DE660781C - Seilrolle - Google Patents
SeilrolleInfo
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- DE660781C DE660781C DED75778D DED0075778D DE660781C DE 660781 C DE660781 C DE 660781C DE D75778 D DED75778 D DE D75778D DE D0075778 D DED0075778 D DE D0075778D DE 660781 C DE660781 C DE 660781C
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- pulley
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/32—Friction members
- F16H55/36—Pulleys
- F16H55/50—Features essential to rope pulleys
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Bid Seilrollen wird die Verbindung zwischen
Kranz und Nabe vielfach durch eingeschweißte Speicheln herbeigeführt. Da die
Seilrollen unter anderem auch eine gewisse Seitensteifigkeit aufweisen sollen, weil der
Seilzug auch schräg zur Mittelebene der Seilscheibe wirken kann, hat man die Speichen
von. den Außenenden der Nabe zur Mitte des Kranzes hin geneigt verlaufend eingesetzt. Es
entstehen dabei aber Biegungsmomemte infolge
der unvermeidlichen geringen Nachgiebigkeit des Rillenkranzes, und die Biegungsbeanspruchungen
führen leicht zum Bruch der Speichen oder auch zum Reißen der
Schweißnähte. Man könnte diese Erscheinung dadurch zu bekämpfen versuchen, daß man die Speichen mit der Längsmitfellinie
ihrer Querschnitte in der Richtung der Rollenachse anordnet, doch federn dann die
Speichen bei Einleitung eines Drehmomentes in die Rolle recht erheblich durch.
Die Erfindung zeigt einen Weg, wie man bei Seilrollen sowohl eine genügende Steifigkeit
in bezug auf das durch Reibung am BoI-:
zen auftretende und vom Seil durch Mitnahme der Rolle eingeleitete Drehmoment als: auch
eine genügende Seitensteifigkeit erreichen kann, ohne die bisher bei solchen Seilrollen
auftretenden Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
Die neue Gestaltung der Seilrolle besteht in einer Schräganordnung der Speichen derart,
daß die Längistnittellinie der Speichenquerschnitte oder deren Schenkel schräg zur
Seilrollenebene liegen. Besonders günstig wird die Ausgestaltung der Scheiben, wenn
diese schrägen Speichen in der Mittelebene der Seilrolle angeordnet werden, so daß also
ihre radiale Mittelachse in dieser SeilroMenmittelebene zu liegen) kommt. Die Kräfte aus
'dem-Seilzug werden dann unmittelbar auf die
Speichen abgesetzt, wobei die Schweißnaht nur auf Druck oder Zug beansprucht wird,
und sowohl für die tangentialen sowie für die seitlichen Kräfte steht ein trotz knappen Querschnittes
genügend großes Widerstandsmoment zur Verfügung.
■ Bekannt- ist eine Seilscheibe, bei der die
■ Bekannt- ist eine Seilscheibe, bei der die
Speichen aus Winkeleisen bestehen, deren einer in Achsrichtung liegender Flansch mit
einem rechtwinklig abgebogenen Lappen^ außen an dem Kranz angeschlossen ist, wäh<.'
rend die innere Befestigung der Winkelöfeferi'
am Innenende des anderen rechtwinklig däl§)
stehenden Flansches an einer Nabenscheibe* erfolgt.
Gegenüber dieser Bauart hat die neue Seilscheibe
nicht nur den Vorteil der geringeren Beanspruchungen und des geringeren Gewichtes,
sondern auch den Vorzug der verminderten Massenwirkung. Diese ist insofern von Bedeutung, als in vielen Fällen das unter Last
auf der Seilscheibe aufliegende Seil verhältnismäßig schnell stillgesetzt wird, so>
daß die Seilscheibe nachläuft, wobei sie sich unter dem in seine Rille gedrückten Seil hinwegdreht.
Das ergibt einen beträchtlichen Seilverschleiß, der tun so größer ist, je größer
die Masse der Seilscheibe ist. Da die neue Seilscheibenbauart geringere Maße besitzt,
schont sie demnach auch die Seile wesentlich mehr als die bekannte Ausführung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt. Die
Abb. ι zeigt die Hälfte eines; Querschnittes
der neuen Seilscheibe, die Abb. 2 gibt ein Schema der Speichenanordnung wieder.
■ Die Nabe 1 der Seilrolle ist mit dem aus
einem Winkeleisen 2 gebildeten Seilrollenkranz durch Speichen 3 verbunden, welche
schräg angeordnet sind. Diese Anordnung geht aus Abb. 2 hervor, welche schematisch
eine Abwicklung· des Kranzes 2 darstellt. Die Speichen sind danach derart schräg zur Seilrolle
gestellt, daß ihre Längsmittellinien a-a
und b-b schräg zur Seilrollenmittelachse c
liegen. Dies ergibt die bereits geschilderte Wirkung der günstigsten Ausnutzung des
Querschnittes in bezug auf die Festigkeit gegen das vom Seil eingeleitete Drehmoment
und gegen seitliche Beanspruchungen.
Von besonderem Vorteil ist es noch, wenn die Neigungen je zweier aufeinanderfolgender
Querschnitte entgegengesetzt gewählt werden, die Festigkeit wird-dann noch weiter erhöht,
und 'es wird auch der andernfalls auftretende
und zuweilen störende Luftzug vermieden, den die gleichgerichteten und schräg gestellten
Speichern nach Art eines Ventilators erzeugen. Bei Anwendung eines1 V-förmigen RiHen-,
wie er in Abb. 1 dargestellt ist, wer-■ytfen
die Speichen 3 mit V-förmigen Ausschnit- ^i|en versehen, die nicht schräg zu verlaufen
""brauchen, etwa entsprechend der Schräglage der Speichen gegenüber dem Kranz, sondern
einfach quer eingefräst werden ,können. An den Kanten dieser Einfräsung werden die Speichen
bei 4 verschweißt, ebenso an deren nabenseitigen Enden bei 5.
Anstatt rechteckige Querschnitte für die Speichen zu wählen, kann man auch beliebige
andere Querschnittsformen benutzen, z. B. kann man Winkeleisen als Speichen verwenden,
wobei gewissermaßen je zwei der in Abb. 2 dargestellten Flacheisen zu einem Winkeleisen
vereinigt sind. Auch in diesen Ausführungsformen und bei geneigten Speichen bietet die Erfindung den Vorteil großer Steifigkeit
bei verhältnismäßig kleinen Querschnitten und demzufolge geringem Gewicht.
Claims (4)
1. Seilrolle mit insbesondere eingeschweißten Speichen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsmittellinien (a und b) der Speichenquersdhnitte oder
deren Schenkel schräg zur Seilrollenmittelebene (c) liegen.
2. Seilrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Mittelachse
der Speichen in der Seilrollenmittelebene liegt und die Längsmittellinien der
Speichenquerschnitte oder deren Schenkel schräg zur Seilrollenmittelebene angeordnet
sind.
3. Seilrolle' nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei aufeinanderfolgende
Speichen (3) entgegengesetzta Neigungen aufweisen (Abb. 2).
4. Seilrolle nach Anspruch 1 mit V-förmigem
Rillenkränz, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichen (3) mit V-förmigen, quer verlaufenden Einschnitten für den
Anschluß an den Kranz versehen sind, an denen sie verschweißt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED75778D DE660781C (de) | 1937-07-22 | 1937-07-22 | Seilrolle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED75778D DE660781C (de) | 1937-07-22 | 1937-07-22 | Seilrolle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE660781C true DE660781C (de) | 1938-06-02 |
Family
ID=7062031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED75778D Expired DE660781C (de) | 1937-07-22 | 1937-07-22 | Seilrolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE660781C (de) |
-
1937
- 1937-07-22 DE DED75778D patent/DE660781C/de not_active Expired
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