DE6661C - Kravattenschlofs, welches zugleich als Kragenverschlufs dient - Google Patents

Kravattenschlofs, welches zugleich als Kragenverschlufs dient

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DE6661C
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Germany
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kravattenschlofs
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Original Assignee
M. JACKIER in Berlin, Stralauerstrafse 10
Publication of DE6661C publication Critical patent/DE6661C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D25/00Neckties
    • A41D25/02Neckties with ready-made knot or bow, with or without bands
    • A41D25/027Means for holding the necktie

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

1879.
Klasse 3.
MAX JACKIER in BERLIN. Kravattenschlors, welches zugleich als Kragenverschiurs dient.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. März 1879 ab.
Der Zweck dieses Chemisetts ist, ein Wäschestück zu liefern, welches die gröfstmögliche Bequemlichkeit beim Anlegen bietet und durch die dabei zur Anwendung kommende einfache Manipulation die bisher so häufig nothwendig gewesene theure Wäsche auf ein Minimum zurückführt, was einen wesentlichen, nicht zu unterschätzenden Vortheil repräsentirt; auch werden durch die Vollkommenheit der Construction die Oberhemden eigentlich gänzlich entbehrlich gemacht. Ganz besonders waren es die Knöpfe, welche bisher in Verbindung mit den dazu gehörigen Knopflöchern die Wäschestücke allzu rasch schmutzig und unscheinbar, machten uud welche bei der hier in Zeichnung vorgelegten Form, d. h. der Anfertigung aus einem Stück und vorn geschlossen, gänzlich in Wegfall kommen und nur den halben Kragen unbefestigt lassen, Fig. 1.
An der vorderen Mitte des Kragens befindet sich ein leinener Steg, an welchen ein kleiner, messingener Schnepper befestigt wird, welcher den Kragen schliefst und gleichzeitig die daran befestigte Cravatte mit demselben verbindet.
Die ganze Manipulation des Kragenschlusses besteht sonach in dem Einschieben des Schneppers in den Steg, in dem eigentlichen Kragenverschlufs, d. h. dem Ueberlegen der Oese des losen Kragentheils über den Dorn des Schneppers und in dem Zusammendrücken des Schneppers, was unten noch näher beschrieben wird.
Um aufserdem noch die besonders für stärkere oder ältere Personen sehr lästige Bindung der Bänder am unteren Theil des Chemisetts zu beseitigen, ist dort eine kleine Schnalle angebracht, welche den unteren Schlufs um die Hüften ganz nach Bequemlichkeit gestattet.
Der Schnepper besteht aus zwei Schenkeln a und b. Der Schenkel α ist ein derart umgebogenes Messingstäbchen, dafs er doppelte Plättchen bildet, Fig. 3, welche den leinenen Steg ο zwischen sich haben, wenn der Schnepper eingeschoben ist.
Auf dem äufseren Plättchen sitzt der Stift c, welcher mit der Feder d darauf befestigt ist.
Das Scharnier e verbindet die beiden Schenkel, Fig. 2.
Der Schenkel b besteht ebenfalls aus einem Messingplättchen, welches nach hinten etwas gebogen ist, und so ein Knie bildet; dieses Knie ist mit dem Scharnier verbunden und bewirkt, dafs die Feder, welche ein gerades Stahlstreifchen ist, beim Auf- und Zuklappen functionirt.
An dem breiteren Ende ist der Schenkel b an die Cravatte befestigt, zu welchem Zweck Löcher in denselben gebohrt sind.
Fig. 2 zeigt den Schnepper offen, Fig. 3 dagegen geschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der mechanische Schlufs zum Ersatz für Knöpfe etc., in Verbindung mit der dazu nöthigen hergestellten Form des Wäschestückes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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