DE660792C - Fester Flugzeugfluegel mit am hinteren Ende angeordneter Platte oder Klappe - Google Patents

Fester Flugzeugfluegel mit am hinteren Ende angeordneter Platte oder Klappe

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DE660792C
DE660792C DEN39373D DEN0039373D DE660792C DE 660792 C DE660792 C DE 660792C DE N39373 D DEN39373 D DE N39373D DE N0039373 D DEN0039373 D DE N0039373D DE 660792 C DE660792 C DE 660792C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C21/00—Influencing air flow over aircraft surfaces by affecting boundary layer flow
    • B64C21/02—Influencing air flow over aircraft surfaces by affecting boundary layer flow by use of slot, ducts, porous areas or the like
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C2230/00—Boundary layer controls
    • B64C2230/06—Boundary layer controls by explicitly adjusting fluid flow, e.g. by using valves, variable aperture or slot areas, variable pump action or variable fluid pressure
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C2230/00—Boundary layer controls
    • B64C2230/20—Boundary layer controls by passively inducing fluid flow, e.g. by means of a pressure difference between both ends of a slot or duct
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T50/00—Aeronautics or air transport
    • Y02T50/10—Drag reduction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf feste Flugzeugflügel, die zur Verbesserung verschiedener Flugeigenschaften, insbesondere zur Erzeugung einer möglichst starken Hubkraft, im hinteren Teil mit einer nach unten und hinten aus dem Flügelprofil heraus bewegbaren Platte oder Klappe versehen sind, welche einen zwischen festen Teilen des Flügels liegenden Schlitz öffnet, wenn sie aus dem Flügel herausbewegt wird.
Es ist das Ziel der Erfindung, diese an sich bekannten Flügelausführungen zu verbessern, insbesondere um auch mit der genannten Platte oder Klappe eine Bremsung herbeiführen und damit die Landegeschwindigkeit verringern zu können. Zu diesem Zweck soll die Platte oder Klappe so ausgebildet sein, daß sie nicht nur, wie bekannt, nach unten, sondern auch nach .oben aus dem Flügelprofil herausbewegt werden kann, wobei aber vorzugsweise der Schlitz im Flügel nicht geöffnet werden soll.
Hierfür sind verschiedene Ausführungen und Anordnungen möglich, von denen einige in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht sind. Es ist dabei nicht notwendig, daß die aus dem Flügelprofil herauszubewegende Platte oder Klappe selbst das Öffnen und Schließen des Schlitzes besorgt, vielmehr können dafür besondere Organe dienen, die mit der Platte oder Klappe in zwangsläufiger Verbindung stehen.
Die Zeichnungen zeigen die verschiedenen Beispiele in schetmatischen Querschnitten der für das Verständnis der Erfindung allein erforderlichen hinteren Flügelenden.
Gemäß Fig. 1 ist der Schlitz durch eine Plätte 3 mit entsprechendem rechtwinkligem Umriß normal geschlossen. Die Platte 3 ist gänzlich innerhalb des Flügelquerschnittes gelagert und schließt mit ihrer oberen und unteren Kante dicht an dem vorderen oberen -und hinteren unteren Rand des Schlitzes 2 ab, so daß der Schlitz gegen den Durchtritt der Luft geschlossen ist.
Die Platte 3 ist zylindrisch um eine waagerechte Achse S gekrümmt, die im Flügel hinter dem Schlitz gelagert und durch Arme 4 mit dieser Achse verbunden ist.
Wenn die Platte 3 nach unten in die Stel- lung B-B geschwenkt wird, steht sie nach unten und hinten über die untere Fläche desj Flügels vor, um bei geringen Geschwindigkeiten, d. h. insbesondere beim Landen, den Hub zu erhöhen. Zugleich ist der Schlitz geöffnet, damit die Luft durch den Flügel
strömen kann, um das Auftreten von Wirbelung in der oberen Grenzschicht zu verhindern. ■'';'■»-■
Wenn umgekehrt die Platte in die Stel?i lung A-A, d. h. also nach oben geschweißt/ wird, überragt sie die obere Fläche des Fltft gels, um dann die Bremswirkung zu steigern. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß, da der untere Teil 6 der Rückwand des Schlitzes 2 ίο entsprechend der Krümmung der Platte 3 gestaltet ist, die Aufwärtsbewegung der Platte kein Öffnen des Schlitzes bewirkt.
Wenn es gewünscht wird, kann eine rechtwinklige horizontale Verlängerung oder ein Flansch (nicht dargestellt) an der unteren Kante der Platte vorgesehen sein, die zum Schließen der unteren Öffnung des Schlitzes dient und die untere Fläche des Flügels während des normalen Fluges ungebrochen läßt. Die Stellungen der ober- oder unterhalb des Flügels vorstehenden Teile der Platte 3 werden in weitem Maße durch die Anordnung der Achse 5 in Verbindung mit der Dicke des Schlitzes 2 bestimmt. So kann 2S unter Umständen eine möglichst hohe Anordnung der Achse 5 gemäß Fig. 2 vorteilhaft sein.
Bei dieser Ausführung Ist die Achse in einer äußersten Stellung, nämlich oberhalb der oberen Flügelfläche, also außerhalb des Flügelprofils gelagert, während es natürlich in der Praxis aus aerodynamischen Gründen vorteilhaft ist, die Achse gerade noch innerhalb des Flügels zu lagern. In diesem Fall bewirkt die Bewegung der Platte 3 in die Stellung A-A, daß sie annähernd rechtwinklig aus der oberen Flügelfläche hervorsteht, um die größte Bremswirkung zu. erzeugen, wogegen sie in der Stellung B-B nach unten und rückwärts in einem Winkel vorsteht, der zur Erreichung des günstigsten Hubes geeignet ist. Je nach der Stellung der Achse kann ein Einschnitt an der oberen Vorderwand des Schlitzes 2 für den oberen Teil der Platte 3 4S erforderlich werden, wie es in Fig. 2 angedeutet ist.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführung unterscheidet sich von den vorhergehenden Beispielen dadurch, daß drehbare Platten 9 und 10 vorgesehen sind, welche zugleich ι die obere und untere Öffnung des Schlitzes 2 öffnen und schließen können. Diese Platten, 9 und ίο stehen in Verbindung mit einer angelenkten, am hinteren Ende des Flügels yorgesehenen besonderen Leitfläche 18.
Diese Platten 9 und ι ο sind im Umriß rechtwinklig und um die Achsen 11 und 12 zylindrisch gekrümmt, mit welchen sie auch durch die Arme 13, 14 verbunden sind. Diese Platten halten beide Flügeloberflächen während des Normalfluges ungebrochen.
Die Leitfläche 18 ist bei 8 gelenkig angeordnet, und als Mittel für die Zusammen-•iarbeit der Bewegungen der drei beweglichen •glieder ist ein Kabel 15 dargestellt, das um i-'vl&e Achsen 8, 13 und 14 herumführt. Die : Betrachtung der Anordnung der versdhiedenen Teile in Fig. 3 zeigt, daß, wenn die Fläche 18 nach unten schwingt, die Platten 9 und ι ο sich drehen und dabei den Schlitz 2 öffnen. Wenn die Fläche 18 nach oben geschwenkt wird, dann drehen die Platten sich im umgekehrten Sinne, ohne jedoch in diesem Fall den Schlitz zu Öffnen.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 ist eine flache, rechtwinklige Platte 16 vorgesehen, die in der Normalstellung gänzlich innerhalb eines engen, nach vorn geneigten Führungsschlitzes 17 liegt, der den Luftschlitz 2 längs einer Linie innerhalb des Flügels und parallel zum Spann schneidet. Die Platte 16 ist gleitend angeordnet und kann nach unten und rückwärts aus der Unterfläche des Flügels (Stellung B-B) oder nach oben und vorwärts aus der oberen Fläche des Flügels (Stellung A-A) vorstehen. Die Platte 16 schneidet den Schlitz 2 mehr mit ihrem oberen Teil, so daß bei Abwärtsbewegung der Platte der Schlitz geöffnet wird, während bei der Aufwärtsbewegung dies nicht der Fall ist. ' ' 9"
Die dargestellten und erläuterten Ausführungsformen sind nur als Beispiele zu betrachten, und sie können in weiten Grenzen geändert werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen.
Von Bedeutung ist nur noch folgendes: Obgleich die Einrichtungen gemäß der Erfindung an beiden Flügeln eines Flugzeuges symmetrisch vorgesehen, und so gekuppelt sind, daß sie zusammen bedient werden, d.h. :o° die Platten oder Klappen sind zur Erleichterung des Landens des Flugzeuges gleichzeitig zu heben oder zu senken, kann dennoch Vorsorge getroffen werden, daß die Einrichtungen auch einzeln zur Änderung der Brems- l°5 wirkung und/oder des Hubes an den Flügeln einstellbar sind, so daß die gewöhnlichen Leitflächen für die Steuerung gegebenenfalls entbehrt werden können.
Weiter ist zu bemerken, daß, obgleich die no Platte bei den erläuterten Beispielen beim Hervorstehen über die Flügel vor der oberen Öffnung des Schlitzes gelegen ist, die Anordnung auch so getroffen werden kann, daß die Platte hinter der Schlitzöffnung aus dem Flü- X15 gel hochragt. In einem solchen Fall ist es vorteilhaft, daß der Schlitz auch geöffnet wird, wenn die Platte nach oben vorsteht, da; die durch den Schlitz heraustretende Luft auf die Vorderseite der Platte stoßen und die t20 Bremswirkung steigern wird.
Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen kön-
nen auch an den Schwanzflächen des Flugzeuges angewendet werden, um die _ Längissteuerung zu beeinflussen oder die Längsstabilität zu verbessern.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Fester Flugzeugflügel mit am hinteren Ende angeordneter, eine zusätzliche Hubkraft erzeugender Platte oder Klappe,
    ίο die nach unten und hinten aus dem Flügel herausbewegt werden kann und dabei einen sonst verschlossenen, im hinteren Ende des Flügels zwischen festen Teilen liegenden Schlitz öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte oder Klappe zur Erzeugung einer Bremsung· auch nach oben aus dem Schlitz herausbewegt werden kann, wobei vorzugsweise der Schlitz im Flügel aber nicht geöffnet wird.
  2. 2. Flugzeugflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte oder Klappe an der Hinterkante des Flügels angeordnet ist und mit besonderen drehbaren Klappen (9, 10) in zwangsläufiger Verbindung steht, welche je nach der Stellung der Klappe (18) den Schlitz im hinteren Flügelende öffnen oder schließen, selbst aber dauernd innerhalb des Flügelprofils bleiben.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (16) flach ausgebildet und in Führungen (17) angeordnet ist, welche quer zum Schlitz liegen und eine Bewegung der Platte (16). sowohl nach oben als auch nach unten ermöglichen, wobei durch die Bewegung der Klappe nach unten heraus der Schlitz geöffnet, bei der Bewegung der Platte nach oben der Schlitz jedoch durch die Platte verschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN39373D 1935-04-18 1936-04-15 Fester Flugzeugfluegel mit am hinteren Ende angeordneter Platte oder Klappe Expired DE660792C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB660792X 1935-04-18

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DEN39373D Expired DE660792C (de) 1935-04-18 1936-04-15 Fester Flugzeugfluegel mit am hinteren Ende angeordneter Platte oder Klappe

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