DE6618A - Heifsluftkessel - Google Patents

Heifsluftkessel

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DE6618A
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hot air
air boiler
boiler
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Pending
Application number
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English (en)
Original Assignee
J. HOFMÄNN in Höxter

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Description

1879.
Klasse 13.
J. HOFMANN in HÖXTER. Heißluft -Kessel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1879 ab.
Der nachstehend beschriebene Kessel ist hauptsächlich dafür berechnet, kleine Maschinenbetriebe praktikabel zu machen, für welche Ueberhitzungsapparate nach dem A Ib a η'sehen System zu theuer kommen würden. Es fällt in vorliegender Construction das ganze complicirte Röhrensystem weg und ihre Wirkungsweise ist folgende:
Die frische Luft tritt mit dem im Cylinder verdampften Wasser unten in den Raum zwischen dem äufseren schmiedeisernen Mantel α und der gufseisernen Feuerbüchse b und geht längs der Feuerbüchse in die Höhe. Um dem aufsteigenden Dampf- und Luftgemisch genügend Zeit zur Wärmeentnahme zu geben, sind die Rippen c und c1 angebracht, die von der Verengungsstelle der Feuerbüchse an schraubenförmig aufsteigen und zwar so, dafs immer ein Paar Rippen c c nur wenig in den Dampf- oder Luftraum hineinragen, während die Rippe c' bis zum Mantel reicht und also einen schraubenförmig nach oben laufenden Kanal bildet, dem die Gase folgen müssen. Vom obersten Ende der Feuerbüchse zweigt die Rauchröhre seitlich ab. Die Feuerbüchse b verengt sich hier und schliefst sich an ein Rohr d, das sich wieder in den Flammraum hinabsenkt. Mit dem Rohr d ist ein bogenförmiges Rohr e und zwar zur bequemeren Auswechslung nur durch den Anker i verbunden, welches die Gase zur Maschine führt. Das Rohr e tritt der Feuerthür/ gegenüber aus dem Kessel, ist an seiner Austrittsstelle nicht vernietet, sondern kann sich in einem Cylinder g frei, seiner Erwärmung entsprechend, bewegen. Der Deckel h des Kessels ist aus Schmiedeisen, auf den Mantel aufgenietet und durch schliefsenförmige Stehbolzen k mit der Feuerbüchse b verbunden. Unten ist die Feuerbüchse b mit dem Mantel verbunden durch einen Flantschenring m, aus Kupfer oder elastischem Stahl, um durch die gegenseitigen Bewegungen des inneren. Gufs- und äufseren Schmiedeisencylinders keine gefährlichen Spannungen hervorzurufen. Desgleichen sind Kupferstreifen eingelegt zwischen alle Berührungsflächen von Gufseisen mit Gufs- und Schmiedeisen. Der ganze Kessel ruht auf einer Sohlplatte / aus Gufseisen, die den Rost η trägt. Würde für den Aschenfall kein gemauertes Fundament zur Verfügung stehen, so könnte der Sohlplatte ein Aschenfallcylinder angegossen werden.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Die Construction eines Heifsluftkessels in der durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiesenen Combination.
2. Die Anordnung der schraubenförmig um die Feuerbüchse b gewundenen Ringe c c1 bei Heifsluftkesseln.
3. Die Anordnung des Rohres d, vom oberen Ende der Feuerbüchse b herab durch den Feuerraum führend, in Verbindung mit dem bogenförmigen Rohre e und den gewundenen Ringen c c' bei einem Heifsluftkessel.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

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