DE661980C - Umkleidungsmoebel fuer Brikett- und Kohlenkaesten - Google Patents

Umkleidungsmoebel fuer Brikett- und Kohlenkaesten

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DE661980C
DE661980C DESCH110197D DESC110197D DE661980C DE 661980 C DE661980 C DE 661980C DE SCH110197 D DESCH110197 D DE SCH110197D DE SC110197 D DESC110197 D DE SC110197D DE 661980 C DE661980 C DE 661980C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B81/00Cabinets or racks specially adapted for other particular purposes, e.g. for storing guns or skis

Landscapes

  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Description

  • Umkleidungsmöbel für Brikett- und Kohlenkästen Die Erfindung betrifft Umkleidungsmöbel für Brikett- und Kohlenkästen und besteht darin, daß das Möbel aus einer zum Abstellen des etwa zentnerschweren Leih- oder Eigenbrikettkastens beim Bringen dienenden Bodenplatte und aus einem gehäuseartigen, den Kohlenkasten verdeckenden Oberteil besteht.
  • Es sind bekanntlich etwa über eine Million sogenannter Leihbrikettkästen aus Schwarzblech, selten aus Holz, im täglichen Gebrauch, die dem Briketthändler als Eigentum gehören. Wenn auch durch die Benutzung dieser Leihkästen dem Verbraucher von Briketts große Vorteile geboten werden, so haben sie doch noch manche Nachteile. Die Kästen sind immer schmutzig und bilden für die Küche oder Wohnraum einen häßlichen Anblick. Am Boden sind sie meist undicht, wodurch Brikettstaub durchfällt und den Fußboden beschmutzt. Beim Bringen wird meist der Boden zerstoßen oder zerkratzt.
  • Alle diese Mängel und noch andere werden durch die Erfindung nicht nur beseitigt, sondern es werden noch weitere Vorteile beim Gebrauch dieses neuen Brikettkastenumkleidungsmöbels erreicht, und zwar: z. Beim Hinstellen des gefüllten Brikettkastens wird der Fußboden geschont, weil der Kasten auf den Bodenuntersatz gestellt wird, wodurch ein Zerstoßen oder Zerkratzen des Fußbodens unmöglich ist.
  • 2. Die beim Niedersetzen des Leihkastens aus diesem durchsickernden Briketteilchen werden nunmehr durch die Bodenplatte des Untersatzes in Verbindung mit der Führungsleiste aufgefangen und festgehalten; die Leisten halten gleichzeitig den Kasten in der richtigen Lage fest.
  • 3. Da die erwähnte Bodenplatte durch die vier Fußstützen etwa 15 bis 2o cm höher liegt, ist ein leichtes Putzen unter dem Kasten möglich. Vordem konnte überhaupt nicht unter diesen Kästen geputzt werden oder doch erst nach der Entleerung.
  • q.. Durch das Höherstehen des Kastens ist auch ein bequemeres Entnehmen der letzten Brikettlagen möglich.
  • 5. Vollkommene Raumausnutzung über, unter und seitlich des Leihkastens durch Anbringung von Fachbrettern und Schubladen für alle möglichen Zwecke.
  • 6. Die obere Tischplatte kann als Ablegetisch oder Anrichte in der Küche, als Zier- oder Blumen- oder Radiotisch in der Diele oder Wohnraum, als Telephon- oder Abstelltisch im Büro usw. dienen.
  • 7. Ein Fachbrett ist in erster Linie für überzählige Briketts, Anmachholz und Feuerungsgeräte vorgesehen.
  • B. Ein flaches Schubfach im Bodenuntersatz ist zum Zerkleinern der Briketts vorgesehen, wodurch ein Umherfliegen kleinster Brikettteilchen und von Staub vermieden wird.
  • g. Vor allem: das neue Brikettkastenumkleidungsmöbel entspricht in vollkommener Weise den verwöhntesten Ansprüchen in bezug auf äußere Schönheit, dazu Bequemlichkeit und Behaglichkeit gebend. Die bekannten Umkleidungsmöbel für Brikett-und Kohlenkästen sind für den mit der Erfindung verfolgten Zweck weder bestimmt noch brauch bar: In der Zeichnung sind einige Aüsführui, Beispiele des Erfindungsgegenstandes schaubil@-.' lich dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Ansicht eines zweiteiligen Möbelstückes mit dem bekannten hohen Brikettkasten b. Der als Umkleidung für dieses Modell auch vorgesehene Vorhang g, vorn und seitlich, ist nicht mitgezeiehnet. Erfindungsgemäß kann sowohl der Oberteil mit dem Vorhang allein ohne Bodenuntersatz a oder der Bodenuntersatz a ohne den Oberteil allein zur Anwendung kommen, je nachdem die Ansprüche nicht so hochgestellt werden. Die aufgezählten Vorteile verringern sich dann naturgemäß. Im Bodenuntersatz a ist die erwähnte Schublade vorgesehen.
  • Abb. 2 zeigt eine andere Ausführungsform; ohne Brikettkasten gezeichnet, mit schwenkbaren Seitenteilen e und aufgeklappter Kopf-oder Tischplatte f. An diesem Möbel ist die Rückwand c mit dem Bodenuntersatz a fest verbünden, verstärkt durch Seitenstreben d. Vorn zum Verdecken des Brikettkastens ist ein Vorhang g vorgesehen; jedoch kann auch an einem der schwenkbaren Seitenteile e eine Tür angebracht werden. Auch hier ist, wenn auch nicht mitgezeichnet; eine Schublade unten im Bodenuntersatz, gegebenenfalls auch oben mit Fachbrettern, vorgesehen. Die Tischplatte f stützt sich auf die Seitenteile e, wenn diese in Normalstellung winklig zur Rückmand c stehen.
  • Abb. 3 zeigt ein Möbelstück mit einem der bekannten niedrigen Brikettkästen b mit aufgeklappter Tischplatte f. Die am Bodenuntersatz a und an der Rückwand c fest verbundenen halben Seitenteile e, nach Belieben mit Schubladen oder Fachbrettern versehen, dienen als Auflage für die Tischplatte f in. Normalstellung. Die halben Seitenteile e bei aufgeklappter Tischplatte f lassen ein bequemes Umwechseln der Brikettkästen zu; vorn und seitlich ist ein Vorhang g anzubringen.
  • Abb. q. und 5 zeigen die Bodenplatte a, zum besseren Verständnis getrennt gezeichnet, sowie den schrankartigen Oberteil ohne Rückwand. Auch dieser Oberteil hat keinen Boden; jedoch ist zur Verstärkung unten eine Leiste n vorgesehen, ohne Brikettkasten dargestellt.
  • Abb. 6 zeigt eine etwas abgeänderte Form des Umkleidungsmöbels. Das bereits mehrfach erwähnte Schubfach i im Boden, Schubfach i im Oberteil und das Fachbrett da ist sichtbar. Der schrankartige Oberteil ohne Rückwand ist ebenfalls wie bei dem Möbel nach der Abb. 5 abnehmbar, also vom Bodenuntersatz während des Umwechselns des Brikettkastens zu trennen. Erfindungsgemäß kann aber auch am Boden eine feste Rückwand angebracht werden, an der der ganze schrankartige Oberteil mit Gelenken '-:elerart befestigt wird, daß es beim Umwechseln :gis Brikettkastens seitwärts geschwenkt werden Vikarin.
  • # <4bb. 7 zeigt den Bodenuntersatz a mit Eckaussparungen r, in die die Tischbeine m des Tisches nach der Abb.8 genau hineinpassen. Die Rahmenleiste, obschon nicht gezeichnet, ist auch hier vorgesehen. Ein Vorhang P vorn und seitlich ist gleichfalls selbstverständlich, wie es die Abb. 9 deutlich zeigt.
  • Abb. iö zeigt nur die untere Hälfte eines schrankartigen Oberteils, der erfindungsgemäß als Besonderheit Rollen oder Räder o zeigt. Diese Rollen oder kleinen Räder können erfindungsgemäß bei fast allen Ausführungsformen, ausgenommen Abb. i, bei entsprechender geringfügiger Abänderung Anwendung finden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umkleidungsmöbel für Brikett- und Kohlenkästen, dadurch gekennzeichnet, daß das Möbel aus einer zum Abstellen des etwa zentnerschweren Leih- oder Eigenbrikettkastens (b) beim Bringen dienenden Bodenplatte (a) und aus einem gehäuseartigen, den Kohlenkasten (b) verdeckenden Oberteil besteht.
  2. 2. Umkleidungsmöbel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen von der Bodenplatte (a) mit Rahmenleiste (l) getrennten; haubenartig auf den Kohlenkasten (b) aufsetzbaren schrankartigen Aufsatz (c, e; f, h, i, q) mit Vorder- und Seitenvorhang (Abb. i).
  3. 3. Umkleidungsmöbel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Bodenplatte (a) mit Rahmenleiste (d) und mit fester, durch Streben (d) versteifter Rückwand (e) mit daran angelenkten Seitenwänden (e) und einer an jener angelenkten Deckplatte (f) mit Vordervorhang (g) (Abb. 2). q:.
  4. Umkleidungsmöbel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Bodenplatte (a) mit Rahmenleiste (l) mit fester Rückwand (c) und festen Seitenwänden (e) halber Breite sowie durch eine an der Rückwand angelenkte Tischdeckplatte (f) mit Vorder- und Seitenvorhang (g) (Abb. 3).
  5. 5. Umkleidungsmöbel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen von der Bodenplatte (a) mit Rahmenleiste (L) getrennten, auf diese aufsetzbaren schrankartigen Gehäuseoberteil (e, f, lt, i, n) ohne Boden- und Rückwand mit Türverschluß (k) (Abb: 5):
  6. 6. Umkleidungsmöbel nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (a) gehäuseartig ausgebildet und mit einer Schublade (i) versehen ist (Abb. 6).
  7. 7. Umkleidüngsmöbel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Bodenplatte (a) mit winkligen oder andersförmigen Aussparungen (v) an den Ecken und durch einen als Zargentisch ausgebildeten und mit einem ringsherum laufenden Vorhang (P) versehenen Oberteil, der mit seinen Füßen (m) in die Eckaussparungen der Bodenplatte einsetzbar ist (Abb. 7 bis g). B. Umkleidungsmöbel nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (e) des Oberteils zum Überschieben über den Brikett- oder Kohlenkasten mit Laufrollen oder Rädern (o) versehen sind (Abb. io). g. Umkleidungsmöbel nach Anspruch i bis ß, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil in Form eines Hockers, eines Stuhles, eines Sessels oder einer Bank mit aufklappbarer Sitzplatte ausgebildet werden kann.
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