DE666331C - Fluessigkeitsvorlage zum filmartigen Berieseln gas-, dampf- oder luftbestroemter Lamellenrieselvorrichtungen - Google Patents

Fluessigkeitsvorlage zum filmartigen Berieseln gas-, dampf- oder luftbestroemter Lamellenrieselvorrichtungen

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DE666331C
DE666331C DEW98187D DEW0098187D DE666331C DE 666331 C DE666331 C DE 666331C DE W98187 D DEW98187 D DE W98187D DE W0098187 D DEW0098187 D DE W0098187D DE 666331 C DE666331 C DE 666331C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F25/00Component parts of trickle coolers
    • F28F25/02Component parts of trickle coolers for distributing, circulating, and accumulating liquid
    • F28F25/08Splashing boards or grids, e.g. for converting liquid sprays into liquid films; Elements or beds for increasing the area of the contact surface

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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsvorlage zum filmartigen Berieseln gas-, dampf- oder luftheströmter Lamellenrieselvörrichtungen Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitsbenetzungsvorlage zum filmartigen Benetzen oder Berieseln von gas-, dampf- oder luftbeströmten Lamellenrieselvorrichtungen mit sich kreuzenden Riegel- und Gasströmtmgswegen, wobei die Benetzung durch verschiedene Flüssigkeiten im kalten oder heißen Zustand erfolgen kann. Die Vorrichtung findet Verwendung zum gegenseitigen physikalischen oder chemischen Beeinflussen der Riegelflüssigkeiten oder der Strömungsgase. Zur Benetzung der glatten oder geformten Lamellenflächen wurden bisher Düsenrohre am oberen. Ende der Lamellen angeordnet und die Flächen von der Seite her bedüst. Den Lamellenflächen wurde auch schon die Flüssigkeit von einer Vorlage aus durch Dochtstreifen von obenher zugeleitet. Auch wurden die Lamellenflächen aus der Vorlage durch Schlitzöffnungen berieselt und dabei bedüst. Diese vorerwähnten Benetzungs- und Bedüsungsvorrichtungen haben Nachteile, die sehr ungünstig den Berieselungsvorgang bzw. das Endergebnis des Austausches zwischen den Flüssigkeiten und Gasen beeinflussen.
  • Bei den vorgeschilderten Derieselungsvorgängen werden nicht nur die Flächen benetzt, sondern dabei auch die Gasströmungswege beregnet, dadurch finden sich die zugeführten Flüssigkeiten außer an den Flächen auch als freie Tropfen- und Düsennebel in den freien Strömungswegen vor, - vermengen sich dabei zum Teil mit den Gasen und werden von diesen mit fortgetragen. Auch hat das Verdüsen bzw. Benetzen durch teilweises Verdüsen den Nachteil; daß die Flüssigkeit leicht verdunsten bzw. verdampfen kann und so als Flüssigkeitsnebel dem Gas beigemengt und von diesem fortgetragen wird. Dias _gibt unerwünschte physikalische Vorgänge und beeinflußt. den- zu erstrebenden Endzweck ,oft sehr ungünstig. In vielen Fällen mliß ein besonderes Abscheidesystem den Austauschern nachgeschaltet werden, um die mitgerissenen Beimengungen und Tröpfchen nachträglich wieder abzufangen. Außerdem war es aber auch schwierig, eine gleichmäßige, filmartige Benetzung der Lamelllenflächen zu erreichen; da sich z. B. bei Dochtzuleitungen die Flüssigkeit ;an den Dochten ;anhäuft und ebien; falls mitgerissen wurde.
  • Diese :angeführten, oft schwer wiegenden Nachteile sind bei dem Erfi,ndungsgegegstand vollkommen vermieden. Die Zuteilung der Flüssigkeit .erfolgt nur im kapillaren Fluß als feiner, flächengebundener Riegelfilm, der an den gasbeströmten ,Flächen in nur 1/10o mm und mehr Rieselfilmstärke herunterfließt. Ein freier Tropfen- bzw. Regenfall ist deshalb nicht möglich, weil die Zuteilung der Flüssigkeit nur durch eine kapillarwirkende Auflage :erfolgt. Am vorteilhaftesten eignet sich der Erfindungsgegenstand für wellenförmig geformte Lamellensysteme. Die Lamellen müssen mit ihren oberen Querschnittsrändern in annähernd gleichmäßiger Ebene liegen, um eine gute kapillare Filmfiußver=-teilurig auf das System bzw. Bündel durch die aufliegende Benetzungsvorlage zu erhalten, obwohl die nachgiebige, kapillare Vorlage auch hier gewisse Unebenheiten des anliegenden Austauschsystems bzw. Bündels ausgleicht.
  • Der reine nur .an Flächen rieselnde Beeinflussungsfilm hat gegenüber der Verdüsung und Benetzung ' mit teilweiser Verdüsung ,auch den Vorteil; daß der physikalische Austausch an gleitender Filmflußfläche günstigere üblertragungsvorgänge bringt. Eine Temperaturübertragung durch Verdüsung ist nur so weit möglich, bis das Gas mit Feuchtigkeit gesättigt ist. Beim Vorgang des gleitenden Flächenfilms wie beim Erfindungsgegenstand sind annähernd die gleichen übertragungsvorgänge vorhanden wie bei einem Röhrentemp:eraturaustauscher, indem auch feuchtigkeitsgesättigte Gase immer noch weiter üz der Temperatur beeinflußt werden können. Auch kann die Filmstärke durch schwächeren oder stärkeren Druck in der Benetzungsvorlage regelbar eingestellt werden. Dabei benötigt .ein solcher Benetzungsvorgang geringeren Flüssigkeitsdruck wie beim Verdüsen.
  • Die Flüssigkeitsvorlage besteht aus einem oben .offenen oder verschlossenen Gefäßrahmen mit versteifenden Rändern ain offenen Boden oder mit durchlochtem Boden, der dem beströmten Lamellensystem bzw. -bündel in seiner oberen Querschnittsfläche angepaßt ist. Dem durchlochten Boden bzw. verstrebten Rahmen der Flüssigkeitsvorlage liegt zur Vermittlung der kapillaren Filmflußverteilung ein tränkfähger; nachgiebiger Stoff in Filz-oder Tuchart, z. B. Baumwolle,' Wolle, Asbestgewebe, auch bewehrt mit Metallfäden als Kette, oder eine mehrfache Haar- oder Gazefeinsiebvorl.age ,als Zwischenlage an. Diese auswechselbaren kapillar wirkenden Stoffe werden durch einen Spannrahmen glatt ausgerichtet und mit der Vorlage auf die oberen Querschnittskanten des festgelagerten Lamellensystems bzw. -bündels, Idas am Gehäuseboden aufliegt, durch den Gehäusedeckel angepreßt, so däß sich die Querschnittskanten in den nachgiebigen Stoff der kapillar. Zwischenlage eindrücken können.
  • Dias gleichmäßige Anliegen bzw. Anpressen der kapillaren Zwischenlage wird unterstützt durch die Elastizität des durchlochten Bodens bzw. verstrebten Bodenrahmens der Gefäßvorlage, an der der glattgespannte kapillar wirkende Stoff- bzw. die Haar- und Gazesieblage nach oben anliegt.
  • Fig. i zeigt eine solche Vorrichtung im Schnitt mit anliegenden Lamellensystemen, die fest verankert sind, um den Druck von oben .auszugleichen, mit zwei nebeneinanderliegenden Flüssigkeitsvorlagen in Ausführung A und Al.
  • Fig.2 zeigt die Vorrichtung in Draufsicht auf die Gefäßrahmen mit gelochtem oder verstrebtem Boden und freigelegten kapillaren Zwischenlagen und freigelegten Lämellensystem-en bzw. -bündeln nach Ausführung A und A1.
  • Die Ausführung A zeigt: deckelverschlossener Gefäßrahmen a mit Zuflußstutzen b, durchlochter in sich elastischer Boden c, saugfähige Tuchanlage d; Tuchspannrahmen e, Austauschlamellensystem bzw: -bündel f, Befestigungs- bzw. Anpreßschrauben g, Lamellensystem bzw. -bündelauflage h.
  • Die Ausführung 41 zeigt: offener Gefäßrahmen :a1, freier Zufluß bl, verstrebter Ränderboden cl, kapillar -wirkende Haar-oder Gazesiebanlagedi, - Siebspaanrahmenel:, Austauschlamellensystem- bzw. -bündel fl, Befestigungs- und Anpreßschrauben g1, Lamellen:system- bzw. -bündelauflage ltl. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsvorlage zum filmartigen Berieseln gas-, dampf-oder luftbeströmter Lamellen- bzw. Bündelrieselvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet; daß die Flüssigkeitsvorlage aus einem .oben offenen oder verschlossenen Gefäß (u, a1) mit Zuführungsleitung und offen verstrebtem oder durchlochtem Boden (c, cl) besteht, an dessen Außenrandfiächen eine saug-oder tränkfähige Tuchlage (d, dl) oder eine mehrfache Haar- -öder 'Gazefeinsieblage befestigt ist, die gegen die oberen Kanten des Rieselsystems bzw. -b-ündels gut anliegen, so daß die Flüssigkeit auf die Rieselflächen verteilt wird.
DEW98187D 1930-03-18 1930-03-18 Fluessigkeitsvorlage zum filmartigen Berieseln gas-, dampf- oder luftbestroemter Lamellenrieselvorrichtungen Expired DE666331C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2557774A1 (de) * 1975-12-20 1977-07-07 Buehler Miag Gmbh Berieselungsvorrichtung fuer kuehlermaentel, insbesondere fuer zementkuehler
DE3610533A1 (de) * 1986-03-27 1987-10-01 Gea Luftkuehler Happel Gmbh Waerme- und/oder stoffaustauschapparat

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2557774A1 (de) * 1975-12-20 1977-07-07 Buehler Miag Gmbh Berieselungsvorrichtung fuer kuehlermaentel, insbesondere fuer zementkuehler
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