DE6607012U - Druckknopfverschluss - Google Patents

Druckknopfverschluss

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DE6607012U
DE6607012U DE19676607012 DE6607012U DE6607012U DE 6607012 U DE6607012 U DE 6607012U DE 19676607012 DE19676607012 DE 19676607012 DE 6607012 U DE6607012 U DE 6607012U DE 6607012 U DE6607012 U DE 6607012U
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Germany
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holes
base plate
snap fastener
sewing
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DE19676607012
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William Prym Werke GmbH and Co KG
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Description

PATENTANWÄLTE Dipl.-Phya, Mentzel DIPL-ING. LU DEWIG . DIPL-PHYS. BUSE- 56 WUPPERTAUSAKMEN
515 Kennwort: "Annähbarer Druckknopf
mit Zinkenbefestigung"
Firma William Prym-Werke KG, Stolberg/lRheinland, Zweifaller Straße 5 bis 7 Druckknopfverschluß
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Druck-Knopfverschluß rait von einem Patrisenglied und einem Matrizenglied aus Kunststoff rpjbildeten Druckknopfverschlußgliedern, die in ihren zur Befestigung an einer Stoffbahn dienenden Grundplatten Annählöcher aufweisen.
Die bekannten Druckknopfverschlüsse dieser Art haben den Nachteil, daß ihre Befestigung an der Stoffbahn nur durch Annähen erfolgen kann· Wurden Druckknopfverschlüsse benötigt, die zu ihrer Befestigung an einer Stoffbahn einen Befestigungszinken aufweisenden Befestigungskörper verwenden, so mieten für diese Befestigungsnethode bisher besondere Druckknopfverschlüsse verwendet werden.
Ss ist bsi den Druckknopfverschlüssen der zultizt genannten Ar*,, di· durch Sinken eines Befestigungskörpers an einem Träger angebracht werden, bekannt, das Patrizenglied und das Matrizenglied aus Ku%tstoff herzustellen. Diese Verschlußglieder besitzen eine massive Grundplatte ohne vorbereitete öffnungen, durch die die Zinkenendan des von der Stoffbahnrückseite her angreifenden Befestigungskörpers durchgebohrt werden t bevor sie auf der Austrittsseite der Grundplatte des Verschlußgliedes uagerollt werden. Das Durchstolen der massiven Grund-
platte mit den Zinken 1st schwierig. Für die Befestigung dieser Druckknopfverschlüsse mittels Annähen von Hand sind aber diese bekannten Druckknopfverschlüsse wieder bestimmt noch geeignet.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen DruckknopfVerschluß der eingangs genannten Art zu entwickeln dez wahlweise oder zugleich durch Annähen und durch Sinken eines Befestigungskörpers an einem Träger angebracht werden kann.
Dies wird erfindungsgemäß Im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Grundplatten außer den Annählöchern noch zusätzliche Durchtrittszonen zum Einführen von Zinken eines bedarfsweise zur Anwendung kommenden, umlegbare Zinken tragendem Befeatigungskörpers aufweisen. Damit können die VersichluJlglieder des Druckknopfverschlusses nach der Erfindung entweder von Hand an einemTräger festgenäht oder maschinell mittels der Zinken eines Befestigungskörpers am Träger angebrzieht oder schließlich sowohl durch Nähstiche als auch mit einem Befestigungskörper am Träger befestigt werden. Damit ist der DruckknopfVerschluß nach der Erfindung universell verwendbar.
Die Gestaltung der Durchtrittszonen in der Grundplatte der Verschlußglieder kann auf zweierlei Heise erfolgen. Eine Möglichkeit besteht darin» diese Durchtrittszonen als fertige Öffnungen zum Durchführen der Zinken auszubilden. Die andere Möglichkeit liegt darin, an den von den Zinken zu durchbohrenden Stellen geschwächte Zonen in der Grundplatte vorzusehen, die fein Durchbohren der Zinken durch die Grundplatte gestatten.
Von besonderem Vorteil ist es, die Annählöcher durch senkungen in der Grundplatte, wie Ringnutabschnitte miteinander zu verbinden. Damit werden die zwischen den Annählöchern liegenden Nähfadenabschnitte sich in die Einsenkungen e:Ln-
legen und nur wenig oder überhaupt nicht aus der Ebene der Grundplatte auf der Schauseite des Verschlußgliedes herausragen.
Obwohl bereits der zur Verwendung kommende Kunststoff der Verschlußglieder eine Elastizität besitzt, die ein Eindrücken der Zinkenenden in den Werkstoff der Grund-
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dor Austrittsseite der Grundplatte auszuschließen, empfiehlt es sich, jede der Zinkendurchtrittsstellen in eine radial zur Grundplatte verlaufende Rinne münden zu lassen, die zur Aufnahme der umgebogenen Zinkenenden dient. Diese Rinne wird «weckmäßlgerweise der Form der umgebogenen Sinkenenden angepaßt. Die Seitenwänäe der Rinne dienen dabei gleichzeitig zur Führung der Zinkenenden bei ihrem Umbiegevorgang.
Vorteilhaft ist es, die Durchtrittszonen für die Zinken des Befestigungskörpers vom Grundplattenrand in radialem Abstand entfernt anzuordnen und die Zinkenenden des Befestigungskörpers zum Grundplattenrand hin umzubiegen. Durch die entfernte Anordnung der Zinken vom Grundplattenrand wird der durch ihre Durchtrittszonen bestimmte Festhaltepunkt des Verschlußgliedes möglichst weit sum Zentrum des Verschlußgliedes hin gebracht. Beim Tragen •ines Druckkaopfveraichlusses werden die bei Beanspruchung auftretenden Kräfte über die im Bereich des Zentrums dee Verachlußgliedes angeordneten Verschlußflächen von •i'nem Verschlußglied auf das andere verschlußglied übertragen und von dienen jeweils Über ihre Festhaltepunkte an der Stoffbahn am diese weitergegeben. Werden nun die vorerwähnten Festhaltepunkte beim Druckknopfverschlußglied nach der Erfindung möglichst nahe ans Zentrum des Verschlußgliedes gebracht, so wirkt sich das hinsichtlich der Festigkeit der Anbringung vorteilhaft aus. Dabei wird durch das Umbiegen der Ziakeneaden zum Rand der Grundplatte hin
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der Xnnenr@um des Verschlußgliedes für die Gestaltung der Schließflächea und ihre ungestörte Funktionsweise freigehalten.
einem Matrizenglied ist es von Vorteil seitliche Schlitze in der VerschluSöffnung, die zur Erhöhung der Formelastizität dear versehluSöffnung beim SchlieEvorgasig des Druckknopfverschluss^ dienen, zugleich als Durehtrilts™ öffnungen für die Zinken zn v@r^@nd©n. Dasait wird vemiedea^ daß sahireiche Öffnungen und Durehtrittsstellen in eiaer srundpiatt© mit insbe@onä@re kleinen Abmessungen zu dient nebeneinander su liegen kommen. Die Schlitze haben also in diesem Falle zwei Funktionen zugleich zu erfüllen.
Die Anordnung der 2inkenäurehtrittsst@ll@n einerseits und der Ännählöeher andererseits kann entweder derart erfolgen, daß alle disse Stellen im gleichen radialen Abstand von der VsrschluSgliedraitte angeordnet sind. Damit ist es möglich, die Funktion der Zinkenöffnungen und der ännShlöch@r sogar gegeneinander zu vertauschen, weil der Befestigungskörper mit seinen Zinken statt durch die für ihn bestimmten Durchtrittsöffnungen gennxi so gut durch die Annähiöcher hindwrchgeführt werden kann, weil diese den gleichem radialen Abstand und die gleichen Entfernungen voneinander in der Grundplatte aufweisen.
In manchen Fällen ist es aber erwünscht, daß nur die jeweiligen, für den Zinlcendurchtritt bestirnten Löcher bei .,,er Zinkenbefestigung verwendet werden und nicht wahlweise auch noch die Annählöcher für diesen Zwectk Benutzung finden. Diese Vertauschung der Löcher mit unterschiedlicher Funktion läßt sich einfach dadurch vermeiden, daß die in abwechselnder Reihenfolge mit den Annählöchern in der Grundplatte angeordneten Zinkendurchtrittsstellen gegenüber den Annählöchern radial versetzt angeordnet sind.
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Za den Zeichnongen sind mehrere Ausführungsbeispiele des Druckknopfverachlußgliedes nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Aufriss auf ein Patrizenglied
nach der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt durch das Patrizenglied
von Fig. 1, längs der Schnittlinie
ZZ-IZ von Fig. 1, Fig.3 einen Schnitt durch einen ringförmigen
Befestigungskörper für die Verschlußglieder
nach der Erfindung/
Fig. 4 einen Aufriß auf ein entsprechendes Matrizenglied nach der Erfindung» Fig, 5 die Seitenansicht des Radialabschnittes
des Matrizengliedes von Fig. 4 längs der
Schnittlinie V-V von Fig. 4,
Fig. 6 ein Patrizemglied e einer weiteren Ausführungsform nach
der Erfindung,
Fig. 7 die Seitenansicht eines Radialabsehnittes des Verschlußgliedes nach Fig. 6 längs der Schnittlinie VII-VII von Fig. 6,
Fig. 8 den Aufriß eines entsprechenden Matrizengliedes einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 9 die Seitenansicht eines Radlaiabschnittes des Matrizengliedes von Fig. 8 längs der Schnittlinie IX-IX von Fig. 8.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Matrizenglied 10 besteht aus einem die Schließflächen 11 aufweisenden Teil , der auf einer Grundplatte 12 angeordnet ist. Die Grundplatte 1** kommt mit ihrer Unterseite 13 bei ihrer Anbringung auf einem Träger zu liegen.
Zur Befestigung des Patrisengliedes 10 weist die Grundplatte 12 zwei Sorten von Durchbrochen auf, nämlich vier Annählöcher 14 sowie ^ier Durehtrittsöffnungen von Zinken 16 eines Befestigungskörpers 17, wie er in Fig. 3 dargestellt ist.
Die Annählöcher 14 sind in gleichem radialen Abstand vom Zentrum 19 des Patrizengliedes 10 angeordnet und untereinander durch Ringnutabschnitte 20 verbunden. Die einzelnen Ringnutabschnitte 20 und die dazwischen liegenden g' länglichen Annählöcher 14 sind in einer umlaufenden Ringzone
*** der Grundplatte angeordnet. Nach dem Anbringen von Nähstichen
zwischen zwei benachbarten Ännählöchern 14 kommen die dazwischenliegenden Nähfadenabschnitte wie durch die punktierte Linie 21 an einer Stelle des Patrizengliedes 10 von Fig. 1 angedeutet ist, in einen solchen Ringnutabschnitt 20 zu liegen.
Die Durchtrittsöffnungen 15 für die Zinken 16 sind im Vergleich mit dem Abstand der Annählöcher 14 vom Zentrum 19 des Patrizengliedes 10 in geringerem radiales» Abstand angeordnet. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, münden dies«! Durchtrittsöffnungen 15 in trapezförmige Rinnen 22 auf der Oberseite \[ der Grundplatte 12. Die Tiefe dieser Rinnen 22 entspricht,
wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist, der Tiefe der Ringnutabschnitte 20. Während die Ringnutabschnitte 20, wie bereits erwähnt. In gleichem radialen Abist ar3 vom Zentrum 19 des Patrisengliedes 10 verlaufen , sicfn die Rinnen 22 für die Zinkenenden in radialer Richtung in der Grundplatte 12 angeordnet, so da© sich die Nutabschnitt© 20 mit der jeweils dazwischenliegenden Rinne 22 kreuzen.
Aus Gründen der besseren Elastizität des Werkstoffes ist der die SchliesClächen Il aufweisende Teil im seinem Inneren hohl gestaltet und mündet auf der Oberseite der Schließ-
- 7 flächen 11 in einer zentralen öffnung bei 19.
Im vorliegenden Fall ist der Befestigungekörper, wie Fig. 3 zeigt, als ein Befestigungsring ausgebildet, dessen Flansch 18 einen Kreisring bildet. Längs des inneren ümfanges dieses ringförmigen Flansches 18 sind insgesamt vier Zinken 16 angeordnet, die von der Rückseite des Trägeirs her durch diesen hindurchgeführt »-'erden, durch die Durchtrittsöffnungen 15 <!es auf der Oberseite des Trägers liegenden Patrizengliedes IO hindurchtreten und in die trapezförmigen Rinnen 22 auf der Oberseite der Grundplatte 12 eingelegt sind. Statt dieser Befestigung oder auch zusätzlich zu dieser kann die Befestigung des Patrizengliedes 10 noch durch Nähstiche zwischen den Annählöchern 14 durchgeführt werden.
Das in Fig. 4 und 5 dargestellte Matrizenglied 40 ist hins.\entlieh seiner Grundplatte 12* ähnlich derjenigen des vorerwähnten Patrizengliedes 10 ausgebildet, weshalb zur Benennung «i mitsprechender Teile die gleichen Bezugszeichen gewählt sind, jedoch zur Unterscheidung davon , mit einem Strich (') versehen sind.
Auch hier trägt die Grundplatte 12° Annählöcher 141, die durch Ringnutabschnitte 20" voneinander getrennt sind, die wiederum durch trapezförmige Rinnen 22' gekreuzt werden. Die matrizenförmigen SchlieSflachen 41 umgrenzen die öffnung, die für den Durchtritt der Schließflächen 11 des Patrizengliedes 10 geeignet ist. Aus Gründen der besseren Elastizität dieser matrizenförmigen Schließflächen 41 sind diese durch radiale Schlitze 42 in einzelne Ringnutabschnitte aufgeteilt. Diese Schlitze 42 sind fluchtend mit den trapezförmigen Rinnen 22* auf der Grundplatte 12" angeordnet. Die Schlitze 42 dienen somit zugleich als Durchtrittsöffnungen für die Zinken 16 eines Befestigungskörpers 17. Auf diese Weise
« ·· „ « · · Ji ff
konsnen äle Feethaltestellen der Zinken sehr nahe
an die Schließflächen 41 des Matrizengliedes zu
liegen und durch ihre Uinbiegung gegen den Rand
der Grundplatte 12" hin in die Rinnen 22s zu liegen,
so das durch diese keine Behinderung der Arbeitsweise der
Schlieöflachen Ii des Patrizengliedes IO κα befürchten
ist.
Wie aus der Schalttansicht in Fig. S zu erkennen ist, ist das Matrizenglied 40 sowohl auf seiner Oberseite als
^L atsch seiner Unterseite gleich ausgebildet. Damit ist es
segiieä, umm Matsls€äfii€fl 40 wstiliisigs mit ssl^s ©insu oder mit seiner anderen Seite als Schauseite zu verwenden*
Die Fig. 6 und 1 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Patrizengliedes 60 nach der Erfindung. Die Grundplatte 62 trägt außer Annählöchem 64 noch Durchtrittsöffnungen 65, von denen jeweils vier Stück in der Grundplatte 62 angeordnet sind. Im Gegensatz zum vorhergehenden Ausführungsbeispiel sind die Aanähiöeher 64 und die Durchtrittsöffnungen 65 in gleichem radialen Abstand vom Zentrum 63 der patrizenförmigen Schließflächen 61 angeordnet.
Je zwei benachbarte Annählöcher 64 sind durch eine kreisausschnittfösmige Abflachung 66 miteinander in Verbindung. Die Abflachung 66 dient zur Aufnahme der NHh- fadenö-bschnitte, die zwischen zwei Stichen zu liegen kommen, die durch die benachbarten Annähiöcher 64 hindurchgeführt sind. Der Deutlichkeit wegen sind diese Nähfadenabschnitte und Nähstiche ndLiit in Fig. 6 *iad 7 eingezeichnet. Da die Annählöcher 64 in gleicher Entfernung Wi.e die Durchtrittsöffnungen 65 vox? Zentrum 63 des Patrizengliedes 60 angeordnet sind, sind auch die zwischen zwei Annählöchem 64 angeordneten Durchtrittsöfiiiungen mit den Abflachungen 66 in Verbindung.
-7.1.
m - 9 -
I Obwohl die rund ausgebildeten Annählöcher 64 zum Durch-
führen von Nähfaden geeigneter als die eckig ausgebildeten Durchtrlttsöffnungen 65 sind, könnte man auch die Durchtritteöffnungen 65 zum Durchführen von Nähstichen als Annählöcher verwenden, weil auch diese überdie Enden zweiter benachbarter Abflachungen 66 miteinander
j In Verbindung stehen, wie aus Fig. 6 zu erkennen ist.
1 In gleicher Weise, wie Annählöcher und Durchtritts»
ι öffnungen gegeneinander vertauscht werden können, ist es
j , auch möglich, die Annählöcher als Durchtrittsöffnungen
I für die Zinken eines Befestigungskörpers zu verwenden. Zu E diesem Zwecke sind trapezförmige Rinnen 67 zum Einlegen I der umgebogenen Zinkenenden» die auch hier radial I nach außen in der Grundplatte 62 angeordnet sind, sowohl I bei den Annählöchern 64 als auch bei den Durchtritts-
i öffnungen 65 vorgesehen. Wegen dieser Gestaltung ist
S es auch möglich, die Befestigung des Patrizengliedes I durch zwei verschiedene ringförmige» Befestigungskörper I von einer Gestalt, wie sie Flg. 3 zeigt, zu verwenden, die
ι jeweils 4 linken aufweisen.
I Fig. 8 und 9 zeigt ein Matrizenglied 80, das geeignet ist,
1 ( »it dem vorerwähnten ?atrizenglied 60 zusammenzuwirken.
I Die Grundplatte 62* dieses Matrizengliedes 80 ist
1 ähnlich derjenigen des vorerwähnten Patrizengliedes 60
I ausgebildet und daher Kit den gleichen Bezugszeichen ver- I sehen, jedoch zur Unterscheidung davon mit einem strich I C) versehen.
1 Die Gestalt und Anordnung von Annählöchern 64*, Durch-
I trittsöffnungen 65', Abflachungen 66' sowie den trapez-
£ försigen Rinnen 67* ist in gleicher Weise ausgeführt wie
beim Ausführungsbeispiel von Fig. 6.
Di« in der Mitte der Grundplatte 62* angeordneten Schließflächen 81 sind aus Gründen der Erhöhung der Elastizität mit radialen Schlitzen 83 versehen.
KIa aus der Schnittdaretallung la Flg. 9 des Matrizenglied·« 60 ersichtlich, ist die Oberseite und iie Unterseite der Grundplatte einander gleich ausgebildet.. Damit kann auch hier das Matrizenglied wahlweise mit seiner einen öder seiner anderen Seite als Oberseite verwendet werden.
In den Figuren sind die Schnittlinien für die Seitenansicht der einzelnen verschlupgiieäer winkelig zueinander gelegt/ um eine Schnittansicht von Annählöchern und Durchtritteöffnungen zu erhalten. Der Deutlichkeit der Darstellung wegen ist jedoch die Schnittansicht dieser Figuren nicht in ihrer perspektivischen Verkürzung dargestellt, sondern in die Zeichenebene hineingeklappt gezeichnet. Dies gilt für alle Schnittdarstellungen in Fig. 2,5,7 und 9.
Wie bereite erwähnt sind in den Ausführongsbeisplelen nur einzelne Ausführungen der Erfindung dargestellt und diese nicht darauf beschränkt. So kann die Anzahl der Durchtrittsöffnungon und Annählöcher sowie ihre gegenseitige Anordnung auch anders gewählt sein» Statt Durchtrittsöffnungen können geschwächt« Zonen in der Grundplatt· vorhanden sein, die von den Zinken bei ihre« Durchtritt erst durchbohrt werden.
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Claims (1)

- β « et· α · α PATENTANWÄLTE DIPL-ING. LUDEWIG » DIPL.-PHYS. BUSE · 56WUPPEtITAL-BAPJVlEN - 11 - Ansprüche :
1. Druckknopfverschluß mit von einem Patrizenglied und einem Matrizenglied aus Kunststoff gebildeten Druckknopf verschlußgliedern, die in ihren zur Befestigung an einem Träger dienerden Grundplatte» Anaihlöcher aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
~ das die Grundplatten außer den Ännaniöchern noch
( zusätzliche Durchtrittszonen zum Einführen von
Zinken ©ines bedarfsweise zur Anwendung könnenden, umlegbare Zinken tragenden Befestigungskörpers aufweisen.
2. DruckknopfVerschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatten neben den Annählöchern ftocÄ vorbereitete öffnungen sum Durchführen der Zinken des Bef& itigungskörpers besitzen.
3. DruckknopfVerschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundpl-atten außer den Annählöchern
1. von den Zinken des Befestigungskörpers zu durchbohrende,
geschwächte !Ionen aufweisen.
4. DruckknopfVerschluß nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Annählöch@r durch Einsenkungen in den Grundplatten, wie Ringnutabschnitte, miteinander verbunden sind, währenä jede der Zinkendurchtrittsetellen
in eine radial zur Grundplatte verlaufende Rinne zur Aufnahme der umgebogenen Zink@n@nd@n mündet.
5. DruckknopfVerschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 b&s 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittszo&en
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- 12 -
für die Zinken des Befestigungektfrpers vom Gruadpiattenrand in radialem Abstand entfernt angeordnet siad und die Zinkenenden des Befestigungskörpers zum Grundplattenrand hin umgebogen sind.
Druckknopf Verschluß nach einem oder mehreren d©r Masprüehe 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet/ das die Zinkesöffnisagea des Matrizengliedes von seitlichen Schlitzen in dsr Verschlußöffnung gebildet sind, die zugleich zur Erhöhung der Fonselastlzität der V@rschluSöf fnung beim Sehließvorgang des Druckknopfverschlusses dienen.
7. Druckknopf verschlug nach einem oder mehreren Jer
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet» daß die Zlnkendurehtrittsstellen jeweils swischen eimern Paar von ÄnnShlöchern, in gleichem radialem Abstand von der Verachlußgliedmltte angeordnet sind.
8. Druckknopfverachlufi nach einem oder mehreren der Anspruch©
1 Ms 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in abwechselnder Bei«? henfolge mit den Annä'löchern in der Grundplatte angeordneter Zin-kendurchtrittsstellen gegenüber den AnnShlöchern radial versetzt aageorä%t sind.
8607012-7.1.71
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