eine Vorrichtung vorzunehmen, bei der die Einrichtung einfach aus einem Träger mit einer unbeweglich angeordneten Nadel besteht, mittels der das Sticheinziehen frei und ohne Führung erfolgt. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß das Einstechen der Nadel der jeweiligen Handstellung überlassen bleibt und so der E instechwinkel ein verschiedener ist, was wiederum zu der die Arbeit entwertenden Verschiebung #ler Stofflagen führt. Außerdem ist die Handhabung einer solchen Vorrichtung ohne Führung unhandlich und schwierig. Ein unter Feder-.
    wirkung stehender vorgesehener Stüte I
    welcher bei dieser Vorrichtung vorgescÜ1
    wird, erhöht die Möglichkdit einer `A) 4
    schiebung der Werkstücke und außerdem- - die Unhandlichkeit der Vorrichtung.
  • Demgegenüber betrifft vorliegender Erfindungsgegenstand eine Vorrichtung zum Einziehen von losen Fadenschlaufen, welche die Einzieharbeit in überraschender Weise erleichtert und bei der eine Verschiebung der Werkstücke deshalb nicht in Frage kommt, weil der Einstich der Sticheinziehnadel durch Schwenken um die Achse der vorgesehenen Stützrolle erfolgt und dadurch leicht und reibun 'gslos vorgenommen Weiden kann. Durch diese Arbeitsweise ist außerdem ein äußerst genaues und schnelles Sticheinziehen möglich und das Gerät da-durch ein sehr wendiges, das jeder gestellten Aufgabe Genüge leisten kann.
  • DieVorrichtung besteht aus einem ineinem Griff befestigten oder in einen Griff auslaufenden zweckmäßig gebogenen Träger für die an ihm unmittelbar befestigte Sticheinziehnadel. Dieser Träger weist an geeigneter Stelle vorteilhaft durch Formkebung oder Biegung desselben zweckmäßig eineErhöhung auf, an der die Stützrolle befestigt ist, deren Achse gleichzeitig als Schwenkachse beim Einziehen der Sticheinziehnadel dient. Durch einen zwischen den Träger und der Einziehnadel eingeschaltetenHalter, welcher in bezug auf den Träger schwenkbar und feststellbar ist, ist eine Momenteinstellungsmöglichkeit ,.äler Winkeleinstellung der Nadel zur Stoff-'dberfläche gegeben, welche je nach der Stoffart oder der Stärke der Unterlage verändert werden kann. Zur Aufnahme des Fadenknäuels ist ein Bügel angebracht.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Sticheinziehvorrichtung mit dem gebogenen Träger a, mit daran befindlichem Führungsrad b und dem zwischen Träger und Einziehnadel eingeschälteten schwenk- und feststellbaren Nadelbalter c.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.VorrichtungzumEinzieben von losen Fadenscbleifen mittels einer Sticheinziehnadel in aufeinandergelegte Stofflagen, bestehend aus einem Träger für die unmittelbar an ihm befestigte Sticheinziehnadel mit einem Handgriff, einem Bügel zurAufnahme desFadenknäuels und einer Stützrollt, deren Achse gleichzeitig als Schwenkachse be-im Einstechen der Sticheinziehnadel dient. 2,. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet ' daß der zwischen Träger und Einziehnadel eingeschaltete Halter der letzteren mit Bezug auf den Träger schwenkbar und feststellbar ist.
DES125730D 1937-01-20 1937-01-20 Vorrichtung zum Einziehen von losen Fadenschleifen Expired DE666935C (de)

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