DE66689C - Klemmer mit starrem Bügel und gelenkigen, durch Federn getragenen Klemmstücken - Google Patents
Klemmer mit starrem Bügel und gelenkigen, durch Federn getragenen KlemmstückenInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C5/00—Constructions of non-optical parts
- G02C5/12—Nose pads; Nose-engaging surfaces of bridges or rims
- G02C5/128—Pince-nez
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C3/00—Special supporting arrangements for lens assemblies or monocles
-
- G—PHYSICS
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- G02C5/00—Constructions of non-optical parts
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
. KLASSE 42: Instrumente.
Der Zweck vorliegender Neuerung ist u. A., die Gestelle von Klemmern derart zu gestalten,
.diifs die Gläser die dem Auge am meisten zuträgliche
Lage einzunehmen vermögen, dafs der Klemmer gut sitzt und für den Träger bequem is:. Es giebt zwei Arten von Augengläsern,
niimlich: 1. solche, welche derart durch einen Bügel mit einander verbunden sind, dafs die
Entfernung zwischen den beiden Gläsern unverändert bleibt, und die mit verschiedenen
Arten von Vorrichtungen ausgestattet sind, um das gute Sitzen auf der Nase des Trägers
herbeizuführen, und 2. solche Augengläser, welche einen federnden oder nachgiebigen
Bügel haben, welchem zufolge die Entfernung zwischen den Brennpunkten veränderlich und
entsprechend der Nasenform des Trägers verschieden ist. Diese Augengläser sind ebenfalls
rr.it Federn von verschiedenster Art zum Kneifen der Nase . ausgestattet. Die letztere Art
von Augengläsern ist jedoch infolge der Veräiderbarkeit der Entfernung der beiden Brennpunkte
für die Augen vom Nachtheil.
Nach vorliegender Erfindung gelangt jene Art von Augengläsern zur Verwendung, bei
welchen die Lage der Brennpunkte beider Gläser, wenn diese auf der Nase sitzen, immer
dieselbe bleibt, da diese Gattung den Augen a.n zuträglichsten ist. Bei diesen Gläsern werden
Kneifvorrichtungen verwendet, welche aus gelenkig aufgehängten Stücken bestehen, deren
Gelenke sich an dem freien Ende von Federn befinden , die am anderen Ende an dem
Klemmergestell oder an dem Bügel befestigt s.nd. Die Kneifstücke können von irgendwelcher
Form sein.
In den Zeichnungen, welche vorliegende Erfindung darstellen, ist ein Augenglas der beschriebenen
Art in zwei Figuren zur Darstellung gebracht.
α bezeichnet die Klemmstücke, b sind die
federnden Träger, c ist die Fassung der Augengläser, d der Bügel, welcher die erwähnten
Fassungen mit einander verbindet, und \ sind die Gläser. Die Klemmstücke α haben ein
Auge oder Gelenkstück e an ihrer Rückfläche erhalten, mit welchem sie mit den Federn b
durch einen Stift f gelenkig verbunden sind. Der Stift f sitzt an dem Gelenkstück h am
Ende der Federn b. Wie aus der Zeichnung zu ersehen, springen die Federn b und die
Klemmstücke α nach der dem Auge zugekehrten Seite der Gläser vor. Die Wirkung dieser Einrichtung
ist, dafs diese Kneifstücke die Gläser in einer entsprechenden Entfernung von den
Augen halten.
Bei einer etwas veränderten Construction der Augengläser ist eines der Klemmstücke a a mit
dem Ende seines federnden Trägers b fest verbunden, und dies zu dem Zwecke, damit die
auf der Nase sitzenden Gläser keine Schwingungen zu machen vermögen, sondern in derjenigen
Lage auf der Nase verbleiben, welche sie beim Aufsetzen erhalten haben, da diese
Lage die richtige ist. Bei diesen Augengläsern wird das Klemmstück α auf der Nase des
Trägers, nachdem sich die Gläser der Nasenform angepafst haben, festgehalten. Nachdem
nun der Winkel oder die Neigung, bei welcher das Klemmstück am Klemmer in der erforderlichen,
dem Auge zuträglichen Lage steht, festgestellt worden ist, wird das Klemmstück
entweder durch Schrauben oder auf andere Art und Weise in dieser Lage befestigt. Die
Gläser werden dann immer ihre richtige Lage auf der Nase behalten und sie nicht verändern,
welche Haltung der Kopf auch immer einnehmen sollte, selbst dann nicht, wenn letzterer
stark erschüttert wird.
Es ist leicht zu ersehen, dafs bei diesen Anordnungen die Brennpunkte der beiden Gläser
immer dieselbe Entfernung von einander haben werden, ohne Rücksicht auf die Gestalt und
die Gröfse der Nase und auf welchem Nasentheil sie auch immer sitzen mögen, und aufserdem
werden die Klemmstücke α sich in allen Fällen der Form der Nase anschmiegen und
dem Träger bequem sitzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Klemmer, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dafs seine Einfassungen zum Zweck der Verhütung einer Veränderung der zu einander in bestimmter Entfernung gehaltenen Linsenachslinien durch einen starren Bügel d verbunden sind, welcher bei e durch die Federn b b gelenkig angeordnete Klemmstücke trägt, zu dem Zweck, die optische Achse der Klemmergläser dauernd in diejenige der Sehlinse des Auges zu bringen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66689C true DE66689C (de) |
Family
ID=340384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66689D Expired - Lifetime DE66689C (de) | Klemmer mit starrem Bügel und gelenkigen, durch Federn getragenen Klemmstücken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66689C (de) |
-
0
- DE DENDAT66689D patent/DE66689C/de not_active Expired - Lifetime
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